Heidi Rehn - Blutige Hände

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  • Klappentext:


    Der erste große Streik und ein schrecklicher Mord rütteln an den Grundfesten des Königreichs Ludwigs II.


    April 1870: Ein erster Arbeiteraufstand erschüttert die Königliche Haupt- und Residenzstadt München; Aus Protest gegen miserable Arbeitsbedingungen und erbärmliche Löhne legen die Schneider ihre Arbeit nieder. Mitten in dem Aufruhr geschieht ein Mord: ein Nähmaschinenhändler wird erstochen. Hat die Tat etwas mit diesem ersten großen Streik, mit den Anfängen der Gewerkschaften und der frühen Sozialdemokratie zu tun? Polizeioffiziant Severin Thiel bleibt nicht viel Zeit, das herauszufinden, denn weitere Unruhen drohen. Da bietet ihm eine Dame, die sich der noch jungen Frauenbewegung verpflichtet fühlt, ihre tatkräftige Unterstützung an ...


    Zitat

    "Sie sind der richtige Mann für diesen Fall." Er klopfte ihm auf die Schulter. Plötzlich erschien ein triumphierendes Blitzen in seinen Augen. "Außerdem, mein lieber Thiel, ist der Fall sowieso schon so gut wie gelöst."
    "Was?"
    "Ja, Sie haben richtig gehört: Der Fall ist so gut wie gelöst. Es gibt nämlich eine Zeugin."


    Eigenes Urteil:


    In diesem neuen Roman beschreibt Heidi Rehn nach Thonets Gesellen die Umstände um den Streik der Schneidergehilfen im April 1870 in München und das Leben in der damaligen Zeit sehr anschaulich UND schafft es, dies mit einer glaubwürdigen und annehmbaren Kriminalstory zu verknüpfen, die von ebenfalls glaubwürdigen Charakteren vorangetrieben wird. Ein großes und lehrreiches Lesevergnügen, das viele Leserinnen und Leser erfreuen dürfte. Und den Historikerinnen und Historikern bietet das Nachwort noch die Möglichkeit, die hier beschriebenen Ereignisse und Personen in ihre möglichst objektive historische „Realität“ einzuordnen. :thumright: :study: :thumright:

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