Welche Bücher habt ihr im Februar 2026 gelesen?

  • Mein Lese-Februar ist schnell erzählt. Eins war richtig, richtig super :pray: und das andere nicht. :totlach:

    Uwe Wittstock - Februar 33 :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:
    Sehr lebendig und szenenhaft wird die Machtergreifung Hitlers und deren Folgen auf Künstler, Schriftsteller, Politiker und andere Menschen erzählt. Es ist erschreckend, in welch kurzer Zeit sämtliche Grund- und Freiheitsrechte aufgehoben und die Demokratie untergraben wurde. Obwohl viele Personen vorgestellt wurden, schafft es der Autor auf beeindruckende Weise ihr Leben und Wirken in wenigen Sätzen vorzustellen und sie einzuordnen, so dass man einen Bezug zu ihnen entwickeln konnte. Ein sehr fesselndes Buch. :applause:

    Stephan Schäfer - 25 letzte Sommer :bewertung1von5::bewertung1von5:
    Hat mir nicht wirklich gefallen - es las sich wie ein relativ plump in einen Roman verpackter Lebensoptimierungsratgeber. Sehr einfache Sätze und einiges kam ziemlich Teebeutelspruch-artig daher. :roll: Einige Gedanken waren durchaus gut, aber irgendwie war alles total schlecht verpackt, so dass ich es nicht wirklich ernst nehmen konnte. Hat mich überhaupt nicht gecatcht und zum Glück war es nur ganz kurz. :ergeben:

  • Ich bin ganz zufrieden mit meinem Lesefebruar. Wie immer könnten es mehr Bücher sein, aber "Nuramon" war ein sehr dickes Buch und leider auch recht langatmig, sodass ich nicht immer ganz so motiviert zum Lesen war.


    Romane:

    2. Die Elfen: Nuramon (Zusatzband) - James A. Sullivan :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    3. The Stormlight Archives: The Way of Kings Part 2 (1.2) - Brandon Sanderson :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:


    Sachbuch:

    1. Das Bewusstsein der Tiere - Konrad Lehmann :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

  • Mein Februar:

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    Mario Puzo - Der Pate

    Mario Puzo - Der Sizilianer

    Johann Wolfgang Von Goethe - Faust (Re-read)

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    Sir Thomas Malory - König Arthur und die Ritter der Tafelrunde

    Ana Huang - The Striker

    Mario Puzo - Omerta

    Ed Falco, Mario Puzo - Die Corleones

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    Bal Khabra - Collide

  • Ein sehr guter Lesemonat Februar. Nur ein Buch mit weniger als vier Sternen.

    8 Tommie Goerz – Im Tal 240 S ***** Von diesem Autor war hier öfter die Rede. Und ich werde mir “Im Schnee” auch besorgen. Der Toni endet mit Kanten und Ecken. Aber hat das nicht immer einen Ursprung?

    9 Christine Pawlowska – Ecarlate 112 S ****/* Ein Lebensschrei aus tiefstem Herzen einer jungen Frau! Blieb der einzige Roman von Pawlowska, recht autobiographisch.

    10 Thomas Mann – Mario und der Zauberer 107 S ***** Hut ab, wie hier Thomas Mann einen Manipulierer vorstellt. Aber auch unser Zögern!

    11 Marie-Hélène Lafon – Hors champ ****/* Lafon ist die Meisterin der Beschreibung eines ländlichen Lebens. Karg, wenn man ihm nicht entflohen ist?

    12 Antoine Choplin – Un ciel rempli d’oiseaux 80 S **** Ceija Stojka, bürgerlich Margarete Horvath-Stojka (* 23. Mai 1933 in Kraubath an der Mur, Steiermark; † 28. Jänner 2013 in Wien) war eine österreichische Schriftstellerin und Künstlerin. Sie gehörte den Lovara-Roma an, die besonders in Zentral- und Osteuropa leben. Choplin beschreibt ihr Werk und ihr Leben… Sehr beeindruckend!

    13 Jan Ilhan Kizilhan – Wer sind die Eziden? 86 S (x2) ***/* Wichtige Frage und wichtiges Buch. Es gibt viele Antworten, doch mir fehlte etwas von der Spiritualität in ihrem Glauben. Leider auch einige Flüchtigkeitsfehler.

    14 Sebastijan Pregelj – Chronik des Vergessens 250 S ****/* Positive Überraschung aus Slowenien! Wie gehe ich mit dem eigenen Tod, dem der anderen, Vergessen und Erinnerung um? Hat mir sehr gut gefallen!

    15 Tommy Orange – Dort dort 288 S **** Der urbane native american von heute?! Angesichts der Hochrufe war ich doch nicht ganz einverstanden mit jenem Gefühl, dass “alles” kaputt zu sein scheint…

    16 Taisen Deshimaru – Die Lehren des Meister Dogen **** Dogen war Meister und Einführer des Zazen in Japan. Sehr interessant! Leider fand ich dieses und jenes nicht deutlich genug zugeordnet: wer hat nun was geschrieben?

    17 Julian Barnes – Abschied(e) 256 S **** Ein letztes Buch von Julian Barnes? Ich gebe “nur” vier Sterne: manchmal sind mir die Seitenhiebe arg zu stark.

  • Meinen Februar hab ich ja noch vergessen, einzutragen :)

    Hanna Blixt - Schwedenträume und Schokoladenzauber :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:
    Rettung einer kleinen Pralinenmanufaktur mit Aufarbeitung von alten Geheimnissen

    Sylvia Filz & Sigrid Konopatzki - Wintertage wie im Märchen :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:
    Weihnachtsurlaub in Finnland, da wäre ich auch gerne mit dabei gewesen

    Joanna Wolfe - Küss mich unterm Wintermond :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:
    schöne Geschichte um den Fortbestand einer Lodge mit Husky-Schlittenhunden, allerdings hätte ich gerne viel mehr über das Schlittenhunderennen erfahren

    Axel Hacke - Wortstoffhof :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: :musik:
    die Sprache unter die Lupe genommen, allerdings war es mir zu monoton

    Christin-Marie Below - Winterglück im kleinen Café am Meer :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:
    Reihenauftakt auf Norderney, Konditorin kehrt zu ihren Wurzeln zurück, werde ich auf jeden Fall weiterverfolgen

    Michelle Schrenk - Weihnachtsliebe auf Bestellung :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:
    Neuanfang mit sehr nettem Nachbarn in altem Heimatort

    Fabian Borkner - Berg, Fest, Mord Bd. 2 :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:
    Zweiter Teil der Oberpfalz-Krimi-Reihe mit de Versicherungsermittlern, war wieder sehr authentisch

    So, Ende mit den Weihnachtsbüchern, jetzt geht's wieder "normal" weiter.

    Im Februar konnte ich 7 Bücher beenden mit 1632 gelesenen Seiten (ohne Hörbuch).

    Ich wünsche Euch allen frühlingshafte Leseerlebnisse und genießt die Sonne :flower:

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    J. D. Robb - So tödlich wie die Liebe :musik:

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    Susanne Hanika - Der Tod macht eine Schlittenfahrt :musik:

    Valentina Morelli - Eine Leiche aus gutem Hause :musik:

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    Masashi Kishimoto - Naruto 1 :study:

    (Muss mich erst reinlesen :uups:)

  • Mein Lese- und Hör-Februar

    war durchwachsen. Eine Entdeckung war für mich Molly Keane, eine schon länger verstorbene irische Schriftstellerin, von der ich gerne mehr lesen würde. Ihr Roman "Das gute Benehmen" hätte ein besseres Cover verdient, und hätte mich eine Lesefreundin nicht auf den Roman hingewiesen, hätte ich ihn nicht in die Hand genommen. Und damit etwas verpasst: den Abgesang auf die Zeit der Fuchsjagden und Hausbälle, der Dienstboten und des aristokratischen Nichts-Tuns, und das erzählt in einem witzig konstruierten Roman.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    • Molly Keane, Das gute Benehmen. Übersetzung: Bettina Abarbanell. Siehe oben! Leseeindruck ist eingestellt.
    • Julian Barnes, Abschied(e). Übersetzung: Gertraude Krueger. Julian Barnes, schwer erkrankt, verabschiedet sich von seinen Lesern: still, ohne Pathos und ohne jedes Selbstmitleid: "Da macht einfach das Universum seine Arbeit." Leseeindruck ist eingestellt.

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    • John Galsworthy, Die Forsythe-Saga. Übersetzer: ungenannt. Sprecher: Thomas Dehler. Ein Backstein, und endlich gelesen bzw. gehört. Mit Vergnügen! Einfach nur schön erzählt.


    • :musik:Abdulrazak Gurnah, Diebstahl. Übersetzung: Eva Bonné. Sprecher: Richard Barenberg.

      Ein breit angelegter Familienroman um Macht und Machtmissbrauch, um Diebstahl der Lebensmöglichkeiten und der Identität - aber auch um Güte und Freundlichkeit. Hör-Eindruck ist eingestellt.

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    • Liz Moore, Der andere Arthur. Übersetzung: Cornelius Hartz. Ein Roman um ein Thema, das immer wichtiger wird: Einsamkeit. Leseeindruck ist eingestellt.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    • :musik:Frode Grytten, Der letzte Tag des Fährmanns. Übersetzung: Ida Kronenberger. Sprecher: Stephan Benson.

    Ein Fährmann trifft auf seinem letzten Tag die Menschen, die ihm in den Tod vorausgegangen sind. Ein ansprechendes Thema, finde ich, auch das archaische Bild des Fährmanns - aber ich habe Probleme mit dem eitlen sprechenden Hund und den sprechenden Krähen, und auch die Geister, die in Bussen und Taxis anreisen, haben mich irritiert.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    • Megan Hunter, Tage des Lichts. Übersetzung: Judith Schwaab. Eine 80jährige blickt zurück - und versinkt dabei in zunehmend esoterisches Gemurmele mit Sprachbildern, bei denen ich nicht mehr wusste, ob ich lachen oder weinen sollte. Leseeindruck ist eingestellt.

    :bewertung1von5::bewertung1von5:

    • :musik:Eric Berg, Das Nebelhaus. Sprecher: Jürgen Uter.

    Ein fader Krimi mit zu vielen logischen Brüchen, völlig unglaubwürdig.


    Euch allen einen schönen Lese-März!

    :winken:

    :study: Norbert Gstrein, Im ersten Licht.

    :musik:Katrin Zipse, Moosland. Sprecherin: Maria Wördermann.


    "Der echte Bibliophile liebt mehr als Form und Inhalt eines Buches seine Existenz; er muss es erst gar nicht lesen" (Werfel, Die vierzig Tage des Musa Dagh, S. 49).

  • aber ich habe Probleme mit dem eitlen sprechenden Hund und den sprechenden Krähen, und auch die Geister, die in Bussen und Taxis anreisen, haben mich irritiert.

    Schade, ist aber so. Ich mag ja magischen Realismus und gerade die vielen Geister und die Geschichten dazu mochte ich.

    Molly Keane, Das gute Benehmen. Übersetzung: Bettina Abarbanell

    Habe ich mir mal notiert, das Buch könnte auch was für mich sein. Das Cover ist wirklich, ähm, außergewöhnlich :-s

    Nimm dir Zeit für die Dinge, die dich glücklich machen. (Unbekannt)

    Mein Anliegen ist zu malen, was ich sehe, und nicht das, was dort ist. (William Turner)

    SuB-Leichen-Challenge: Bücher bis 2025 [-X

    Klassiker-Challenge 2026

    Monats-Challenge 2026

  • gerade die vielen Geister

    Die mochte ich auch sehr, und diese Erzählidee finde ich sehr schön. Dem Autor gelingen da auch wunderschöne Bilder. Es hat mich sehr berührt, wie die Geister den Fährmann so allmählich in ihre Mitte aufnehmen, wie sie ihn begleiten und alte Geschichten aufwärmen.

    Aber warum lässt der Autor sie im Bus ankommen oder im Taxi - von solchen Niederungen des täglichen Lebens sind die Toten doch sicherlich befreit...

    :study: Norbert Gstrein, Im ersten Licht.

    :musik:Katrin Zipse, Moosland. Sprecherin: Maria Wördermann.


    "Der echte Bibliophile liebt mehr als Form und Inhalt eines Buches seine Existenz; er muss es erst gar nicht lesen" (Werfel, Die vierzig Tage des Musa Dagh, S. 49).

  • Aber warum lässt der Autor sie im Bus ankommen oder im Taxi - von solchen Niederungen des täglichen Lebens sind die Toten doch sicherlich befreit...

    Ich hatte mir das so erklärt, dass sie das im Leben auch so gemacht hatten um zur Bootslandestelle zu kommen. Da passt das im Tod und um den Fährmann wieder zu sehen irgendwie auch.

    Nimm dir Zeit für die Dinge, die dich glücklich machen. (Unbekannt)

    Mein Anliegen ist zu malen, was ich sehe, und nicht das, was dort ist. (William Turner)

    SuB-Leichen-Challenge: Bücher bis 2025 [-X

    Klassiker-Challenge 2026

    Monats-Challenge 2026

  • Ein zufriedenstellender Monat ist der Februar für mich gewesen. Ein ungebrochener Leserausch ist's für mich gewesen und obendrein haben mir alle Bücher gefallen. Mit Markus Orths' Enthusiasten habe ich auch ein Highlight dabei, ansonsten war kein einziger Stinker dabei. :)

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    Markus Orths - Die Enthusiasten (Rezension)
    Ein Roman, der mich schwungvoll mitgerissen, amüsiert und gerührt hat. Die Lawrence Sterne-Bezüge haben mich angezogen, sind aber nebensächlich. Am besten fand ich die Kapitel, die sich mit der Familiengeschichte des Protagonisten befasst haben, das hätte auch für sich ein tolles Buch ergeben können (leicht umgeschrieben, versteht sich).

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    Gerhard Paul - Mai 1945: Das absurde Ende des "Dritten Reiches"
    Eine lehrreiche und eingängige Darstellung jener Nachfolgeregierung nach Hitlers Tod, die in der Erinnerung an das Ende des Dritten Reiches nur noch als kaum beachtete Fußnote Bestand hat. Dabei ist "absurd" durchaus die korrekte Darstellung, hat sich das Kabinett Dönitz in völliger Verkennung seiner Position wie eine echte Staatsregierung aufgeführt (die es de facto gar nicht mehr war) und tragischerweise auch noch den Tod vieler weiterer Menschen verschuldet.

    Elke Schwarzer - Mord im Nacktschnecken-Milieu. Mysteriöse Kriminalfälle in deinem Garten
    Ein vergnügliches und originell aufbereitetes Gartenbuch, das eine Auswahl an "Gartenphänomenen" kursorisch wie True Crime-Fälle aufbereitet. Obwohl Gartentipps auf verklausulierte Weise enthalten sind, nämlich als Tipps zur Beihilfe, dürfte das Buch vor allem interessant sein für jene, die gerne über Tier-, Insekten- und Pflanzenwelt staunen. Die Fotografien sind allesamt staunenswert gut.

    Clemens J. Setz - Das Buch zum Film
    Wohl eher etwas für Setz-Leser, aber mir hat's gefallen. Man kriegt einen kuratierten Einblick in Setz' Notizen vom Ende seiner Schulzeit 2000 bis 2010. Man merkt, wie Setz' durchwachsene Zivildiensterfahrung Eingang in seine Romane gefunden haben muss, welche Ideen und Gedankensprünge er auch zu Papier gebracht hat, die er dann nicht mehr weiter bearbeitet hat. Auch Persönliches findet sich hier und da, Setz bleibt da aber sehr zurückhaltend (es sind ja auch Aufzeichnungen, die so nicht zur Veröffentlichung vorgesehen waren).

    Liza Marklund - Das kalte Moor (Rezension)
    Ein Krimi, der ein wenig wie das Moor ist, kalt und feucht und dunkel. Weniger die Ermittlungen stehen hier im Raum, ein Teil davon findet seltsam off screen statt, sondern die Zusammensetzung der Vergangenheit Wikings und seiner Frau Helena. Ein ungewöhnliches, aber erfrischendes Krimi-Konzept. Freue mich daher auf den abschließenden Teil der Trilogie.

    S.A. Barnes - Ghost Station
    Barnes' Romane sind ein Phänomen. Dead Silence hat mich umgehauen, seit Cold Eternity wird sie durchaus vorhersehbar. Ich schätze aber fragilen Hauptcharaktere, die sie schafft, und vor allem den Grusel, den sie hauptsächlich mit der Abwesenheit von etwas erzeugt. In der Hinsicht ist dieser Band auch konsequenter als Cold Eternity.

    Chuck Palahniuk - Fight Club
    Boah, was für ein Fiebertraum! Ich hab's nach Survivor gelesen, bereits jetzt (und nach Einsicht der Klappentexte weiterer Palahniuk-Romane im Anhang) habe ich den Eindruck, dass Palahniuk eine Vorliebe für gewisse Themen und einen sehr dezidierten Style hat. Finde auch, dass der schnell nervig werden kann, aber Fight Club hat einen gewissen Furor unter der Motorhaube, der das Teil sicher über die Ziellinie bringt. Den Dreh, mit Tyler Durden einen machtvoll destruktiven Verführer ins Bild zu setzen, der eben genau das tut: verführen, das finde ich ausgesprochen stark.

    Hannah Häffner - Die Riesinnen
    Ein Überraschungstitel, der mir durchaus imponiert hat. Mir gefällt besonders, dass der Roman lange Zeit sich nur schwer zeitlich verorten lässt und anfangs auch etwas Außergeschichtliches, Archaisches hat, dann aber zunehmend zeitliche Kontur gewinnt (und sogar rückwirkend halbwegs der Anfang datiert wird). Ich muss aber zugeben, dass mich Buchdoktors Einwand von wegen so einfach kann man ohne Meistertitel keine Fleischerei führen nicht mehr loslässt. Ich lese an der Stelle drüber.

    Ken Jaworowski - What about the Bodies (Rezension)
    So ein gewiefter kleiner Kleinstadtroman. Lakonischer Sound, eine stetig nach oben drehende Eskalationsspirale, aber ein eher effektarmes, nachdenkliches Ende, weder Happy End noch Tragödie. Nur warum aber? Ich finde das mutig.

  • Mein Lese-Februar

    6. Deon Meyer - Die Stunde des Löwen :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    7. Michael Ende - Die unendliche Geschichte :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    8. Magriet de Moor - Von Vögeln und Menschen :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    9. Ewald Frie - Ein Hof und elf Geschwister :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Insgesamt ein sehr guter Monat, bei dem Buch von Magriet de Moor hatte ich sehr große Erwartungen, die leider nicht erfüllt wurden.

    Ursula Poznanski - Teufelstanz

    2026

    11 / ⁠⁠⁠4.857

    (Januar 5/2.171 ; Februar 4/1.537)

    2025 : 45 / 18.768 ; 2024 : 46 / 20.549 ; 2023 : 43 / 20.691 ; 2022 : 40 / 20.829 ; 2021 : 44 / 21.237 ; 2020 : 49 / 22.248 ; 2019 : 48 / 21.610 ; 2018 : 47 / 22.388 ; 2017 : 50 / 24.667 ; 2016 : 56 / 25.723 ; 2015 : 61 / 27.175 ; 2014 : 73 / 31.730 ; 2013 : 75 / 33.510

  • Mein Lese Februar war recht erfolgreich.

    1. Freida McFadden - Dear Debbie :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    2. Sophie Kim - Der Gott und die Füchsin :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    3. Christina Henry - Das gierige Haus :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    4. Freida McFadden - The locked door :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    5. Amie Jordan - All the hidden Monsters :bewertung1von5::bewertung1von5:

    Ich habe mir das Paradies immer als eine Art Bibliothek vorgestellt.

    (Jorge Luis Borges)

  • Mein Lese-Februar war nicht ganz so gut wie der Januar, aber für meine Verhältnisse mit 1 Buch über meinem Wunschdurchschnitt von 5

    1. Ethan Cross - Im Labyrinth der Furcht :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Laurent Morel - Marco Odermatt :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    3. Christine Brand - Späte Rache :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    4. M.W. Craven - Die Witwe :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    5. M.W. Craven - Der Botaniker :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    6. Jens Henrik Jensen - Oxen, Interregnum :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    2528 Seiten

  • Mein Februar war wieder "normal" von der Quanität her, 5 Bücher, das ist ok.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: ( 2 Bücher für die Monats-Challenge)

    Ann Perry: Das Weihnachtsversprechen Ann Perry: Die Weihnachtsleiche Beides Kurzgeschichten die im viktorianischen London spielen, kann man lesen, muss man aber nicht. Haben eigentlich nichts mit der Monk- oder Pitt-Reihe zu tun.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    T.E. Kinsey: Lady Hardcastle und der Tote im Wald Spielt im Jahr 1908 in den Cotswoods; Lady Hardcastle ist eine verwitwete Lady, die sich nicht wirklich um ihren "Ruf" schert und zusammen mit ihrer Zofe Kriminalgeschichten löst. Netter Cozy-Krimi, mal sehen, was der 2. Band hergibt, es ist durchaus noch Luft nach oben.....

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Robert Thorogood: Mrs. Potts Mordclub und der tote Bürgermeister Ein Ermittlerinnen-Trio, die sehr unterschiedliche Lebenswege und -weisen haben, aber trotzdem befreundet sind und mit Witz und Kombinationsgabe Morde lösen. Kurzweilig und lesenswert, ich bleibe auf jeden Fall dran

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    J. D. Robb: Der kalte Glanz des Todes (Bd. 50)

    Eine meiner Lieblingsreihen, sympathische Ermittlertruppe, witzig geschrieben und nachvollziehbare Ermittlungstätigkeiten, immer wieder Klasse. Von mir einen halben Stern Abzug, da sich im Privatleben der Protas so langsam mal wieder etwas Neues ergeben könnte. :wink:

    :study: (Groucho Marx )Fernsehen bildet. Immer wenn der Fernseher an ist, gehe ich in ein anderes Zimmer und lese

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