Misty Wilson - Falling Like Leaves

Cover zum Buch Falling Like Leaves

Titel: Falling Like Leaves

, (Übersetzer)

4,5 von 5 Sternen bei 8 Bewertungen

90% Zufriedenheit

Band 1 der

Verlag: Dragonfly

Format: Broschiert

Seitenzahl: 352

ISBN: 9783748803010

Termin: Neuerscheinung August 2025

Aktion

  • Eine super süße Liebesgeschichte in einer Kleinstadt, die einem den Herbst versüßt!

    Die Geschichte geht um Ellis, die mit ihrer Mutter für ein paar Monate in die kleine freudige Stadt Bramble Falls zieht und dort auf ihren ehemaligen Sommerfreund Cooper trifft. Dieser ist jedoch nicht allzu gut auf sie zu sprechen. Durch das jährliche Herbstfestival kommen sie sich näher und werden wieder Freunde. Zumindest zu Anfang, denn wer weiß, was die Herbststimmung mit einem machen kann.

    Ellis ist eine starke junge Frau und hat das Ziel, in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten. In der Kleinstadt jedoch findet sie wieder zu sich selbst. Als Leserin finde ich es sehr schön mitzubekommen, wie sie glücklicher wird und sich neu orientiert. Auch wenn es natürlich holprig abläuft. Cooper ist ein charmanter junger Mann, der es liebt, in seiner Kleinstadt zu leben. Er weiß genau, was er in seinem Leben erreichen möchte und liebt es tiefgründig. Die Verbindung zwischen den beiden ist sehr süß und hat mich sehr mitfühlen lassen. Alle weiteren Charaktere waren wirklich herzallerliebst und haben sehr viel dazu beigetragen, dass “Falling like leaves” ein absolut süßes Buch ist.

    Der Schreibstil hat mir sehr gefallen, da dieser angenehm zu lesen ist und er mich sehr schnell nach Bramble Falls hat ankommen lassen. Die Stadt ist sehr wohlig und äußerst süß beschrieben. Beim Lesen hat es mich definitiv in eine herbstliche Stimmung gebracht!

    Das Jugendbuch empfehle ich jeder Altersklasse, die Gilmore Girls Fans sind. Absolut ein Herbst must-read mit süßen Charakteren und einer tollen Entwicklung!

  • Ellis hat die nächsten Jahre von langer Hand geplant: 1a Schulabschluss hinlegen, währenddessen ein Praktikum in der Firma ihres Vaters absolvieren und dann an der Columbia University Journalismus studieren. Genauso soll es laufen, genauso läuft es plötzlich jedoch nicht mehr, als ihre Mutter sie für längere Zeit in die Kleinstadt Bramble Falls schleppt, weil sie sich dort plötzlich selbstverwirklichen will. Nun wohnen sie bei ihrer Tante und ihrer Cousine, ihr Praktikumsplatz wird anderweitig vergeben und auch sonst läuft nichts mehr wie geplant. Stattdessen muss sie sich beim Herbstfestival engagieren, das ihre Tante organisiert und da gibt es einiges zu tun, denn die Bewohner von Bramble Falls lieben diese Jahreszeit. Einziger Lichtblick ist Cooper. Der junge Mann, mit dem Ellis vor drei Jahren ihren ersten Kuss erlebt hat, ist jedoch sehr ablehnend ihr gegenüber. Ob sich das mit ein paar Spice Lattes und leckeren Cookies wieder kitten lässt?

    „Falling Like Leaves“ ist definitiv ein Herbstbuch. Das Cover schreit Herbst, der Farbschnitt schreit Herbst und der Inhalt schreit gleich dreimal Herbst. Oft ist es ja so, dass ein Buch Herbst-Vibes verspricht, aber dann segelt mal ein Blatt auf den Boden, ein Kürbis wird ausgeschnitzt, jemand trinkt ein Pumpkin Spice Latte und das war’s. Hier definitiv nicht. Die komplette Handlung spielt in der Herbstzeit und ein Highlight aus dem Festival-Programm jagt das nächste, ob es ein Ball ist, das Verschenken von Kürbissen oder ein großer Umzug. Hier steckt wirklich viel Herbst drin und das mit ganz reichlich Atmosphäre, Autumn-Vibes und Zauber.

    Ellis ist am Anfang recht negativ, was ich jedoch nachvollziehen konnte. Das Leben als Teenager ist manchmal schon schwierig genug und dann noch unfreiwillig aus seiner Komfortzone gerissen zu werden, ist einfach kein Spaß. Zum Glück lässt Misty Wilson ihre Protagonistin weich fallen, denn ihre Cousine, deren Freunde und die Kleinstadt sind toll.

    Mir hat die erste Hälfte des Romans etwas besser gefallen, als die zweite, weil man am Ende schon gemerkt hat, dass es ein Jugendbuch ist und es etwas gekünsteltes Drama gab, aber im Großen und Ganzen war es auch für jemanden wie mich, der eigentlich keine Jugendbücher mehr liest, aber unbedingt dieses Herbstbuch erleben wollte, eine schöne, cozy Unterhaltung.

    Fazit: Du willst Herbst-Vibes? Hier bekommst du sie! Außerdem ist es ein cozy Jugendbuch mit etwas Drama, aber auch viel Kleinstadt-Charme und Freundschaft.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Gemütliche YA-Herbstlektüre

    Auch wenn ich (leider) nicht mehr zu der eigentlichen Zielgruppe gehöre, so greife ich doch immer wieder gerne zu Jugendbüchern und tauche in Geschichten, in denen es um die erste Liebe, die Selbstfindung und generell das Erwachsen werden geht. Aus diesem Grund hat mich auch das Buch "Falling Like Leaves" natürlich sofort angesprochen und hinzukommt, dass das herbstliche Setting einfach perfekt zu der aktuellen Jahreszeit gepasst.

    Also schnappte ich mir Buch, Decke und Kakao und machte es mir gemütlich, während ich in die charmante Kleinstadt abtauchte. Also in eben jene Kleinstadt, in der Ellis eigentlich gar nicht sein wollte. Als ihre Eltern ihr verkünden, dass ihre Mutter für eine gewisse Zeit nach Bramble Falls gehen und Ellis mitkommen wird, brach für sie eine Welt zusammen. Sie hatte nämlich ganz andere Pläne, die vorsahen, dass sie an der Columbia University Journalismus studiert und ihrem Vater so nacheifern könnte.

    Daraus wurde jedoch nichts und sie fand sich plötzlich in dem Ort wieder, wo ihre Tante und Cousine lebten und zu denen sie für diese unbestimmte Zeit zog. Hier war sie früher schon öfters, doch wenn man wo partout nicht sein will, dann findet man es natürlich einfach nur schrecklich. Und ich konnte Ellis wirklich verstehen.

    In einer Kleinstadt kennt jeder jeden und so kam es, dass Ellis ihren ehemals besten Freund Cooper, mit dem sie vor drei Jahren sogar ihren ersten Kuss hatte, traf, der jedoch rein gar nichts von ihr wissen wollte. Ich will nicht zu viel vorwegnehmen, aber ich mochte das leise Knistern zwischen den beiden sehr. Generell ist Cooper einfach ein absoluter Gewinn für die ganze Geschichte und ein absoluter "Good Guy" - so, wie man sich den perfekten ersten Freund vorstellt und wünscht.

    Ellis hingegen handelte an einigen Stellen wirklich unüberlegt und war dadurch ziemlich anstrengend und mies, wobei man hier aber auch einfach ihr Alter berücksichtigen muss. Trotzdem hätte ich sie gerne hin und wieder geschüttelt. Doch gleichzeitig muss ich mir eingestehen, dass ich gar nicht weiß, ob ich "erwachsener" mit der Situation an ihrer Stelle umgegangen wäre. Hier muss man wohl einfach die Zielgruppe und das Alter der Protagonistin berücksichtigen.

    Ihre Entwicklung an sich mochte ich allerdings sehr und ich hab mich so für sie gefreut als sie wieder mehr zu sich selbst fand.

    Die Nebencharaktere runden die ganze Geschichte wundervoll ab und Sloane und Jake sind wirklich eine Bereicherung und zeigen noch einmal schön auf, was Freundschaft ist.

    Ich mochte das Buch wirklich sehr und glaube, dass es auch vielen Jugendlichen so gehen wird. Es behandelt Themen, die für diese Altersgruppe unglaublich relevant sind, und die Autorin hat sie mit viel Feingefühl in die Geschichte eingewoben.

  • Herbst in Bramble Falls

    Die New Yorkerin Ellis hat klare Zukunftspläne, sie möchte an der Columbia University Journalismus studieren. Doch ihre Pläne scheinen zu platzen, als ihre Eltern sich trennen und ihre Mutter Ellis mit nach Bramble Falls schleppt. Eine kleine Stadt, die Ellis’ Ziele in die Ferne rücken. Doch zum Glück findet in Bramble Falls das alljährliche Herbstfestival statt, dass Ellis von ihren Sorgen ablenkt und ihr Cooper näher bringt, den Jungen, den sie vor drei Jahren zum ersten Mal geküsst hat. Nur Cooper scheint weniger über Ellis Rückkehr erfreut zu sein, doch die Anziehung zwischen den beiden ist für alle zu spüren.

    Falling Like Leaves von Misty Wilson ist eine süße Herbstromance für Jugendliche, die sich super leicht liest und vor allem in Bramble Falls eine herbstliche Atmosphäre erzeugt.

    Die Geschichte erleben wir aus Ellis Sicht, was für mich fast schon der größte Kritikpunkt ist, denn Ellis ist für mich phasenweise etwas zu dramatisch und egoistisch eingestellt. Während die Jugendlichen um sie herum reifer und reflektierter wirken, beißt sie sofort zu, wenn ein potenzielles Drama entfacht werden könnte. Aber klar, Ellis hat im Gegensatz zu den anderen Charakteren auch einen unfreiwilligen Umzug im Nacken. Ihr Verhalten lässt sich daher durchaus erklären, wenngleich ich mir manchmal trotzdem etwas mehr Reflexion gewünscht hätte.

    Die herbstliche Atmosphäre in Bramble Falls kam super rüber und sorgt für einen gemütlichen Flair. Die Nebencharaktere in Bramble Falls fand ich allesamt sympathisch, nur die Geschichte aus dem Elternhaus war mir etwas zu stereotypisch und klischeehaft. Wilsons Schreibstil trägt einen super leicht durch die Geschichte und ich bin mir sicher, dass Falling Like Leaves für Jugendliche ein tolles, herbstliches Romance Buch ist.

    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:

  • Manchmal braucht es einen Umweg, um zu erkennen, wo man hingehört.


    „Falling Like Leaves“ würde ich als cosy Herbstbuch beschreiben mit diesem gewissen Kleinstadtcharme. Warm, golden, Zimtduftig und verregnet. Eben charmant und gemütlich.

    Die siebzehnjährige Ellis verlässt ihr trubelliges Großstadtleben und geht gemeinsam mit ihrer Mutter zurück nach Bramble Falls. Hier finden wir alles von Herbstfestival zu Apfeltauchen und einem süßen Typen der in einem Café arbeitet. Blöd nur das dieser Typ Cooper ist und Ellis erster Kuss von damals. Er ist älter, ruhiger, aber auch irgendwie schlecht zu sprechen auf Ellis.

    Das Setting hat mich sofort verzaubert. Alles schreit förmlich nach Herbst und Gilmore Girls. Wir befinden uns zwischen Kürbisständen, Kaffeeduft und leckeren Gebäck. Absolut schön und es lädt direkt zum Träumen ein.

    Cooper ist eine absolute Green Flag, charmant, bodenständig, mit Herz und er kann backen.

    Ellis gibt einem eher diese toxic vibes. Sie ist wütend, trotzig und verletzt. Alles dreht sich nur um sie. Sie lässt sich ihren Weg sehr von ihrem Vater diktieren und lernt aber immerhin auf Umwegen, dass nicht alle seine Entscheidungen richtig sind. Ihre Entwicklung dauert lange. Sie ist zu Beginn nicht wirklich greifbar. Ihr Verhalten ist verständlich aber nicht wirklich sympathisch.

    Was mir nicht so gut gefiel, waren diese extrem konstruierten und offensichtlichen Dramen. Die Konflikte wirkten auf mich zu künstlich aufgebläht. Ich hätte mir mehr zarte und echte Momente zwischen Ellis und Cooper gewünscht ohne das ganze unechte Drama.

    Schön fand ich die vielen kleinen Details und das verträumte Setting. Diese Geschichte umfängt einen Warm und herbstlich.

    Insgesamt ist das Buch eine unaufgeregte Herbstromanze. Perfekt für gemütliche Abende mit Tee, Kuscheldecke und Lichterkette. Ein sehr stimmungsvoller Roman über Neuanfänge, das Loslassen von Plänen und das Finden von Geborgenheit an unerwarteten Orten.


    ⭐️⭐️⭐️

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