Stephen King – Schwarz / The Gunslinger

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Der Dunkle Turm – Schwarz

3.9|140)

Verlag: Heyne Verlag

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 352

ISBN: 9783453504028

Termin: Juli 2017

  • Zunächst einmal @daniii: auch wenn Dein Beitrag schon etwas älter ist, so habe ich ihn doch mit großem Genuß und Vergnügen gelesen! Tolle Idee, die gemeinsame Zeit mit einem Buch bzw. einer Reihe zu beschreiben - das hat mir sehr gefallen! Vielen lieben Dank dafür! :thumleft:


    Zu der Reihe selber: ich habe damals, im Teenager-Alter Schwarz gelesen und fand es .... schlecht. Das war auch der Zeitpunkt, zu dem ich Stephen King für mich innerlich "abhakte".
    Und dann, Jahre später, fand ich den Büchertreff und ganz viele begeisterte Stephen King Leser, die es tatsächlich geschafft haben, mir wieder Lust auf seine Bücher zu machen! Das letzte Gefecht war das erste davon, welches ich noch einmal gelesen habe. Und nachdem ich in diesem Thread gelesen habe, bin ich mir sicher, dass ich "Schwarz und Konsorten" auf jeden Fall noch einmal in Angriff nehmen werde!
    Ich habt mir so richtig Lust darauf gemacht - vielen Dank dafür! :friends:

    Isenhart musste grinsen, ihre Blicke begegneten sich. "Du hast nur tausend Mal", wisperte er.
    Konrads müdes Schmunzeln wuchs sich zu einem breiten Grinsen aus. "Ich verrat dir was", flüsterte er zurück, "das ist Mumpitz."


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  • mein Bruder hat mir alle 8 Bände (ich wusste ja gar nicht, dass es nach Band VII - Der Turm noch einen weiteren gab?) als E-Book zum Geburtstag geschenkt und nun lese ich seit Mitte Oktober die komplette Saga, bisher mir nur einer Buchunterbrechung, weil ich dringend mal was witziges zwischendurch brauchte. Momentan bin ich bei der Hälfte von Wolfsmond, was vor Jahren auch mein letztes Buch aus der Reihe war.


    Ich bin so frei und mache hier wieder eine Kurzabhandlung, weil ich ja ursprünglich vor über 11 Jahren (! - wahnsinn so lange bin ich hier schon im Forum?) mit dem Beitrag hier begonnen habe :study:


    Schwarz
    Ich wusste, er ist wirklich langweilig und ganz kurz dachte ich, ich lasse ihn ganz aus. Aber dann fiel mir ein, dass Jake darin vorkommt und er doch eine wesentliche Rolle in dem Buch spielt und sich seine Rolle über die nächsten Bände hinzieht. Also gut, dann ran an Schwarz. Ich finde das Buch irgendwie untypisch für Stephen King und ich hab mich wieder durchgequält. Es passiert so wenig spannendes und im Verhältnis wenig was später von wirklicher Bedeutung ist. Zäh trifft die Erzählung am ehesten.


    Drei
    Es kommt Leben in die Geschichte. Die Art und Weise wie Roland zu seinen beiden Gefährten kommt und die Handlungsstränge in "unserer" Zeit fand ich sehr spannend. Amüsant ist etwas, was mir beim Lesen aufgefallen und wieder eingefallen ist: Es gab tatsächlich eine Zeit, in der Rauchen im Flugzeug erlaubt war :wink:


    Tot
    Das Ka*tet wird nun vollständig. Mitglied Nr 5, Oy, hatte ich doch tatsächlich vergessen :uups: Grandioser Abschlus des Buches: Das Rätselraten im Zug!


    Glas
    Aus meiner Sicht fast schon kein Fantasyroman mehr sondern eine tragische Liebesgeschichte. Aber eine wunderschöne tragische Liebesgeschichte. Der junge Roland mit seinen Freunden ist ausgesprochen sympathisch. Und Susan, ach Susan. Was für eine Erzählung. Ich kann momentan nicht sagen, ob die Gesichte in ihrer Ausführlichkeit wirklich wichtig für die gesamte Geschichte ist, aber sie ist wundervoll. Und ja, auch diesesmal hat es mich wieder erwischt :cry:


    Wolfmond
    Ich bin gerade mittendrin und hoffe, dass es bald spannender wird. Tatsächlich habe ich Wolfsmond als sehr gut und interessant in Erinnerung. Aber offensichtlich habe ich die langatmig erzählte Geschichte von Callahan komplett verdrängt. Was dessen Geschichte hier bringt, ist mir (noch) nicht klar. Was ich noch gut in Erinnerung habe sind Stephen Kings "Seitenhiebe" auf den populären Harry Potter. Man denke an die fliegenden Kugeln mit der Bezeichnung "Schnaatz"
    Ich hoffe die eigentliche Geschichte kommt nun bald :wink:

    Die Ehe ist wie eine belagerte Burg:
    Die, die draußen sind wollen hinein. Und die, die drinnen sind wollen hinaus.
    (unbekannt)

  • Meine Meinung:


    Also so schlimm wie einige das Buch fanden fand ich es nicht, allerdings ist es auch kein Meisterwerk. Es gibt gute Szenen und spannende Abschnitte, aber vor allem ist das Buch sehr konfus und verwirrend und einige Andeutungen und Namen und Orte einfach nicht schlüssig erklärt. Wenn ich nicht wüsste, dass es nun besser wird hätte ich wahrscheinlich die Serie abgehakt.


    Fazit:


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    :study: Ein Freund namens Henry (Nuala Gardner) 154 / 320 Seiten :santa::rendeer:Wichtelbuch:rendeer::santa:

    :study: Ein Junge namens Weihnacht (Matt Haig) 44 / 269 Seiten


    SUB: 621

  • (ich wusste ja gar nicht, dass es nach Band VII - Der Turm noch einen weiteren gab?)

    King hat die Handlung von "Wind" zwischen Band 4 und 5 angesiedelt, aber da Roland hierin zwei Geschichten aus seiner Jugend erzählt, kann man das Buch auch gut am Ende lesen, wenn man traurig ist, dass die Saga zu Ende ist. Sozusagen als Zugabe :wink:

    Gelesen in 2018: 22 - Gehört in 2018: 24 - SUB: 366


    "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)

  • Also so schlimm wie einige das Buch fanden fand ich es nicht, allerdings ist es auch kein Meisterwerk. Es gibt gute Szenen und spannende Abschnitte, aber vor allem ist das Buch sehr konfus und verwirrend und einige Andeutungen und Namen und Orte einfach nicht schlüssig erklärt. Wenn ich nicht wüsste, dass es nun besser wird hätte ich wahrscheinlich die Serie abgehakt.

    'Schwarz' habe ich damals gelesen, als es rauskam. Mich einmal durchgequält und danach den dunklen Turm dunkler Turm sein lassen. Nachdem ich seitdem aber so viele Lobeshymnen über die Saga gelesen und gehört habe, habe ich es vor ca. zwei Jahren nochmal gelesen, mich wieder durchgequält und bin jetzt ganz froh darüber, denn die Bände danach sind wirklich gut!

  • Als bekennende "Nicht Fantasy" Leserinnen, die davon mittlerweile allerdings etwas abgerückt ist, solange es nicht zu abgedreht ist, hätte ich diese Reihe wahrscheinlich niemals begonnen, hätte ich gewusst, worum es geht.

    Weil ich aber gerade den ersten Satz des Buches, zu meinem Lieblingseinstieg kürte, möchte ich mal noch ein paar Zeilen zu "Schwarz" schreiben.

    Zum Inhalt wurde sicherlich schon alles gesagt, weshalb ich mir das spare.


    Damals habe ich mich sehr durch das Buch quälen müssen.

    Mit diesem ersten Satz " Der Mann in Schwarz floh durch die Wüste und der Revolvermann folgte ihm." hatte mich King schon,

    Da steckte so viel drin, dass ich ihm die gesamte Holprigkeit verziehen habe, die diesem Buch inne wohnt. Ein wenig wirr kam es mir damals vor und so als wüsste er selbst noch nicht, wohin er damit wollte.

    Aber dieser Roland... Meine Güte, was für ein toller Charakter das ist. Allein wegen ihm habe ich weitergelesen. Vor kurzem haben wir die ganze Reise, durch alle 8 Bücher (mit Wind), noch einmal mitgemacht und ich muss sagen, dieses Mal kamen mir die ersten 2 Bände gar nicht so schlimm vor.

    Aber wohl weil ich wusste, was mich nachher noch erwarten wird.


    Deshalb kann ich nur jedem raten, der sich mit Roland von Gilead auf den Weg macht:

    Schnallt eure Gunna auf den Rücken und folgt dem Pfad des Balkens. Es lohnt sich wirklich!

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