Christel & Isabell Zachert - Wir treffen uns wieder in meinem Paradies

  • Buchdetails

    Titel: Wir treffen uns wieder in meinem Paradie...


    Verlag: Bastei Entertainment

    Bindung: E-Book

    Seitenzahl: 241

    ISBN: 9783732570355

    Termin: Neuerscheinung Dezember 2018

  • Bewertung

    4.9 von 5 Sternen bei 15 Bewertungen

    98,7% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Wir treffen uns wieder in meinem Paradie..."

    Isabell ist gerade 15 Jahre alt, als sie die grausame Diagnose erfährt, die für sie das Todesurteil bedeutet: Krebs. Ihr Leben ändert sich radikal, und der Wettlauf mit dem Schicksal beginnt. Mit beispielloser Energie, mit Mut, Kraft und Liebe kämpfen ihre Familie und Freunde um ihr Leben. Durch die Krankheit reift Isabell zu einer außergewöhnlichen Persönlichkeit heran, wächst über sich hinaus und hat trotz des Leids, das sie immer wieder erfahren muss, nicht zuletzt durch ihren Glauben genug Kraft, ihr Leben positiv zu sehen. Die Hoffnung, diese schwere Prüfung zu überstehen, gibt sie nicht auf. Die aktualisierte E-Book-Ausgabe des bewegenden Buches enthält ein Nachwort, in dem Christel Zachert die Geschichte ihrer Familie weiter erzählt.
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  • Hallo Allerseits,


    heute ein Buch, welches ich soeben zuende gelesen habe und hier unbedingt vorstellen möchte für all Diejenigen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen müssen oder wollen, aber auch für Diejenigen, die sich vielleicht davor scheuen.


    Diese (Auto)Biographie wurde zwar von Christel Zachert geschrieben, der Mutter von Isabell, aber dennoch ist es im Grunde "Bellis" Buch, denn sie hat in etlichen Briefen über ihre Krankheit, ihre Erinnerungen an die glückliche Vergangenheit, ihre gegenwärtige Situation und den nahenden Tod, die Vor- und Grundlage für dieses Buch gelegt. Es sind ihre Worte, die wiedergeben, was sie fühlte...


    Rückentext:
    Isabell ist gerade 15 Jahre alt, als sie die grausame Diagnose erfährt, die für sie das Todesurteil bedeutet: Krebs. Ihr Leben ändert sich radikal und der Wettlauf mit dem Schicksal beginnt. Mit beispielloser Energie, mit Mut, Kraft und Liebe kämpfen ihre Familie und Freunde um ihr Leben.
    Durch die Krankheit reift Isabell zu einer außergewöhnlichen Persönlichkeit heran, wächst über sich hinaus und hat trotz des Leids, das sie immer wieder erfahren muss, nicht zuletzt durch ihren Glauben genug Kraft, ihr Leben positiv zu sehen, und die Hoffnung, dass sie diese schwere Prüfung überstehen wird.


    Meine Meinung:
    Dieses Buch ist in keinster Weise gefühlsduselig oder dramatisch, reisserisch geschrieben! Das ist absolut positiv und für mich deshalb als erstes zu erwähnen! Es ist nicht geschrieben, um absichtlich auf Tränendrüsen zu drücken und etwas wiederzuspiegeln, was nach Mitleid aussieht. Im Gegenteil!
    Isabell ist 15 und eine ganz normale Schülerin mit ganz normalen Vorstellungen, als sie die Diagnose "Krebs" bekommt. Wie alle anderen Eltern und Kinder geht sie den "üblichen" Weg der Chemotherapie gepaart mit Hoffnung auf ein Wunder. Sie durchläuft auch die üblichen Probleme, die das alles mit sich bringt.
    Isabell jedoch ist frohen Mutes, voller Hoffnung, ja sogar trotz allem voller Elan und Tatendrang. Sie wird allerdings medizinisch gebeutelt und ist innerlich dem psychischen Druck nicht gewachsen und verdrängt die Angst vor dem Tod.
    Die Zeit bis zum Tod wird fast lückenlos wiedergegeben und sie schreibt unendlich viele Briefe und daraus ergibt sich eigentlich das Buch.


    Man könnte das jetzt auch noch weiter beschreiben, aber das würde alles nur zerreden. Es ist ein Erfahrungsbericht in autobiographischer Art und Weise, der mit der Diagnose Krebs anfängt und mit dem Tod endet und dazwischen beschreibt, wie sie damit umgeht, wie Familie und Freude regieren und agieren und welche Erinnerungen sie in der ganzen Zeit an ihre "gesunden" Jahre hat.


    Sicher ein Erfahrungsbuch wie so viele, aber dieser hier ist eben von einer 15jährigen und das nahezu auto-, bzw. biographisch.

    Liebe Grüße von Tanni


    :montag: Ich lese gerade:

    Astrid Korten - Poppy


    2020 gelesen: 25

    Januar = 07 | Februar = 08 | März = 05 | April = 01

    Mai = 01 | Juni = 03

    2019 gelesen: 50

  • Ich habe das Buch vor drei Jahren begonnen. Mitten drin ist die Mutter meiner bester Freundin an Brustkrebs gestorben, ein absoluter Schock, weil niemand, nicht mal meine Freundin gewusst hat, dass sie krank war. Nach diesem Tag kann ich das Buch nicht mehr anrühren, ich habe fast ein Trauma entwickelt. Ich sage immer, dass ich nur ein Buch nicht beendet habe, nämlich die Blechtrommel, weil ich fest davon überzeugt bin, dass ich es vielleicht noch irgendwann in die Hand nehmen kann, ohne dass mir die Tränen in die Augen steigen.
    Mit der Hälfte kann ich "Isabells" Buch aber jedem empfehlen. Das schlimmste an dem Buch ist wirklich, dass man im Grunde schon weiß, wie es ausgeht, man kennt nur die Art nicht, wie es jetzt wirklich geschicht.


    Liebe Grüße
    Tink

  • Hallo Tink,


    ja, das Buch ist ein Stück weit "eigene Trauerverarbeitung". Meine Nichte erkrankte mit 16 an Krebs und ist jetzt 18. Ich MUSSTE es lesen, wie ich alles in der Richtung lese! Es geht nicht anders. Vielleicht meine Art Vorbereitung auf einen möglichen Tod von ihr. Meine Schwester, ihre Mutter, kann solche Bücher überhaupt nicht lesen. Die Schwester von meinem Mann auch mit 32 an Krebs gestorben, mein Schwiegerpaps auch vor zwei Jahren.


    ABER, das Buch ist nicht dramatisch und nicht reisserisch und das bis in den Schluss hinein. Ich hatte befürchtet, es könnte zum Ende hin eben so sein, aber Fehlanzeige - Gott sei Dank. Es ist wunderbar geschrieben, wenngleich natürlich Bellis Tod trotz allem tragisch ist. Aber es zeigt uns Angehörigen, wie die Familie damit lebt. Man selber stösst ja immer und ständig an seine Grenzen, egal ob es um Pflege, Trauerarbeit, Verarbeitung, Hilfen, etc. geht. Ständig weiß man nicht weiter, ständig fragt man sich, was man noch tun könnte, ständig versucht man sich hinein zu versetzen.


    Mit diesem Buch ist es gelungen, Angehörigen das nahezubringen, ohne dabei reisserisch, dramatisch und somit innerlich verleztend, weil aufreibend, zu sein.


    Vielleicht kannst Du es irgendwann mal zu Ende lesen, aber dränge Dich nicht! :wink:

    Liebe Grüße von Tanni


    :montag: Ich lese gerade:

    Astrid Korten - Poppy


    2020 gelesen: 25

    Januar = 07 | Februar = 08 | März = 05 | April = 01

    Mai = 01 | Juni = 03

    2019 gelesen: 50

  • Ich weiß, dass es nicht so auf die Tränendrüsen drückt, aber gerade das ist es, was mich so abschreckt. Die Mutter meiner Freundin hat niemandem erzählt, dass sie so schwer krank war, hat ihr Leben weitergelebt. Ihre Stärke und die dieses jungen Mädchens schneiden sich irgendwie an einem Punkt. Vielleicht nimmt mich das Buch auch deshalb so mit, weil ich nicht wüsste, ob ich die Kraft hätte mich nebenbei noch zu verlieben, so richtig, oder überhaupt irgendetwas zu sehen außerhalb diese Kampfes um mein Leben.
    Das muss schlimm sein, sowohl für die Patienten, als auch für die Angehörigen. Ich hoffe, deine Nichte übersteht es, das tut mir sehr leid für dich und für sie.


    Liebe Grüße
    Tink

  • Ich habe das Buch vor eine Weile gelesen und fand es sehr bewegend, schön geschrieben, aber natürlich auch sehr traurig. Die einzelne Passagen über die Schritte der Krankheit und das Zusammensein mit anderen war sehr einfach geschrieben, für jeden verständlich. Die im Mittelteil des Buches abgebildeten Bilder zeigen schöne Ereignisse und auch das Mädchen in dem Buch mit ihrer Krankheit.
    Fande es gut und würde es jeden, denn das Thema interessiert weiterempfehlen.

  • Bücher aus der Reihe "Erfahrungen" sind immer etwas besonderes. Dieses Buch habe ich schon in der Hand gehalten, doch musste ich es wieder zurückgeben. Es wäre mir einfach zu sehr unter die Haut gegangen.


    Auch heute habe ich nicht die Lust, diese Geschichte zu lesen, da es für mich einfach zu traurig wäre!
    Ich zweifle nicht daran, dass es ein tolles Buch ist, dass zum Nachdenken anregt!


    lg felidae

    Katzen wurden in die Welt gesetzt, um das Dogma zu widerlegen, alle Dinge seien geschaffen um den Menschen zu dienen. :wink:

    Einmal editiert, zuletzt von felidae ()

  • Ich habe dieses Buch gestern Nacht in einem Rutsch durchgelesen, es hat mich irgendwie total gefesselt und so sehr mir die Augen zufallen wollten, habe ich es zu Ende gelesen.


    Ich bin der Meinung wie viele hier, dass hier gar nichts dramatisiert o.Ä. wird. Man bekommt einen sehr guten Einblick in die Gefühle von Isabell, ihre Familie, Angehörige. Es hat mich persönlich sehr nachdenklich gestimmt. Ein Leben kann so schnell zu Ende gehen... und das in so jungen Jahren. Ich bin im ungefähren Alter wie sie (17) und ich weiß nicht, ob ich so viel Kraft gehabt hätte wie sie.


    Ein wunderbares Buch, wo die vielen Auf und Ab's deutlich werden und man den Krankheitsverlauf sehr gut "miterleben" kann..
    Am Ende des Buches kamen dann auch mir die Tränen.

  • Ich habe das Buch jetzt fast durch gelesen es fehlen nur noch 15 seiten


    Ich habe es gestern angefangen vor dem schlafen gehen und nach dem aufstehen direkt weiter gelesen.



    Ich finde das Buch echt großartig auch wenn ich es sehr traurig finde.


    Ich finde das man in dem Buch sehr gut erkennen kann was die Krankheit für die ganze Familie bedeutet und finde es toll das die Familie so viele gute Freunde gehabt haben die sie in so einer schweren Zeit unterstützt haben.




    Ich würde das Buch mit 5 Sternen bewerten wenn ich schon eine Bewertung abgeben dürfte

  • Es freut mich sehr, dass dieses Buch auch über die Jahre hinweg sachten Anklang findet. Es ist wirklich sehr lesenswert und wunderbar geschrieben! Noch heute ist es eines meiner Lieblingsbücher!


    Liebe Grüße, Tanni

    Liebe Grüße von Tanni


    :montag: Ich lese gerade:

    Astrid Korten - Poppy


    2020 gelesen: 25

    Januar = 07 | Februar = 08 | März = 05 | April = 01

    Mai = 01 | Juni = 03

    2019 gelesen: 50

  • Ich hab das Buch jetzt auch gelesen und es hat mir wirklich gut gefallen. Ich habe selbst Erfahrungen in diesem Bereich und habe mich deshalb dafür entschieden, ein solches Buch mal zu lesen. Leider muss ich zugeben, dass mir das ganze "Gott hier und Gott da" ein bisschen auf die Nerven ging. Aber das ist ja jedem seine Überzeugung. Außerdem ist es ja ein Erfahrungsbericht (anders kann ich es nicht beschreiben, bei mir fällt es zwar unter die Kategorie "Romane" aber naja) und daran kann man nun wirklich nichts aussetzen. Es ist das Erlebnis eines Menschen und entweder kommt man mit dessen Meinung zurecht oder eben nicht. Ich komme damit gut zurecht und mir hat es auch sehr geholfen meine Erfahrungen zu verarbeiten, denn aus der Sicht eines Betroffenen sieht man viele Dinge ganz anders.
    Ich kann das Buch nur weiterempfehlen, Christel hat es wirklich wahnsinnig gefühlvoll gestalltet ( nicht in dem Sinne um Mitleid oder so zu erregen, sondern einfach umd die Geschichte von Isabell zu erzählen) und auch die Tagebucheinträge haben an der richtigen Stelle die richtige Bedeutung gezeigt und die Stimmung wiedergespiegelt.
    Von mir deshalb :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: .


    Liebe Grüße
    KleiineAnn