Inhalt(Vorwort/Editorial):
ZitatVor fast sieben Jahrzehnten ist der Astronaut Perry Rhodan auf Außerirdische getroffen. Seither hat die Menschheit ihren Einflussbereich ausgedehnt und neue Sonnensysteme besiedelt.
Dann aber werden im Jahr 2102 die Erde und der Mond in den fernen Kugelsternhaufen M 3 versetzt. Mit dem Großraumschiff SOL bricht Rhodan auf, um dieses Geschehen rückgängig zu machen, und strandet 10.000 Jahre in der Vergangenheit.
In dieser Epoche tobt ein erbitterter Krieg zwischen den Arkoniden und den Maahks – rasch werden die terranischen Raumfahrer darin verstrickt. Weil sie nach einem Weg zurück in ihre Gegenwart suchen, folgen sie der Spur eines mysteriösen Artefakts bis ins Zentrum des arkonidischen Imperiums.
Dort stoßen der Arkonide Sofgart und der Oxtorner Omar Hawk auf Informationen über eine bedrohliche Entwicklung. Sie könnte das Schicksal der Milchstraße dramatisch verändern – Ursache ist DIE ERSTE KASKADE ...
Mehr zum Inhalt: https://www.perrypedia.de/wiki/Die_erste_Kaskade
Meine Beurteilung/Kommentare zum Roman aus dem ehemaligen Perry Rhodan/Galaktischem Forum:
Laut Paragraf sechsundfünfzig Absatz zweihundertvierundsiebzig dürfen nicht domestizierte … (Was-auch-immer) nicht ins Archiv. Aber dank einiger „nanotechnischer Schattengeister-Archivaren“ darf Watson trotzdem rein. Wobei ich mich frage, ob „nicht domestizierte …“ darauf hinweist, dass „domestizierte Hunde“ doch hinein dürfen. Die Schattengeister-Archivaren erinnerten mich stark an die aufgestiegenen Antiker aus der Serie Stargate. ![]()
Die Erzählung aus Sofgarts Perspektive fand ich sehr gut. Die Vergangenheitserzählungen waren am Anfang etwas zäh, haben mich aber spätestens nach dem Konstruieren der komplexen Künstlichen Intelligenz IRMINSUUL
Spoiler anzeigen
– mich hat überrascht, dass mit der Kaskade die besagte Künstliche Intelligenz gemeint war –
und dem Auftauchen seines Parasiten, dem Quantenschatten, immer mehr eingefangen. Und die Faszination steigerte sich noch mit dem Schicksal der Zwölf Heroen, der Entstehung der Entität Namens KARMINSUUL und der Auseinandersetzung mit den Überesten des Quantenschattens.
Auch die Vorgeschichte von Akon und Abspaltung Arkons fand ich gut. Wurde mit vielen schönen Details geschildert. Gefallen hat mir dabei vor allem der starke Mystizismus und Abhängigkeit der Akonen von IRMINSUUL. Diese Erzählung erinnerte mich an die von Voltz eingeführten (Geburts-)Geschichten über Hohe Entitäten aus der Originalserie. Ebenfalls gefallen hat mir der starke Hauch der Hybris(sowohl von den Akonen wie auch von den Arkoniden), der durch die Geschichte wehte.
Meine Wertung:
(Zufriedenheit: 95,0%)



