Matthew Blake - Anna O.

Cover zum Buch Anna O.

Titel: Anna O.

, (Übersetzer)

2,9 von 5 Sternen bei 16 Bewertungen

58,8% Zufriedenheit

Verlag: Fischer Scherz

Format: Broschiert

Seitenzahl: 480

ISBN: 9783651001268

Termin: Neuerscheinung Juni 2024

Aktion

  • Komplett unerwartetes Ende, aber ich empfand etliche Längen und mir war Vieles zu verkopft

    :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    Dieses Buch entdeckte ich bei NetGalley. Da es als Spannungsroman angekündigt war, der die Leser um den Schlaf bringen würde und ich den Klappentext mit der Thematik zu im Schlaf verübten Verbrechen sehr interessant fand, fragte ich ein Rezensionsexemplar an und freute mich, es noch vor dem Erscheinungstermin auf meinem Kindle lesen zu können.

    Ben - Dr. Benedict Prince - ist forensischer Psychologe und Schlafexperte. Eines nachts wird er von seiner Vorgesetzten in die Schlafklinik „The Abbey“ gerufen. Dorthin hat das Justizministerium in aller Heimlichkeit die berühmteste Mordverdächtige des Landes bringen lassen. Die inzwischen neunundzwanzigjährige Anna Ogilvy wurde vor vier Jahren auf einer Farm neben den erstochenen Leichen ihrer besten Freunde gefunden. In ihrer Hand ein Küchenmesser, ihre Kleidung blutverschmiert und sie selbst in einem Zustand des Tiefschlafs, aus dem sie seitdem niemand wach bekam.

    Dass Anna die Morde begangen hat, bezweifelt niemand. Es sieht jedoch so aus, als ob sie dabei geschlafwandelt hätte und an der Frage, ob sie so wirklich schuldig ist, scheiden sich die Geister. Damit der jungen Frau überhaupt ein Gerichtsprozess gemacht werden kann, muss sie diesen bewusst wahrnehmen können. Deshalb und weil Ben kürzlich ein Buch veröffentlichte, in dem er eine Theorie zur Heilung des Resignationssyndroms veröffentlichte, erhält Ben den geheimen Auftrag, sie zu wecken. Allerdings wird er dabei nicht nur von der Behörde beobachtet…

    Um den Schlaf gebracht hat mich dieses Buch nicht. Und auch von der Thematik, die mich so sehr reizte, bekam ich letztendlich nicht das, was ich mir nach dem Lesen des Klappentextes davon erhofft hatte. Ich merkte zwar, dass der Autor tatsächlich viel zu Verbrechen, die (angeblich) im Schlaf verübt wurden, recherchiert hatte, aber ein Spannungsroman, war dieses Buch für mich nicht. Ich las es nur bis zum Ende, weil ich wissen wollte, was in der Nacht auf der Farm wirklich passiert ist. Zwischenrein musste ich aber ziemlich viele Lesepausen einlegen, weil ich häufig Längen empfand und mir vieles zu theoretisch und verkopft war.

    Den Schreibstil empfand ich als ziemlich gewöhnungsbedürftig. Erzählt wird die Geschichte in verschiedenen Handlungssträngen. Teils in der Gegenwart, teils in der Vergangenheit, mit wechselnden Perspektiven und Erzählformen. Am häufigsten kommt Ben als Ich-Erzähler zu Wort. Wirklich sympathisch wurde er mir nicht. Ich las zwar, dass er seine Familie verloren hatte und vom Fall Anna O. so besessen war, dass er nicht aufhören konnte, sich damit zu beschäftigen, verstand aber nicht so richtig warum, weil ich mich in ihn einfach nicht richtig einfühlen konnte.

    So begriff ich auch nicht, warum er, während er die Farm und den Wald besichtigt, eine gedankliche 180° Wendung in Bezug auf Anna macht, obwohl es ganz offensichtlich Harriet war, mit der etwas überhaupt nicht stimmt. Auch den panischen Anruf seiner Chefin mit sehr präzisen Anweisungen an ihn konnte ich nicht einordnen. Bei dem zuvor Geschriebenen war mir zwar bewusst, dass sie etwas sehr Wichtiges entdeckt hatte und in großer Gefahr war, der Anruf passte für mich aber gar nicht ins Bild. Am interessantesten lasen sich für mich die Passagen aus Annas Notizbuch, die ebenfalls in der ersten Person verfasst waren.

    Die Wendungen in der Geschichte wirkten auf mich dennoch allesamt sehr zurecht konstruiert und nicht wirklich schlüssig. Das Ende kam für mich dann zwar tatsächlich komplett unerwartet, aber spannungstechnisch verpuffte diese Auflösung bei mir trotzdem, weil die meiner Meinung nach dafür noch wichtigen Charaktere damit gar nicht konfrontiert wurden. Insgesamt bin ich von diesem Buch sehr enttäuscht und wirklich weiterempfehlen möchte ich es nicht.

    Ein Tag ohne Lesen ist für mich ein Tag ohne Entspannung!

  • Das ebook ist am 1.6. erschienen

    Inhalt

    Als der forensische Psychologe Dr. Benedict Prince ins hoch geheime Projekt „Anna O.“ berufen wird („Das Gespräch hat nie stattgefunden, Sie haben mich nie getroffen“), scheint er die beste Wahl für diesen Posten zu sein. Ben gilt als Schlaf-Guru, hat zum Thema „Resignationssystem“ veröffentlicht und sich mit der Schuldfähigkeit Verdächtiger befasst, die während ihres Schlafwandelns Straftaten begangen haben. Da der europäische Gerichtshof Anna Ogilvys Freilassung veranlassen will, soll sie möglichst schnell aus ihrem vierjährigen komaähnlichen Schlaf geweckt und vor Gericht gestellt werden. Anna hatte als Autorin zu einem spektakulären Kriminalfall von 1999 recherchiert, zu dem es hochinteressante Unterlagen eines anonymisierten Patienten gibt.


    Bei einem Paintball-Spiel waren vor 4 Jahren Annas Eltern und Ihr Bruder gegen sie und die Mitherausgeber ihrer Zeitschrift für True Crime angetreten. Indira und Doug wurden danach tot in ihrer Unterkunft aufgefunden; die blutüberströmte Anna konnte sich angeblich nicht an die Tat erinnern. Da Anna und die Opfer privat und geschäftlich verbunden sind und ihre Mutter früher Gesundheitsministerin war, fragt man sich, wem die Tat nützt oder schadet. Dass Bens Frau Clara damals als Kriminalkommissarin als erste am Tatort eintraf, sollte zu denken geben.


    In der feudalen Schlafklinik „The Abbey“ wird die Patientin hauptsächlich von Ben Prince und der Pflegerin Harriet Roberts betreut. Bens Vorgesetzte ist die rund 60jährige Psychologin Prof. Virginia Bloom, ebenfalls erfahren im Bereich Straftaten, an die sich Verdächtige angeblich nicht erinnern können. Unrealistisch bei einer Patientin, die künstlich ernährt und von Geräten überwacht wird, ist die Abwesenheit von Ärzten und eines spezialisierten Intensiv-Pflege-Teams. Wie Halbgötter schalten und walten Ben und Harriet ohne erkennbare Absprache mit Medizinern.


    Ben als Icherzähler dominiert den durchaus spannenden Plot; im Wechsel mit Ausschnitten aus Patientenakten, Annas Tagebuch und der Sicht eines allwissenden Erzählers auf Ben, Clara, Prof. Bloom, Harriet, Emily Ogilvy, Identitäten aus Sozialen Medien und weiteren Personen.


    Fazit

    Matthew Blake hält seine Sätze kurz, die Kapitel durch schnelle Schnitte ebenfalls. Durch die vielen Kapitelanfänge ist der Text daher über 50 Seiten kürzer als die angegebene Seitenzahl vermuten lässt. Insgesamt wirkt das europaweit gehypte Buch sprachlich flach und inhaltlich oberflächlich, da viel behauptet und wenig gezeigt wird. Ein unrealistisches Setting und die denkbare Manipulation durch einen Icherzähler ließen mich zu früh an der Zuverlässigkeit der Figuren zweifeln, um noch gespannt auf die Lösung hin zu fiebern.

    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    :study: -- Lents - Diversität
    :study: -- Le Guin - Der Tag vor ...
    :study: -- Büsing - Magisch
    :musik:-- Carrère - Alles ist wahr

    "The three most important documents a free society gives are a birth certificate, a passport, and a library card!" E. L. Doctorow

    --> Merkzettel: Serie: Buchtitel (Originaltitel), Erscheinungsjahr d. Erstausg. d. Originaltitels, ISBN d. Übersetzung
    Buchseite betreffend: direkt auf d. BS melden

  • Das ebook ist am 1.6. erschienen

    Wenn das so ist, kann ich meine Rezension auch dranhängen.


    Kurzbeschreibung (Quelle: Verlagsseite)
    Seit vier Jahren hat Anna Ogilvy ihre Augen nicht mehr geöffnet. Nicht seit jener Nacht auf der Farm, wo man sie im Tiefschlaf gefunden hat, ein Küchenmesser in der Hand, die Kleidung blutverschmiert. Neben den Leichen ihrer beiden besten Freunde. Die einen halten Anna O. für unschuldig, die anderen für eine kaltblütige Mörderin. Aber nichts und niemand hat sie aus ihrem Albtraum wecken können. Bis jetzt.
    Dr Benedict Prince ist Psychologe und Experte für Verbrechen, die im Schlaf begangen werden. Bei Nacht und Nebel wird er in die Schlafklinik The Abbey gerufen. Dort hat man die berühmteste Verdächtige des Landes eingeliefert: Anna Ogilvy, 29. Das ganze Land spekuliert: Hat Anna die Tat wirklich begangen? Hat sie dabei geschlafwandelt? Wie steht es dann um ihre Schuld? Und warum ist sie seitdem nicht mehr aufgewacht?
    Ben hat eine gewagte Theorie, wie er Anna wecken könnte. Doch Ben wird beobachtet. Vom Justizministerium. Von seiner Ex-Frau, die als Kommissarin damals als Erste am Tatort war. Von Annas Mutter, früher eine einflussreiche Ministerin. Von einer Bloggerin, die Annas geheime Aufzeichnungen besitzt. Und vielleicht auch von dem mysteriösen Patienten X, dem Anna auf der Spur war. Ben bleibt nicht viel Zeit. Und er ahnt nicht, in welcher Gefahr er schwebt.

    Autor (Quelle: Verlagsseite)
    Als Matthew Blake hörte, dass der Mensch im Durchschnitt 33 Jahre des Lebens schlafend verbringt, spürte er den Sog einer Geschichte. Er begann zum Thema »Schlaf und Verbrechen« zu recherchieren und auch über das mysteriöse Resignationssyndrom. Was ihn zu der spannenden Frage führte: Wenn jemand beim Schlafwandeln einen Mord begeht, ist er dann schuldig oder unschuldig? Die Idee zu »Anna O.« war geboren – und elektrisierte Menschen weltweit. Die Rechte am Manuskript wurden innerhalb von 48 Stunden auf alle Kontinente verkauft, der Roman erscheint in über 30 Ländern weltweit. Matthew Blake studierte Anglistik an der Durham University und am Merton College in Oxford und arbeitete als Rechercheur und Redenschreiber für das britische Parlament.

    Allgemeines
    Titel der Originalausgabe: „Anna O“, ins Deutsche übersetzt von Andrea Fischer
    Erschienen am 26.06.2026 bei FISCHER Scherz als TB mit 480 Seiten, am 01.06,2024 als E-Book
    Gliederung: Prolog – Roman in fünf Teilen mit insgesamt 82 Kapiteln – Danksagung
    Größtenteils Ich-Erzählung von Dr Prince und Anna O (in Tagebuchform), stellenweise Erzählung in der dritten Person aus wechselnden Perspektiven
    Handlungsort und -zeit: hauptsächlich London in der Gegenwart, Rückblick auf 2019 in Annas Aufzeichnungen

    Inhalt und Beurteilung
    Im Sommer 2019 wurde die seinerzeit 25-jährige Anna O schlafend und mit einem blutigen Messer in der Hand aufgefunden, offensichtlich hatte sie (im Schlaf) zwei Freunde und Kollegen in ihrem Startup mit jeweils zehn Messerstichen getötet. Obwohl Anna sich nicht in einem Koma befindet, ist es seit vier Jahren niemandem gelungen, sie aufzuwecken.
    Die Justiz hat ein Interesse daran, dass Anna aus ihrem rätselhaften Zustand aufwacht und vor Gericht gestellt werden kann, aber es gibt auch Menschen, die sie für unschuldig halten, da sie Täter, die im Zustand des Schlafwandelns Verbrechen begehen, für schuldunfähig halten. Als Anna in eine renommierte Schlafklinik in der Harley Street verlegt wird, versucht der Schlafexperte Dr. Benedict Prince mit ganz neuen Ansätzen, die Patientin wieder zu Bewusstsein zu bringen.
    Die Thematik des Romans um Parasomnie und das Resignationssyndrom ist sehr interessant. Es geht um die Schuldfrage bei Verbrechen, die möglicherweise in einem Zustand des Schlafwandelns begangen wurden, bzw. um die Frage, ob und inwiefern es überhaupt möglich ist, in diesem Zustand Straftaten zu verüben, ohne aufzuwachen. Wie es sich herauskristallisiert, ist Anna vor dem Doppelmord durch diverse Umstände traumatisiert gewesen, hier stellt sich die Frage, ob der Tiefschlaf auf ein Resignationssyndrom zurückgeht, ob Anna sich gewissermaßen aus der unangenehmen Realität und damit der aktiven Teilnahme am Leben „verabschiedet“ hat.
    Der Roman setzt sich aus der Ich-Erzählung von Ben(edict Prince) und Rückblenden in Form von Annas Tagebuchaufzeichnungen zusammen, die einander abwechseln. Es kommen jedoch auch Kapitel vor, die in der dritten Person beschrieben sind und die Perspektiven anderer Personen schildern.
    Insgesamt ist der Roman durch zu viele Handlungsstränge, unwahrscheinliche Umstände und einen allzu konstruierten Plot überfrachtet, das gilt vor allem für die letzten Kapitel, die sehr unglaubwürdig wirken.
    Der Erzählstil ist anschaulich und stellenweise spannend, manche Kapitel hätten jedoch kürzer gehalten werden können. Durch die Perspektiv- und Richtungswechsel in der Erzählung ist es manchmal etwas mühsam, der Handlung zu folgen – auf jeden Fall erfordert die Lektüre Konzentration.

    Fazit
    Ein Roman mit einer interessanten psychologischen Thematik, der leider in seiner Umsetzung nicht komplett überzeugen kann!

    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • In insgesamt 5 Teilen lesen wir von der Geschichte rund um Anna O., die vor vier Jahren ihre beiden besten Freunde umgebracht haben soll. Doch nicht bewusst, sondern im Schlaf. Und aus diesem Schlaf wacht sie nun seit vier Jahren nicht mehr auf. Dr. Benedict Prince diagnostiziert das Resignationssyndrom und glaubt, er könnte Sie wieder aufwecken. Doch will er das überhaupt? Immerhin könnte das bedeuten, dass Anna anschließend wegen Mordes verurteilt wird ...

    Hauptsächlich lesen wir das Buch aus der Perspektive von Ben. Er ist Experte, wenn es um Verbrechen geht, die im Schlaf begangen werden. Ein Thema, das grundsätzlich viel Spannung verspricht. Vor allem, da es nicht häufig aufgegriffen wird. Ben ist geschieden und hat eine Tochter und es liegt ihm viel daran, wieder Teil der Familie zu werden. Das merkt man sehr stark und wünscht es ihm auch sehr. Er weckt sehr viel Sympathie und Empathie.

    Neben den Kapiteln aus Bens Sicht, die die aktuellen Ereignisse schildern, lesen wir auch immer wieder ein Kapitel aus dem Notizbuch von Anna, das sie 2019 geführt hat. Somit wird man in diesen Kapiteln ganz langsam an die Nacht heran geführt, in denen die Morde passiert sind. Ein paar wenige Kapitel sind aus Lolas Perspektive geschrieben, die aktiv in einem Online Forum über Anna schreibt und ebenfalls sehr wenige aus der Sicht von Bens Frau Clara, die Ermittlerin bei der Polizei ist.

    Das größte Problem war für mich die Sprache im Buch. Über die Art der Formulierungen bin ich von Anfang an gestolpert. Es wirkt zu aufgesetzt, zu affektiert, als müsste man die eigene Intelligenz auf die Probe stellen, um sich zu beweisen, dass man so einen Erzählstil gerne mag.

    Und so gut die Spannung in den ersten drei Teilen aufgebaut wurde, so ist sie im letzten Teil fast komplett verloren gegangen.

    In vielen Momenten habe ich mich gefragt, warum gewisse Hinweise und Tatsachen eingestreut wurden, wenn sie dann nicht aufgegriffen wurden. Das hat sich angefühlt, wie Cliffhanger, die niemals aufgegriffen wurden.

    Leider etwas enttäuschend.

    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    So many things become beautiful when you really look.

    Lauren Oliver

  • Anna O. liegt im Tiefschlaf und keiner kann sie fragen, ob sie ihre Freunde umgebracht hat.

    Eine Beschreibung, die sofort Lust aufs Lesen macht.

    Da Buch wird aus mehren Perspektiven geschrieben. Die Kapitel sind kurz gehalten.

    Die hauptsächliche Spannung wird dadurch aufgebaut, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es ausgeht. Zwischen gab es deutliche Längen. Die Hauptpersonen bleiben undurchsichtig, so dass ich gar nicht sagen kann, ob die sympathisch rüberkamen. Einzig Ben kommt man nah. Auch wenn das Ende abrupt war, hast es mir gut gefallen.

    Das Cover finde ich super. Es sticht heraus aus der Menge.

    Klar Leseempfehlung, aber kein pageturner - 4 Sterne - #NetGalleyDEChallenge #AnnaO

  • Vor vier Jahren soll Anna O. zwei ihrer engsten Freunde brutal erstochen haben. Sie konnte bisher jedoch nicht dazu vernommen werden, da sie blutig, aber schlafend in der Nähe der Leichen aufgefunden wurde und seitdem nicht wieder aufgewacht ist. Dr. Benedict Prince ist Experte für Verbrechen, die im Schlaf begangen werden und soll seine neue Theorie zum Aufwecken solcher Patienten an Anna O. testen, denn das Justizministerium will sie endlich anklagen. Doch hat Anna O. diese Tat überhaupt begangen? Hat sie dabei tatsächlich geschlafen und ist sie dann überhaupt schuldig?

    „Anna O.“ wurde bereits vorm Erscheinen gehypt und ist nicht umsonst in über 30 Ländern erschienen. Die Grundidee des Buches ist einfach genial und bietet so viel Potential. Angefangen mit der Frage, ob jemand schlafwandelnd einen Menschen umbringen kann und dann schuldig oder unschuldig ist. Hin zu dem „Resignationssyndrom“, was mir vorher nie begegnet ist und bei dem ich erst einmal googlen musste um festzustellen, dass dieses tatsächlich existiert. (kurzer Exkurs: Das Syndrom betrifft hauptsächlich geflüchtete Kinder, die erfahren haben, dass sie wieder in ihr Land abgeschoben werden sollen und dann so hoffnungslos sind, dass sie sich aus ihrem Leben quasi zurückziehen, einschlafen und nicht mehr geweckt werden können – teilweise Wochen oder Monate lang.)

    Und nun haben wir Anna O., die scheinbar an diesem Resignationssyndrom leidet und man rätselt mit, was das bei ihr ausgelöst haben könnte. Stellt Vermutungen an, ob sie tatsächlich eine Mörderin ist, ob Dr. Prince sie wieder erwecken kann und ob dieser mysteriöse Fall am Ende aufgelöst werden wird. Dabei bedient sich der Autor verschiedener Perspektiven und man lernt auch Anna kennen bzw. zumindest ihre Vergangenheit, da immer wieder Tagebucheinträge eingestreut werden. Diese fand ich recht interessant, da sie Verwicklungen aufdecken, die der Leser sonst nicht erfahren hätte.


    Teilweise wirft Blake mit Fachbegriffen aus der Psychologie, der Neurologie, der Schlafforensik und anderen Fachgebieten um sich und man denkt „wow, der weiß wovon er redet“, aber wenn man genauer hinschaut, merkt man schnell, dass er eigentlich nur an der Oberfläche kratzt und diese fehlende Tiefe über das eigentliche Thema hat mich sehr gestört. Dr. Prince‘ revolutionäre neue Methode um solche Patienten aufzuwecken, wäre das Erste was ich selbst bei so einem Patienten versuchen würde und absolut nichts Neues. Zu den Kindern, die am Resignationssyndrom erkrankt sind, hätte ich gerne noch mehr erfahren, aber das Thema wird nur kurz gestreift und auch sonst hätte der Autor noch viel mehr in die Psychologie und die Schlafproblematik eingehen können.


    Teilweise unterhält der Roman spannend, teilweise aber auch etwas langatmig. Ich habe das Buch gerne gelesen, weil ich wirklich wissen wollte, wie es ausgeht und was damals geschehen ist und wie es mit Anna O. weitergehen würde, aber das Ende konnte mich ebenfalls nicht überzeugen. Das Motiv konnte ich im Groben nachvollziehen, aber die Umstände, das Herleiten, und die Motivation einer anderen Person fand ich unglaubwürdig. Irgendwie war es verwirrend, als hätte der Autor nicht alle Fäden zusammenbringen können.


    Fazit: Leider wurde viel Potential dieser grandiosen Grundidee verschenkt. Spannende Unterhaltung gibt es zwar, aber die relevanten Themen werden nur oberflächlich behandelt und das Ende überzeugt nicht. Ich war bei 3,5 Sternen angekommen. Im Vergleich mit anderen Romanen, die ich in letzter Zeit gelesen habe, muss ich diese jedoch auf 3 Sterne abrunden. Eine grandiose Idee allein reicht leider nicht aus.

    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

  • Verstrickter Thriller

    Der Psychologe Benedict Prince hat sich auf Verbrechen spezialisiert, die von Schlafwandlern begangen werden. Als er eines Nachts an seinen Arbeitsplatz, die Schlafklinik The Abbey, gerufen wird, ahnt er noch nicht, wie grundlegend sein Leben sich von nun an ändern wird. Denn er soll dabei helfen, die berühmteste Mordverdächtige Anna Ogilvy aus ihrem jahrelangen Schlaf zu wecken, damit sie endlich vor Gericht gestellt werden kann.

    Das Cover ist schlicht gehalten, passt jedoch gut zur Geschichte und man fragt sich, was es wohl mit Anna O. auf sich hat.

    Der Schreibstil ist flüssig und man kommt gut durch die Geschichte. Nach dem spannenden Klappentext macht der Prolog noch neugieriger und man kann es kaum erwarten, weiterzulesen. Die verschiedenen Perspektiven und Zeitebenen verbunden mit den Schnipseln aus Annas Notizbuch bringen Abwechslung und es wird nie eintönig. Leider braucht die Handlung etwas, um richtig in Fahrt zu kommen - ich glaube, weniger Seiten wären hier besser gewesen. Die ganzen Verstrickungen sind toll ins Geschehen eingearbeitet. Es gibt einige gute Wendungen, auch wenn sich mein Verdacht irgendwann als richtig erwiesen hat. Aber das Ende selbst habe ich so nicht kommen sehen.

    Alles in allem ein guter Thriller mit ein paar Längen, trotzdem wunderbar für zwischendurch. 3 Sterne

  • Dieses Buch lässt mich ehrlich gesagt ein wenig verwirrt zurück. Auf der Positiv – Liste steht natürlich das unkonventionelle Thema; Morden unter Somnambulismus. Ist es möglich, und wenn ja , kann und darf der Täter bestraft werden? Ebenfalls positiv, sind die kurzen Kapitel und dass man als Leser jederzeit weiß, wo man ist, in Zeit, Raum und Protagonist. Alle Kapitel tragen Überschriften, und verschiedene Erzählperspektiven. Auch springen die Kapitel in der Zeit hin und her und beleuchten den Fall aus den verschiedenen Erzählperspektiven und einem geheimnisvollen Tagebuch. Es gibt einige, auch spektakuläre, Ereignisse und Wendungen, die dem Buch zum Ende hin ein wenig Spannung einhauchen.

    Leider bleiben alle Protagonisten merkwürdig flach, zumal einer der Hauptcharaktere, Anna O nämlich, dreiviertel des Buches nicht bei Bewusstsein ist. Auch hier ist das Thema: Resignationssyndrom, sehr spannend zuweilen sogar ein wenig wissenschaftlich aufbereitet, bedauerlicherweise fehlt durch dieses Syndrom jegliche Interaktion mit der Protagonistin. Das macht das Buch für meinen Geschmack ein wenig fade, da Ben zwar ausreichend Ecken und Kanten hat, jedoch keine großen Sympathiepunkte hat , wodurch er dann als absolute Hauptfigur des Buches nicht interessant genug ist um die Spannung alleine zu tragen.
    Alle anderen Nebencharaktere sind seltsam blass, ja geradezu wissenschaftlich beschrieben und da es nicht so viele sind , bleiben nicht viele Täteralternativen über.
    Außerdem passte für mich der wissenschaftliche Rahmen und der dazugehörige Sprachstil nicht zur Handlung. In vier Jahren hätte wohl irgendein Arzt dieselben extrem simplen Methoden angewandt , wie Dr. Prince. Da hatte ich sonst was für eine bahnbrechende Innovation erwartet. Ich muss auch sagen, dass der Autor, für mein persönliches Empfinden, die Fäden nicht aufgelöst hat.
    Zack, Anna O. wach. Und jetzt? Folgt doch in meinem medizinischen Verständnis erst einmal: Reha, Muskelaufbau etc.pp. Das fiel alles unter den Tisch, stattdessen wurde ständig auf eine Haftstrafe angespielt um Anna O. anzuklagen. Auch der Vorfall mit Dr. Bloom gibt Rätsel auf, und ist für mein Empfinden merkwürdig konstruiert. Auch hier finde ich, dass die Personenbeschreibungen, (nach Wichtigkeit des Plots), nicht zur Geschichte an sich passen. Spoilern kann und will ich hier nicht, aber die Auflösung hatte für mich leider keinen WOW Effekt, sondern nur ein müdes Hä????, weil (für mich persönlich) der vorangegangene Sprachstil und die Charakterisierungen nicht zu dieser Auflösung gepasst haben. Außerdem fehlt mir nach jedem Cliffhanger (von denen es einige gibt) die dazugehörige , fortführende Konsequenz. (Siehe Aufwachen Anna.O.z.B.).

    Fazit: Ein tolles Thema für einen Thriller, enttäuschenderweise konnte mich dieses Buch nicht fesseln, da mir der Schreibstil zu beschreibend, hölzern und flach war. Weniger Trara um Anna, Therapieansätze und ggf. auftretenden Medienrummel, stattdessen mehr Ausarbeitung des Plots hätte mir für dieses Buch besser gefallen.
    Aber nicht jedes Buch trifft jeden Geschmack, für Menschen, die gerne beschreibende Psychothriller mögen ist es dennoch empfehlenswert.

  • Schlaftablette ohne Risiko und Nebenwirkungen

    Ein Anruf lässt den forensischen Psychologen und Schlafexperten Dr. Benedict Prince in die Schlafklinik „The Abbey“ eilen, denn dort wurde heimlich die 29-jährige Anna Ogilvy eingeliefert, die vor vier Jahren angeblich ihre besten Freunde erstochen haben soll und seit der Tat in einem komaähnlichen Tiefschlag liegt. Sie gilt als dringend tatverdächtig, muss aber erst einmal wach werden, bevor ein Gerichtstermin überhaupt in Frage kommt. Unter Aufsicht der Behörden soll Dr. Prince Anna endlich wecken. Ob es ihm gelingen wird, und welche Tatsachen kommen dann endlich ans Licht?

    Matthew Blake hat mit „Anna O.“ einen Roman vorgelegt, an dem sich die Geister scheiden. Es soll tatsächlich Leser geben, die dieses Buch als Thriller bezeichnen, jedoch gibt es Gott-sei-Dank auch diejenigen, die diese Geschichte als eine der wirksamsten Schlaftabletten schlechthin ansehen. Obwohl das Thema „Morden während des Schlafwandels“ recht interessant ist und vom Autor ausgiebig recherchiert wurde, wird es innerhalb der Handlung eher wie eine Abhandlung präsentiert, was den Leser nicht fesseln kann. Der Schreibstil ist flüssig, vermag aber trotz wechselnden Perspektiven und unterschiedlichen Handlungssträngen sowie den Zeitensprüngen zwischen Gegenwart und Vergangenheit keinerlei Spannung zu vermitteln. Alles wirkt wie eine willkürliche Aufzählung, eine Aneinanderreihung an Begebenheiten, wobei man sich manchmal fragt, was sie wirklich mit dem Fall zu tun haben. Vieles wirkt sehr konstruiert und kann den Leser so gar nicht überzeugen. Die recht verworren erzählte Handlung ohne jegliche Spannung lässt Langeweile aufkommen, man quält sich regelrecht durch die doch recht stattliche Anzahl von 480 Seiten und hofft, endlich selbst aufzuwachen, um der Qual ein Ende zu bereiten.

    Die Charaktere sind durchweg unsympathisch und unnahbar, der Leser fühlt sich keinem von ihnen verbunden und beobachtet daher die Szenerie eher als unbeteiligter Zaungast. Dr. Prince ist ein Karrierist, der sich von dem Fall natürlich noch mehr Ansehen verspricht. Er wirkt regelrecht besessen. Ebenfalls blass bleiben Annas Mutter, die Kommissarin sowie die Bloggerin. Keiner von ihnen kann wirklich überzeugen.

    „Anna O.“ ist eine langweilige, konstruierte Story, die niemandem den Schlaf raubt. Im Gegenteil: es sollte als Schlaftablette ohne Nebenwirkungen verschrieben werden. Ansonsten Ablage P – keine Leseempfehlung!

    :bewertung1von5:

    Bücher sind Träume, die in Gedanken wahr werden. (von mir)

    "Wissen ist begrenzt, Fantasie aber umfasst die ganze Welt."
    Albert Einstein

    "Bleibe Du selbst, die anderen sind schon vergeben!"
    _____________________________________________

    gelesene Bücher 2020: 432 / 169960 Seiten

  • In der Nacht auf den 30. August 2019 auf einer Farm in Oxfordshire (England): Die Leichen von Douglas Bute (26) und Indira Sharma (25) werden tot in ihren Betten aufgefunden. Die Spuren auf dem blutbeschmierten Tatmesser weisen auf deren beste Freundin Anna Ovigly (25) hin. Ist sie die Täterin? Doch die junge Frau fällt kurz nach den Morden in einen Tiefschlaf und kann keine Auskunft geben. Der Londoner Schlafforscher Dr. Benedict Prince soll die Verdächtige vier Jahre nach der Tat wecken und so die Aufklärung des Falls unterstützen…

    „Anna O.“ ist ein Psychothriller von Matthew Blake.

    Die durchdachte Struktur des Thrillers ist nicht unkompliziert: Er besteht aus 82 kurzen Kapiteln, die sich über fünf Teile erstrecken. Erzählt wird aus mehreren Perspektiven: der von Ben, Lola, Bloom, Emily und Clara. Dazwischen eingestreut sind Einträge aus Annas Notizbuch, Chatverläufe, E-Mails und Auszüge aus Akten. Die Handlung umfasst insgesamt etwa fünf Jahre und spielt an unterschiedlichen Orten.

    In sprachlicher Hinsicht ist der Thriller unspektakulär, aber anschaulich und dank vieler Dialoge lebhaft. Fachbegriffe werden erklärt. Leider sind die verschiedenen Perspektiven stilistisch so ähnlich, dass es nicht authentisch wirkt.

    Das Personal ist recht umfangreich, aber dennoch nachvollziehbar. Die Figuren bleiben, dem Genre angemessen, undurchsichtig und geheimnisvoll. Die Charaktere sind recht klischeefrei und interessant angelegt.

    Inhaltlich ist der Thriller sehr facettenreich und komplex. Das Resignationssyndrom und die Schlafforschung bilden einen originellen und interessanten Hintergrund. Diesbezüglich wird die fundierte Recherche des Autors immer wieder deutlich. Medizinische, juristische und politische Zusammenhänge werden gut erklärt. Diese Themen machen die Geschichte besonders. Auch aktuelle Bezüge werden aufgegriffen.

    Während mich die Grundidee des Thrillers sehr angesprochen hat, empfinde ich die Umsetzung als weniger gelungen. Erstens: Die Story ist inhaltlich überfrachtet. Das sorgt dafür, dass die Auflösung nicht alle losen Fäden wieder aufnehmen kann und alle offenen Fragen beantwortet werden. Zweitens: Zwar kann die Handlung mit mehreren Wendungen punkten und ein Plottwist sorgt zum Ende hin für einen zusätzlichen Überraschungseffekt. Die vielen Zufälle machen das Geschehen allerdings unrealistisch. Zudem ergeben sich mehrere Logikbrüche.

    Das kreative Cover und der prägnante Titel, der mit dem Original identisch ist, heben sich auf positive Weise von anderen Büchern des Genres ab.

    Mein Fazit:

    „Anna O.“ von Matthew Blake ist ein ungewöhnlicher und interessanter Thriller. Trotz inhaltlicher Schwächen in der Umsetzung hat mich die Geschichte gut unterhalten.

    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

  • Entspricht nicht ganz meinen Vorstellungen

    Diesem Thriller kann man nicht entkommen - das Marketing ist wirklich gigantisch. Auf Social Media kommt man an dem Buch einfach nicht vorbei, kein:e Influencer:in, die es nicht in eine Kamera hält. Umso neugieriger war ich, Anna O. kennenzulernen.

    Leider waren meine Erwartungen (marketingmäßig gepusht) wohl zu hoch.

    Es ist eine spannende Geschichte mit einer originellen Grundidee und ja, auch einem gut gelungenen Ende. Im Mittelteil hat sie sich allerdings arg in die Länge gezogen angefühlt.

    Ob die medizinischen Details so stimmen können, kann ich als Laie einfach nicht beurteilen. Es klingt schlüssig, aber mit persönlich waren es einfach zuviele Details.

    Und ja, es ist ein Cold Case, der wieder aufgerollt wird, da muss man mit Wiederholungen leben, aber auch die haben mir einfach zuviel Raum eingenommen.

    100 Seiten weniger hätten dem Buch gut getan, alles etwas kürzer und knackiger, so muss man echt dranbleiben, was schade ist. Das Potential war größer als die Umsetzung.

  • Schlafende Gefahr


    Der Psychologe Dr. Benedict Prince behandelt in der The Abbey Schlafklinik die prominente Patientin Anna O., die sich seit vier Jahren im Dauerschlaf befindet. Damals hat man die schlafende Anna neben zwei ihrer besten Freunde gefunden, die mit einem Messer erstochen wurden. Anna, mit blutverschmierter Kleidung, hielt die Tatwaffe: ein Küchenmesser, in der Hand. Hat sie damals ihre Freunde ermordet?


    Die Verdächtige Anna ist Schlafwanderin, hat sie die Tat während Schlafwandeln ausgeübt? Dr. Prince ist überzeugt Anna aus dem Tiefschlaf wecken zu können. Sein Vorhaben wurde vom Justizministerium unterstützt.


    „Wir weiden uns zwar an Geschichten über Menschen wie du und ich, sind aber überzeugt davon, dass wir selbst ganz anders sind. Im Schlaf jedoch sind wir alle gleich.“ (7)


    Den außergewöhnlichen Fall von Anna O. fand ich sehr interessant. Genauso wie die Erklärungen über Schlaf, Schlafwandeln und das lebensbedrohliche Resignationssyndrom. Annas mysteriöser Dauerschlaf und ihre Probleme als Schlafwandlerin erschüttern, ebenso wie der ungeklärte Mord vor vier Jahren, der während einer privaten Veranstaltung, an der insgesamt acht Personen teilnahmen, ausgeübt worden ist.


    Der Anfang der Geschichte ist sehr spannend; man zweifelt an Annas Schuld und bedauert ihr Zustand. Die Zweifel an Annas Schuld wurden durch unzählige überraschende Wendungen untermauert, umso mehr, weil auch anderen potenziellen Täter ins Spiel gebracht wurden. Auch Dr. Prince fühlt sich seit einiger Zeit beobachtet und bedroht.


    Doch die anfängliche Spannung lässt kontinuierlich nach, zerfließt in einer trägen Erzählung und in unzähligen ausführlichen Exkursionen in das Thema „Schlaf und Verbrechen“. Einige Erklärungen zu diesem Thema werden öfters zitiert.


    Der Mordfall wird zum Schluss aufgeklärt. Die Lösung des Falles hat mich sehr überrascht und, leider, nicht vollkommen überzeugt. Dem Autor hätte ich gerne noch einige Fragen dazu gestellt.


    Fazit: Anna O. ist ein Thriller zum interessanten psychologischen Thema. Die Handlung mit den vielseitigen Konflikten und das überraschende Finale wirken jedoch etwas konstruiert.

    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

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