Richard Osman - Der Donnerstagsmordclub oder Ein Teufel stirbt immer zuletzt / The Last Devil To Die

Cover zum Buch Der Donnerstagsmordclub oder Ein Teuf...

Titel: Der Donnerstagsmordclub oder Ein Teuf...

, (Übersetzer)

4,3 von 5 Sternen bei 33 Bewertungen

86,7% Zufriedenheit

Band 4 der

Verlag: Ullstein Taschenbuch

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 432

ISBN: 9783548069753

Termin: Neuerscheinung Januar 2025

Aktion

  • Kurzmeinung

    Cordi
    Ein toller neuer Fall für die rüstigen Rentner des DMC. 👌🏻 Es wird spannend, unterhaltsam, humorvoll & traurig! 🩶💙
  • Kurzmeinung

    PatriciaPP
    Sehr sentimental dieser Band...
  • Cover zum Buch Der Donnerstagsmordclub und der unlös... Cover zum Buch Wir finden Mörder: Sie haben den Fall... Cover zum Buch Der Donnerstagsmordclub und die verir...
  • Der Titel ist etwas mysteriös. Wer sind die Teufel, die Drogenhändler oder andere Ganoven? im Zweifelsfall alle, hinter denen der Donnerstagsmordclub hinter her ist. Diesmal wird es für die alten Herrschaften persönlich, ein alter Freund wurde ermordet, jemand der alt war und keiner Fliege etwas zuleide tat. Der Mord ist unerklärlich, aber sie wären nicht so erfahren mit den Tücken des Lebens als das sie nicht kleine Spuren finden und im Gegensatz zu der Polizei, die diesmal schwere Geschütze auffährt, auch verfolgen. Gleichzeitig spielt das Privatleben des Clubs eine größere Rolle.

    Sehr emotional werden diesmal Fragen zu den Themen Demenz und Sterbehilfe gestellt und auch aus Sicht der unmittelbar Betroffenen beantwortet. Die Frage wann ist die Liebe am größten, wird aus verschiedenen Richtungen betrachtet. Auf dem ersten Blick gehört das nicht in einem Krimi, aber im Gegenteil es hat einen Rahmen geschaffen. Freundschaft ist dann am schönsten wenn der andere versteht das er nur da sein muss und mehr nicht. Denn der Donnerstagmordclub ist eine besondere Gruppe von Freunden, sehr unterschiedliche Menschen, die außer dem gleichen Wohnsitz und dem Interesse die Welt etwas gerechter zu machen auf dem ersten Blick wenig gemeinsam haben.

    Der Autor erklärt am Ende des Buchs warum er die Themen etwas in den Vordergrund geschoben hat, ein Dank an alle Betroffenen und ein Mut machen für die ungewisse Zukunft. Für mich ist der Donnerstag mittlerweile auch ein besonderer Tag in der Woche, einfach weil er mich immer an diesen Club erinnert.

    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

  • Squirrel 14. Dezember 2023 um 17:18

    Hat den Titel des Themas von „Richard Osman - Der Donnerstagsmordclub oder Ein Teufel stirbt immer zuletzt“ zu „Richard Osman - Der Donnerstagsmordclub oder Ein Teufel stirbt immer zuletzt / The Last Devil To Die“ geändert.
  • Einsamkeit, Demenz, Sterbehilfe neben dem typischen englischen Humor


    Das Cover von Band 4 hat Wiedererkennungswert und passt zum Inhalt. Dieser Krimi in drei Teilen überzeugt neben dem typischen britischen Humor durch Ernsthaftigkeit und leise Töne. Es gilt nicht nur den Mord an ihrem Freund, dem Antiquitätenhändler, aufzuklären, sondern auch ein Drogenkästchen wiederzufinden nebst der Aufklärung einer dubiosen Internet-Bekanntschaft des Neuzugangs Mervyn aufzuklären. Die Ermittler aus Coopers Chase, diese vier rüstigen Senioren, bewegen sich dabei dieses Mal im Milieu der Kunstfälschung und Antiquitäten, aber auch im Drogenhandelsmilieu. Bei der Aufklärung bzw. auf der Jagd nach dem in mehrerer Hinsicht wertvollen Drogenkästchen tritt eine große Anzahl neuer Nebenfiguren auf, die eventuell beim Leser für Verwirrung sorgen könnten. Besonders die persönlichen Entwicklungen speziell von Stephen, Elizabeths Ehemann, treten hervor, lassen jedoch Elisabeth eher in den Hintergrund treten mit Joyce in ihrer mehr oberflächlichen Art als Vertretung. Besonders hier ist der Schreibstil liebevoll verklärt und besinnlich. Insgesamt gefallen wieder die witzigen Dialoge der vier Hauptakteure neben ihren schrulligen, liebenswerten Eigenheiten. Auch sind die kreativen Verwicklungen in sich stimmig. Erneut eine unterhaltsame Lektüre für kurzweilige Lesestunden.

  • Kuldesh Shamar wird tot aufgefunden. Er war ein Freund Stephens und hat dem Donnerstagsmordclub noch bei seinem letzten Fall geholfen. Ehrensache, dass der nun dem Mord an Kuldesh aufklären wird.

    Eigentlich ist der Fall bei Chris Hunter und Donna De Freitas gelandet, aber beide werden davon abgezogen, und ihnen Jill Regan vom NCA (National Crime Agency) vor die Nase gesetzt. Sogar sein Büro muss Chris für Jill räumen. Sollen er und Donna nun Joyce, Elizabeth, Ron und Ibrahim die Ermittlungen überlassen? Nein, er und Donna werden auch ermitteln, und da sie das nicht offiziell machen, muss auch nicht alles so rechtskonform sein, wie sonst.

    Dieser Roman ist ein Cocktail von Gefühlen, man driftet vom Lachen ins Weinen, dann ist man wieder vor Spannung fast atemlos oder kann die Entwicklung der Geschichte kaum fassen. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten, war aber auch emotional sehr eingebunden.

    Mittlerweile ist das Stammcharakterensemble ja deutlich größer als man beim ersten Fall noch vermuten konnte. Nicht nur die Vier vom Donnerstagsmordclub und die beiden Polizisten gehören dazu, mittlerweile werden auch Lebenspartner:innen deutlich mehr einbezogen, und auch die Gegenseite fühlt sich mehr oder weniger zugehörig, wie Connie Johnson, die zwar nun im Gefängnis sitzt, dadurch aber nicht wesentlich eingeschränkt wird. In diesem Band gibt es zudem ein mögliches neues Mitglied des Clubs, ich würde mich zumindest darüber freuen käme Bob dazu. All diese Charaktere erhalten ihre eigenen Perspektiven, aber nicht nur sie, sondern auch die – möglichen – Antagonist:innen werden bedacht, und sind, man kennt das schon aus der Reihe, gar nicht so unsympathisch, aber natürlich schon heftig kriminell.

    Richard Osman gelingt es gut, viel Humor in den Roman zu packen, dessen Geschichte eigentlich gar nicht so humorvoll ist. Aber alleine Joyce Tagebuch ist wieder herrlich zu lesen. Dazu gibt es Szenen, die so vor britisch schwarzem Humor strotzen, dass man es kaum glauben kann, wie ein „nettes“ Treffen (fast) aller Ermittelnden mit allen Verdächtigen.

    Neben dem Hauptfall müssen sich Joyce und ihr Club um einem Love-Scam-Fall widmen, auch hier wird aus dem eigentlich ernsten Thema etwas herrlich absurdes.

    Wie der Autor im Nachwort schreibt, müssen wir auf einen weiteren Fall ein bisschen warten, aber es wird wohl, zum Glück, einen geben. Richard Osman schreibt zwischendurch an einer neuen Reihe, auf die ich schon gespannt bin. Aber noch gespannter bin ich darauf, Joyce und die anderen aus dieser Reihe wiederzutreffen, zumal nach diesem Band, der für mich der bisher beste einer sehr guten Reihe ist.

    Der vierte Band der Reihe ist wieder richtig gut, für mich der bisher beste. Emotional ist er eine wahre Achterbahnfahrt, aber auch der Fall hat es in sich und wird gut aufgelöst. Ich empfehle die Reihe uneingeschränkt weiter.

  • Ein neuer Fall für die findigen Detektive von Cooper's Chase

    In ihrem neuen Fall nehmen die Mitglieder des Donnerstagsmordclub keine Geringeren ins Visier als Heroinschmuggler. Ein mit Elizabeths Ehemann befreundeter Antiquar, Kuldesh Shamar, in dessen Laden Heroinschmuggler ein Kästchen mit Heroin gelagert hatten, wird ermordet. Von dem Heroin keine Spur! Natürlich fangen Ibrahim, Joyce, Ron und Elizabeth sofort an, parallel zur Polizei zu ermitteln und dank ihrer ungewöhnlichen Methoden sind sie durchaus erfolgreich.

    Ein weiterer Fall beschäftigt den Donnerstagsmordclub. Ein Neuzugang in der Seniorenresidenz Cooper’s Chase, Mervyn, auf den Joyce offensichtlich ein Auge geworfen hat, scheint das Opfer eines Love Scams geworden zu sein. Tatiana, das Objekt seiner Liebe, hat erstaunlich viel finanzielles Pech und Mervyn hat ihr schon des Öfteren Geld geschickt. Die Mitglieder des Mordclubs bezweifeln, dass Tatiana überhaupt existiert, was Mervyn nicht glauben kann.

    Ich habe auch diesen vierten Band der Reihe mit Vergnügen gelesen, allerdings hatte ich Probleme, die vielen Namen zuzuordnen. Wer war nochmal Patrice? Welche Beziehung hat sie zu Donna und deren Kollege Chris? Ganz zu schweigen von den Namen der Drogendealer, mit denen sie es zu tun bekommen. Das fand ich etwas verwirrend und teilweise auch überflüssig.

    Was mir gut gefallen hat, ist, dass Richard Osman dieses Mal auch ernstere Themen wie Demenz anspricht und dies auf sehr einfühlsame Weise. Und manche Szenen sind unglaublich komisch, beispielsweise als sich der Donnerstagsmordclub mit allen namhaften Drogendealern der Gegend trifft und sie immer mitten im Gespräch das Thema wechseln, sobald eine Servicekraft den Raum betritt!

    Mir hat „Ein Teufel stirbt zuletzt“ vergnügliche Lesestunden bereitet. Es kommt zwar nicht ganz an den genialen ersten Band der Reihe heran, ist aber durchaus lesenswert. :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:

  • Empfehlenswertes Lesevergnügen

    Am Cover sind die Bücher von Richard Osman und dem Donnerstagsmordclub immer leicht zu erkennen und auch in diesem 4. Band geht es wieder hoch her.

    Die vier altgedienten Privat-Ermittler können in der luxuriösen Seniorenresidenz die Weihnachtszeit nicht in wirklicher Ruhe genießen:

    Der Antiquitätenhändler Kuldesh Shamar wird auf einem Waldweg erschossen. Er war in einen Drogendeal verwickelt und außerdem ein guter Freund von Stephen, Elisabeths Ehemann. Das bringt das bekannte Quartett auf den Plan und sie versuchen mit polizeilicher Unterstützung von Chris und Donna den Fall zu lösen. Die beiden sind diesmal mit Begeisterung dabei, da ihnen der Fall von höherer Stelle abgenommen wurde.

    Als Nebenschauplatz gibt es noch einen Mitbewohner, dem sie helfen, weil er sich bei einem üblen Internetbetrug um viel Geld hat erleichtern lassen. Joyce entwickelt bisher ungeahnte Fähigkeiten, da sich Elisabeth verstärkt um ihren an Demenz erkrankten Ehemann kümmern muss und teilweise bei den den Ermittlungen nicht dabei ist.

    Das verschwundene Heroin lockt allerhand raffgierige Unterweltgestalten aus ihren Schlupflöchern und nicht jeder überlebt das. Die Story ist, wie bisher jeder Roman dieser Reihe, äußerst amüsant zu lesen, aber auch sehr berührend durch den Teil der sich mit Elisabeth und Stephen befasst.

    Richard Osman ist meiner Meinung nach das bisher beste Buch der Reihe gelungen. Spannung, Charaktere, britischer Humor und auch die ernsteren Themen sind hier wunderbar zusammengefügt und ich freue mich schon auf den nächsten Band!

    Echtes Lesevergnügen und absolut empfehlenswert.

    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

  • Die Vier vom Donnerstagsmordclub haben sich nach dem letzten Fall eigentlich mal eine etwas ruhigere Zeit gewünscht, doch dann wird der Antiquitätenhändler Kuldesh Shamar, bekannt aus dem letzten Buch und guter Freund von Steven um die Weihnachtszeit getötet.

    Schnell ist man wieder von den interessanten, ausgefallenen und sympathischen Figuren umgeben. Mittlerweile ergänzt um so manchen sehr eng stehenden Freund oder Lebensgefährten. Man hat sie alle schon richtig liebgewonnen. Jeder hat seine besonderen Fähigkeiten und Einsichten, die sich immer wunderbar ergänzen. Auch der skurrile Humor kommt wieder nicht zu kurz. Zunächst stochern sie in dem Fall nur herum, machen erneute Befragungen, sichten Unterlagen, suchen Beteiligte auf. Charakteristisch sind mittlerweile die zahlreichen beteiligten Personen und die komplexen Zusammenhänge.

    Ermittelt wird um die Wette, jeder will als erster den Mörder finden und Donna und Chris sind heimlich im unzulässigen Undercover Einsatz, mit Patrice und Bogdan zur Unterstützung. Elisabeth ist von privaten Problemen abgelenkt und so kann Joyce quasi die Führung übernehmen. Sie vertritt sie so überzeugend, dass sich die anderen ihre alte Joyce zurückwünschen. Im zwischenmenschlichen Bereich, abseits von Morden, Drogen und Diamanten geht es um die Liebe und den Tod. Wie betitelte Joachim Fuchsberger sein Buch so treffend: Altwerden ist nichts für Feiglinge. Da treibt es einem zum Teil die Tränen in die Augen.

    Dann geschieht überraschend ein weiterer Mord. Elisabeth entwickelt wieder einen raffinierten Plan. Wie gewohnt wird der Fall vom Donnerstagsmordclub und seinen Freunden in einem komplexen Setting schlussendlich doch gelöst.

    Der vorliegende 4. Teil geht nahezu nahtlos nach Teil 3 weiter. Gut, dass ich beide Teile hintereinander weg lesen konnte, denn sonst hätte ich sicher nach dem Abstand zwischen dem Erscheinen der beiden Bücher die ganzen Personen und den Plot mit seinen komplexen Details nicht mehr im Kopf haben. Eine kleine Zusammenfassung des Vorgängers könnte hier vielleicht am Anfang nicht schaden.

    Aber abgesehen von dieser kleinen Kritik, hat mich dieser Teil der Serie wieder ganz einnehmen können. Sehr unterhaltend, spannend, aber teilweise auch nachdenklich und ernst.

    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:

  • Fehlende Spannung

    Der Donnerstagsmordclub kommt nicht zur Ruhe. Nach Weihnachten wird der Antiquar Kuldesh ermordet in seinem Auto aufgefunden. Er scheint in ein Drogengeschäft verwickelt zu sein, doch die Drogen sind spurlos verschwunden. Da Kuldesh ein guter Freund von Elizabeths Mann Stephen ist, läutet der Donnerstagsmordclub eigene Ermittlungen ein. Und plötzlich befinden sie sich inmitten von Drogendealern und Betrügern, anstelle die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr ruhig zu verbringen. Die beiden Polizisten Chris und Donna werden plötzlich vom Fall abgezogen und keiner weiss genau wieso. In was ist Kuldesh hier geraten? Ein normales Drogengeschäft scheint dies nicht zu sein.

    Es war mein erstes Buch rund um den Donnerstagsmordclub und es konnte mich nicht packen. Mir hat eine gewisse Spannung gefehlt, vermutlich auch dadurch dass einzelne Szenen unnötig in die Länge gezogen sind. Auch gibt es viele Nebenschauplätze, die teilweise verwirrend sind und es so schwierig ist, sich auf die eigentliche Geschichte zu konzentrieren.

    Die Mitglieder des Donnerstagsmordclub fand ich sympathisch. Jeder hat sein eigenes Leiden und seine eigenen Interessen die sie verteidigen. Doch schauen sie sehr gut zueinander und so bekommt keiner das Gefühl alleine zu sein. Für Leser, welche die vorherigen Bänder nicht kennen ist die Vielzahl an Protagonisten eher verwirrend.

    Ein Buch dass mich nicht vollends überzeugen konnte, aber ein netter Ausflug mit englischem Humor

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