Peter Tremayne - Tod im Skriptorium

  • Buchdetails

    Titel: Tod im Skriptorium


    Band 4 der

    Verlag: Aufbau Taschenbuch

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 385

    ISBN: 9783746615264

    Termin: Dezember 2000

  • Bewertung

    4.4 von 5 Sternen bei 13 Bewertungen

    87,7% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Tod im Skriptorium"

    Mord in einer keltischen Abtei Irland Mitte des 7. Jahrhunderts: Im Skriptorium einer berühmten keltischen Abtei wird ein altehrwürdiger Gelehrter ermordet. Der König des Nachbarreichs, in dessen Auftrag er in der Abtei forschte, verlangt als Wiedergutmachung ein umstrittenes Grenzgebiet und droht mit Krieg, falls man seine Forderung nicht erfüllt. Schwester Fidelma, eine Nonne königlichen Geblüts, stößt bei ihren Bemühungen, den Mord aufzuklären, auf ein verschlungenes Netz unterschiedlicher politischer und privater Interessen.
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  • Inhaltsangabe


    Irland 665:
    In einer Abtei im Meer, die eine berühmte Bibliothek besitzt, wird ein altehrwürdiger Gelehrter ermordet. Der König des Nachbarreichs verlangt als Sühnepreis für seinen Tod ein umstrittenes Grenzgebiet und droht mit Krieg, falls der junge König von Cashel seiner Forderung nicht nachkommt. Fidelma, eine Nonne königlichen Geblüts, hat bei ihrer Suche nach dem Mörder so manches gefährliche Abenteuer zu bestehen. Doch sie besitzt nicht nur einen messerscharfen Verstand, sie kann auch reiten wie der Teufel und sich selbst mit den Fäusten verteidigen...


    Meine Meinung


    Der dritte Teil der Schwester-Fidelma-Reihe spielt als erster in Fidelmas Heimatland Irland.
    Auch kommt das erste Mal der Mönch Eadulf nicht in diesem historischen Krimi vor.
    Dass Schwester Fidelma alleine ermittelt, ließ mich etwas skeptisch an "Tod im Skriptorium" heran gehen, doch ich wurde mehr als positiv überrascht.


    "Tod im Skriptorium" verläuft erfreulicherweise nicht nach dem gleichen Muster wie seine Vorgänger, sondern lässt Schwester Fidelma zum einen ohne Bruder Eadulf ermittelt, zum anderen ist sie nicht zur Tatzeit am Ort des Geschehens, sondern kommt erst Tage nach dem Verbrechen zum Tatort.
    Dadurch dass in der Zwischenzeit einige zur Tatzeit Anwesende den Ort bereits verlassen haben, werden Fidelmas Ermittlungen sehr erschwert und man tappt wirklich bis fast zum Schluss im Dunkeln, hat nicht einmal eine Ahnung, wer überhaupt als Täter in Frage käme.


    Von der ersten bis zur letzten Seite liest sich der Roman wunderbar leicht, flüssig und absolut süchtigmachend. Das Buch zur Seite zu legen, wird nahezu unmöglich, da man immer wieder auf neue Verdächtige, neue Intrigen und spannende Ereignisse trifft.


    Besonders gut gefiel mir, dass Fidelma immer mehr Facetten erhält, und man in diesem Roman auch mal ihre verletzliche Seite erkennen kann.
    Gelungen fand ich auch den sympathischen und glaubwürdigen Charakter des Cass, der Fidelma in diesem Teil bei den Ermittlungen zur Seite steht.
    Interessant war außerdem, Fidelmas Bruder Colgú kennen zu lernen, denn dadurch erhielt Fidelma noch eine weitere Facette, die der weltlichen Schwester.


    Als kleines Bonbon gibt es für den dritten Roman auch eine Karte von Munster und ein Personenverzeichnis. Beides war in diesem verworrenen Fall wirklich hilfreich.


    Meine Bewertung


    10 von 10 Punkten

  • Ich kann Eure Begeisterung nicht so unumschränkt teilen. Ich find's so mittelmäßig. U-Bahn- und Strandlektüre, wie ich immer sage...


    ...kriminalistisch gesehen eher mäßig, begeisterten mich eher die Beschreibungen, durch die ich mich in alte Ritter- und Robin Hood-Filme zurück versetzt fühlte.


    Trotzdem: Wenn mir wieder ein Buch aus der Serie unterkommt, werd' ich's sicher auch lesen!

  • @Polizeicafe,
    wieso setzt du U-Bahn- und Strandlektüre mit Mittelmäßigkeit gleich?
    Ich schätze bei dieser Reihe das ganze drumherum (Charaktere, Zeit und Ort) und erwarte keinen ausgefeilten, kriminalistischen Plot. Und es ist leider schon zu lange her, als dass ich den Fall jetzt noch rekonstruieren könnte.


    grüße von missmarple

  • missmarple: Wenn etwas besser ist als "U-Bahn- und Strandlektüre" besteht nämlich die Gefahr, dass ich aufs Aussteigen vergesse und das ist ja blöd, wenn man auf dem Weg zur Arbeit oder so ist.


    Ist ja nix schlechtes, wenn ichs so bezeichne, soll aber auch heißen: Man legt's problemlos weg, wenn man z.b. aussteigen muss, oder am Strand mal einen Hüpfer ins Wasser machen will und kann's dann gleich wieder nehmen ohne lange überlegen zu müssen.

  • @polizeicafe,
    so, wie du's jetzt erklärt hast, verstehe ich, was du gemeint hast. ;) Mich störte einfach das Nebeneinander von Mittelmäßigkeit und U-Bahn- und Strandlektüre, dafür habe ich schon zu viele erstklassige und gute Bücher am Strand oder im Zug gelesen.


    grüße von missmarple

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