Jonathan Kellerman - Monster

Monster

3.5 von 5 Sternen bei 5 Bewertungen

Band 13 der

Verlag: Goldmann

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 511

ISBN: 9783442461400

Termin: 2005

  • Jonathan Kellerman "Monster", Originaltitel "Monster" :P , 11. Roman der Alex-Delaware-Reihe


    Von Amazon kopiert:
    In Zusammenarbeit mit der Polizei von Los Angeles untersucht der Psychologe Dr. Alex Delaware mysteriöse Mordfälle. Als die fürchterlich zugerichtete Leiche der Psychologin Claire Argent aufgefunden wird, führen Delawares Überlegungen die ermittelnden Beamten zum "Starkweather State Hospital for the Criminally Insane", einem Hochsicherheitsgefängnis, in dem Argent eine Gruppe von Sträflingen betreute. Da hier niemand entlassen werden kann und es unmöglich ist, zu entfliehen, kann der Täter nicht unter den Insassen zu finden sein. Delaware horcht allerdings auf, als eine Krankenschwester, Heidi Ott, berichtet, dass einer der Insassen, Ardis "Monster" Peake, angeblich den Mord an Claire vorhergesagt habe. Peake ist ein mehrfacher Mörder, der seinen Opfern die Augen ausstach, so wie es auch im Fall Claire Argent geschehen war.
    (Ich habe nicht die gesamte Inhaltsangabe kopiert, weil Amazon bereits darin die Lösung mitsamt der einzigen Überraschung und den Schluß verrät.)



    Dieses Buch habe ich in der Lesenacht am 5.8. angefangen und kopiere einfach einen Teil dessen, was ich dort geschrieben habe, in diesen Thread hinein, damit jemand, den das Buch interessiert, sich nicht durch den ganzen Lesenacht-Thread wühlen muss:


    "1. Wer das Buch liest, sollte am besten schon einen der vorherigen Bände der Reihe kennen, denn es wird, was Personen und Ereignisse angeht, hin und wieder auf Inhalte der anderen Bücher eingegangen. Auch die Charakterisierung der Personen wird als bekannt vorausgesetzt.
    2. War der Protagonist Alex Delaware in Bänden wie "Exit" oder "Jamie" in seinem Beruf als Kinderpsychologe und Berater der Polizei dargestellt, verwandelt er sich in diesem Buch langsam in einen Polizisten, d.h. er geht selbständig Spuren nach, sein Polizeifreund Milo Sturgis lässt Anrufe nicht an Kollegen, sondern an Alex weiterleiten, usw. eine Tendenz, die in den nächsten Bänden noch stärker wird und die mir nicht mehr gefällt.
    3. Das Buch ist sehr spannend, auch wenn Kellerman sich mit Beschreibungen aufhält und manche Dinge, die man schon weiss und kennt, noch 2-3mal wiederholt. Es macht mich ungehalten, wenn Autoren ihre Leser für blöd und / oder dement halten."


    Diesen ersten Eindrücken ist wenig hinzuzufügen, nur was die Auflösung angeht: Ich mag knifflige Krimis sehr gern, aber es scheint, als hätte Kellerman "knifflig" mit "verworren" verwechselt. Ein Mann, auf dessen Spur Alex und Milo sind, hat wie viele Identitäten und Namen, seine Hintergrundgeschichte und die Familienzusammenhänge sind schwer durchschaubar, und eine weitere Person, die Kellerman dem Leser vermutlich als Überraschung präsentieren wollte, lässt sich leider viel zu früh durchschauen.


    Alles in allem entspricht das Buch also dem Motto, unter dem ich es für die Lesenacht ausgesucht hatte: "Lesen, zuklappen, fertig". Bedauerlich, dass Kellerman vom Konzept seiner ersten Romane, in denen Alex' psychologische Arbeit im Vordergrund stand, abgewichen ist.


    http://www.krimi-couch.de/krimis/jonathan-kellerman.html listet die gesamte Reihe auf, von denen die ersten Bände unglaublich spannend und m.E. sehr empfehlenswert sind.


    Marie

    Bücher sind auch Lebensmittel (Martin Walser)


    Wenn du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen. (Cicero)



  • Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und ich habe das Buch als sogenanntes Mängelexemplar um 2,50€ gekauft.


    Leider muss ich mich Maries Urteil anschließen: verworren und langatmig.


    Dabei fing die Geschichte sehr interessant und spannend an. Aber es schien, dass Kellerman nicht so recht wusste, wohin die Geschichte driften sollte. Bald schon war die Auflösung offensichtlich, aber der Autor versuchte weiterhi, einen künstlichen Knoten zu knüpfen. Das war ziemlich ermüdend zu lesen.


    Ich hoffe wirklich, dass die anderen Kellerman-Krimis besser sind, denn da liegt noch einer auf meinem SUB.

  • Hmmm..ich habe nur diesen Band der Reihe gelesen (wusste bis eben gar nicht das zu diesem Buch eine ganze Reihe gehört :roll: )


    Fand den Klapptext spannend und dachte das nehme ich einfach mal mit. Ich ärgere mich immer wieder, wenn ich Bücher aus einer Reihe lese und danach erst erfahre das es zu dem Buch eine ganze Reihe gibt :idea:


    Für so Schusselchens wie mich sollte man ganz groß und fett auf die erste Seite schreiben: :!: achtung dies ist Teil ? und vorher sind noch die und die Teile erschienen. hmpf

    Liebe Grüße, Jacky


    Ich :study: gerade: Jodi Picoult - Beim Leben meiner Schwester

  • upps..hab gar nicht gesehen wie alt der letzte Eintrag vor mir war. Häng wohl etwas hinterher :uups:

    Liebe Grüße, Jacky


    Ich :study: gerade: Jodi Picoult - Beim Leben meiner Schwester

  • und vorher sind noch die und die Teile erschienen. hmpf


    Damit Dir das nicht wieder passiert, haben wir hier die Reihenfolge von Bücherreihen.


    hab gar nicht gesehen wie alt der letzte Eintrag vor mir war


    Das macht nix, im Gegenteil. Es ist gut, wenn ab und zu vergessene Bücher aus den Tiefen des Forums wieder ans Tageslicht befördert werden.


    Marie

    Bücher sind auch Lebensmittel (Martin Walser)


    Wenn du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen. (Cicero)



  • Das macht nix, im Gegenteil. Es ist gut, wenn ab und zu vergessene Bücher aus den Tiefen des Forums wieder ans Tageslicht befördert werden.

    Und deswegen werd ich hier auch noch eben etwas dazu schreiben, obwohl ich mich an den Inhalt des Romanes an sich nicht wirklich mehr erinnern kann.
    Es ist, glaube ich, sogar der erste Roman von J. Kellerman aus dieser Reihe, den ich gelesen hab und der mich überhaupt erst auf den Autor brachte.


    Natürlich ist es von Vorteil, die Bücher in einer Reihe zu lesen, was die privaten Geschichten angeht, aber es ist meiner Meinung nach kein Muss.
    Wenn man sich über den Protagonisten eine wenig "infromiert", kommt man recht schnell rein.


    Es gibt auch schon einige Rezensionen zu den Kellerman Romanen hier im Forum.

    "Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont."
    Konrad Adenauer