Harriet Mansfield - Das schweigende Haus

  • Kurzmeinung

    ViktoriaScarlett
    Der siebte Band konnte mich weniger fesseln als seine Vorgänger, dennoch ergab sich eine gute Story.
  • Der siebte Band konnte mich weniger fesseln als seine Vorgänger, dennoch ergab sich eine gute Story. Meine Meinung zum Hörbuch werde ich unten im Text ausführen.

    Zitat
    Inhaltsangabe:
    Für ihren mysteriösen siebten Mordfall opfert Maggie Mirren ihr Wochenende mit Alice O’Kelly, Hannah und Jim: Statt zwischen flauschigen Alpakas zu entspannen, deckt die Hobby-Detektivin ein finsteres Familiengeheimnis auf. Nach einem Arbeitsbesuch auf Blackwood Estate bucht Maggie ein Wochenende auf der dortigen Alpaka-Farm und lädt Alice O’Kelly dazu. Hannah und Jim schließen sich spontan an und so ist das übliche Green Haven-Ermittlungsteam fast vollständig vereint, als Arthur Richardson, der Besitzer des Anwesens, tot gefunden wird. Natürlicher Todesfall oder Mord? Maggie misstraut der Diagnose Schlaganfall und macht sich mit Alice, Hannah und Jim an die Aufklärung.
    (Quelle: https://www.audible.de/pd/7-Da…-Haus-Hoerbuch/B08CZRGHBT, Datum: 26. Januar 2023)


    Meine Meinung zur Geschichte:

    Der siebte Band der Maggie-Mirren Serie begann vielversprechend und in flüssiger Manier. Unsere Hauptprotagonistin befand sich mitten im Tun und auf dem Weg zum ersten Handlungsort. Erste Neugier wurde mit dem seltsamen Haus und seinen Bewohner von Harriet Mansfield erzeugt.


    Danach verlief die Story ein wenig klischeemäßig. Maggie wurde allein gelassen und machte eine Entdeckung, die sie schockierte. Um was es handelte, erfuhr ich zu diesem Zeitpunkt nicht. Kurz darauf wurde Alice O’Kelly, die beste Freundin von Maggie, in das Geschehen geholt. Kurz danach wurde ein Toter gefunden. Zuerst fand ich die Ereignisse noch einigermaßen spannend. Bald begann es mich jedoch zu nerven, dass sich durch Miss O’Kelly mehr Spekulationen als wirkliche Ermittlungen einschlichen. Natürlich konnte einiges herausgefunden werden. Alice war ziemlich auf zack und nicht auf den Mund gefallen. Sie schritt sehr schnell zur tat.


    In meiner Wahrnehmung wurde Maggie von ihr in den Hintergrund gedrängt. Erst später begannen die Beiden zu harmonieren. Mit dem „Fall“ wurde ich zuerst ebenso nicht warm. Das gewisse Etwas fehlte die längste Zeit. Es gab zwar einige gute Szenen, doch starke Spannung zum Mitfiebern wollte sich nicht richtig einstellen. Dies gelang erst im letzten Drittel einigermaßen.


    Richtig gut gefallen hat mir, dass die emotionalen Fronten an verschiedenen Stellen geklärt wurden. Endlich wurden die Geschehnisse lockerer und wirkten nicht mehr gezwungen, obwohl dafür ein Gefühlsausbruch und ein klärendes Gespräch notwendig waren.

    Natürlich konnten Maggie und Alice die Wahrheit herausfinden. Das allerdings nur, weil ihnen viele Zufälle den Weg ebneten. Die Grundidee war richtig gut, doch war die Umsetzung nicht meins. Die letzten paar Kapitel waren das Beste an dem ganzen Hörbuch.


    Meine Meinung zur Sprecherin:

    Zu Cornelia Meinhardts Vorlesen kann ich mich nur noch wiederholen. Ihre Stimme eignet sich bestens für Protagonistin Maggie, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wurde. Gleichzeitig ist ihre Stimmfarbe warm und angenehm.


    Mein Fazit:

    Der siebte Band war für mich nicht ganz so gut, wie seine Vorgänger. Mir wurde viel zu viel spekuliert und zu wenig ermittelt. Richtige Spannung baute sich erst im letzten Drittel auf. Davor ruckte die Geschichte ziemlich hin und her. Ich mochte Alice O’Kelly zwar, doch drängte sie mir Maggie zu sehr in den Hintergrund. Endlich wurden einige Problemchen der Protagonisten geklärt – mitsamt Gefühlsausbruch und klärenden Gesprächen. Am Ende konnte die Wahrheit ermittelt und der Band stimmig abgeschlossen werden.


    Ich vergebe 3 von 5 möglichen Sternen!


    Das Hörbuch wurde von mir über Audible gekauft und anschließend freiwillig rezensiert.