Andreas Wilhelm - Projekt: Babylon

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  • 447 Seiten



    Autor:
    Andreas Wilhelm, geboren 1971, wuchs in Südafrika, der Schweiz, Nigeria und Portugal auf. Er arbeitet im Bereich Neue Medien, beschäftigt sich aber schon seit seiner Kindheit intensiv mit den Mysterien vergangener Zeiten und den Geheimnissen fremder Kulturen.


    Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Hamburg und schreibt bereits an seinem zweiten Roman.



    Inhalt:
    Blitz, Donner und sintflutartige Regenfälle über den Bergen des französischen Languedoc reißen einen Schäfer aus dem Schlaf. Er rettet sich in eine Höhle, doch schon wenig später stürzt er schreiend ins Freie - und ist seitdem geistig umnachtet. Sofort wird die Region um die Felshöhle weitläufig abgeriegelt und von bewaffneten Sicherheitskräften strengstens bewacht. Doch was hat es mit dieser mysteriösen Stätte auf sich, in der sämtliche Wände mit rätselhaften Botschaften aus allen erdenklichen Kulturen der Welt beschriftet sind? Und woher kommt das eigenartige blaue Leuchten tief in ihrem Inneren?


    Unter strengster Geheimhaltung werden ein englischer Historiker und ein französischer Ingenieur von der UN beauftragt, die rätselhafte Felshöhle zu untersuchen. Für die Entschlüsselung der Texte wird den beiden Forschern die junge deutsche Sprachwissenschaftlerin Stefanie Krüger zur Seite gestellt. Während die drei noch fieberhaft die Höhle erforschen, heften sich schon okkulte Sekten und mysteriöse Geheimbünde an ihre Fersen. Und je näher das Team der Lösung des Rätsels kommt, umso tiefer gerät es selbst in tödliche Gefahr...


    In seinem Aufsehen erregenden Romandebüt verbindet der junge deutsche Autor Andreas Wilhelm meisterhaft Abenteuer, Action, Mystik und Historie zu einem explosiv spannenden Leseerlebnis.



    Meine Meinung:
    Eine sehr interessantes Buch, mit viel Mystik und Magie behaftet, welche aber bei dieser Geschichte einfach dazugehören. Es gibt viel Wahrheit, aber auch viel Erfundenes, es gibt Erzählungen und Legenden über die Templer, die Katharer und die Merowinger etc., alles sehr informativ, aber streckenweise auch ein bisschen langatmig.


    Im Mittelpunkt aber steht immer die Erforschung der Höhle nach ihren Geheimnissen durch die drei sehr sympathischen Wissenschaftler. Die Übersetzung der diversen Schriften und Zeichnungen, die in der Höhle gefunden werden und das seltsame blaue Licht, alles wird sehr spannend erzählt, aber auch diverse Gehimbünde erfahren davon und schalten sich ein, was natürlich zu Schwierigkeiten führt.


    Mir hat es ausnehmend gut gefallen, besonders der ausgefallene Schluß. Ich bin jedenfalls schon auf das nächste Buch gespannt.

    Liebe Grüße
    Helga :winken:


    :study: [b]???


    Lesen ist ernten, was andere gesät haben (unbekannt)

  • Mir hat dieses Buch auch ziemlich gut gefallen. Normalerweise bin ich bei deutschen Autoren immer sehr skeptisch (keine Ahnung, warum :roll: ), und war auch bei diesem Buch nicht sicher, was mich erwarten würde. Der Klappentext ist vielversprechend, und ich mag Bücher aus diesem Genre immer ganz besonders gerne. In diesem Fall konnte die Geschichte auch wirklich halten, was sie versprochen hat. Ein interessantes und durchaus spannendes Buch, das völlig ohne irgendwelche Längen auskommt. Ich muss allerdings gestehen, dass mich die ganzen Fakten (ob nun fiktional oder nicht) zu den diversen Geheimbünden und Sekten irgendwann ein wenig verwirrt haben. Trotzdem mich diese Materie interessiert war es teilweise zu viel Information auf einmal. Das tat der Geschichte aber keinen Abbruch.


    Einzig das Ende hätte ich mir persönlich anders gewünscht, denn es wäre schön gewesen, zu erfahren, was es nun mit der Kaverne auf sich hat. Aber der Autor hat ja selbst angegeben, das es Absicht war. Und vielleicht ist es auch besser so, denn so konnte ein womöglich unpassendes Ende einen tollen Mysterythriller nicht mehr schlecht machen.

  • Hallo Luthien,


    es handelt sich hier um eine Trilogie, falls es dich interessiert. HIER findest du die Reihenfolge. :winken:

    Liebe Grüße
    Helga :winken:


    :study: [b]???


    Lesen ist ernten, was andere gesät haben (unbekannt)

  • Ich muss allerdings gestehen, dass mich die ganzen Fakten (ob nun fiktional oder nicht) zu den diversen Geheimbünden und Sekten irgendwann ein wenig verwirrt haben. Trotzdem mich diese Materie interessiert war es teilweise zu viel Information auf einmal. Das tat der Geschichte aber keinen Abbruch.



    Ausser das es mir hier so ähnlich ging wie Luthien , kann ich nur sagen ein abolut lesenswertes Buch , das von mir :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne erhält , ich freue mich schon darauf mit dem 2 Teil dieser Triologie anzufangen ( bloss gut das ich ihn schon da habe und nicht darauf warten muss :-, :-, :-, )

    Sobald wir lernen, uns selbst zu vertrauen, fangen wir an zu leben. ( Johann Wolfgang Goethe )


    Jede Begegnung , die unsere Seele berührt hinterlässt eine Spur die nie ganz verweht. ( Lore-Lillian Boden )

  • Wissenschaftler unter Ignoranten


    Klappentext:
    Wage zu wissen!
    Im Languedoc verfällt ein Schäfer plötzlich dem Wahnsinn. Und drei Forscher geraten in Lebensgefahr, als sie der Lösung des Rätsels um eine geheimnisvolle Höhle in Südfrankreich immer näher kommen...
    Blitz und Donner über den Bergen des Languedoc reißen einen Schäfer aus dem Schlaf. In einer Felshöhle sucht er Schutz vor dem drohenden Unwetter – doch als er sie wieder verlässt, ist er dem Wahnsinn verfallen. Sofort wird das Gebiet um die Felsen abgesperrt und streng bewacht.
    Was hat es mit der geheimnisvollen Höhle auf sich, deren Wände mit rätselhaften Botschaften in allen Sprachen der Welt versehen sind? Und woher rührt das eigenartige Leuchten tief in ihrem Inneren? Im Auftrag der UN machen sich ein englischer Historiker, ein französischer Ingenieur und eine attraktive, aber eigenartig unnahbare deutsche Sprachwissenschaftlerin daran, die mysteriösen Inschriften zu entschlüsseln.
    Schon bald heften sich Freimaurer und okkulte esoterische Zirkel an ihre Fersen. Und je näher die drei Forscher der Lösung des Mysteriums kommen, desto bedrohlicher wird ihre Lage. Da wird die junge Deutsche plötzlich von einer skrupellosen Sekte entführt...
    Das fulminante Romandebüt eines jungen deutschen Autors: Voller Spannung, Action, Abenteuer und Mystik!


    Rezension:
    Ein französischer Schäfer stößt auf eine unbekannte, mysteriöse Höhle. Wenige Tage später bekommen ein in Hamburg lebender britischer Professor und ein französischer Ingenieur überraschend Post von der UN. Als sie der Einladung nach Genf folgen, wird ihnen gegen eine fürstliche Bezahlung angeboten, die neuentdeckte Höhle zu erforschen. Die Sache hat nur einen kleinen Haken: Das Projekt ist streng geheim, und sie dürfen ihre Forschungsergebnisse demzufolge nicht veröffentlichen. Nachdem sie den Auftrag angenommen haben, müssen sie jedoch schnell feststellen, dass diverse Geheimgesellschaften überraschen gut informiert sind. Da die Höhle zahlreiche Inschriften in verschiedenen alten Sprachen birgt, wird schließlich noch eine deutsche Sprachwissenschaftlerin hinzugezogen.
    Der Autor schafft es, den Leser in ein von Anfang bis Ende spannendes Abenteuer zu entführen, wobei er zahlreiche relativ aktuelle wissenschaftliche und historische Erkenntnisse geschickt in die Handlung einflicht. Leider opfert er die Logik dabei teilweise dem Spannungsaufbau. Da wird unter dem Vorwand, eine lokale Tollwutepidemie zu erforschen, ein ganzer Berg inklusive der umgebenden Wälder einfach eingezäunt und durch schwerbewaffnete ‚Ranger‘ bewacht. Doch von der örtlichen Bevölkerung und Presse wird das anscheinend völlig ignoriert und führt zu keinerlei Verwunderung oder gar Widerstand. Selbst den – offensichtlich nicht eingeweihten – offiziellen französischen Stellen fällt offenbar nichts auf. Auch davor, dass die Tollwut, wenn sie wirklich aufgetreten wäre, den Metallgitterzaun überwinden könnte, scheint niemand Angst zu haben. Während viele der im Zusammenhang mit der Höhle und den Geheimbünden aufgeworfene Fragen zum Ende des Buches aufgeklärt werden, gibt es für diese Logikschwächen leider nicht den Ansatz einer Erklärung. Ansonsten bietet dieses Buch dem fantasyliebenden und wissenschafsbegeisterten Abenteuerfan eine spannende Unterhaltung.
    „Projekt: Babylon“ stellt den 1. Band einer Trilogie dar. Da dies jedoch weder im Klappentext noch im Nachwort des Autors erwähnt wird, darf man wohl vermuten, dass die beiden Fortsetzungen ursprünglich nicht vorgesehen waren. Angemerkt sei hier auch noch, dass der Verlag den Klappentext anscheinend von einem Mitarbeiter verfassen lies, der das Buch überhaupt nicht richtig gelesen hatte. Im Laufe der Handlung wird nämlich nicht die Sprachwissenschaftlerin, sondern der Historiker entführt.


    Fazit:
    Ein spannendes Abenteuer mit Verschwörungselementen und einem sich im Laufe der Handlung steigernden Anteil Fantasy.
    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:



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