Deep Space Nine - Jugendbücher (gethreaded)

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  • Auch dieser Thread wird nicht ganz vollständig sein, aber hier findet sich nun die Möglichkeit ST-Jugendliteratur zu finden - im Original in sehr leicht verständlichem Englisch. In diesen Reihen stehen die Kinder und Jugendlichen der jeweiligen ST-Serien im Vordergrund des Geschehens. Hier etwas zum ersten Buch der Reihe:


    Die Fjori sind die Zigeuner des Alls aus dem Gamma-Quadrante. Ständig durchstreifen sie das All auf der Suche nach Geschäftsgelegenheiten. Ihre Schiffe sind ihr eigentliches Zuhause. Und aufgrund einer langen unangenehmen Geschichte von Verfolgung halten sie die Koordinaten ihres Planeten vor allen anderen geheim.
    Als eines ihrer Schiffe auf DS9 Station macht, bleibt es aus eben diesen Gründen für alle verschlossen. Dies ist natürlich für Nog und für Jake irrsinnig interessant und als sie tatsächlich einen Vorwand finden, heimlich an Bord zu gehen, nehmen sie diese sofort wahr. Dabei versucht Nog die Sternkarten der Fjori aufzuzeichnen, um mit den Koordinaten ihres Heimatplaneten eventuell einen kleinen Profit zu machen. Doch die beiden werden erwischt.
    Da es Nog allerdings nicht gelungen ist, die Koordinaten aufzuzeichnen und sich die OKRA, das fjorische Schiff, im förderalen Raum befindet, werden die beiden Jungen freigelassen. Dies gefällt allerdings einigen Besatzungsmitgliedern der OKRA nicht, die gerne die beiden Jungen nach fjorischem Recht gerichtet sehen wollen. Deshalb entführen sie Nog und Jake auf die OKRA und nehmen sie mit zu ihrer Heimatwelt. Nach fjorischem Recht muß jeder Außerirdische, der den Heimatplaneten betritt, bis zum Ende seines Lebens dortbleiben. Oder eine lebensgefährliche Prüfung bestehen.
    Von den bisher erschienenen Bänden dieser Reihe gefällt mir persönlich dieser hier vom erzählerischen und auch von der Komplexität der Story her am besten. Darum ist GYPSY WORLD auf jeden Fall empfehlenswert.

  • Dies ist bisher einer der interessantesten Bände aus der DS9-Jugendbuchserie. Die Idee hat starke Ähnlichkeiten mit Terry Pratchetts „Only You Can Save Mankind“, aber ein gutes Plagiat kann trotz allem unterhaltsam sein.


    Jake und Nog langweilen sich im normalen Alltagstrott auf DS9 und haben ihre Vorliebe für Simulationsspiele entdeckt. An einem besonders anspruchsvollen Gerät mit dem Titel Escape through the Wormhole bringen sie es innerhalb kürzester Zeit zu wahrer Meisterschaft. Diese Aktivitäten finden in ihrer respektiven Verwandtschaft allerdings nicht die erhoffte Anerkennung. Speziell Rom und Quark bezweifeln die Profitabiltät der Leistung Nogs an diesem Spielgerät.


    Um so größer wird das Erstaunen der beiden, als ein Vertreter der Spielgerätefirma mit Namen Kwiltek auf die Station kommt und den beiden Spielern eine zeitweilige Anstellung in einer Bergbaufirma anbietet. Die Arbeit wird mit ferngesteuerten Maschinen ausgeführt, die von Simulationsgeräten auf einer Orbitalstation gesteuert werden. Die Firma stellt die Spielgeräte im ganzen Sektor auf, um die geeignetsten Operatoren für die Fernsteuerungen zu finden. Da die Umweltbedingungen auf dem Förderplaneten extrem lebensfeindlich sind, ist die Förderung über Fernsteuerung das sicherste für alle Beteiligten.


    „Highest Score“ ist endlich mal wieder ein Band aus der ST-Jugendbuchserie, der vorbehaltlos auch für Erwachsene interessant ist. Darum ist er EMPFEHLENSWERT.

  • Ein weiterer Band der ST-Kinderbuchreihe. Auf DS9 wird der Jahrestag der Entdeckung des Wurmloches gefeiert. Der Verkehr auf der Station ist so stark wie nie und alle sind schwer beschäftigt. Natürlich macht Quark erstklassige Umsätze.
    Ein Forschungsraumschiff aus dem Gammaquadranten hat illegal ein Lebewesen von dort mitgebracht, um es auf der Station an einen Sammler seltener Tiere zu verkaufen. Es bricht aus und gelangt schließlich in den Besitz von Jake Sisko und Nog. Der Entführer dieser Lebensform versucht, sie ihnen wieder abzujagen und ist bereit dafür notfalls über Leichen zu gehen.
    Zur gleichen Zeit kommt ein Raumschiff von der Größe eines Borgkreuzers durch das Wurmloch und dessen Captain verlangt die Herausgabe eines entführten Prinzen, von dem aber auf DS9 niemand etwas weiß. Er setzt ein Ultimatum fest, bis zu dessen Ablauf er den Prinz wiederhaben möchten. Sollte diese Frist nicht eingehalten werden, droht er damit, die Station zu zerstören. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Uhr, während dem Captain Sisko natürlich überhaupt keine Zeit hat, sich um Jakes verschwundenes Haustier zu kümmern.
    Die Geschichte ist natürlich sehr einfach gestrickt und die meisten Leser werden etwa auf Seite 20 wissen, worum es hier eigentlich geht. Aber man sollte nicht vergessen, daß es sich hier um ein Kinderbuch handelt. Wenn man dies berücksichtigt, ist „Schoßtierchen“ eine sehr nette und sogar spannende Geschichte. Und die Zeichnungen von TODD CAMERON HAMILTON unterlegen die Story ganz fabelhaft. Man muß dieses Buch zwar nicht unbedingt haben, aber es ist ganz nett.

  • Auf DS9 rücken die Schulferien näher. Nog und Jake hatten eigentlich geplant, ihren Urlaub auf einer Ausgrabungsstelle auf Bajor zu verbringen, wo Nog unter anderem hoffte, Dinge zu finden, die Geld bringen würden. Commander Sisko allerdings hat andere Ideen für den Urlaub seines Sohnes und die beziehen am Anfang Nog nicht mit ein. Er hat, eigentlich mit Jakes Einwilligung, einen Platz im Space Camp von StarFleet gebucht, in der Hoffnung, dass ein Besuch dort Jakes Unsicherheit über seine spätere Karriere beenden würde. Als nun die Nachricht kommt, dass Jake angenommen wurde, steht Nog ohne eine Urlaubsbegleitung da und muss höchstwahrscheinlich die ganze Zeit in Quarks Bar arbeiten. Vor diesem Hintergrund erklärt er sich einverstanden, Jake zum Space Camp zu begleiten, eine Idee, die ihn eigentlich mit Grausen erfüllt. Auch Commander Sisko ist nicht sonderlich begeistert, aber er erklärt sich bereit, dem jungen Ferengi auch einen Platz zu besorgen. Quark selbst ist von der Idee allerdings begeistert.


    Die Geschichte ist eigentlich ganz nett und auch die ihr zu Grunde liegende Idee relativ originell. Aber die Art, wie die Geschichte erzählt ist, lässt doch einiges zu wünschen übrig. So hat die Story Löcher, durch die man mit dem Bus durchfahren könnte, ohne an den Rändern anzuecken. Selbst die Kinder, für die diese Geschichte eigentlich gedacht ist, dürften nicht ganz zufrieden damit sein. Ganz nett, aber nicht unbedingt empfehlenswert.

  • Bestimmt haben sich schon viele gefragt, was mit Worfs Sohn Alexander los ist, in der Zeit, in der sich sein Vater auf DS9 aufhält. Natürlich befindet er sich auf der Erde, bei seinen Großeltern, die bereits einmal die schwierige Aufgabe auf sich genommen hatten, einen Klingonen in einer menschlichen Gesellschaft großzuziehen.


    Diese kleine Geschichte ist wirklich sehr anschaulich im Bezug auf die Probleme, die Vorurteile und fehlendes kulturelles Wissen gerade an Schulen bewirken können. Außerdem zeigt sie, wie Alexander auf der Erde lebt, ein Aspekt in Worfs Leben, der in den letzten beiden Staffeln von DS9 entschieden zu kurz gekommen ist. Als eine Kindergeschichte und auch als eine Art Schlußwort zu der weitestgehend guten [url=http://www.buechertreff.net/topic,3153,-Noch+mehr+Klingonen%3A+Honor+%28auch+%B4n+Thread%29.html]Day-of-Honor-Miniserie[/url] ist dieses Büchlein ABSOLUT EMPFEHLENSWERT.

  • Das Department of Temporal Investigation macht mal wieder einen Besuch auf DS9. Und der Anlaß ist mal wieder ein Sisko, nur diesmal nicht Benjamin, sondern Jake. Dieser ist natürlich nicht ganz unnervös. Denn die Untersuchung betrifft eine wirklich schwierige und volatile Zeit in der Geschichte.


    Nog und Jake hatte es nämlich in das Frankreich der NS-Besatzung verschlagen und nun muss geschaut werden, ob sie irreparablen Schaden in der Geschichte hinterlassen haben.


    Die Idee ist nett, wenn auch nicht sonderlich originell. Anfangs denkt man bei dieser Geschichte kurz an FRYs Buch Making History, das im letzten Jahr einen großen Erfolg hatte. Nur sind hier die historischen Zusammenhänge und Hintergründe, und die wirkliche Gefahr eines Siegs des Nationalsozialismus nicht wirklich ausgeführt, weswegen dieses Romänchen selbt für ein Kinderbuch eigentlich sehr wenig Substanz bietet. Wenn man dann noch dazurechnet, daß sowohl vom Drucksatz als auch von der Wortwahl einige wirklich seltsame Fehler vorkommen, bekommt man das Gefühl, daß dieses Buch in Windeseile und ohne großes Interesse zusammengestoppelt wurde. NICHT EMPFEHLENSWERT.

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