Detlev G. Winter - Gestern ist heute

Cover zum Buch Perry Rhodan 1193. Gestern ist heute

Titel: Perry Rhodan 1193. Gestern ist heute

4,5 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

Verlag: Perry Rhodan digital

Format: E-Book

Seitenzahl: 115

ISBN: B008LXKNTG

Termin: Juli 2012

Aktion

  • Inhalt:

    Der Kampf um das Chronofossil und die Hundertsonnenwelt geht weiter. Kazzenkatt versucht mit der Hilfe einer großen Schar von Chronalen - dem Element der Zeit - in den Zeitablauf einzugreifen, um das große Zentralplasma der Posbis so zu manipulieren, dass es sich selbst zu einem Stadium versetzt, als es noch alles Organische hasste und angriff…

    Mehr zum Inhalt und Illustrationen: https://www.perrypedia.de/wiki/Gestern_ist_heute

    Beurteilung:

    Das Erste was mir sehr positiv auffiel, war, wie sehr sich doch der Schreibstil und die Erzählweise des Autors von der seines Kollegen Arndt Ellmer unterschied. Während der Roman von Arnd Ellmer mich stark an eine etwas modernere Variante von Alexandre Dumas erinnerte, wirkte der Roman von Winter, als stamme er aus heutiger Zeit - und damit liegt er voll auf meiner Wellenlänge. Das hatte ich an Winters Romanen sehr gemocht. Schade, dass es nur noch drei Romane im nächsten Zyklus von ihm gab, dann verließ er mir aus unbekannten Gründen die Serie. Ähnlich wie Thomas Ziegler, der dazu noch kurze Zeit die Exposés mitverfasst hat.

    Der Autor teilt den Roman in zwei Hälften. Die erste beschäftigt sich mit Kazzenkatts Zeitmanipulationseinsatz. Und hier wechselt der Autor sich ab zwischen den Erzählperspektiven von Kazzenkatt und denen des Zentralplasmas der Posbis (bzw. des sogenannten Urplasmas aus dem 25. Jahrhundert der Serie), der zentralen Intelligenz der Posbis. Wobei Kassenkatt (und damit auch Winter) ein wenig darüber philosophiert, wie die Fähigkeiten der Chronale eigentlich funktioniert. Ob es tatsächlich Zeitreisen sind oder eher der Zugriff auf parallele Universen, die zeitlich versetzt sind. Immerhin trat Winter hier erfolgreich in die Fußstapfen von Thomas Ziegler, was die Schilderungen von Kazzenkatts Gedankenwelt angeht. Auch die Perspektive des Zentralplasmas hat mir gefallen. In der zweiten Hälfte wechselt der Autor in die Ich-Erzählperspektive aus Sicht von Morkenschrot, dem Überschweren des Chaosteams vom letzten Roman. Die sind von den verrückt/aggressiv werdenden Posbis im letzten Roman gefangen genommen worden und bereiten sich auf ihre Flucht vor. Anfangs war der Perspektiv-Wechsel etwas gewöhnungsbedürftig, aber später wurde es spannender und interessanter. Zum Schluss gab es dann noch eine Episode mit Kazzenkatt, wo er seine Falle für Rhodan und die Endlose Armada vorbereitet.

    Das Titelbild passt zwar schon irgendwie, aber wohl eher für das letzte Band. Viel imposanter finde ich die beiden Illustrationen. Auf der ersten kann man nicht nur einige „Flieger“ sehen, sondern auch das sich wehrende Zentralplasma. Auf dem zweiten ein riesiges Raumschiff. Möglicherweise der BRÜTER aus dem letzten Kapitel.

    Meine Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:(Zufriedenheit: 87,8%)

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