Ein etwas anderes Jubiläum
Es hätte so schön sein können, das 10-jährige Jubiläum von Keas Café Criminale. Wenn dann nicht plötzlich Kilian Jung, der Chefredakteur des Tjadesieler Tageblatts tot auf der Bühne zusammen gebrochen wäre. Was meinte er vor seinem Tod damit, dass er eins der größten Geheimnisse von Tjadesiel aufgedeckt hat? Welchen Artikel soll Kea für den Toten zur Veröffentlichung bringen? Nun beginnt nicht nur die Suche nach dem Mörder bzw. der Mörderin, sondern auch die Suche nach dem Geheimnis. Und Kea wäre nicht Kea, wenn sie sich nicht selbst auf Spurensuche begeben würde, tatkräftig unterstützt von ihrer Tochter Beke. Immer mehr Ungereimtheiten kommen ans Licht. Doch es gibt nicht nur einen Mord aufzuklären sondern sie müssen auch noch das spurlos verschwundene Minischwein „Schnitzel“ aufspüren.
Es gibt viele Verdächtige und viele Spuren die auch teilweise im Sande verlaufen, aber letztendlich kommt dann doch die Wahrheit ans Licht.
Auch dieser zweite, spannende und kurzweilige Wohlfühl-Krimi hat mich komplett begeistert.
Der Schreibstil locker und unkompliziert, mit viel Witz und Charme.
Kea wie immer herrlich erfrischend und die mit Ironie gespickten Dialoge, besonders mit ihrer Tochter Beke, zaubern mir ein Dauergrinsen ins Gesicht. Ich freue mich schon riesig auf weitere Folgen im Café Criminale und hoffe man erfährt, was es mit dem Ring bei Kommissar Seiler auf sich hat. Auch dieses Buch bekommt von mir wieder eine klare Leseempfehlung.



