Sebastian Thiel - Das große Promisterben

Cover zum Buch Das große Promi-Sterben

Titel: Das große Promi-Sterben

5 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

Band 3 der

Verlag: Gmeiner-Verlag

Format: Broschiert

Seitenzahl: 288

ISBN: 9783839208212

Termin: Neuerscheinung März 2025

Aktion

  • „Lewwer duad üs Slaav“

    In diesem dritten Band dieser Reihe bekommt es Oberkommissarin Lene Cornelsen nicht nur mit ihrem Ex-Mann Hendrik, der nun eine Folge der aktuellen Staffel der Reality-Show „Trash Island - Das große Promi-Sterben“ auf der Insel Sylt managt, sondern auch mit den unheimlichen Gongern, den Sagengestalten aus dem 17. Jahrhundert, zu tun.

    Statt leichter Sommerkost und Zickenkrieg im TV wird eine Kandidatin, Shirin Engler, trotz lückenloser Überwachungskameras und Waffen tragenden Security-Mitarbeitern vor laufender Kamera direkt vom Set entführt. Um die Frau zu retten, muss sich ausgerechnet Lene auf ein perfides Ratespiel einlassen, bei dem nun ganz Deutschland vor den Bildschirmen sitzt und zusieht. Der Wettlauf um Shirins Leben gerät im Kompetenzgerangel nicht nur einmal beinahe ins Stocken.

    Lange ist nicht klar, welches Spiel Lenes Ex-Mann und Ex-Polizist Hendrik, hier verfolgt, zumal er mit Hauptkommissar Helge „Android“ Mathissen, dem ziemlich humorlosen Chef von Lene, gut bekannt zu sein scheint.

    Wird Lene das Rätsel um die Gonger lösen können? Unterstützung erhält sie wieder von ihrem Vater, dem Münchener Journalisten Michi und Victor, dem dänischen Archäologen, der im ersten Fall ihr Hauptverdächtiger war.

    Meine Meinung:

    Gleich vorweg, diese Art von Fernsehprogramm ist so gar nicht meines. Allerdings habe ich die Mechanismen, die hinter dieser Sendung stecken, recht bald durchschaut.

    Gut gefallen haben die Ausflüge in das historische Sild (Sylt) des 17. Jahrhunderts, in dem Teile von Norddeutschland unter dänischer Herrschaft und Willkür standen. Die wohl bekannteste Sage ist jene von Pidder Lüng, die auch hier geschildert wird.

    Schmunzeln musste ich wieder über Helge „Android“ Mathissen, der allerdings situationsbedingt den einen oder anderen menschliche Zug zeigt.

    Das verheißt für kommende Fälle noch reichlich Spannung.

    Fazit:

    Gerne gebe ich dieser gelungenen Fortsetzung 5 Sterne.

    "Ein Tag ohne Buch ist ein verlorener Tag"

    "Nur ein Lesender kann auch ein Schreibender sein oder werden" (Maria Lassnig/1919-2014)

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