Dean Koontz - Todesregen / The Taking

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Todesregen

3.5|26)

Verlag: Heyne Verlag

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 416

ISBN: 9783453433366

Termin: August 2008

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  • Außerirdische mit literarischen Anwandlungen erobern die Welt. Klischees, Klischees und Klischees, viele geklaute Ideen und eine überladene Sprache. Das Schlechteste, was ich seit Langem gelesen habe. [-( DAS ICH DAFÜR Geld ausgegeben habe ](*,):-({|= .

  • Hm, mir hat es im Großen und Ganzen gefallen, was aber daran liegen könnte, dass ich ein Fanatiker in Sachen "Ende-der-Welt-Bücher" bin. Es hat mich sehr gefesselt, vor allem in der ersten Hälfte ist es mir mehrmals eiskalt über den Rücken gelaufen (was ein gewisser Herr King mit seinen letzten Werken leider nicht mehr so oft geschafft hat) und ich hatte es in 3 Tagen durch. Ab dem Mittelteil war die Story ein bisschen festgefahren und es passierte in einer Aneinanderreihung eigentlich immer wieder dasselbe. Die beiden Protagonisten fand ich auch etwas zu flach und perfekt dargestellt (ist man ja leider von Koontz gewöhnt) und das Ende und die Auflösung ging etwas zu schnell. Man kann es positiv wie negativ sehen, die Geschichte ist fast komplett ein Zitat aus bekannten Science-fiction-Filmen und -Romanen. Ich denke fast, dass das so gewollt war, denn der Autor versucht nie, dies zu verstecken. Koontz-Fans, sowie Anhänger von apokalyptischen Sci-fi-Romanen sollten es ruhig lesen.


    Vielleicht kann mir noch jemand, der es gelesen hat, helfen, denn ich bin mir nicht sicher ob ich die Auflösung zu 100% verstanden habe:

  • Meine Freundin musste das Buch jetzt in ihrem Englischkurs lesen, sie war auch alles andere als begeistert davon und das was sie mir davon erzählt hat, hat mich auch soweit abgeschreckt, dass ich es niemals freiwillig lesen werde. :-?

  • Ich habe es gestern in der Lesenacht begonnen und gerade ausgelesen.


    Zuerstmal, mir hat es gefallen. Sonst hätte ich es auch nicht so schnell durchgelesen gehabt. Aber man muss das Genre schon mögen und bereit sein, sich auf bisweilen sehr abstrus anmutende Dinge einzulassen, denn es handelt sich mit Sicherheit nicht um ein sonderlich tiefgehendes Buch. :wink: Ungefähr ab der Mitte des Buches kann man sich denken, was es mit der Invasion auf sich hat. Ich kann es jetzt nicht mehr benennen, aber es gab eine Passage, aus der sich das Ende recht leicht schließen ließ. Und dass es dann tatsächlich so eingetreten ist, wie ich vermutet habe, hat mich dann doch schon ein wenig enttäuscht. Die Auflösung am Ende erschien mir auch irgendwie etwas hastig konstruiert, irgendwie hatte ich da mehr erwartet. Grundsätzlich fand ich sowieso die erste Hälfte des Buches besser, da war es noch spannend und geheimnisvoll. Die zweite Hälfte erinnerte mich mehr und mehr an einen schlechten Splatter-Film der B-Kategorie.


    Was micht zusätzlich noch auf die Palme gebracht hat, war die schlechte Übersetzung bzw. die grausigen Grammatik-Fehler. Wenn mal einer vorkommt, kann ich ja noch verstehen, dass der mal übersehen wird. Aber wenn es dann unzählige sind, sollte man meinen, dass so etwas vor dem Druck auffällt. :-?


    @kapo00: Ja, so habe ich es auch verstanden. Und genau dieses Ende war für mich das Enttäuschendste an dem Buch.


  • Vielleicht kann mir noch jemand, der es gelesen hat, helfen, denn ich bin mir nicht sicher ob ich die Auflösung zu 100% verstanden habe:


  • Also, ich war mir auch nicht sicher. Denke aber auch eher so wie Luthien, da das ganze einen

    geprägten Eindruck gemacht hat.

  • Keine Ahnung, wie ich das alles anders verstehen konnte... :-k 8-[

  • Keine Ahnung, wie ich das alles anders verstehen konnte... :-k 8-[

    Naja, das ist doch auch das Schöne am Lesen, dass jeder ein Buch von einem anderen Gesichtspunkt aus sehen und für sich selbst interpretieren kann. :D

  • Also mir hat das Buch ziemlich gut gefallen.
    Eine angenehme Mischung zwischen Horror und Science Fiction.
    Was ein mich ein wenig enttäuscht hat, war dass man schon nach fast der Hälfte erahnen könnte wie das Buch enden wird.
    Trotzdem war das Ende großartig und hat mich auf jedenfall zum Nachdenken angeregt. :thumleft:

    Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war
    -Bertholt Brecht-


    Gelesene Bücher 2012:2
    Gelesene Seiten: 798
    SUB-Stand: 328
    :pale:
    :study:
    Birgit Fiolka - Blutschwestern. Die Legende von Engil
    :study: Nina Blazon - Zweilicht

  • Koontz, Dean - Todesregen
    Originaltitel:" The Taking"


    Seitenzahl: 399


    Kurzbeschreibung:
    (Cover/Verlag)
    Eines Nachts wachen Neil und Molly Sloan vom anhaltenden Trommeln des Regens auf. Es ist ein silbriger Regen, der sie bis in ihre Träume hinein verfolgt. Er wird von einem seltsamen Geruch begleitet und löst tiefe Besorgnis bei dem jungen Paar aus.
    Bestürzt stellen die beiden fest, dass von überall her mysteriöse Wetterphänomene gemeldet werden. Im Laufe des Tages werden Fernseh- - und Radioempfang unterbrochen, später die Internet- und Telefonverbindung, schließlich fällt der Strom aus.
    Als sich die Sloans auf den Weg machen, um nach ihren Freunden zu sehen, hat sich die Welt um sie herum in ein geisterhaftes Labyrinth voller merkwürdiger Lichtzeichen verwandelt....


    Meine Meinung:
    Ich habe zu diesem Buch nur wegen des Autors gegriffen, ich lese gerne Dean Koontz, bin davon ausgegangen, dass es sich dabei um einen Thriller handelt, es hat sich allerdings herausgestellt, dass es doch eher ein leichter Gruselroman ist, - was bei mir hier und da mal für Gänsehaut und Schauer gesorgt hat.


    Mir hat das Buch gut gefallen, die erste Hälfte fand ich spannend und interessant, das Szenario mit den Außerirdischen hat mich angesprochen, (wobei ich sagen muss, dass ich die Auflösung dazu noch viel spannender fand, da ich selbst auf diese Idee für die Auflösung gar nicht gekommen bin, hat die mich überrascht.)
    In der zweite Hälfte wurde die Stimmung etwas ruhiger und die Schwerpunkte der Handlung haben sich geändert, aber das hat dem Roman kein Abbruch getan - für mich persönlich wurde es sogar noch interessanter.


    Die Hauptcharaktere: Molly und ihr Mann Neil fand ich sympathisch, auch wenn sie doch mehr oder weniger oberflächlich dargestellt wurden. Den Roman kann man auch sonst nicht zu der tiefsinnigen Literatur zählen, allerdings gute Unterhaltung hat Dean Koontz auf jeden Fall geboten.
    Von mir auf jeden Fall gute :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:



    P.S.:
    Kapo

    2019: Bücher: 112/Seiten: 46 262
    2018: Bücher: 224/Seiten: 89 626
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    "Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz"

    Dalai Lama

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    Lese gerade:

    Moriarty, Liane - Das Geheimnis meines Mannes

    Theroux, Marcel - Weit im Norden

    Einmal editiert, zuletzt von Emili ()

  • Ich kann dieses Buch leider absolut nicht weiter empfehlen.
    Es beginnt sehr stark, ich konnte kaum aufhören, zu lesen. Dann beginnt Koontz aber, von seinem "Leitmotiv" abzuweichen und das Ganze nimmt immer skurrilere Züge an. Zunächst geht er von SciFi/Endzeit-Horror in Richtung Übernatürliches (was meine Lieblingsbereiche im Horror sind), dann in Richtung "amerikanisch-religiösen Fanatismus", was auch im Ende gipfelt.
    Es war mein erster Koontz und ich weiss ehrlich nicht, ob ich mir einen weiteren antun soll.
    Einerseits war es mal erfrischend anders, einfach ins Geschehen geworfen zu werden, keinen 200-seitigen Charakterstudien überstehen zu müssen wie bei King, damit es los geht, andererseits war die Handlung so unkonzipiert, religiös und langweilig, dass ich meinen 9€ Kaufpreis hinterher weine.
    Allgemein also nicht so mein Ding. Eine Frage an die fleissigeren Koontz Leser: Wie sehen seine anderen Horrorwerke so aus? Würde mich über eine PN freuen. Sein Schreibstil hat mir ja sehr gefallen und vielleicht hatte er noch ein paar bessere Ideen, als die hinter diesem Buch ;-)


    :bewertung1von5: :bewertung1von5: - 2 Sterne für den Schreibstil und den tollen Anfang, mehr sind aber leider für die Story nicht drin.

    „Die Zeit nimmt alles. Ob man will oder nicht. Die Zeit nimmt alles, die Zeit trägt es von einem fort, und am Ende ist dort nichts als Finsternis. Manchmal treffen wir andere in dieser Finsternis. Und manchmal verlieren wir sie dort auch wieder.“
    Stephen King - The Green Mile

  • Von den schlechten Bewertungen im Netz fast schon abgeschreckt, hab ich dieses Buch doch nun doch gekauft und gelesen und bin begeistert. Es hat mich schon von den ersten Seiten gefesselt, die Spannung war großartig und als dann das erste mal die Theorie der Alien-Invasion in den Raum geworfen wurde, war es um mich geschehen. Ich liebe einfach alles was mit bösartigen grünen Männchen zu tun hat. Ich hatte beim Lesen fast durchgängig Gänsehaut und es hat mich richtig gefröstelt.
    Koontz kann vielleicht keine Welten erschaffen doch kann er sich auf die eigentliche Geschichte stark konzentrieren und das Tempo hoch halten. Die Geschichte zeigt nicht den Widerstand der Erde gegen die Ereignisse sondern nur wenige Einzelschicksale. Bei nur 400 Seiten auch völlig in Ordnung, da muss es keine epische Tiefe haben.
    Das Ende hat dann leider noch einige Frage offen gehalten.
    In 4 Tagen hatte ich es durchgelesen und dem Buch knapp :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: gegeben.


    @Kapo

    Sub: 263


    gelesen:
    ...
    2017: 125 Bücher / 6 Perry Rhodan Heftromane
    2018: 116 Bücher / 2 Perry Rhodan Heftromane

    2019: 91 Bücher / 21 Perry Rhodan Heftromane

  • Ich fand das Buch damals auch ganz toll :love: das wird auch nochmal einen reread wert sein. Für mich wars eins von koontz besten büchern :love:

    :study: Kafka am Strand - Haruki Murakami

    :montag: Ich vergesse nie - John Marrs

    :musik: Woodwalkers: Feindliche Spuren (5) - Katja Brandis

  • das wird auch nochmal einen reread wert sein.

    Das habe ich mir auch gerade gedacht. Es ist schon einige Jahre her, deswegen kann ich mich nicht mehr so richtig an die Details erinnern und auch nicht mehr wirklich auf @Sinas Spoiler eingehen. :| Aber die tolle Atmosphäre und einige geniale Szenen sind mir immer noch im Gedächtnis.

  • Das habe ich mir auch gerade gedacht. Es ist schon einige Jahre her, deswegen kann ich mich nicht mehr so richtig an die Details erinnern und auch nicht mehr wirklich auf @Sinas Spoiler eingehen. :| Aber die tolle Atmosphäre und einige geniale Szenen sind mir immer noch im Gedächtnis.

    Mir auch und das ist mal locker 15 Jahre her das Buch :love:

    :study: Kafka am Strand - Haruki Murakami

    :montag: Ich vergesse nie - John Marrs

    :musik: Woodwalkers: Feindliche Spuren (5) - Katja Brandis

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