Eigenzitat aus amazon.de
Mit dem dritten Band war die Geschichte um den jungen Dämonen Luo Binghe und seinem verehrten menschlichen Sifu eigentlich beendet - und das irgendwie auf leicht verstörende Art und Weise.
Diese Sammlung von elf Kurzgeschichten (wovon sechs eigentlich einen Block über den Autoren im Buch bildet), lässt zunächst den ursprünglich geschriebenen Luo auf sein revidiertes Ebenbild treffen, was zu einer etwas ziellosen Auseinandersetzung führt. Und dann zu etwas verstörend dargestellter Intimität.
Die Erzählung um den im Buch gefangenen Autoren, der seinen eigenen Dämonen findet, verknüpft eine dominant-devote Beziehungsgeschichte mit einer Menge sinnfreier Metanarrativität.
Der Rest der Geschichte verliert sich in ausgiebigen Darstellungen unwahrscheinlicher S/M-Akten mit einigen alibimäßig eingefügten Beziehungsgesprächen.
Da helfen auch die beigefügten kleinen Poster, Postkarten, kindlichen Aufklebern und das Lesezeichen der Sonderausgabe nicht. Absolut keine Empfehlung.



