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J.R.R. Tolkien - Der kleine Hobbit / The Hobbit

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Der kleine Hobbit

4.4|386)

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 400

ISBN: 9783423715669

Termin: November 2013

  • J.R.R. Tolkien
    The Hobbit
    Harper Collins (Audio Book/1993)
    ISBN 0-00-104676-4
    Gelesen von Martin Shaw
    Laufzeit etwa 6 Stunden


    Im ersten Buch des „Herr der Ringe“ begegnen die Leserinnen und Leser am Anfang dem Hobbit Bilbo Baggins, einen alten Freund von Gandalf, der den titelgebenden Ring in seinem Besitz hat. Dies ist – unter anderem – die Geschichte, wie er in den Besitz dieses Ringes gekommen ist.


    Wie alle Hobbits ist Bilbo ein großer Freund von geregelten Lebensmomenten und lehnt Abenteuer grundsätzlich ab – hierin ist er sicherlich ein Vorbild für den Zauberer Rincewind in den Scheibenweltgeschichten von Terry Pratchett. Er lebt in seinem kleinen Haus und geht seinen diversen Beschäftigungen nach. Sein Leben ist gut und ruhig und ohne jede Aufregung. Bis eines Tages Gandalf in das Dorf kommt, in dem Bilbo lebt und ihn zu einer abenteuerlichen Reise einlädt, was dieser zunächst ablehnt. Doch auf ein geheimes Zeichen hin, das Gandalf an der Tür von Bilbos Haus anbringt, treffen im Laufe des folgenden Tages etliche Zwerge in seinem Haus ein, die er verwirrt beköstigt und bewirtet. Als Gandalf schließlich auch auftaucht ist er bereits absolut überwältigt und kann sich gegen den Wirbel um ihn herum kaum noch wehren. Als dann einige Zwerge auch noch beginnen, Lieder von Reisen und Fernweh zu singen, merkt Bilbo plötzlich, zum ersten Mal in seinem Leben und dem Leben eines jeden Hobbits, den Zug des Abenteuers und so stimmt er mehr oder weniger gezwungenermaßen zu, als Einbruchsspezialist die Zwerge in die Berge zu begleiten um dort in einer Drachenhöhle Schätze zu holen, die der Drache dem Großvater eines der Zwerge gestohlen hat.


    Zunächst findet Bilbo auch tatsächlich Gefallen an der Reise, wozu sowohl die Gesellschaft, wie auch das schöne Wetter beträgt. Doch sobald das Wetter sich verschlechtert und die Nässe durch die Kleidung dringt, beginnt der Spaß an der Sache nachzulassen und Bilbo beginnt in einer Pause in einer Höhle über den Weg nach Hause nachzudenken. Doch bald ist er in andere, angenehmere Umgebungen geworfen, als die kleine Gruppe durch das Land der Elfen reist. Doch schließlich kommen sie ins Land der Trolle und hier werden zunächst Bilbo und dann die Zwerge von einer überaus hungrigen Gruppe von Trollen gefangen gesetzt. Mit Gandalfs Hilfe können sie sich allerdings befreien und wenig später befindet sich Bilbo verloren in einem großen Höllensystem, wo er auf einem Felsvorsprung einen seltsamen Ring findet, den er einsteckt. Kurz darauf trifft er auf den hungrigen Golem, der ihn zu einem Rätselspiel einlädt, dessen Gewinner am Ende den Verlierer entweder – Golem – essen darf oder von ihm aus der Hölle gebracht wird. Sehr knapp gewinnt Bilbo diesen Wettbewerb und muss dann aber – durch die Macht des Rings getarnt – vor dem wütenden Golem flüchten um sich in weitere Abenteuer zu stürzen, in deren Verlauf die Leserinnen und Leser den Rest der Welt des „Herrn der Ringe“ kennen lernen. Bis er schließlich mit seinen Begleitern vor der Höhle des Drachen eintrifft.


    Ein Klassiker der Fanatsy-Literatur, der die Grundlagen vieler anderer Fantasy-Romane gelegt hat und mit seinem Personal viele spätere Größen des Genres inspiriert hat, wie etwa Terry Pratchett, Neil Gaiman und viele andere.

    1. (Ø)

      Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag


  • Ich hab jetzt, nach langem Hin und Her Tolkien nocheinmal eine Chance gegeben. Da mich der Herr der Ringe bei meinem ersten Versuch abgeschreckt hat, hab ich mich nun erst mal an den kleinen Hobbit gewagt.


    Man hat mich gewarnt, daß die Übersetzung (von Scherf) ein wenig zu sehr auf Kinderbuch getrimmt sei und ich muss zugeben, daß es auf den ersten Seiten auch ein klein wenig geholpert hat.
    Doch dann hat mich die Geschichte schon in Ihren Bann gezogen und über weitere etwaige Stolper- und Holpersteine bin ich einfach unbemerkt drübergeflogen.


    Es ist ein sehr kurzweiliges Buch und sehr einfach zu lesen. Im Vergleich zu dem Herrn der Ringe (zumindest was ich von den Filmen kenne) wird die gigantische Welt von Mittelerde allerdings nur minimal angekratzt. Man erfährt allerdings einiges über Hobbits, lernt mehrere Bereiche des Landes kennen und auch Gandalf spielt eine nicht geringe Rolle.


    Und eins hat der kleine Hobbit auf jeden Fall geschafft: Irgendwann in nächster Zeit werde ich jetzt auch dem HdR noch einmal in Angriff nehmen. Mit dem Vorwissen aus dem Kleinen Hobbit und aus den Herr-der-Ringe-Filmen wird vielleicht auch der Einstieg ein wenig interessanter

    1. (Ø)

      Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag


    Viele Grüße, Alianne


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    Bücher sind Schiffe, welche die weiten Meere der Zeit durcheilen.
    Francis Bacon

  • Ich habe zuerst den HdR gelesen und einiges nicht so richtig verstanden. Als ich dann den Hobbit gelsen habe, wurde mir vieles erst klar. Ich finde auch, dass man auf jeden Fall zuerst dieses Buch und dann den HdR lesen sollte, um diesen dann richtig verstehen zu können.

    Man weiß, dass es ein gutes Buch war, wenn einem beim Umblättern der letzten Seite fast so zumute ist, als hätte man einen Freund verloren.

  • Ich bin zwar (wie man an meinen Beiträgen zum Thema "Der Herr der Ringe" sehen kann) kein Fan von "Der Herr der Ringe", aber "Der kleine Hobbit" hat´s mir wirklich angetan! Ich hab gleich beide Versionen (deutsch und englisch) in zwei Tagen gelesen!
    Stiftung Warentest: Uneingeschränkt empfehlenswert!
    :wink: =D>

  • Ich les den Hobbit auch grad wieder... ich liebe es einfach. Irgendwie ist da so eine schöne Stimmung, bei all den Abenteuern... und bei den Rätseln mit Gollum rate ich immer wieder gern mit ;)
    Und wie ich es das erste mal gelesen hab und die Hobbits am Anfang etwas genauer beschrieben werden, hab ich mich -man bedenke, ich war erst 8 oder 9- dann tatsächlich einmal auf Hobbitsuche begeben :dwarf:

    Liebe Grüße, Anna


    :study: Reif Larsen: Die Karte meiner Träume
    :study: Miguel de Cervantes: Don Quijote ------> :jocolor:

  • the hobbit bzw. der hobbit ist doch eigentlich das buch für die erwachsenen.. darum gibt es ja auch der kleine hobbit... tolkien hat ja der kleine hobbit extra noch einmal umgeschrieben zu der hobbit, weil er nicht wollte, dass der hobbit ein kinderbuch ist..


    abgesehen davon, ist es eine nette einführung für mittelerde und auch ein sehr nettes buch.. sowohl die erwachsenen, als auch die kinderfassung sind sehr lesenswert ..

  • Ich habe den Hobbit auch gelesen. Erst nach "Herr der Ringe" und einiges war mir dann karer.
    Ich weiß nicht, ob ich den KLEINEN hobbit gelesen habe oder den HOBBIT. Auch auf English liegt er bei mir rum (diesmal: THE HOBBIT) und ich habe vor in demnächst zu lesen
    Sisia :cat:

    Würde ich nicht "gezwungen" werden, ich würde die ganze Zeit mit der Nase in einem Buch herumrennen :study:

  • Ich habe den kleinen Hobbit mit 11 einmal angefangen (von meinem Bruder) habe es aber nach den ersten Seiten wieder aufgegeben. Als ich ein, zwei Jahre später (dieses Weihnachten) dann der Herr der Ringe und den Hobbit bekommen habe, habe ich Bilbo noch einen Chance gegeben. Und tatsächlich, ich fand die Story genial. Ob das nun am Alter oder daran, dass es der Hobbit und nicht der kleine Hobbit war, lag kann ich nicht sagen. Momentan lese ich der Herr der Ringe auf englisch, und dann auch den Hobbit (was bestimmt leichter als HdR ist ;) ).

  • Zitat

    Original von Lancelot


    Hallo Husky,
    der Hobbit und der kleine Hobbit sind aber dasselbe Buch ;)


    :mrgreen: Dazu sag ich mal nichts *gg*


    Ich find den Kleinen Hobbit super....ebenso Herr der Ringe sowie das Silmarillion und was dazu gehört ^.^

    ~Tu seras pour moi unique au monde. Je serai pour toi unique au monde...~ (le petit prince)


    ...Grün und weiß ein Leben lang...


  • Ich finde die Bücher von Tolkien auch allesamt klasse.


    Aber die Spinnenszene im "Kleinen Hobbit" fand ich weitaus gruseliger als die Kankra - Szene in "Der Herr der Ringe". Vielleicht lag es daran dass es beim Hobbit so viele waren und bei HdR "nur" Eine. *schüttel*


    Was meint Ihr eigentlich, ab welchem Alter man den Hobbit seinen Kindern vorlesen kann?
    Das wird bestimmt lustig, wo meine Tochter auch so einen Ekel auf Spinnen hat, wie ich. :mrgreen:

    Ich :study: gerade: Neapolitanische Saga 02 ~ Die Geschichte eines neuen Namens von Elena Ferrante

  • Hallo Hiyanha,
    mein Sohn, der wird bald 10, hört z.Z. den kleinen Hobbit als Hörspiel aus der Bücherei. Ihm gefällt's sehr gut und er findet es auch nicht zu spannend.


    Bei mir ist es schon zu lange her, als dass ich mich noch genau an das Buch erinnern kann. Und leider hat es mein Mann verliehen und weiß nicht mehr an wen ... :rambo:


    grüße von missmarple

  • Hab den Hobbit in den Osterferien endlich mal gelesen,nachdem ich ihn vor 3 Jahren geschenkt bekam,aber das bestätigte nur meine Meinung,dass das Buch langweilig ist! :roll: Den Herrn der Ringe hab ich auch mehrmals angefangen-und nach 40 Seiten aufgegeben,weil´s soo langweilig ist-trotzdem-Fantasy ist cool!

  • Zitat

    Original von Artemis
    Den Herrn der Ringe hab ich auch mehrmals angefangen-und nach 40 Seiten aufgegeben,weil´s soo langweilig ist


    Hm, nach 40 Seiten steckt man ja noch itten in dem Vorspann über die Hobbits.
    Diesen Vorspann fand ich auch nicht unbedingt atemberaubend, aber als dann die eigentliche Geschichte anfing, fand ich es klasse! :thumleft:

    Ich :study: gerade: Neapolitanische Saga 02 ~ Die Geschichte eines neuen Namens von Elena Ferrante

  • Die "Herr der Ringe Trilogie" fand ich wirkich klasse!
    Aber "der kleine Hobbit" fand ich fast noch besser. Die Geschichte wie der Ring gefunden wurde usw. - ist wirklich lesenswert. :D

    Tauche ein in das Buch, wie du ins Wasser tauchst.
    Armut erwartet den, der dort nicht hingeht.
    Ägyptische Weisheit

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