Survivors - Das Riff der anderen
Das ist der 2. Band der Tiefseesaga von Boris Pfeiffer.
Der gemischte Schwarm macht sich auf den Weg, ein anderes Riff zu suchen. Ein neues Zuhause. So langsam geht ihnen die Kraft aus und sie haben Hunger. Für den Hai Heuler eine Qual, denn er darf seine Schwarmreisenden nicht fressen. Darum machen sich Zacky und Heuler auf dem Weg in die Tiefsee. Sie wirkt bedrohlich. Gefahren lauern. Andere Fressfeinde.
Der Schwarm ist weiterhin auf dem Weg, ein geeignetes Zuhause zu finden.
Zacky und Heuler begegnen den Mondfisch, der durch das Wasser trudelt und Kauderwelsch spricht. Auch er hat unter dem warmen Wasser zu leiden.
Die Meeresbewohner leiden unter der Erwärmung. Der Kreislauf wurde unterbrochen. Wenn es eine Art nicht mehr gibt, dann stirbt der Fressfeind auch. Der Pflanzenfresser findet kein Plankton und verhungert. Es gibt keine Nachkommen und der Fressfeind der Pflanzenfresser kann den Bestand nicht regulieren.
Die Begegnung mit den Walen zeigt auch, daß dieses Problem nicht nur in einem Gebiet ist, sondern überall.
Ich muss ehrlich gestehen, daß ich mich mehr für Wald, Recycling und Fleischreduzierung interessiert habe. Das Buch schildert, wie der Mensch Einfluss auf die Befischung hat. Aus der Sichtweise der Fische. Boris Pfeiffer hat es sehr gut beschrieben, wie man untereinander durch List und Tücke, um die Ressourcen kämpft.
Obwohl ich mir einige Szenen der Rettung nicht vorstellen kann. Es entspricht der Fantasie. Auch die Lieder, die jeder Fisch singt, kapiere ich nicht. Trotzdem habe ich es sehr gerne gelesen. Zum Schluß geht es wie im 1. Band rasant zu.
Fazit
Mein Eindruck ist, sich mal mit der Wasserwelt auseinander zu setzen. Die Tiefsee zu erkunden und deren Bewohner. Ein interessantes Thema.
Bewertung
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