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ZitatDiese spannende Geschichte erzählt, wie vier böswillige Tiere den gutherzigen Tieren des Waldes und den freundlichen Zwergen das Leben schwer machen.
Die Auseinandersetzungen enden mit dem Sieg des Guten über das Böse.
Bewertung: Cover (blühender Baum) sowie Titel halte ich für unglücklich gewählt, trägt sich der Großteil der Geschichte (bis auf das letzte Kapitel) doch im Winter zu, und das Weihnachtsfest ist nicht der Höhepunkt der Geschichte, sondern Bestandteil des Kampfes der beiden Parteien. Missfallen hat mir die Einteilung von Gut und Böse durch den Schaden, den die "bösen" Tiere für den Menschen verursachen. Aber irgendwie muss man ja zu einem Feindbild kommen, wenn man einen Kleinkrieg thematisieren möchte, und Wolf, Fuchs, Marder und Bussard verhalten sich dementsprechend mies gegen Tiere und Zwerge. Treibende Kraft dahinter ist der Fuchs, der mit seinen Intrigen die Tiere gegeneinander aufhetzt. Aber auch der Hunger sorgt dafür, dass es Feindschaft gibt und der Hasenvater gleich zu Beginn vom hungrigen Fuchs verfolgt wird. Das war spannend gemacht, aber auch amüsant, wie der Verfolger mehrmals Schneeduschen abbekam. Geschickt eingewoben in den Krieg waren immer wieder Szenen, in der die Bösen ihre Pläne ausgebrütet haben oder Gespräche und Tätigkeiten, die damit nichts zu tun haben, wie die Vorbereitung des Weihnachtsfestes. So ist ein munteres Märchen entstanden, das mich mit seinen vielen Einfällen gut unterhalten hat, auch wenn ich nicht mochte, dass der junge Wolf von seinen Eltern immer wieder Schläge mit dem Stock angedroht bekam oder man sich beleidigt hat, indem man des anderen Mutter in den Dreck zog. Einige Kleinigkeiten haben mir nicht gefallen und deshalb gebe ich dem Buch 4 Sterne.



