"Der Judasfluch" von Scott McBain

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  • Dreißig Silberlinge waren einst der Lohn des Judas für seinen Verrat an Jesus. Doch nur 27 Münzen liegen sicher verwahrt in den Gräbern der Päpste Petrus und Silvester. Die letzten drei sind verschollen. Sollte ein solcher Silberling im Vatikan in falsche Hände gelangen, so heißt es, wird die heilige römische Kirche fallen. Als der kalifornische Gerichtspsychiater Paul Stauffer bei einer Wette von einer flüchtigen Bekannten einen Kuss und eine Silbermünze empfängt, hält er das Ganze für ein amüsantes Gesellschaftsspiel. Doch dann gehen merkwürdige Veränderungen mit ihm vor ...



    Ich habe das Buch heute fertiggelesen und kann nur sagen, ich sehe das Buch eigentlich nicht als Krimi, sondern eher als Fantasyroman an.
    Wie der Autor ja im Anhang auch selbst schreibt : "...fiktionales Werk..."


    Alles in allem war es super leicht zu lesen und sehr spannend geschrieben. Nur darf man darauf gefasst sein, dass sich die Vorstellungen, die man sich zum Titel und Klapptext macht, sich nicht bewahrheiten.

    LG, Ariadne


    Wer fragt, ist ein Narr für eine Minute.
    Wer nicht fragt, ist ein Narr sein Leben lang!
    Konfuzius

  • Das Buch ist gestern bei mir eingetroffen... Aber es wird wohl jetzt doch noch was dauern, bis ich es anfangen werde, da mir "Der Schwarm" zuvor kam und danach noch einige Leserunden anstehen... ;-)

  • @ Morgana


    ah, hast Du es endlich ? Dann wünsche ich Dir schon mal viel Spaß bei der Lektüre.

    LG, Ariadne


    Wer fragt, ist ein Narr für eine Minute.
    Wer nicht fragt, ist ein Narr sein Leben lang!
    Konfuzius

  • Ohne jemandem den Spaß verderben zu wollen - Geschmäcker sind ja bekanntlich und zum Glück verschieden - für mich war dieses Buch eine Riesenenttäuschung, ausgemachter Quatsch und Etikettenschwindel. Ich habe selten eine so unlogische Aneinanderreihung von seltsamen und schlecht erfundenen Szenen gelesen.

  • Also ich habe das Buch gerade angefangen und muss zumindest nach den ersten 50 Seiten Lancelot zustimmen - bis jetzt wirkt das Ganze ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Was mich auch noch stört: die schwarz-weiß gezeichneten Charaktereigenschaften der Hauptpersonen, die dem Leser so plump und offensichtlich nahegebracht werden. Aber abwarten - vielleicht wird es ja noch besser ! :)


    LG schnakchen

  • nach der beschreibung hätte es mich schon interessiert. aber jetzt, wo ich eure meinungen gelesen habe, lancelot und schnakchen, werde ich es lieber lassen.....

  • Ich hab das Buch auch gelesen und war ebenfalls etwas enttäuscht, da ich mir etwas anderes davon versprochen hatte. Zum Schluss hin war ich ein wenig genervt, weil es sich dann doch etwas zog. Da hab ich schon anderes gelesen, was mir besser gefallen hat.


    Gruß Maunzerle

  • Ich bin jetzt auf Seite 202. Selten habe ich ein Buch gelesen, in dem es von Fehlern so wimmelt.


    Der Autor hat meiner Ansicht nach keine Fehlerkategorie ausgelassen (und sein Übersetzer auch nicht).


    Ich weiss auch nicht, wo der Ehrgeiz herkommt, es nicht in die Ecke zu werfen (legen!!), sondern bis zum Ende auszuhalten.


    Marie

    Bücher sind auch Lebensmittel (Martin Walser)


    Wenn du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen. (Cicero)



  • Wow, meine Bewunderung hast du schon Marie! Ich habe zu meiner Schande nicht bis zum Schluss durchgehalten, mir ist schon zwischendrin der Kragen geplatzt. Und schneller als gedacht war das Buch wieder in der Bibliothek... 8)


    LG schnakchen

  • Selten soviel Humbug zwischen zwei Buchdeckeln gefunden (wo manchmal leider sehr viel Humbug hineinpasst).


    Ich habe durchgehalten, weil ich hoffte, hinter den Sinn des Buches zu kommen, aber jedes Telefonbuch hat mehr zusammenhängende und sinnvolle Handlung.


    Das war, glaub ich - hoffe ich - mein Flop des Jahres 2004.


    Marie

    Bücher sind auch Lebensmittel (Martin Walser)


    Wenn du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen. (Cicero)



  • Zitat

    Original von Marie


    Selten soviel Humbug zwischen zwei Buchdeckeln gefunden (wo manchmal leider sehr viel Humbug hineinpasst).


    Ich bin ein wenig froh (zumindest beruhigt), dass ich mit meiner Einschätzung nicht allein dastehe.
    Beim Missgriff des Jahres hat dieses Buch große Aussichten auf den Sieg.

  • Ich habe gesten mit dem Buch angefangen und habe die ersten 200 Seiten sehr schnell und flüssig geschafft. Bis jetzt gefällt es mir. Es ist spannend und leicht zu lesen, die richtige Lektüre nach einem anstrengenden Tag.

  • ich habe das buch auch gelesen, und ja es stimmt schon die ganze geschichte ist ziemlich an den haaren herbei gezogen.aber ich denke es ist ein gutes buch um einfach mal wieder so zu lesen ohne sich über stil etc. weiter gedanken zu machen. allerdings ist es zwischendurch sehr langatmit und ich habe zwischendurch ebenfals mit dem gedanken gespielt es nicht zu ende zu lesen! :roll:



    lg touni :study:

    Das Leben ist ein Märchen, geschrieben von einem Irren!
    (William Shakespeare)

  • Habe das Buch gestern in der Nacht fertig gelese. Ich muss sagen es war eher eine schwere Geburt. Ich hab selten so lange für ein Buch gebraucht.


    Ich muss mich allen über mir anschließen, ich hätte mir wirklich mehr erwartet.
    Der geschichtliche Hintergrund war recht interressant, wenn man in der Lage war Wirklichkeit von Fiktion zu unterscheiden.
    Oft kam es mir vor als würde ich ein Drehbuch lesen. Es hatte schon sehr viel von einem Actionfilm (z.B.: Constantine)


    Das offene Ende finde ich auch recht komisch.


    Also ich würde das Buch nicht weiter empfehlen.


    LG Tamara

  • Nach etwa 250 gelesenen Seiten muss ich mich wirklich zwingen, das Buch nicht aus der Hand zu legen und einen anderen Roman zu beginnen.
    Paul Stauffer (oder heißt er doch Peter, meine Übersetzung kann sich wohl nicht entscheiden und nennt ihn meistens Paul, manchmal allerdings Peter ](*,) ) ist mir sehr unsympathisch, meiner Meinung nach ist er ein furchtbar arroganter Wichtigtuer und mittlerweile bin ich von seinen (übersinnlichen) Erfahrungen nur noch genervt.
    Scott McBain springt zwischen den Geschehnissen um Paul Stauffer und dem Vatikan hin und her, zu Beginn empfand ich dies noch als spannend und unterhaltsam. Allerdings mittlerweile zieht sich das Ganze für mich viel zu lange hin.


    Ich bin gespannt, wie lange ich noch durchhalte... :mrgreen:


    Gruß
    Wilaja

  • Ich habe aufgegeben. :-?
    Nach 270 Seiten war bei mir die Geduld am Ende, ich war leider nur noch gelangweilt und desinteressiert.
    Die übersinnlichen Phänomene, gekoppelt mit den Streifzügen durch den Vatikan sind einfach nicht mein Fall.
    Deshalb schließe ich mich jetzt - resignierend- meinen Vorrednern an.


    Viele Grüße
    Wilaja

  • :shock: Da scheine ich ja so ziemlich auf einsamem Posten zu sein: Mir hat es gut gefallen...


    Ich fand es sehr einfach zu lesen, man musste (oder durfte vielleicht) nicht zu viel drüber nachdenken und es war auch spannend. Der Schluss hat mich am meisten geschockt und ich war leicht beunruhigt 8-[


    Aber da es hier eh niemand bis zum Schluss gelesen hat, kann da jetzt wohl auch niemand was zu sagen. In der Hoffnung, dass sich noch jemand hierher verirrt, der es noch nicht zu Ende gelesen hat, das aber noch vor hat, werde ich auch nichts verraten :loool:

    I never saw a wild thing sorry for itself. A small bird will drop frozen dead from a bough without ever having felt sorry for itself.
    D. H. Lawrence


    :study: Carlos Ruiz Zafón - Der Schatten des Windes
    :study: Cornelia Funke - Die wilden Hühner (Fuchsalarm)

  • Zitat

    Original von Shana
    Aber da es hier eh niemand bis zum Schluss gelesen hat, kann da jetzt wohl auch niemand was zu sagen. In der Hoffnung, dass sich noch jemand hierher verirrt, der es noch nicht zu Ende gelesen hat, das aber noch vor hat, werde ich auch nichts verraten :loool:


    @ Shana: Und wenn Du das Ende des Buches kurz in den Spoiler packst? Ich gebe zu, ich bin neugierig, wie der Roman abschließt, obwohl er mir überhaupt nicht gefallen hat. :mrgreen:



    Gruß
    Wilaja

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