Lauren Weisberger - Der Teufel trägt Prada

Der Teufel trägt Prada

3.7 von 5 Sternen bei 55 Bewertungen

Band 1 der

Verlag: Goldmann Verlag

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 480

ISBN: 9783442467242

Termin: Januar 2008

  • Ich bin nicht ganz sicher, ob ich das Buch jetzt in die richtige Kategorie reinstelle. Das Buch ist von Lauren Weisberger, einer ehemaligen Mitarbeiterin von US-Vogue-Chefin Anna Wintour. Der Teufel trägt Prada ist eine Art autobiographischer Roman, mir ist jedoch nicht ganz klar, wieviel davon autobiographisch und wieviel erdichtet ist. Da ich das Buch aber sehr witzig fand, hab ich es hier reingestellt.


    Inhalt laut Amazon:
    Andrea Sachs träumt von einer Karriere als Journalistin in New York. Tatsächlich gelingt es ihr, einen vermeintlichen Traumjob zu ergattern: Andrea wird von der glamourösen Modezeitschrift Runway als persönliche Assistentin der Herausgeberin Miranda Priestly angestellt. Der Job entpuppt sich jedoch rasch als purer Horror, denn Mrs. Priestly macht Andrea mit ihren Launen, verrückten Aufträgen und unerfüllbaren Erwartungen das Leben wahrlich zur Hölle. Bis Andrea begreift, dass sie sich wehren muss, wenn sie ihren Verstand und ihre Seele retten möchte ...


    Fazit: Sehr witzig geschrieben, fand ich. Wenn auch nur die Hälfte davon annähernd wahrheitsgetreu ist, dann kann ich nur schlucken. Wäre komplett unvorstellbar hier bei uns, dass der Chef eines Glamour-Magazines so eine Macht in der Gesellschaft innehat... Und sich solche Unverschämtheiten und Forderungen leisten kann.
    Also alles in allem ein nettes Buch.


    Über die deutsche Übersetzung kann ich allerdings nichts sagen, da ich es auf englisch glesen hab.

    Liebe Grüße,
    Azrael


    Aktuelles Buch: "Schwarz zur Erinnerung" von Charlene Thompson

  • Die ersten 130 Seiten lesen sich auf alle Fälle schon mal gut ... witzig formuliert mit einem Hang zur Übertreibung. Aber das macht nichts.. man will ja unterhalten werden und nicht alles glauben, was da steht :D

    LG, Ariadne


    Wer fragt, ist ein Narr für eine Minute.
    Wer nicht fragt, ist ein Narr sein Leben lang!
    Konfuzius

  • Teilweise fand ich das Buch ganz amüsant, Mode und Modewelt sind ja sooo wichtig ;-)
    Stilistisch recht locker und unterhaltsam, aber ein wenig mehr Handlung hätte es für meinen Geschmack schon sein dürfen. Ich frage mich auch, ob echter Klatsch wie in der yellow press oder Cosmopolitan nicht doch amüsanter ist - so sehr viele Unterschiede habe ich nicht feststellen können. Das richtige für eine öde Bahnfahrt oder ein langweiliges Stündchen im Strandkorb.

  • Ich fands auch gut.....habs jetzt durch. Der buch ist sehr unterhaltsam was mich aber etwas enttäuscht hat war das ende......weil ich es noch interessant gefunden hätte etwas über Christian oder Alex zu erfahren...das fand ich etwas schande aber sonst ein amühsantes buch

  • Ich hab das Buch vor kurzem gelesen und fand es eigentlich ganz gut. Ich muß aber auch sagen, daß ich mir am Ende gewünscht hätte,


    Jetzt kommt ja im September der Film dazu in die Kinos. Da freu ich mich schon drauf.

    Liebe Grüße
    baerchen135



    Ich :study: gerade: "Eragon" von Christopher Paolini

  • Zitat

    Original von baerchen135Jetzt kommt ja im September der Film dazu in die Kinos. Da freu ich mich schon drauf.


    ECHT? hst du dazu noch mehr infos?! =)

    "Wenn das Volk kein Brot hat, soll es eben Kuchen essen !" (Marie Antoinette)

  • Ich bin gerade bei der Hälfte des Buches. Normalerweise habe ich mir für mich vorgenommen, daß ich erst über ein Buch urteile (bzw. hier dazu was schreibe), wenn ich es ganz gelesen habe. Zu oft passiert es, daß ein gutes Buch plötzlich ziemlich schlecht wird oder umgekehrt oder man ändert einfach seine Meinung, weil man sich an den Stil gewöhnt hat usw.


    Doch hier will ich gleich was dazu schreiben, je länger ich nämlich über das Buch, Miranda und Aan-dreh-aa nachdenke, desto mehr ärgere ich mich.


    Wo in dem Buch die Komödie versteckt sein soll, habe ich noch nicht rausgefunden. Eigentlich sollten ja die einzelnen Episoden rund um Miranda und Andrea recht witzig sein, teilweise wären sie es ja auch. Aber mir fehlt die spritzige Erzählung. Noch kein einziges Mal saß ich irgendwie grinsend beim Buch. Im Gegenteil, teilweise denke ich mir: Na und?



    Sollte das Buch tatsächlich etwas autobiographisch angehaucht sein, so tut mir die Autorin doch leid und denke mir: Hast du eine Ahnung vom richtigen Arbeiten? Keine Ahnung, wie es bei euch aussieht, aber ich bekomme auch oft wirklich haarsträubende Aufgaben gestellt. Nicht nur ich, sondern meine Kolleginnen. Und deswegen weiß ich auch, wie man damit umgeht: mit Galgenhumor. Und genau dieser Galgenhumor fehlt mir auch. Wir lesen, wie Andrea sich ärgert oder die Probleme löst, aber es fehlt einfach etwas in der Beschreibung.


    Ein Beispiel aus meiner eigenen "Berufserfahrung". Der schon ziemlich alte, tattrige Chef stellte meiner Kollegin einen Behälter mit einer Urinprobe (gefüllt!) am Tisch und sagte zu ihr, sie solle das doch bitte zu seinem Arzt schicken. Wir haben uns angesehen und meine Kollegin meinte: Kann ich ja nur froh sein, daß es keine Stuhlprobe ist....


    Oder, ein anderes Beispiel: Mein Chef ist grad beim Hausbauen und -renovieren. Meine Kollegin durfte dann doch tatsächlich alle Dachdecker in Wien/Umgebung anrufen und fragen, ob sie Interesse an 3 Palletten XXX-Ziegeln hätten. Die Weisung des Chefs war: Werden Sie sie los - entweder Sie verkaufen sie (die Ziegel) oder Sie verschenken sie. Ganz egal. Tja, da läßt sich doch viel reininterpretieren, oder? Nach jedem Telefonat ("...äh nein, wir sind keine Baufirma, wir sind eine Anwaltskanzlei...") lagen wir schallendlachend fast am Boden.


    Wenn mein Chef leise flüsternd vorbeigeht, wissen wir alle, daß es um irgendwelche wichtigen Anweisungen geht; wir sitzen da mit gespitzen Ohren wie Bambi und fügen dann zu zweit oder dritt, wieviele wir eben grad sind, zusammen, was jeder von ihm gehört hat, was oft so ähnliche Ergebnisse bringt wie bei Stille Post. So ärgerlich es ist, so witzig kann es auch sein.



    Diese kleinen Bemerkungen fehlen mir, die würden sie (Andrea im Buch) und mich als Leser zum lächeln bringen - denke ich doch mal.



    Einer Andrea, die zig mal am Tag für Miranda Kaffee holen muß, dafür aber genussvoll in Prada Stiefelchen herumläuft, und Armanijeans nach einmal Tragen fleckig macht, gewinne ich nichts ab.
    Und einer Andrea, die sauer ist, weil ihre Freunde sauer sind, weil sie im Büro schlecht oder gar nicht telefonieren kann, gewinne ich noch viel weniger ab. - So ist es nun mal! Es gibt Büros, wo es streng verboten ist, überhaupt privat zu telefonieren und jedes Telefonat aufgezeichnet wird. Ja und, dachte ich mir??



    Was mich zu noch was bringt: wem von uns "Normalsterblichen" sagen die ganzen Markennamen was. Und mir ist egal, ob der Nerz von Armani, Chanell oder C&A ist. Bääh, jedesmal wenn ich diese Markennamen lese, denke ich mir: ANGEBERIN!



    Meine Arbeitskollegin hat übrigens das Buch gelesen und auch den Film gesehen und war von beidem nicht wirklich begeistert. Der Film ist natürlich etwas anders als das Buch, nicht wirklich schlechter aber auch nicht besser. Also kein Verlust, wenn man beides (Buch und Film) nicht sofort liest oder sieht....



    Tja, da ich aber schon so weit bin, lese ich weiter, auch wenn ich mich streckenweise sehr ärgere. Aber, wie schon oben gesagt, es kann sich ja noch alles ändern.

    Die Ehe ist wie eine belagerte Burg:
    Die, die draußen sind wollen hinein. Und die, die drinnen sind wollen hinaus.
    (unbekannt)

  • Mir ging es beim Lesen genauso wie frl_smilla! Ich dachte die ganze Zeit, so wie Andrea geht es doch eigentlich vielen Leuten. So ist das einfach heutezutage, traurig aber wahr. Und im Buch wurde es auch leider nicht wirklich witzig erzählt. Andrea war einfach immer nur am JAMMERN. Es war schon lästig. Zumindest hatte es mich bald genervt.


    Während des Lesens dachte ich die ganze Zeit, die Geschichte wäre bestimmt besser als Film. Dann wäre es sicher witziger. Doch als ich den dann gesehen habe, war ich noch enttäuschter. Erstens hat der Film nicht wirklich viel mit dem Buch zu tun, und außerdem fand ich Andrea im Film noch nerviger.


    :thumbdown: Es ist auch meiner Meinung nach kein Verlust, Film oder Buch zu verpassen.

  • Na ihr macht einem ja Laune auf das Buch :mrgreen:, es SUBt bei mir noch herum, dan Film habe ich leider noch nicht gesehen, aber ich guck ihn mir auf jeden fall an, weil ich Meryl Streep so gerne mag. Wer weiß, vielleicht finde ich es ja lustig... :lol:


    Bis dann Josy

  • Zitat

    Original von JOSY
    Na ihr macht einem ja Laune auf das Buch :mrgreen:, es SUBt bei mir noch herum, dan Film habe ich leider noch nicht gesehen, aber ich guck ihn mir auf jeden fall an, weil ich Meryl Streep so gerne mag. Wer weiß, vielleicht finde ich es ja lustig... :lol:


    Bis dann Josy


    So ähnlich geht es mir jetzt auch :roll:. Ich habe den Film schon gesehen und fand ihn eigentlich ganz amüsant, auch wenn er mir jetzt nicht auf ewig im Gedächtnis bleiben wird.
    Deshalb steht das Buch schon auf meiner Wunschliste (also zum Glück? noch nicht auf meinem SUB).
    Nach euren Kommentaren bin ich allerdings ziemlich skeptisch. :-k Vielleicht sehe ich es ja mal billig bei Ebay oder so.

    "Es ist besser für das was man ist gehasst, als für das was man nicht ist geliebt zu werden."


    auf dem Nachttisch :study::
    Darren Shan - "Fürst der Schatten"

  • Ich habe heute "Der Teufel trägt Prada" zu Ende gelesen und ich muß sagen das Buch ist toll, zu recht ein Bestseller!
    Ich habe anderswo Rezessionen gelesen wo wenige Leute meinten sie wüßten nicht wo in dem Buch die Komödie sei, nun ich hab sie andauernd dort drin gefunden, viele Stellen wo ich lächeln, laut loslachen oder wo ich mir an den Kopf fassen mußte weil ich dachte kann ja wohl nicht war sein. Die Geschichte ist interessant und auch spannend und auf jedenfall hab ich wieder was über die Welt der Mode gelernt.
    Jetzt wo ich das Buch durch hab spüre ich eine leichte Traurigkeit da es sich so anfühlt als wär ich selbst ein Jahr mit dabei gewesen und jetzt geht man getrennte Wege, das Ende ist in dieser Hinsicht wirklich schön geschrieben.
    Jetzt freue ich mich schon auf den 5. März wenn der Film zum Buch auf DVD erscheinen tut, im Kino hab ich es leider nicht mehr geschafft ihn zu sehen. :)


    Jetzt wo mein literarischer Aufenthalt bei "Runway" vorbei ist geht meine Reise weiter und zwar von New York aus in eine ferne Galaxie zum Planeten "Bakura". ;)



    MFG: John.

  • Ich habe zuerst das Buch gelesen. Dies fand ich wirklich unterhaltsam und teilweise auch recht witzig. Eine gute, leicht und schnell zu lesende Unterhaltung :-)
    Daraufhin war ich schon gespannt auf den Film...und war sowas von enttäuscht. Dieser hatte sehr wenig mit dem Buch zu tun. Die Charaktere entsprachen auch nicht meinen Vorstellungen.

    Jede Minute, die man lacht, verlängert das Leben um eine Stunde. (Chinesisches Sprichwort)

    Wer Bücher kauft, kauft Wertpapiere. (Erich Kästner)

  • das buch habe ich vor ca 2jahren gelesen,habe es nach ca 100 seiten weggelegt.es war dann doch nicht so mein fall. [-X
    gruß löwin

  • Ich hab jetzt mehr als die Hälfte von dem Buch gelesen. Am Anfang war ich wirklich total begeistert und fand es super witzig. Aber mittlerweile schleppe ich mich nur noch durch. Es passiert ja doch immer wieder ein und dasselbe, auch wenn vor einem anderen Hintergrund. Das Buch wäre meiner Meinung nach mehr gelungen, wenn sie mehr über das Privatleben der Protagonistin erzählt hätte. Na ja, ich bin ja noch nicht fertig, vielleicht wird es ja noch besser ... :roll:


    Lg, Lorelai

  • Hallo zusammen,


    ich habe das Buch gerade ausgelesen. Am Anfang fand ich es auch ganz witzig und nett zu lesen. In der Mitte des Buches musste ich jedoch auch feststellen, dass sich der Plot etwas zog, da wirklich immer dasselbe passierte und vieles dadurch vorhersehbar wurde. Das Ende war dann wieder ganz nett.


    Wirklich empfehlen kann ich das Buch jedoch leider auch nicht. :(

  • Jedes mal sehe ich dieses Buch im Laden liegen und denke mir: Es ist ja schon fast eine Wissenslücke dieses berühmte Buch nicht gelesen zu haben. Aber ich kann mich einfach nicht dazu durchringen es zu kaufen. Auch nach den ganzen Rezi hier ist mir die Lust noch mehr daran vergangen es mir zuzulegen.

  • Ich fand dieses Buch eine nette, lustig geschrieben, kurzweilige Lektüre! Hat Spaß gemacht zu lesen, wobei ich Sophie Kinsella z.B. doch um einiges lustiger finde. Den Film dazu fand ich recht langweilig, habe ich nicht mal bis zum Ende gesehen...

    Ich :study: gerade:
    Astrid Lindgren - Los Hermanos Corazón de León
    Donal O'Shea - The Poincaré Conjecture
    Mary Janice Davidson - Undead and Unwed
    Charlotte Link - Die Rosenzüchterin

  • Also ich habe das Buch vor Ewigkeiten geschenkt bekommen und immer noch nicht gelesen. Obwohl ich es ja mittlerweile schon mehrmals in der Hand hatte, hab mich dan aber doch wieder umentschieden. Ich bin ja jetzt mal richtig gespannt wie es so wird. Hier herrscht ja eine recht gespaltene Meinung. Den Film fand ich jetzt nicht so toll muss ich sagen, hab ihn aber auch nur halb schlafend oder so gesehen, von daher :rendeer:

  • Ich habe das Buch vor ca. 2 Jahren gelesen und war total gespannt, weil die Story an sich ja schon einiges versprach. Anscheinend waren meine Erwartungen allerdings wohl etwas zu hoch geschraubt, denn ich war am Ende total enttäuscht. Der Schreibstil von L. Weisberger sprach mich so gar nicht an, so dass ich irgendwie nie so richtig in einen Lesefluss geriet (wie es bsp.-weise bei S. Kinsella der Fall ist). Teilweise war ich dann auch richtig genervt, weil gewisse Gegebenheiten sich immer und immer wieder wiederholten. Ich habe es zwar fertig gelesen, weil ich wissen wollte, wie es denn ausgeht, habe es dann aber gleich wieder ner Bekannten zurückgegeben (hatte es zum Glück nur geliehen!) und nicht einmal einen Gedanken daran verschwendet, es mir vielleicht zum Nochmal-Lesen zu kaufen.


    Den Film fand ich (abgesehen von der hervorragenden Leistung Meryl Streeps) auch nicht wirklich der Bringer - schade eigentlich; ich denke, da hätte sich auf jeden Fall mehr draus machen lassen...