Roland Zingerle - Wilde Hunde

Cover zum Buch Wilde Hunde

Titel: Wilde Hunde

2 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

Band 5 der

Verlag: Edition Z (Nova MD)

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 228

ISBN: 9783969667682

Termin: November 2021

Aktion

  • Heinz im Pech - kein Erfolgshonorar für den Privatermittler

    Gleich vorweg: Dieser 5 Fall für den Privatermittler Heinz Sablatnig aus Klagenfurt ist der schwächste Band dieser Kärntner Krimi-Reihe.

    Heinz wird von Lambert Hofer, einem als labil bekannten Mann beauftragt, dessen Frau Beate zu beobachten, die sich seit einigen Wochen eigentümlich verhält. Sie brezelt sich an einigen Tagen des Monats auf, verschwindet und taucht wieder auf.

    Im Zuge der Beschattung Beates entdeckt Heinz, dass in einem Lager Dutzende Hunde in Käfigen gehalten werden und dass die Frau große Mengen an Medikamente im Keller ihres Wohnhauses verbunkert hat. Als sie dann ermordet wird, mischen Stella und Stefan, Beamte eines österreichischen Geheimdienstes in die Ermittlungen der Polizei Klagenfurt ein. Heinz soll mit dem Geheimdienst zusammenarbeiten und dann wird noch sein geliebter VW Corrado von der Finanzpolizei beschlagnahmt.

    Meine Meinung:

    Mord, Bombendrohung, sowie Organisierte Kriminalität, die unter anderem im Geschäftsfeld Tierschmuggel tätig ist, und eine schräge Geheimdiensttruppe - das wären Zutaten für einen spannenden Krimi. Doch was herausgekommen? Eine laue Geschichte, die auf mich ein wenig an den Haaren herbeigezogen wirkt.

    So wird Heinzens Auto, ein schwarzer VW Corrado, den er vor fünf Jahren von einem Klienten als Pfand erhalten hat, und das nach wie vor das Kennzeichen des Kieler Eigentümers trägt, von der Finanzpolizei beschlagnahmt. Dabei fällt Heinz auf, dass auf den Uniformen Finanzministerium statt mit BMF mit BMV abgekürzt wird. Spätestens da hätte es bei unserem sonst so toughen Detektiv klingeln müssen. Warum er ausgerechnet jetzt in den Fokus der FiPo gerät? Das lässt ein abgekartetes Spiel vermuten, das aber dann nicht wirklich weiter verfolgt wird, außer, dass Heinz die hohen Strafen beklagt. Als Privatermittler sollte er sich mit Rechtsvorschriften ein wenig auskennen.

    Auch dass zwei Geheimdienstgruppen neben- und manchmal auch gegeneinander arbeiten, ist wenig glaubwürdig.

    Der Schreibstil hat sich auch irgendwie verändert. Hat hier Covid-19 Depressionen verursacht? Diesmal dauert es recht lange, bis die Geschichte ein wenig in Fahrt kommt, und dann war die plötzlich (für mich unbefriedigend) aus.

    Üblicherweise erhält Heinz Sablatnig von seinem Auftraggeber ein Erfolgshonorar - diesmal bleibt das aus. Außer Spesen nichts gewesen. Armer Heinz!

    Fazit:

    Leider der schwächste Teil der Reihe, die mich bislang immer gut unterhalten hat. Dafür kann ich diesmal leider nur 2 Sterne geben.

    "Ein Tag ohne Buch ist ein verlorener Tag"

    "Nur ein Lesender kann auch ein Schreibender sein oder werden" (Maria Lassnig/1919-2014)

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