Kurzbeschreibung (Amazon):
Eine dramatische Reise voller Träume und Hoffnungen! Um ein Leben zu retten, muss man bereits sein, sich dem Abgrund zu stellen.
Seit dem Tod ihrer Mutter zieht Jo mit ihrem Onkel ständig um. Doch diesmal will sie bleiben. Denn da ist Evan, der aussieht wie der Golden Boy der Schule, aber von allen wie ein Ausgestoßener behandelt wird. Jo, die Schlimmes erlebt hat und eigentlich niemanden an sich heranlässt, fühlt sich magisch zu dem schweigsamen jungen Mann hingezogen. Bei nächtlichen Treffen im Schwimmbad der Stadt kommen sie sich näher - zwei verletzte Seelen, die sich einander öffnen. Doch dann werden sie durch ein tragisches Ereignis plötzlich getrennt, und für Jo beginnt erneut eine dunkle Zeit, in der sie sich selbst zu verlieren droht. Als Evan nach langer Zeit völlig unerwartet wieder auftaucht, treten sie gemeinsam eine Reise an, die ihr Verderben, aber auch ihre Rettung sein könnte.
»Eine wunderschöne, erschütternde, herzzerreißende und doch absolut erhebende Liebesgeschichte!« MARYSE‘S BOOK BLOG
Der bewegende Auftakt der DREAMCATCHER-Dilogie
Meine Meinung:
Diese Liebesgeschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Jo und Evan erzählt. Während die erste Hälfte des Buches von ihrem letzten Highschool-Jahr erzählt, spielt die zweite Hälfte des Buches etwa 4 Jahre später. Es gibt einen "übernatürlichen" Aspekt in der Handlung, der eine zentrale Rolle spielt.
Die erste Hälfte des Buches hat mir wirklich gut gefallen. Ich mochte Jo und Evan, ich mochte wie sie sich einander annäherten und die Chemie zwischen den beiden, und auch die Schicksale, die sie mit sich herum tragen müssen. Beide haben einige schreckliche Erfahrungen machen müssen, und diese Thematiken fand ich sehr interessant und realistisch dargestellt. Auch die Gedichte, die Jo schrieb und die teilweise ins Buch eingearbeitet wurden, haben mir sehr gefallen. Der "übernatürliche" Aspekt der Handlung hat für mich gut zur Geschichte gepasst und auch, wenn ich ansonsten überhaupt nicht an so etwas glaube, kam ich hier gut damit zurecht.
Leider hat mich die Geschichte in der zweiten Hälfte verloren. Für mich hat es sich nach dem Zeitsprung nach einem vollkommen anderem Buch angefühlt. Die Protagonisten mochte ich weiterhin, aber ihre ursprünglichen Belastungen haben plötzlich keinerlei Rolle mehr gespielt. Stattdessen wurden noch einmal gänzlich neue Themen eröffnet, und auch diese fand ich nicht gelungen abgeschlossen, sondern nur angerissen. Zudem hat sich die Handlung in der zweiten Hälfte sehr gezogen, sodass ich mich zwingen musste, weiter zu lesen.
Wie üblich für Bücher von Emma Scott ist die Stimmung in der Geschichte weitgehend bedrückend, etwas anderes hätte hier anhand der Thematiken auch nicht gepasst. Allerdings gab es mir insgesamt zu viel Herzschmerz und zu viel "auf das Drama warten" und im Ausgleich dazu zu wenig und zu kurze schöne, heilsame Szenen.
Fazit:
Ich hatte mir anhand der ersten Kapitel leider eine andere Geschichte erhofft, als ich schlussendlich bekommen habe. Insbesondere die zweite Hälfte des Buches hat mich leider sehr enttäuscht. Daher kann ich dieses Mal nur
Sterne vergeben.




