Thomas Mann - Buddenbrooks

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Buddenbrooks: Verfall einer Familie (Fis...

4.3|97)

Verlag: FISCHER Taschenbuch

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 848

ISBN: 9783596904006

Termin: April 2012

  • Diesen Klassiker habe ich, nachdem ich die ersten 100 Seiten hinter mich gebracht habe, "verschlungen" :cheers:


    Der Inhalt ist schnell wiedergegeben:

    Zitat

    Thomas Manns ergreifende Familiengeschichte :mrgreen: .


    Meine Meinung:
    Nachdem ich mich durch die ersten 100 Seiten durchgekämpft hatte, konnte ich das Buch wirklich bis zum Schluß genießen. Ich hatte mir sogar vorgenommen gleich danach den Zauberberg zu lesen, was ich dennoch bis heute nicht getan habe. Es fällt mir relativ schwer zu beschreiben, warum mir dieser Roman so gut gefallen hat. Eigentlich bin ich keine Klassiker-Leserin und finde es auch nicht berauschend wenn beim Lesen eines Romans der Sprachstil den Lesefluß hemmt. Aber bei dieser Geschichte ist das eine Ausnahme. Denn gerade der Stil, den Thomas Mann hier anwendet um den Zerfall einer Familie zu beschreiben, ist wunderbar. Mit viel versteckter Ironie und einer Gabe die Dinge so zu beschreiben, dass sie dem Leser im Gedächtnis haften bleiben vermittelt Mann zum einen das Leben in Deutschland kurz vor Ausbruch des ersten Weltkrieges und zum anderen den Zerfall der Familie Buddenbrook. FAZIT: "Buddenbrooks" ist auch für alle Nicht-Klassiker-Leser, die ein wenig Geduld mitbringen, unbedingt empfehlenswert.

    "Gern lesen heisst, die einem im Leben zugeteilten Stunden der Langeweile gegen solche des Entzückens eintauschen."

  • Ein sehr gutes Buch. Ich habe es mir damals im Thomas Mann - Museum gekauft. Dort konnte man dann sich auch einzelne Passagen ansehen. In dem Haus waren die nachgebaut und überall hingen oder standen Zettel mit Verweise auf die entsprechende Seitenzahl im Buch. Sehr schön gemacht.

    LG, Ariadne


    Wer fragt, ist ein Narr für eine Minute.
    Wer nicht fragt, ist ein Narr sein Leben lang!
    Konfuzius

  • Nun ja, also ich bin noch ganz am Anfang des Buches und hätte es alleine wahrscheinlihc nie in die Hand genommen, aber der Deutsch-LK fordert nun mal, dass ich es lese. Bisher (so auf seite 40 oder so) schleppt es sich noch etwas dahin, und es treten PErsonen ohne Ende auf, ohne das man sie gleich zuordnen könnte, unterscheiden kann, ob sie für den weitern verlauf wichtig, oder nicht wichtig sind. Nunja, dass alle Personen, die den Nachnamen Buddenbrook tragen, nicht unwichtig sind, das ist mir bereits klar. Ich denke, am Ender der hessischen Sommerferien (spätestens) bin ich zu einem Urteil bereit.
    Bis dann, liebe Grüße
    Lesemäuschen

  • Nun ja...ich mal wieder....
    Fertig gelesen ist es nun, doch für mich war es ein echter kampf....hatte ich das buch aus der handgelegt, dauerte es erst mal eine weile bis ich es wieder in die hand nahm....während dem lesen ist es nicht so schlecht gewesen, doch war es für mich einfach zu wenig handlung... mag sein, dass es daran lag, dass es meine erste Familien-Saga war....
    Tony ist eine sehr interessante Person, aber auch Thomas, Christian und HAnno haben ihre reize....

  • Nun ja...ich mal wieder....
    Fertig gelesen ist es nun, doch für mich war es ein echter kampf....hatte ich das buch aus der handgelegt, dauerte es erst mal eine weile bis ich es wieder in die hand nahm....während dem lesen ist es nicht so schlecht gewesen, doch war es für mich einfach zu wenig handlung... mag sein, dass es daran lag, dass es meine erste Familien-Saga war....
    Tony ist eine sehr interessante Person, aber auch Thomas, Christian und HAnno haben ihre reize....

  • Habe das Buch auch gerade gelesen, für meinen Deutsch-LK. Ich bin fast fertig und muss sagen, dass es eines der besten Bücher ist, die ich bisher gelesen habe! (Und eines der wenigen richtig guten, die man in der Schule liest.) Es ist nicht nur sprachlich toll geschrieben, die Art wie alles erzählt und beschrieben ist, finde ich richtig fesselnd. Sobald ich mal angefangen hatte zu lesen, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, wenn man von ein paar Stellen absieht, die sich zu sehr gezogen haben. Vor allem, wenn ich daran denke, dass Thomas Mann damals erst 22 Jahre alt war, muss ich die Leistung wirklich bewundern.

  • "Weihnachten bei den Buddenbrooks" ist eine nette Verkaufsidee, bringt aber nur etwas wenn man die Buddenbrooks gelesen hat. Ansonsten wird man ganz schon ins Schwindeln kommen bei der Masse an Figuren und so kurzer Lektüre. Selbst ich musste bei manchen Personen passen, und habe sie nicht mehr untergebracht.
    Die Aufmachung dieses kleinen Büchleins ist allerdings vom Feinsten.

  • Bin nun auch nach einer Eiwgkeit fertig geworden mit dem Buch. Nein es war nicht langweilig oder schwer zu lesen, aber das spannendste ist so eine Lebensgeschichte nun auch nicht immer.
    Am besten gefiel mir das Ende. Der kleine Hanno war mir als einziger sympathisch und der eine beschriebene Tag aus seinem Leben war nett zu lesen, wo man doch bis dahin immer nur die Meinungen und Empfindungen anderer über ihn wusste.
    Meine zweitliebste Person war Christian Buddenbrook, und auch sein "Ende" war wohl, ähnlich wie bei Hanno, das Beste für ihn und nicht wirklich verwundernd.


    (Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sternen)


    "Sei glöcklich, du gutes Kend!"

    "Wie soll auch eine Generation von Männern, die hauptsächlich von Müttern, Kindergärtnerinnen und Lehrerinnen umsorgt und erzogen wurde, Frauen glücklich machen?"
    (Generation Doof)

  • "Die Buddenbrooks", für mich einer der besten Klassiker, einer der mich nicht mehr losgelassen hat.


    Die Sprache von Thomas Mann, die Geschichte einer Unternehmerfamilie, in der bei allen Schwierigkeiten noch Anstand und Würde dominierend waren.


    Auch das glaube ich 3-teilige Video hat mich am Fernseher "festgebunden", was bei mir äußerst selten vorkommt.


    Mein Gesamteindruck: =D>

  • Es ist zwar schon sehr lange her, dass ich "Die Buddenbrooks" gelesen habe, aber dass ich mich an so wenige Details erinnern kann, hätte ich mir doch nicht gedacht. Wenn ich den Beitrag hier durchschaue, habe ich das Gefühl, ich kenne das Buch gar nicht...


    Sehr gut in Erinnerung sind mir die Großeltern, die ihr ganzes Erbe verfrühstücken. :mrgreen:


    Also, ich glaube, das Buch muß bald wieder mal sein!! Auch wenn "Der Zauberberg" noch jungfräulich in meinem Regal steht...

  • Vor knapp zwei Jahren bekam ich das Buch zu Weihnachten. Es lag lange Zeit bei mir rum, bis ich es mit in den Urlaub nahm. Dort las ich dann exakt 3 Seiten. Schreckliche Lektüre. Na ja. Seitdem verstaubt es in meinem Bücherregal. Doch was ich hier so lese, treibt mich an. Ich sollte es wohl doch mal lesen :-)

  • Ich liebe die Buddenbrooks!


    Auch ich hatte früher mal unbegründete Vorurteile gegen Thomas Mann, aber mit den Buddenbrooks sind sie eindeutig gefallen.


    Herrliche Sprache, wundervoll plastisch geschilderte Personen, bewegende Konstellationen..


    Bei diesem Buch ist mir etwas passiert, was ganz selten ist: Als Thomas Buddenbrook in den Straßen von Lübeck stirbt, musste ich wirklich mit den Tränen kämpfen, so sehr war mir diese Figur, die unter so vielen Zwängen steht, ans Herz gewachsen..

  • Ich muss leider sagen, dass die Buddenbrooks zu den Büchern gehört, die ich nicht zu Ende gelesen habe. Aber ich bin generell kein Thomas Mann Fan. Auch durch Mario und der Zauberer musste ich mich echt durchquälen (Schullektüre). Die Buddenbrooks hab ich angefangen zu lesen, weil die Geschichte sehr spannend klang. Wenn man also mit dem Schreibstil von T. Mann kein Problem hat, ist das Buch durchaus zu empfehlen.

  • Ich habe es gestern angefangen und bisher finde ich, dass etwas zu detailreich beschrieben wird. Ich finde dadurch macht es das Buch schwerer zu lesen. Die Geschichte an sich finde ich aber sehr spannend (um ehrlich zu sein habe ich den Film vorher geguckt) und von daher hoffe ich dass es noch besser wird.

  • Ich habe das Buch während der Weihnachtsfeiertage durchgelesen und fand es bei weitem besser als erwartet - mir gefällt sowohl der Sprachstil sehr gut, als auch die detaillierten Beschreibungen der einzelnen Szenen. Meine Lieblingsfigur war Tony (Antonie), mit ihrer wunderbar egozentrischen Selbstsicht und einzigartigen Ausdrucksweise - die habe ich regelrecht ins Herz geschlossen!


    Was mir nicht so gefallen hat, war zum einen der Titel - ich fand es etwas deprimierend, an jeder Stelle des Romans zu wissen, dass - egal wie gut es den Buddenbrooks gerade ging - ein düsteres Ende auf sie wartete. Zum anderen hätte ich den Roman gern noch weitergelesen, um zu erfahren wie es all den eingeführten Personen denn in den folgenden Jahren geht. Was ist zum Beispiel aus dem netten Morten geworden?


    Mein Gesamturteil: vier Sterne, ein Buch dass ich gerne wieder lesen werde, aber kein potentielles Lieblingsbuch



    LG schnakchen

  • Thomas Manns großartiges Werk „Buddenbrooks“ muss man gelesen haben – das schon vorweg.


    In seinem zum Teil autobiographischen Roman erzählt er die Geschichte der Familie Buddenbrook in einer schönen und ausgewählten Sprache. Der Leser fühlt und leidet mit den Personen, sie wachsen einem mit der Zeit richtig ans Herz. Durch Manns tollen und zum größten Teil fließendem Schreibstil erwachen die Protagonisten zum Leben und jede Figur ist für sich einzigartig.


    Dennoch gab es einige Teile, welche etwas langatmig waren oder zäher zum lesen waren. Dies wurde aber oft im nächsten Teil wieder ausgeglichen.


    Zu Beginn der Geschichte musste man sich erst an die ältere und gehobenere Sprache und Ausdrucksweise gewöhnen. Sobald man sich aber erst in der Geschichte eingefunden hat, stellt diese etwas andere Ausdrucksweise keinerlei Probleme mehr dar.


    Letztendlich kann ich das Buch nur empfehlen und ich werde auch in Zukunft Bücher von Thomas Mann lesen, da er mich mit „Buddenbrooks“ gänzlich überzeugt hat.


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