Liz Parker - Die Hexen vom Honeysuckle House / ‎ Witches of Honeysuckle House

Cover zum Buch Die Hexen vom Honeysuckle House

Titel: Die Hexen vom Honeysuckle House

, (Übersetzer)

4 von 5 Sternen bei 4 Bewertungen

Verlag: kiwi space

Format: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 384

ISBN: 9783462055955

Termin: Neuerscheinung Oktober 2026

Aktion

  • Herzerwärmende, ergreifende Geschichte über zwei Hexenschwestern!

    Eine unglaublich ergreifende Geschichte über die beiden Hexen-Schwestern Florence und Evie, die nach ihrer traumatischen Vergangenheit ihre Meinungsverschiedenheiten beilegen müssen, um den Fluch, der auf ihrer Familie zu lasten scheint, zu brechen und wieder zueinander zu finden!

    Man taucht durch die verschiedenen Perspektiven der Figuren in viele Gefühlslagen ein und bekommt durch umfassende Rückblenden gleichzeitig einen tiefen Einblick in die Vergangenheit. Mit jeder Rückblende erfährt man ein wenig mehr über die Familiengeschichte der Caldwell-Hexen und der beiden Schwestern Florence und Evie.

    Der Figurenkreis ist begrenzt, wodurch man schnell eine enge Bindung zu den Figuren aufbaut, obwohl die beiden Schwestern im Streit sind, fand ich beide Sichtweisen total nachvollziehbar und konnte mich in beide gleichermaßen gut hineinversetzen. Ich finde es wird trotz der Meinungsverschiedenheiten immer wieder sehr deutlich, wie groß die Liebe zwischen den beiden Schwestern ist.

    Gleichzeitig fand ich es total spannend, dass man ebenfalls Einblicke aus der Sicht des Honeysuckle House bekommt und dieses ebenfalls einen wichtigen Dreh- und Angelpunkt bildet. Das Magiesystem ist schlicht gehalten und beschränkt sich hauptsächlich auf Kerzen- und Tarotmagie, wodurch diese Aspekte sehr detailliert geschildert werden und immer wieder thematisiert werden.

    Auch die Liebesgeschichten aus der Vergangenheit und Gegenwart gefallen mir sehr gut, sie sind total authentisch und spielen eine Rolle für die Geschichte, ohne der Beziehung zwischen Florence und Evie den Fokus im Buch zu nehmen.

    Der Schreibstil des Buches ist sehr liebevoll und sehr flüssig zu lesen, die Gestaltung vom Cover und auch den Seiten im Buch ist ebenfalls total süß gemacht.

    Ich habe dieses Buch total geliebt und kann es zu 100% weiterempfehlen!

  • K.-G. Beck-Ewe 25. September 2026 um 22:13

    Hat den Titel des Themas von „Liz Parker - Die Hexen vom Honeysuckle House“ zu „Liz Parker - Die Hexen vom Honeysuckle House / ‎ Witches of Honeysuckle House“ geändert.
  • Über die Autorin (Amazon)

    Liz Parker ist Autor*in von »Witches of Honeysuckle House«, »In the Shadow Garden« und »The other March Sisters«. Als Kräuterkundler*in und Hexe lebt Liz in Los Angeles und liebt Tarot, Astrologie und Gespräche mit Pflanzen.


    Produktinformation (Amazon)

    ASIN ‏ : ‎ B0DNXZMK2Z

    Herausgeber ‏ : ‎ Kiepenheuer & Witsch eBook

    Erscheinungstermin ‏ : ‎ 1. September 2026

    Auflage ‏ : ‎ 1.

    Sprache ‏ : ‎ Deutsch

    Dateigröße ‏ : ‎ 3.2 MB

    Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 403 Seiten

    ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3462322095


    Der Fluch

    In Burdock Creek lebt Evie Caldwelll im Honeysuckle House und hütet die Bienen, während Florence der Magie nicht traut. Ein dunkle Fluch verbindet ihre Schicksale, denn all dreizehn Jahre stirbt ein geliebter Mensch. Das Haus erwacht als Florence Geburtstag naht und sie suchen nach der Wahrheit hinter der Macht.


    Meine Meinung

    So ganz leicht lesen ließ sich dieses Buch nicht, denn immer wieder wechselte die Perspektive zwischen den Charakteren und auch zwischen den entsprechenden Zeiten. Da gab es Kapitel über das Jahr 1960 und was dort geschah und bei wem. Genauso über z. B. 1973. Es waren immer dreizehn Jahre Abstand., aber leider oft durcheinander, so dass ich oft nicht wusste, wo ich nun eigentlich war. Handelte es sich um Evies Großmutter, Mutter oder gar Urgroßmutter? Auch die Namen halfen da nicht sonderlich viel, denn auch hier musste ich immer überlegen, wer das nun eigentlich war. Trotzdem gefiel mir das Buch recht gut, war auch spannend, hat mich gefesselt und auch gut unterhalten. Ich wollte wissen, was es mit diesem geheimnisvollen Haus eigentlich auf sich hatte. Und so habe ich weitergelesen. Ich möchte nicht sagen, dass ich mich durchgequält hätte, ganz so schlimm war es nun nicht. Aber ich musste des Öfteren absetzen und mir das Gelesene durch den Kopf gehen lassen, um Ordnung hinein zu bringen und das war eben nicht ganz einfach. Deshalb zwar eine Leseempfehlung, weil es durchaus interessant, spannend und fantasiereich war, jedoch nur drei Sterne.

    Liebe Grüße
    Lerchie


    _______________________
    nur wer aufgibt, hat schon verloren

  • Teils magisch, teils düster

    Kurz zum Inhalt: Im Zentrum des Romans steht der Familienfluch der Caldwells: Alle 13 Jahre stirbt am 13. Oktober ein geliebter Mensch in ihrem Zuhause, dem Honeysuckle House. Die beiden Schwestern Evie und Florence wollen den Fluch aufhalten, sind sich über das Wie allerdings vollkommen uneins.

    Besonders gut gefallen hat mir die Art und Weise, wie Magie gewirkt und beschrieben wird. Die Caldwell-Hexen können magische Kerzen ziehen, in die sie ihre Intentionen hineinfließen lassen. Mit dem Anzünden der Kerzen wird die Magie schließlich freigesetzt. Das Kerzenziehen wird sehr anschaulich beschrieben, sodass ich mir die einzelnen Schritte gut vorstellen konnte. Auch Tarotkarten legen spielt eine wichtige Rolle. Die entsprechenden Szenen sind ebenfalls verständlich und anschaulich gestaltet, sodass man der Handlung auch ohne Vorkenntnisse problemlos folgen kann.
    Darüber hinaus sind sowohl das Honeysuckle House als auch Florences Buchladen magisch. Beide Orte haben ein eigenes Wesen, das sich in vielen liebevoll erzählten Details zeigt. So kann der Buchladen einem beispielsweise Bücher vor die Füße werfen, die man gerade lesen sollte, oder eine tröstliche Tasse Tee bereitstellen.

    Erzählt wird aus den Perspektiven verschiedener Caldwell-Hexen. Im Mittelpunkt stehen vor allem Florence und Evie in der Gegenwart, aber auch Evies Tochter Clara sowie die Vorfahrinnen Violet und Regina kommen in unterschiedlichen Zeitebenen zu Wort. Sogar das Haus selbst erhält eine Stimme. Trotz der Zeitsprünge konnte ich der Geschichte gut folgen und fand auch den Schreibstil angenehm zu lesen.
    Neben den Caldwell-Schwestern, Florence und Evie, spielen auch Evies Freundin Angela und der Imker Owen eine wichtige Rolle. Trotzdem wirkten beide auf mich häufig eher wie Statisten. Ich hätte gerne mehr über sie erfahren, ihre Hintergründe kennengelernt und mehr von ihren Persönlichkeiten gesehen.

    Ein zentraler Punkt ist natürlich der Fluch. Seine Auflösung ist komplex und gleichzeitig schlüssig und blieb für mich bis zum Ende spannend. Darüber hinaus behandelt der Roman einige sehr schwere Themen: emotionalen und körperlichen Missbrauch in der Kindheit, eine hochgradig dysfunktionale Familie, daraus resultierende posttraumatische Belastungsstörung sowie generationenübergreifendes Trauma. Diese Themen werden grundsätzlich behutsam und nachvollziehbar dargestellt. Gleichzeitig hätte ich mir an manchen Stellen mehr Tiefe und Raum für die Verarbeitung gewünscht. Es werden sehr viele schlimme Dinge thematisiert, die für mich nicht immer ausreichend eingeordnet oder aufgearbeitet wurden.
    Das Buch wird unter anderem als „Cosy Mystery“ beworben - da würde ich nicht unbedingt mitgehen. Es gibt durchaus gemütliche Elemente, allen voran der zauberhafte Buchladen und die vielen kleinen magischen Details. Gleichzeitig geht es aber auch um sehr düstere Themen wie Tod, Mord und Missbrauch. Für mich kam beides hier zu einer spannenden Geschichte zusammen, auch wenn ich mir an der einen oder anderen Stelle ein paar mehr Details gewünscht hätte.

  • Tarot, Kerzenmagie und ein tödlicher Fluch

    Alle 13 Jahre, am 13. Oktober, stirbt jemand im Honeysuckle House. Die Hexenschwestern Florence und Evie Caldwell glauben jeweils auf ganz eigene Weise, eine Möglichkeit gefunden zu haben, um den Fluch zu brechen. Florence führt einen Buchladen, hat der Magie abgeschworen und Honeysuckle House seit vielen Jahren nicht mehr betreten. Evie hat aus dem Haus eine verspukte Pension gemacht und nutzt ihre Magie für Gutes. Als sich nach dem letzten Todesfall der 13. Oktober zum 13. Mal nähert, müssen die Schwestern feststellen, dass der Fluch noch intakt ist. Das Geheimnis zur Rettung der von ihnen geliebten Menschen liegt in der Vergangenheit.

    Die Hexen vom Honeysuckle House von Liz Parker ist Witchy Fantasy, ein Roman über zwei unterschiedliche Schwestern, einen Fluch und das Heilen generationsübergreifender Traumata. Toxische Familienbeziehungen und das aktuelle Thema Break the Cycle sind zentrale Themen, auch weil die Autorin hier auch eigene Erfahrungen einbringt. Vor allem Evie und Florences Beziehung zueinander ist ein wichtiger Punkt. Ich fand es schön, dass sich ihre Schwesternschaft trotz jahrelanger Meinungsverschiedenheiten durchsetzt. Florence ist dabei ein sehr zurückhaltender Charakter, der aufgrund des Fluches vor Bindung zurückschreckt. Evie ist eher offen und tatkräftig. Beide Hauptcharaktere konnte ich gut nachvollziehen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven und auf unterschiedlichen Zeitebenen erzählt. Die Handlung des Buches spielt hauptsächlich in Florences Buchhandlung und im Honeysuckle House. Beide Orte haben gemeinsam, dass sie durch die Magie der Hexen praktisch zu Lebewesen geworden sind und auf ihre Art auch kommunizieren können. Dieser Aspekt hat mir gut gefallen, wobei Honeysuckle House durch den Fluch bedrohlich wirkt. Dazu gibt es Kerzenmagie, ganz viel Tarot und kleine (auch queere) Liebesgeschichten, die sich aber nicht in den Vordergrund drängen. Trotzdem empfand ich die Stimmung im Buch weniger herbstlich und cosy, als ich erwartet hatte.

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