Rina Vasquez - Glühende Rache / A City of Flames

Cover zum Buch A City of Flames: Glühende Rache

Titel: A City of Flames: Glühende Rache

, (Übersetzer)

4,5 von 5 Sternen bei 2 Bewertungen

Band 1 der

Verlag: reverie

Format: Broschiert

Seitenzahl: 464

ISBN: 9783745704853

Termin: Neuerscheinung März 2025

Aktion

  • Kurzmeinung

    kleine_hexe
    Spannende Geschichte für Teenies: typischer Underdog mausert sich rasant zum Retter
  • Cover zum Buch A World of Ruins: Drachen, Gestaltwan... Cover zum Buch A Kingdom of Shadows: Schwelender Zorn Cover zum Buch A Kingdom of Shadows: Solaris und Cre...
  • Magische Wesen, Hexen, Drachenwandler und ein interessantes Magiesystem - was will man mehr?

    Zu Beginn wurde ich relativ kurzfristig durch das Cover und den Titel auf das Buch aufmerksam. Und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, folgte direkt die Leseprobe. Und dann musste die Geschichte einfach einziehen.

    Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Nara als Ich-Erzähler. Nara, die versucht sich und ihre drei älteren Brüder durchzubringen und die Jungs zu beschützen. Leider hat sie sich dazu mit dem falschen Mann eingelassen und muss nun schon seit Jahren gefährliche Kreaturen für ihren Peiniger fangen. Doch Nara möchte eigentlich nur in die Fußstapfen ihres, von einem Drachen getöteten, Vaters treten und Venatorin werden - Drachenjägerin. Denn sie möchte sich unbedingt an den Wesen rächen, die für den Tod ihres Vaters verantwortlich sind.
    Endlich scheint ihre Zeit gekommen, als ihr Dorf von einem Drachen angegriffen wird und sie, im Versuch ihre Brüder zu finden und zu schützen, sich vor den Drachen stellt und das Unmögliche geschieht - der Drache legt sich zu ihren Füßen nieder. Und zieht somit die Aufmerksamkeit der durchreisenden Venatoren aus der Hauptstadt auf Naralia Ambrose.

    Wie es ab hier weitergeht? Das müsst ihr selbst lesen 😉

    Nara ist eine taffe, junge Frau, die bereits mit beiden Beinen fest im Leben steht. Leider hat sie unterwegs zwischendurch kurz ein klein wenig von dieser Stärke verloren, die zum Glück aber schnell wieder zurückkam. Mir gefällt ihre Entwicklung wahnsinnig gut, bis auf ein, zwei kleinere Punkte. Auch dass sie eine Freundin findet, finde ich wahnsinnig toll. Wurde sie doch bisher in ihrem Leben immer von allen gemieden, weil sie zu stark, zu grob war.

    Die Jungs haben mich in ein völliges Gefühlschaos gestürzt.
    Da ist Lorcan, der Venator, der sie quasi entdeckt hat, von dem ich lange nicht wusste, sollte ich ihm trauen - oder besser nicht?
    Da ist Rydan, ebenfalls ein Auszubildender zum Venator.
    Da ist der goldene Dieb - ein Drachenwandler, der gerne schöne und glänzende Dinge stiehlt -, der seine Spielchen mit ihr zu spielen scheint.
    Und ich habe mich immer wieder gefragt: Wie hängen diese Jungs zusammen? Und mit jeder Seite habe ich sämtliche zuvor angestellten Vermutungen direkt wieder verworfen. Nur um die nächsten abstrusen Theorien aufzustellen.
    Spoiler: I never see this coming! In keiner einzigen Version!

    Und dann ist da noch Link. Link war der einzige Kerl in der Runde, der mich nicht verwirrt hat. Link ist ein guter Junge 😅

    Im Gegensatz zur Königin. Mit der wurde ich leider von Beginn an nicht so richtig warm. Kennt ihr diese Tussis, die euch komplett fremd sind, aber euch direkt permanent ins Gesicht grinsen und einen auf beste Freundin machen wollen? So habe ich mich hier gefühlt. Ich mochte sie Frau nicht. Ganz komischer Mensch - oder auch nicht? -, von dem ich aber dennoch hoffe, in Band 2 noch mehr Hintergrundwissen dazu zu erfahren.

    Ich hatte absolut keine Ahnung, wo diese Reise hingehen sollte. Nicht mal während des Lesens kam mir irgendeine Idee und so ließ ich mich einfach treiben und hab's genommen, wie es eben kam. Und es kam dicke!
    Zwischendurch hatte die Spannung mal etwas nachgelassen, aber dann ging es Richtung die letzten 15-20% und es nahm nochmal so dermaßen an Fahrt auf, dass aussteigen absolut keine Möglichkeit mehr war und ich den Rest in einem Rutsch verschlungen habe.

    Jetzt bin ich sehr gespannt, welche neuen Orte mich und welche Abenteuer Nara in Band 2 erwarten werden. Welche Rolle der ein oder andere Charakter im weiteren Verlauf noch spielen wird. Und ob wir einen ganz bestimmten Charakter wirklich endgültig verloren haben. Ich glaube ja noch nicht wirklich dran - we will see.

    Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und hatte wahnsinnig viel Spaß beim Lesen. Es war richtig toll! Von mir eine ganz klare Leseempfehlung.

    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:

  • Squirrel 6. April 2025 um 12:47

    Hat den Titel des Themas von „Rina Vasquez - A City of Flames“ zu „Rina Vasquez - Glühende Rache / A City of Flames“ geändert.
  • Wenn das Eingabefenster offen ist sieht man unten rechts ein kleines Buch. Draufklicken, für Bücher die ISBN und für eBooks die ASIN eingeben.

    Den Originaltitel findet man im Impressum des Buchs oder in den Buchdaten und kann damit etwa bei Amazon die ISBN/ASIN des Originals finden und dann im Folgebeitrag eingeben.

  • Meinung:

    Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

    Erster Satz: „Toller Tag, um sich vor Angst in die Hose zu machen, was?“, flüsterte mein zweitältester Bruder mir zu.

    Das Cover gefällt mir persönlich wirklich gut. Es hat Anspielungen auf den Inhalt, ist etwas düster und doch ist es sehr passend.

    Der Schreibstil der Autorin war etwas gewöhnungsbedürftig, aber irgendwann ging es dann halbwegs und ich kam gut voran. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive von Nara, wodurch man sie am besten kennen lernt. Ich fand die Beschreibungen gut, allerdings blieben die anderen Charaktere außer ihr etwas blass.

    Zu Beginn lernt man Nara kennen, die in einem kleinen Dorf lebt. Ihre Eltern wurden von einem Drachen getötet und nun hilft Nara mit, sich und ihre Bruder zu ernähren. Als es einen erneuten Drachenangriff gibt, hilft sie diesen zu fangen. Die Venatoren, die gerade in der Stadt waren sehen das und bieten ihr an, eine Ausbildung zu machen. Nara ist überglücklich, denn sie wollte schon immer eine Venatorin werden, während der Ausbildung allerdings, kommen ihr immer mehr Zweifel.

    Der Einstieg in das Buch ist mir leicht gefallen, die Welt mochte ich sofort und es gab auch genügend Erklärungen, sodass man sich ausreichend auskennt. Mir hat die Dynamik sofort gefallen, dass es verschiedene Wesen gibt, manche Gut und manche Böse und dass die Venatoren die Beschützer der Menschen sind. Ich war also neugierig, wohin sich die Geschichte entwickeln würde.

    Nara fand ich in Ordnung, wobei ich sie manchmal auch ziemlich anstrengend fand. Besonders, wenn sie irgendwas nicht wollte. Da verhielt sie sich wirklich wie ein kleines Kind, anders kann man es gar nicht sagen. Sie hatte Gefühlsausbrüche, Trotzanfälle, was es nicht einfach machte sie zu mögen. Allerdings hat sie sich in anderen Weisen zum Guten verändert, so glaubt sich nicht mehr blind alles, was ihr gesagt wird und schaltet selber ihren Verstand ein.

    Dann gibt es noch Lorcan und den Goldenen Dieb, von dem ich den Namen nicht verraten will. Beide blieben sehr oberflächliche Charaktere und ich habe mich für keinen von ihnen so wirklich interessiert. Hin und wieder gab es gute Charakterezüge, aber insgesamt konnte ich von beiden die Handlungen nicht immer verstehen. Manche machten sie mir auch nur noch mehr unsympathisch.

    Die Geschichte selbst fand ich in Ordnung, allerdings konnte sie mir nicht wirklich im Gedächtnis bleiben und manchmal war sie dann doch auch sehr klischeehaft. Zusammen mit Nara reist man in die Hauptstadt, wo sie die Ausbildung zur Venatorin macht, allerdings gab es nicht so wirklich viel an Ausbildung, weil sie immer wieder andere Dinge im Alleingang erledigt hat. Ich hätte gerne mehr von dieser Ausbildung gelesen, weil man dann sicher auch mehr über die verschiedenen Wesen erfahren hätte.

    Soweit ich verstanden habe, spielt das Buch auch über mehrere Monate, was ich so gar nicht wahrgenommen habe. Die Szenen sind sprunghaft und plötzlich sind Wochen vergangen, man weiß nicht, was in dieser Zeit dazwischen passiert ist und offensichtlich ist es auch nicht wichtig. Trotzdem fand ich das etwas müßig, weil man kein Zeitgefühl hat und obwohl anscheinend viel Zeit vergeht man nicht das Gefühl hat, dass sich viel tut.

    Es gibt auch eine Liebesgeschichte, die eher eine Dreiecksbeziehung ist. Das fand ich in diesem Buch aber gar nicht so schlimm, weil die Ausführung davon recht gut war. Es ist kein ewiges hin und her und am Ende ist auch klar, wen Nara lieber mag. Bei dem einen Love Interest konnte ich die Gefühle allerdings gar nicht nachvollziehen. Die waren plötzlich von beiden Seiten da, ohne, dass da vorher viel aufgebaut wurde. Vielleicht liegt es daran, dass die Charaktere keine Tiefe haben, aber die Beziehung zwischen den beiden fand ich einfach nur merkwürdig.

    Gefallen haben mir aber die verschiedenen Wesen, es gibt nicht nur Drachen, sondern auch Rümen, Feen oder Wandler. Die Mischung war echt gut und ich hätte gerne noch mehr über die verschiedenen Arten gelernt.

    An sich war die Idee von der Geschichte auch nicht schlecht, es gab lange einen Spannungsaufbau und irgendwann konnte man sich auch schon denken, was passieren würde, doch das Ende hält dann doch noch einige Überraschungen bereit. Zusammen mit Nara deckt man Geheimnisse auf und lernt vieles über die Venatoren. Ich gebe zu, dass mich manche Handlungsstränge wirklich beeindruckt haben und wären die Charaktere nicht so schwach, hätte das ein richtig gutes Buch werden können.

    Das Ende selbst war spannend geschrieben, man wusste nicht, was einen noch erwartet und ich habe richtig mitgefiebert. Für mich war das Ende definitiv sehr stark.

    Fazit:

    Insgesamt war das Buch in Ordnung, es war kein Highlight, aber auch nicht super schlecht. Die Charaktere hätten alle mehr Tiefe vertragen können, Nara war oftmals nervig, was nicht wirklich geholfen hat und die Geschichte war teilweise sehr vorhersehbar. Das Ende hingegen war spannend und gut geschrieben, allerdings hat das Buch nicht genügend Eindruck hinterlassen, damit ich den zweiten Teil lesen würde. Von mir kriegt es 3 Sterne.

  • Ist Venator wirklich der Traumjob?

    Also, was haben wir denn da alles? Ein Mädchen mit drei Brüdern, komische gefährliche Tiere, feuerspeiende Drachen, fiese schmierige Bösewichte, einen tapferen megacoolen Krieger und eine potentielle Kaleesi, Mother of Dragons als neues Traumpaar, Herz was begehrst du mehr? Und ein tolles Cover hat es auch!

    Leider entpuppt sich der Traumjob Venator doch nicht als so traumhaft und toll. Und viele der bösen, gefährlichen Fabelwesen sind eigentlich gar nicht so böse und gemein. Ganz im Gegenteil. Dann gibt es noch Shifter, das sind Gestaltwandler, die im Untergrund agieren und genau genommen die Guten sind.

    Der spannende, mitreißende Stil des Buches erlaubt es nicht, es aus der Hand zu legen. Und wie so üblich in den Action-Büchern, taucht immer am Ende eines Kapitels eine neue Gefahr auf, eine neue Wendung, die der Geschichte einen neuen Twist gibt. Das Buch endet in einem “sanften” Cliffhanger, sprich, das Kapitel und viele Spuren werden zu Ende gebracht, aber neue Abenteuer stehen den Helden bevor.

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