Martin Davies, Die Pflanzenmalerin

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Die Pflanzenmalerin

3.8|2)

Verlag: Bertelsmann, C

Bindung: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 320

ISBN: 9783570008881

Termin: Februar 2006

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  • Originaltitel: The Conjuror's Bird
    315 Seiten


    Buchinhalt:
    Der junge englische Naturforscher Joseph Banks steht 1772 kurz vor der Abreise zu einer langen Forschungsreise mit Kapitän Cook.
    In der Nähe seines Anwesens im Wald begegenet er Mary Burnett, Tochter eines verarmten Freigeistes und von den Dorfbewohnern verschmäht und verachtet. Sie entflieht ihrer Einsamkeit indem sie sich in die Natur zurückzieht und malt.
    Banks ist von ihren Zeichnungen begeistert und fasziniert von ihren grünen Augen.Während seiner 4jährigen Reise kann er sie nicht vergeßen. Nach seiner Rückkehr wird sie seine Geliebte, aber beide wissen,dass sie nie eine standesgemäße Ehefrau werden kann. Als sie schwanger wird, verläßt sie ihn,um ihrem Kind eine glückliche Kindheit bieten zu können. Nach drei Jahren treffen sie sich erneut und er schenkt ihr zur Erinnerung das einzige Exemplar eines ausgestorbenen Vogels.
    Nach 200 Jahren erhält der Biologe Fitzgerald den Auftrag dieses einzigartige verschollene Exemplar zu finden. Mit der Studentin Katya arbeitet er sich mühsam durch Bibliotheken und Archive. Die Nachforschungen erweisen sich als äußerst schwierig, denn obwohl er von der Existenz der Geliebten erfährt, kennt er weder ihren Namen noch den damaligen Wohnort. Nachdem in seine Wohnung eingebrochen wird,ist sich Fitzgerald sicher, dass es hier wohl um wesentlich mehr geht als um diesen Vogel Ulieta.


    Autor:
    Martin Davies ist im Nordwesten Englands aufgewachsen, studierte Literatur und Geschichte. Er lebt in London und arbeitet als Produzent bei der BBC.


    Meine Meinung:
    Die Geschichte ist im Wechsel zwischen einst und heute geschrieben.
    Damals die Liebe von Joseph Banks zu Mary Burnett und heute die Suche von Fitzgerald nach dem unscheinbaren,aber einmaligen Vogel.
    Obwohl die Geschehnisse anfangs etwas holprig, undurchsichtig und zäh voranschreiten, trieb mich die Neugier auf die Hintergründe weiter.Meine Ausdauer wurde belohnt.
    Eine ungewöhnliche Erzählung, oftmals sachlich wo Emotionen eher gefragt wären, aber trotzdem voll Spannung.
    Fazit: Kein Meisterwerk, aber wegen des interessanten, glaubwürdigen Themas ein durchaus lesenswerter Roman, der mir in Erinnerung bleiben wird und ich euch deshalb hier vorstelle. :thumleft:


    Gruß Wirbelwind
    :study: Janet Evanovich, Einmal ist keinmal / Zweimal ist einmal zuviel

    :study: Naomi J. Williams, Die letzten Entdecker









    Bücher sind die Hüllen der Weisheit, bestickt mit den Perlen des Wortes.

  • Ich habe abgebrochen. Das Ziel war die Mitte, wenn ich bis dahin nicht rein komme und mich quäle, dann wollte ich aufhören.
    Aber das Buch konnte mich nicht fesseln und ich musste mich zum Lesen "zwingen". Dann habe ich kurz vor der Mitte weg gelegt.
    Eigentlich mag ich Bücher die im jetzt und damals wechseln, vielleicht stimmte auch nur die Chemie zwischen mir und dem Schriftsteller nicht. Eigentlich schade, weil die Geschichte interessant klingt.

    Hunde sind wie Bücher, man muss nur in ihnen lesen können, dann kann man viel lernen.


    [align=center]Oliver Jobes

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