Michelle Schrenk - Was immer wir hoffen

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  • Nach dem Abitur ist Nika recht ratlos, wie ihr Leben weiter verlaufen soll. Also nimmt sie sich eine kleine Auszeit und fährt in die Berge, um ihre beste Freundin zu besuchen, die dort auf einer Burg arbeitet. Mehrfach trifft Nika zufällig auf Lukas und obwohl sie sich geschworen hat Abstand von Männern zu halten, fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Lukas hingegen scheint sich zu jemand anderem hingezogen zu fühlen. Nika gibt ihm Flirttipps, damit er bei seiner Angebeteten landen kann, aber somit rückt ein Happy End für Nika in weite Ferne, oder …?

    „Was immer wir hoffen“ ist der Abschlussband der Immer-Trilogie um die drei Schwestern Nika, Lina und Kaia. Ich hatte am Anfang starke Probleme in die Geschichte eintauchen zu können. Nika ist die jüngste der Schwestern und ich hatte das Gefühl, dass sie mir als Protagonistin zu jung, zu unreif war. Damit meine ich nicht ihre teilweise unbeholfene Art und dass ihr Mund oft schneller ist, als ihr Kopf (beides passte und war süß), aber sie macht ein Drama daraus, dass sie vier Wochen wegfährt und die Idee der Beziehungscoach von Lukas zu sein war irgendwie auch nicht meins, weil man gleich gemerkt hat, dass zwischen Lukas und seinem „Zielobjekt“ irgendwas nicht richtig war. Das hätte Nika auch auffallen können und so gab es einfach ein paar Momente, wo mir Nika zu unreif war.

    Ich war also zunächst etwas genervt von Nika, aber als sie und Lukas dann so langsam die Kurve bekommen haben, wurde es besser. Dazu kommt das Setting mit der Burg und der flüssige und oft auch humorvolle Schreibstil der Autorin. Gegen Ende war ich dann definitiv pro Nika und Lukas und mir haben die Nebenthemen des Romans gefallen, wie der kleine mittelalterliche Aspekt, das Wandern, Freundschaft, Liebe, Hoffnung und Nikas Vorliebe für schöne Idee, Sätze und Gedanken.


    Fazit: Für mich der schwächste Band der New-Adult-Trilogie, da ich zunächst Schwierigkeiten mit der Protagonistin hatte. Da mir das Buch aber mit Fortschreiten immer mehr gefallen hat, vergebe ich noch vier Sterne.


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