Es ist Mai und auf der Ostseeinsel Fehmarn beginnt die Touristensaison. Auch der Hamburger Geschäftsmann nutzt die Zeit, um sich vom Alltag in seinem Luxuswohnmobil auf dem Campingplatz im Süden der Insel zu erholen. Doch am nächsten Morgen wird er tot aufgefunden. Wie es aussieht, ist der Mann an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben. Die Heizung in seinem Luxus-Wohnmobil lief auf Hochtouren. Alle Fenster waren verschlossen. Doch weshalb hat der vom Erfolg verwöhnte Mann sich umgebracht? Inselkommissarin Frieda Lieken ermittelt. Schnell findet sie heraus, dass es sich bei dem vermeintlichen Suizid in Wahrheit um einen kaltblütigen Mord handelt. Ihrem Chef, Heiner Eisler, käme ein Suizid allerdings sehr gelegen, denn so könnte er den Fall auf diese Weise schnell abschließen. Frieda Lieken vertraut auf ihr Bauchgefühl und bleibt hartnäckig, was sich auch lohnt. Sie findet heraus, dass es mehr als nur eine Person gibt, die ein starkes Motiv für die Tat hatte. Geprellte Geschäftspartner, die betrogene Ehefrau, die enttäuschte Geliebte, der zornige Platzwart auf dem Campingplatz und ein Arzt, der ebenfalls noch eine Rechnung mit dem Toten offen hatte - wer war kaltblütig genug, diesen Mord zu begehen...?
Als wäre das nicht genug, muss sie feststellen, dass Oma Lieken gerade etwas schwächelt. Sie kommt mit einer Lungenentzündung ins Krankenhaus. Als sie wieder entlassen wird, kümmert sich Martin rührend um Oma und Opa Lieken, sodass Frieda sich ganz auf die Lösung ihres Falles widmen kann.
Fazit / Meinung:
Das Buch hat 223 Seiten und ist in 34 Kapitel plus Prolog eingeteilt. Jedes Kapitel hat zusätzlich noch eine Zeit- und/oder Ortsangabe und unter der Kapitelnummer sind drei Möwen. So weiß man immer gleich, wann und wo es sich gerade abspielt. Von der Länge her sind die Kapitel genau richtig. Der Schreibstil ist locker, flüssig und sehr spannend. Zudem ziert fast jedes Kapitel ein sehr schönes Zitat, welches immer sehr passend gewählt ist.
Ein tolles und bis zum Schluss spannendes Buch, welches leicht zu lesen ist. Mir hat es sehr gut gefallen und ich hatte es in kurzer Zeit, in einem Rutsch, durchgelesen. Man kann gar nicht aufhören zu lesen, denn jedes Kapitel endet so, dass man (eigentlich) gleich weiterlesen will, denn man möchte schon gerne wissen, wie es weitergeht. Dabei hat mich das Ende auch dieses Mal wieder sehr überrascht, denn damit hätte ich so nicht gerechnet.
Der Prolog ist aus Sicht des Opfers geschrieben und beschreibt die letzte Zeit vor dem Tod. Gefangen im eigenen Körper ohne Reaktion, dass man das selbst das Schlimmste verhindern kann.
Man kann dieses Buch auch sehr gut ohne Vorkenntnisse der anderen Bände lesen, da jedes Buch für sich ein abgeschlossener Fall ist. Ich freue mich schon auf weitere Fälle, die die Inselkommissarin lösen wird.…
Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne !!



