Achtung: es handelt sich bei diesem Buch um einen 3. Teil einer Trilogie (Der Fürst von morgen) und daher kann die Rezension spoilern.
Zum Inhalt: Lukas wurde am Ende des 2. Teils selbst zum Fürsten und zum Nachfolger seines Bruders. Über den Jubel, der ihm entgegenkommt, mag er sich aber nicht freuen. Denn eben noch hatte das Volk ihn verbrennen wollen. Und bald schon wird seine Herrschaft herausgefordert. Es ist ein stetiger Kampf, Herrscher zu bleiben.
Meine Bewertung: Wiederum geschieht in diesem Abschnitt der Trilogie sehr viel. Die Handlung überrascht immer wieder, denn eigentlich hat Lukas an dieser Stelle als Fürst alles erreicht, sollte man meinen. Ihm sowie dem Leser wurde aber bereits am Ende des 2. Teils deutlich gemacht, dass das Volk in seiner Zuneigung wankelmütig ist. Mir gefällt, dass man Lukas zusehen kann, wie erwachsen wird. Aus dem tatendurstigen Jungen wird letztendlich ein an seinen Einsichten etwas verbitterter Mann. Sein Werdegang mag als Beispiel dienen, selbst genauer hinzusehen, ob etwas Anschein ist oder Realität, ob Gepflogenheiten stets befolgt werden müssen oder ob es nicht sinnvoll und richtig sein kann, etwas zu ändern. Für mich zeigt der Roman, wie vielfältig die Welt und das menschliche Zusammenleben ist. Und das ist nach meiner Meinung eine wichtige Lehre.
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