Liebe und Hass (aus dem Tagebuch eines Psychopathen)

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  • Hallo liebe Autorinnen und Autoren,


    bin hier noch ganz neu und suche Kontakte zu anderen AutorInnen, möglichst in Berlin.


    Gern würde ich mich mit Euch darüber austauschen, ob Ihr schon Erfahrungen beim Buchverlegen über Amazon habt. Ich habe dort meinen Roman vor einigen Monaten selbst verlegt, aber es tut sich bisher nicht sehr viel. Und was die Vielfalt der Optionen bei Amazon (Vermarktungsaktionen) anbelangt, bin ich leicht überfordert und würde mich über Ratschläge sehr freuen. Vielleicht bei einem Kaffee in einem netten Berliner Café.


    Liebe Grüße an Euch von Marcel Marquis aus Berlin! :lol:

  • Gern würde ich mich mit Euch darüber austauschen, ob Ihr schon Erfahrungen beim Buchverlegen über Amazon habt. Ich habe dort meinen Roman vor einigen Monaten selbst verlegt, aber es tut sich bisher nicht sehr viel. Und was die Vielfalt der Optionen bei Amazon (Vermarktungsaktionen) anbelangt, bin ich leicht überfordert und würde mich über Ratschläge sehr freuen. Vielleicht bei einem Kaffee in einem netten Berliner Café.

    Zwar bin ich nicht aus Berlin, kann dir aber auch so schon einiges sagen, ganz ohne persönliches Gespräch :wink:


    Ganz allgemein:

    Viele Neuautoren machen direkt am Anfang den Fehler, dass sie glauben, die Leser haben nur auf ihr Buch gewartet. Dem ist definitiv nicht so. Gleichzeitig mit deinem drängen viele, viele andere Bücher auf den Markt. Diejenigen, deren Autoren bereits eine gewisse Leserschaft vorweisen können, haben dabei die besten Chancen gekauft und gelesen zu werden. Folglich ist es wichtig, sich zunächst einmal eine Leserschaft aufzubauen oder sich zumindest mit potenziellen Lesern zu unterhalten und sie im Laufe der Zeit neugierig auf dein Buch zu machen. Gerade wenn es um eine Autobiografie einer Person geht, die nicht im öffentlichen Leben steht, sollte dabei herauskommen, warum sie gerade diese Lebensgeschichte lesen sollen. Ein Autor muss es also schaffen, ihnen den Mund wässerig zu machen. Von allein verkauft sich ein Buch jedenfalls nicht.


    Nun im Speziellen:

    Ich habe mir mal dein Buch angeschaut, und das Erste, was mir auffiel, war der Preis. Du bist ein unbekannter Autor und erwartest, dass jemand eine Autobiografie von dir zu einem verhältnismäßig hohen Preis kauft. Das mag bei bekannten Persönlichkeiten, die über einen Verlag veröffentlichen, gerechtfertigt sein, aber bei jemandem, den niemand – außer vielleicht das direkte Umfeld – kennt, ist das schon mal ein erstes Hindernis. Zudem hast du bei Amazon nicht einmal eine Autorenseite, auf der du dich vorstellst. Das ist aber das Mindeste, was man als Leser von einem unbekannten Autor erwartet.


    Weiter zum Buch: Auf den ersten Blick sind mir keine Fehler aufgefallen. Was mir aber aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass der Text im E-Book im Flattersatz steht (im Print ist er im Blocksatz, was sich wesentlich besser liest). Zudem machst du sehr wenig Absätze, sodass man auf dem E-Reader vielfach vor einer Textwand steht. Beides in Kombination erschwert das Lesen enorm. Das Auge braucht auch beim E-Reader ab und zu mal Lücken zur besseren Orientierung. Das solltest du auf jeden Fall noch einmal überarbeiten.


    Im Grunde bist du in einem Leserforum wie diesem schon mal richtig. Jetzt liegt es an dir, dich hier zu beteiligen, mit den Leuten in Kontakt zu kommen, sodass vielleicht der eine oder andere irgendwann einmal sagt: »Der Mann ist so interessant, dass ich gerne mehr wissen würde.«

    Weitere Möglichkeiten bieten andere Plattformen, wo du z.B. kleine Geschichten kostenlos veröffentlichen kannst, sodass du dort weitere Leser findest und dir damit eine Stammleserschaft aufbaust, die dann auch Interesse an deiner Biografie haben könnte.

    Um Bücher verkaufen zu können, musst du also zunächst mal in Aktion treten, dich bekannt machen. Ohne das wird dir auch bezahlte Werbung nichts bringen und ist nur herausgeworfenes Geld.

    "deine beschreiebung alleine lässt vermuten, dass es sich um schmöckerroman einzigartiger klasse handelt, nämlich übertriebenem bullshid, der mit der wirklichkeit keinene hinreichenden effekt auf die wirklichkeit erstreckt." (Simon Stiegler)

    Stimmt! Ich schreibe spannende Unterhaltungsliteratur, die den Leser aus der Wirklichkeit entführt, bis zum Ende gelesen wird und bei der der Leser am Ende fragt: Wann erscheint der nächste Band? Schreiben will halt gelernt sein

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