Simon Mason - Ein Mord im November / A Killing in November

Cover zum Buch Ein Mord im November

Titel: Ein Mord im November

, (Übersetzer)

4,2 von 5 Sternen bei 5 Bewertungen

84% Zufriedenheit

Band 1 der

Verlag: Goldmann

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 400

ISBN: 9783442497539

Termin: Neuerscheinung März 2026

Aktion

  • Im Oxford College hatte der Provost einen Scheich zu Gast, den er für eine Schirmherrschaft gewinnen möchte. Der Scheich war umstritten und auch sehr unsympathisch. Nachdem er gegangen ist, ging der Provost mit seiner Frau nach Hause. In seinem Arbeitszimmer fanden sie die Leiche einer jungen Frau.
    DI Ryan Wilkins traf am College ein und der Pförtner wollte ihn verscheuchen, weil er ihn für einen streunenden Jugendlichen hielt.

    Ich habe etwas gebraucht, um in die Geschichte hinein zu finden. Der Schreibstil war anfangs schwer und kalt. Aber ich konnte mir alles einigermaßen gut vorstellen. Der Scheich war mir unsympathisch und auch der Provost lag nicht auf meiner Wellenlänge - den Pförtner konnte ich recht gut leiden, ebenso wie den jungen Polizisten. Aufgewachsen im Trailerpark konnte er mit der elitären Gesellschaft nichts anfangen. Mit seiner antiautoritären Art hat er mich gleich begeistert.

    Und dann kam heraus, dass DI Raymond Wilkins gar nicht am Tatort war, sondern es einen weiteren Polizisten R. Wilkins gab, der wegen eines groben Fehlverhaltens strafversetzt wurde. Ryan Wilkins und Ray Wilkins - unterschiedlicher können 2 Menschen gar nicht sein.

    Ryan ist unkonventionell, hat aber einen guten Blick und eine schnelle Auffassungsgabe. Wo er auftaucht, ist Ärger vorprogrammiert, denn Etikette ist ihm zuwider! Eigentlich wollte die Chefin ihn von diesem Fall abziehen, aber da er durchaus Erfolg hatte, hat sie ihm Ray zur Seite gestellt - in der Hoffnung, dass dieser die Wogen glättet. Aber Ray kommt mit Ryan überhaupt nicht klar und versucht alles, um ihn los zu werden…

    Mit der Zeit lernte Ray, mir Ryan klarzukommen und als dann alles aus dem Ruder lief, setzte er sich sogar für ihn ein.

    Der Fall stellte die Ermittler vor Rätsel. Niemand schien die junge Frau zu kennen und immer mehr Ungereimtheiten tauchten auf. Trotzdem dauerte es noch lange, bis sie den Fall endlich aufklären konnten. Am Ende blieben zumindest in diesem Punkt keine Fragen offen.

  • K.-G. Beck-Ewe 12. Mai 2025 um 22:58

    Hat den Titel des Themas von „Simon Mason - Ein Mord im November“ zu „Simon Mason - Ein Mord im November / A Killing in November“ geändert.
  • Wilkins & Wilkins

    Im elitären College Barnabas Hall der Universität Oxford wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, ausgerechnet im Arbeitszimmer des Collegeleiters Sir James Osborne. Als Erster zur Stelle ist DI Ryan Wilkins, der an diesem Tag seinen Dienst bei der Oxforder Kriminalpolizei antritt. Wilkins, der seine Kindheit und Jugend in einem abgewrackten Trailerpark in einer armen Gegend Oxfords verbracht hat, ist das Bildungsbürgertum vollkommen fremd und sowohl seine Umgangsformen als auch sein Kleidungsstil sind äußerst gewöhnungsbedürftig. Nach Oxford strafversetzt, eckt er mit seinem Verhalten gleich an seinem ersten Arbeitstag an, was eine Beschwerde bei seiner Chefin nach sich zieht.

    Wie sich herausstellt, trägt sein Kollege denselben Nachnamen und Dienstgrad, was zu gehöriger Verwirrung führt. Allerdings könnten die beiden unterschiedlicher nicht sein. Während Ryan in Schlabberjogginghose und umgedrehter Basecap auftritt, legt Ray Wilkins, der selbst einen Abschluss der Universität Oxford vorweisen kann, größten Wert auf Markenkleidung und ein korrektes Auftreten. Konflikte sind vorprogrammiert.

    Dieses Aufeinandertreffen der beiden DIs ist höchst amüsant zu lesen. Trotz ihrer Unterschiedlichkeit sind sie kein schlechtes Team. Mit seinem unkonventionellen Ansatz und guten Gespür bringt Ryan sie auf so manche richtige Spur, während Ray bemüht ist, die verbalen Entgleisungen seines Kollegen auf ein Minimum zu begrenzen.

    „Ein Mord im November“ ist fast 400 Seiten lang und mir war zu keiner Zeit langweilig. Simon Masons Schreibstil ist witzig und eloquent. Ich hoffe sehr, dass die beiden Folgebände, die auf Englisch bereits erschienen sind, auch in Deutschland verlegt werden. Von mir 5 Sterne und Leseempfehlung! :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

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