Trotz der vergleichsweise geringen Seitenzahl hat mich die Geschichte vor allem mit ihrer Spannung überrascht. Besonders die Rätsel haben mir gefallen, da sie sehr schön in die Geschichte integriert sind und dadurch nicht wie ein aufgesetztes Extra wirken.
Das asiatische Setting fand ich mal etwas ganz anderes und dadurch besonders interessant. Auch die Themen Freundschaft und Familie werden wunderschön aufgegriffen. Besonders die Beziehung zwischen Hiro und Fuju hat mir sehr gefallen und war für mich eines der Highlights des Buches.
Trotzdem sticht Die magische Rikscha für mich etwas aus der Next-Level-Reihe heraus. Laut Verlag wird das Buch dem Starter-Level zugeordnet, dort würde ich es persönlich allerdings nicht ansiedeln. Gerade durch das asiatische Setting können einige Dinge für Erstleser meiner Meinung nach etwas verwirrend sein. Ich hätte mir deshalb deutlich mehr Comic-Elemente gewünscht, die gerade den Einstieg erleichtern und die Geschichte für diese Zielgruppe noch zugänglicher gemacht hätten.
Insgesamt aber ein spannendes und besonderes Kinderbuch, das vor allem mit seinem ungewöhnlichen Setting, den gut eingebauten Rätseln und den schönen Themen rund um Freundschaft und Familie punkten kann.



