Maeve Binchy - Das Haus in Irland

Ein Haus in Irland

4.1 von 5 Sternen bei 21 Bewertungen

Verlag: Droemer Knaur

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 669

ISBN: 9783426623435

Termin: 2003

  • Inhalt:
    Ria Lynch, eine "ganz normale" Irin, die mit ihrer Mutter Nora und Schwester aufwächst. Während Mutter und Schwester in einer ziemlich kleinbürgerlichen und kleingeistigen Atmosphäre leben und sich auch genau das erhalten (die Schwester heiratet einen Langweiler namens Martin), will Ria mehr vom Leben.


    Sie erreicht das zunächst, indem sie zu ihrem eigenen Erstaunen den ehrgeizigen Lebemann Danny für sich gewinnen kann, mit ihm zu einigem Wohlstand und zwei Kindern gerät. Ihre Freunde gehen ein und aus, ihre Familie (u.a. die immer neidische Schwester) auch. Das Leben ist für sie wirklich "besser" als alles, was ihre Familie für sie erwartet hat.


    Aber eines Tages, ca. 15 Jahre nach der Eheschließung, gerät diese schöne, scheinbar stabile Welt ins Wanken. Dannys Geliebte, von deren Existenz Ria nichts wußte und nichts ahnte, bekommt ein Kind und Danny will sich deshalb von ihr trennen. Für Ria bricht eine Welt zusammen.


    An diesem Punkt in Rias Leben kommt nun eine zeite Frau ins Rampenlicht: Marilyn, eine Amerikanerin. Die will zufällig ein Haus in Irland für zwei Monate gegen das ihrige Haus in den USA tauschen, um über den Tod ihres Sohnes hinwegzukommen. Auf verschiedenen Umwegen läßt Ria sich darauf ein und gewinnt, ähnlich wie Marilyn, einen Einblick in ein anderes Leben, in die Geheimnisse der anderen Frau und in ihr eigenes Leben. Schließlich treffen sich beide in Irland - wie altvertraute Freundinnen, obowhl sie einander bis dahin noch nie gesehen haben. Aber auch dieses Zusammentreffen ist nicht ohne, erkennen doch beide Frauen, daß die andere etwas hat, was sie selbst nie bekommen hat.



    Ria und Marilyn erfahren in diesem Buch, das eigentlich alles aus einem selber kommen muß und erreichen damit eine gewisse Reife und auch die Kraft, ihr Leben zu meistern. Dieses Buch ist sehr flüssig geschrieben und einfach eine angenehme Lektüre, die man auch zwischendurch lesen kann und über die man vielleicht auch ein bisschen nachdenkt.


    Liebe Grüße
    Helga :)

    Liebe Grüße
    Helga :winken:


    :study: [b]???


    Lesen ist ernten, was andere gesät haben (unbekannt)

  • Hallo Helga,


    auch diesen Beitrag habe ich nochmal aus der >Versenkung< geholt, war doch das "Haus in Irland" von Maeve Binchy, mein erstes Buch von ihr. :thumleft:
    Ich erinnere mich, dass es mir sehr gut gefallen hat und mich veranlasste >mehr> von ihr zu kaufen.


    Grüsse von Bonprix :wink:

  • Bei dem Buch habe ich nicht lange genug durchgehalten, um mir ein Gesamturteil erlauben zu können, aber nach 200 Seiten, in denen die Geschichte immer noch nicht richtig ans Rollen kam, hatte ich die Lust am Weiterlesen verloren.
    Die Personen erschienen mir etwas oberflächlich, und ich wurde nicht richtig warm mit ihnen.
    Ich habe es dann noch mit "Die irische Signora" (oder Signorina?) versucht, doch mehr Binchi-Bücher werde ich nicht lesen.


    Marie

    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)


    Bücher sind auch Lebensmittel. (Martin Walser)



  • Auch für mich war "Ein Haus in Irland" das erste Buch von Maeve Binchy, welches mich dann veranlasste noch weitere von ihr zu kaufen und zu lesen. Bisher wurde ich noch von keinem enttäuscht. Meine Mutter, der ich sie alle geborgt habe, haben sie auch sehr gut gefallen. Wenn man mal was Leichtes für zwischendurch braucht, liegt man da meiner Meinung nach genau richtig.


    Kyara

  • Hallo


    Ein Haus in Irland war auch mein erstes Buch von Meave.. ich hab es geliebt und in einem durchgelesen...


    ich hab fast alle Bücher von ihr... und lese sie auch gerne ein 2. od. 3. mal..


    was ich unbedingt lesen möchte ist das neue von ihr...(der Titel fällt mir jetzt nicht ein :scratch: )


    auf alle fälle find ich auch, wenn man zwischendurch was leichtes lesen mag sind diese bücher genau das Richtige

  • Habe heute "Ein Haus in Irland" beendet und mir hat es gut gefallen. In den letzten 4 Monaten kam ich aus beruflichen Gründen nicht zum lesen (außer Fachliteratur) und jetzt "verschlinge" ich die Bücher auf meinem SUB :lol:


    Mir hat das Buch gut gefallen, es ist eine leichte Lektüre so zwischendurch. Die Darstellung der einzelnen Charaktere finde ich nicht oberflächlich, sondern gut beschrieben und durchaus realistisch.
    Das einzige, was ich etwas anstrengend fand war das die Schreibweise etwas sprunghaft ist.


    Lg. Gabi

    Liebe Grüße
    Gabi


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  • Oh ja, das Buch hab ich auch schon gelesen und es hat mir sehr gut gefallen, ebenso "Die irische Signora". Ich hab dann noch ein weiteres Buch von ihr angefangen, aber das hat mich dann nicht so begeistert. Für Maeve Binchy brauche ich die richtige Stimmung, aber die Bücher sind locker leicht geschrieben, eben was für zwischendurch.

    Viele Grüße
    Bine


    Wer keinen Mut zum Träumen hat, hat keine Kraft zum Kämpfen.


    Ich :study: "Stirb ewig" von Peter James

  • Ich hab das Buch vor längerem von meiner Mutter bekommen und es hat mir sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen. Ich fand es schön für zwischenrein und kann mir auf jeden Fall vorstellen noch mehr von Maevy Binchi zu lesen.

  • Das Buch ist bei mir als leichte, warmherzige Lektüre für Zwischendurch in Erinnerung geblieben. Hat mir sehr gut gefallen.

    2020: Bücher: 6/Seiten: 2 723
    2019: Bücher: 164/Seiten: 66 856
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    "Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz"

    Dalai Lama

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    Lese gerade:

    Niven, Jennifer - All die verdammt perfekten Tage

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  • Meine Meinung:


    Ria ist ein Glückskind, sie bekommt eine Superstelle, lernt dort Danny kennen, den sie später heiratet und der ihre große Liebe ist, sie kaufen sich ein Haus und investieren viel dabei, bekommen 2 liebe Kinder und alles ist bestens. Bis Danny Ria mitteilt, dass er sie verläßt, da er eine Freundin hat und die bekommt ein Kind von ihm. Für Ria bricht eine Welt zusammen. Wie eine Fügung erscheint es ihr, als sie einen Anruf aus Amerika bekommt und spontan auf den Vorschlag eingeht, die Häuser für 2 Monate zu tauschen. Die Ereignisse überstürzen sich und jede Frau findet in ihrer neuen Umgebung Freunde fürs Leben, Verständnis, Hilfsbereitschaft und einen Weg, um mit ihren Problemen zurechtzukommen. Maeve Binchy hat es wieder mal geschafft, die Lebensweise in Irland wunderschön zu beschreiben, die Eigenheiten der Leute zu zeigen und trotzdem die Zusammengehörigkeit zum Ausdruck zu bringen. Obwohl ich eher eine Krimileserin bin, hat mir das Buch sehr gut gefallen.

    Ohne ein Wort :study: Linwood Barclay
    Mein SuB: 30

    Meine Bücher 2013: 56
    Seiten: 26.603