William Voltz - Das Superspiel

Cover zum Buch Perry Rhodan 1027. Das Superspiel

Titel: Perry Rhodan 1027. Das Superspiel

4,5 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

Verlag: Perry Rhodan digital

Format: E-Book

Seitenzahl: 123

ISBN: B007ZXZ99W

Termin: Mai 2012

Aktion

  • Inhalt(Vorwort/Editorial):

    Mehr als 400 Jahre sind seit dem Tag vergangen, da Perry Rhodan durch seine Expedition mit der BASIS tiefe Einblicke in die kosmische Bestimmung der Menschheit gewann und in die Dinge, die auf höherer Ebene, also auf der Ebene der Superintelligenzen, vor sich gehen.

    In folgerichtiger Anwendung seiner erworbenen Erkenntnisse gründete Perry Rhodan Anfang des Jahres 3588, das gleichzeitig zum Jahr 1 der Neuen Galaktischen Zeitrechnung (NGZ) wurde, die Kosmische Hanse, eine mächtige Organisation, deren Einfluss inzwischen weit in das bekannte Universum hineinreicht.

    Dennoch ist der Hanse selbst im Jahre 424 NGZ nichts über das Herzogtum von Krandhor bekannt und auch nichts über die Betschiden, die ihre Herkunft von dem legendär gewordenen Generationenschiff SOL ableiten.

    Um drei dieser Betschiden geht es nun! Seitdem sie für die Flotte von Krandhor rekrutiert wurden, führen sie ein gefährliches Leben, reich an Abenteuern und Komplikationen.

    Gegenwärtig halten sich die ehemaligen Jäger von Chircool auf Couhrs, dem Planeten der Spiele, auf. Dort nimmt die Lugosiade ihren Lauf, und Surfo Mallagan, von der Bruderschaft besonders präpariert, erhält eine Chance für DAS SUPERSPIEL ...

    Mehr zum Inhalt: https://www.perrypedia.de/wiki/Das_Superspiel

    Meine Beurteilung/Kommentare zum Roman aus dem ehemaligen Perry Rhodan/Galaktischem Forum:

    Ja, was soll ich schreiben. Toller Roman. Exzellenter Schreib- und Erzählstil. Spannend. Mit einem Hauch SoW. Es kommt einem schon fast vor, als wäre das Spiel von jemanden erbaut worden, der über die Möglichkeiten einer Superintelligenz (oder einer vergleichbaren Entität) verfügt und einen Hang zum Spiel bzw. merkwürdige Art von Humor hat(so wie ES oder jemand der ihn kennt O:-) ). Gute Beschreibungen der Charaktere – auch wenn die Betschiden nicht so ganz gekonnt getroffen wurden wie bei Marianne Sydow. Dafür wurde Doevelynk (oder Doevelnyk) und der sich verschlechternde Gesundheitszustand von Surfo gut getroffen. Und der Roman sprach meine Leidenschaft für Duelle an.

    Nach und nach wird klar,

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    dass das Spiel in dem mysteriösen, würfelförmigen Gebäude ein großangelegtes, dreidimensionales Schachspiel ist.

    Und gleichzeitig wird die Verbindung zum - bei den Tarts beliebten - Martha-Martha Spiel hergestellt.

    Spoiler anzeigen

    Durch die Information, dass das Martha-Martha Spiel nicht von den Tarts stammte, sondern von den Kranen eigeführt wurde, wird eine weitere Verbindung zu den Solanern (man betrachte dabei die Erinnerungen von Surfo, dem von Doc Ming das Schachspiel beigebracht wurde) aufgebaut. Das Superspiel sollte dazu dienen, den besten Kandidaten unter den bewerten Teilnehmern herauszufiltern.

    Was mich an dem Spiel gestört hatte, war, dass keiner vorher wusste, um was für ein Spiel es sich handelte. Es war die 50te Lugosiade. Die Teilnehmer des Superspiels kommen am Ende des Spiels hinaus und trotzdem hat sich die Nachricht nicht verbreitet, dass es sich bei dem Superspiel um eine Abart des Martha-Martha Spiels handelt. Ist irgendwie nicht so recht glaubwürdig. Und es schien nicht so zu sein, als würde man das Gedächtnis der ausgeschiedenen Spieler löschen. Fragt sich natürlich, ob das Superspiel immer das gleiche ist und nicht nach jeder Lugosiade geändert wird.

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    Was mir beim Spiel auffiel, war, dass die Bedingungen bzw. der Fortschritt des Spiels sich erweiterte, sobald einer der Spieler begriff, um was für ein Spiel es sich handelte. Auch die Handlungsmöglichkeiten/Beschränkungen des Spiels erweiterten sich mit der weiteren Zunahme an Erkenntnissen. Es wird stark deutlich, dass es entweder eine telepathische Komponente oder wenigstens einen (möglicherweise telepathisch veranlagten?) Beobachter (jemanden der das Spiel möglicherweise beeinflusst) geben muss.

    Am deutlichsten wird das, als Surfo und nicht Doevelynk vom System als Sieger erkannt wird. Andererseits wurde nicht erkannt, dass Surfo nur dank der vier Spoodies gewinnen konnte. Oder vielleicht wurde er gerade deswegen als Sieger anerkannt.

    Trotz gewisser logischer Ungereimtheiten handelt es sich um einen super Roman von Voltz.

    Meine Wertung: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb: (Zufriedenheit: 90,6%)

    Zusatzinfos:

    Titelbild/TiBi/Cover (größeres Format): https://www.perrypedia.de/mediawiki/images/9/98/PR1027.jpg

    Illustration 1: https://www.perrypedia.de/mediawiki/imag…R1027Illu_1.jpg

    Illustration 2: https://www.perrypedia.de/mediawiki/imag…R1027Illu_2.jpg

    (Die Illustrationen sind in dem eBook-Format nicht enthalten!)

    Japanisches Titelbild/TiBi: https://www.perrypedia.de/mediawiki/imag…R-Japan-514.jpg

    Auf Brucks TiBi wird ein ziemlich gealterter Surfo dargestellt! Und die Personen hinter ihm sind dann wohl die sogenannten Schiedsrichter. Auch hier haben die Illustrationen nicht wirklich etwas mit dem Inhalt des Romans zu tun. Auf dem japanischem TiBi sieht man die beiden Duellanten.

    PS: Surfo war weg. Endlich eine Möglichkeit für traute Zweisamkeit zwischen Scootie und Brether. Und trotzdem kommt nichts zu Stande. Brether fühlt sich mies auf diese Art und Weise gegen Surfo zu gewinnen. Und Scootie macht sich dauernd Sorgen um Surfo, was Brethers Eifersucht noch weiter schürt.

    PPS: Zum Heftroman der Erstauflage gehörte diese Risszeichnung eines Beibootes der Perlians.

    PPPS:

    Da der Dreiteiler durch ist, kann ich jetzt einige Gedanken zu den Themen Lugosiade/Schach loswerden.

    Spoiler anzeigen

    Schon als ich den Zyklus zum ersten Mal gelesen hatte, fragte ich mich, wieso Schach und was hat die Lugosiade mit den Olympischen Spielen zu tun (abgesehen natürlich von der Tatsache, werdas Orakel ist :loool: ).

    Jetzt, nach dem zweiten Lesen, hab ich Herrn (oder Fräulein) Wikipedia um Rat gefragt.

    Ich zähl mal auf, was Wiki mir dazu verraten hat:

    Olympische Sommerspiele 1980: die Spiele wurden in Moskau ausgetragen. Nachdem Einmarsch sowjetischer Truppen in Afghanistan boykottierten 42 Staaten die Spiele. Weitere 24 Staaten verzichteten auf eine Teilnahme – aus sportlichen oder finanziellen Gründen). Alle Sportler, die trotz Boykotts an den Spielen teilnahmen, taten es unter Neutraler Flagge. Die Sportler der BRD nahmen im Gegensatz zur DDR nicht teil. Ist zwar Interessant, ob es einen Zusammenhang zur Ideengestaltung der Lugosiade gibt, wage ich zu bezweifeln.

    Zwei andere Sachen sind im Zusammenhang mit den 3 Romanen von größerer Bedeutung. Was die Olympiade angeht, dachte ich immer, es handle sich um einen anderen Begriff für Olympische Spiele. Tja, falsch gedacht. Es wird zwar auch als Begriff für Olympische Spiele benutzt, bezeichnet aber auch den Zeitraum zwischen zwei Olympischen Spielen, wird also auf den Zeitraum angewendet, indem Sportler trainieren, ihr Können unter Beweis stellen und an Wettkämpfen teilnehmen, um sich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren. Passt also ziemlich gut zur Lugosiade.

    In dieser Woche beginnen die Olympischen Spiele in Japan. Und wieder begleitet das Thema Doping medial solche Spiele. Und da musste ich an die Spoodies denken. Jeder Teilnehmer der Lugosiade hat einen Spoodie. Teilnehmer, die sich einen weiteren Spoodie einsetzten, steigerten ihre Leistungsfähigkeit. Surfo wurde sogar mit vier Spoodie gepusht, um die/das Lugosiade/Superspiel zu gewinnen. Also ebenfalls reichlich Doping vorhanden.

    Die Infos rund um Schach fand ich sogar etwas bedeutender.

    Die Juniorenweltmeisterschaft 1980 wurde vom 17. bis 31. August in Dortmund ausgetragen. Bester Deutscher war Klaus Bischoff: Platz 5.

    Auch die Schachweltmeisterschaft 1981 ist für Deutschland interessant gewesen. Weniger vom Duell Anatoli Karpow (Sowjetunion) gegen Viktor Kortschnoi (Schweiz), sondern wegen der Qualifikationsphase, um den Herausforderer des damals amtierenden Weltmeisters (Karpow) zu bestimmen. Diese Qualifikationsphase dauerte vom März 1980 bis Januar 1981. Und der Deutsche Robert Hübner schaffte über Viertelfinale und Halbfinale bis zum Finale, bei dem er dem aus der Sowjetunion stammenden Schweizer unterlag, oder besser gesagt vorzeitig aufgab. Hm, das kommt mir etwas bekannt vor. Der Roman von Voltz erschien übrigens Ende April 1981.

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