Brandon Sanderson - Starsight: Bis zum Ende der Galaxie/Starsight

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  • Klappentext zum Inhalt:


    Spensa hat ihr ganzes Leben davon geträumt, als Raumschiff-Pilotin ihre Heimatwelt gegen die übermächtigen Krell zu verteidigen. Doch als sie endlich am Ziel ist, warten zwischen den Sternen nur bittere Wahrheiten: Alles, was über Spensas Vater behauptet wird, stimmt – er war ein Feigling und ein Verräter, der sein eigenes Team angegriffen hat! Dafür ist alles, was man Spensa über den Krieg erzählt hat, eine Lüge …

    Seit sie die Sterne gehört hat, weiß Spensa nicht mehr, was sie glauben darf. Aber eines weiß sie mit Sicherheit: Wenn sie bis ans Ende der Galaxie reisen muss, um die Menschheit zu retten, dann wird sie genau das tun!



    Klappentext zum Autor:


    Brandon Sanderson, geboren 1975 in Nebraska, schreibt seit seiner Jugend fantastische Geschichten. Nach seinem Debütroman Elantris vollendete er Robert Jordans Das Rad der Zeit. Er steht regelmäßig ganz vorne auf der New-York-Times-Bestsellerliste und zählt seit seiner Nebelgeborenen-Saga und den Sturmlicht-Chroniken auch in Deutschland zu den Stars der Fantastik.

    Der Autor lebt mit seiner Familie in Provo, Utah.



    Meinung:


    Der Roman bietet aus meiner Sicht einen aufregenderen Inhalt als der erste Teil. Der Jugendroman-Touch ist zwar nicht ganz weg, aber deutlich dezenter als noch im Vorgänger.


    Hier wird Spansa in (Hologramm-)Verkleidung auf eine Station der sogenannten Superiority, einer Vereinigung/Allianz aus „friedliebenden“ Spezies, geschickt, um den Überlichtantrieb zu stehlen, damit die auf dem Planten Demetrius gefangenen Menschen fliehen können.


    In der Superiority gibt es fünf wichtige Spezies, die sich als primäre Intelligenz und alle anderen „aggressiven“ Spezies als niedere Intelligenzen bezeichnen. Diesen „niederen“ Intelligenzen wird angeboten sich der Superiority anzuschließen, wenn sie sich ihr anpassen. Grob gesagt, der Überlichtantrieb dient dazu, die Kontrolle (und den Frieden) in der Galaxis zu wahren. Es gibt zwei Spezies, die im Rest der Galaxis verhasst sind …. na ja, was heißt verhasst, eher sehr gefürchtet werden. Die Menschen und die Delver. Die Menschen sind ziemlich Kriegswütig und werden nach ihrem dritten Galaxie weiten Krieg in „Reservaten“ gefangen gehalten. Die Delver sind eine mysteriöse Spezies, deren Ursprung, Wesen und Geschichte komplett unbekannt ist. Man weiß über sie nur, dass sie aus einem anderen Universum stammten, und dass sie cytonische (Überlicht-)Technologie wahrnehmen können - außer dem cytonischen Überlichtantrieb. Und die Delver spüren die Cytoniker (bzw. die Technologie) und folgen diesem „Ruf“, materealisieren sich im Einsteinuniversum – als Planten große Objekte, die eine Schwärze verströmen und in deren innerem sich Höhlenlabyrinthe befinden. Und sobald sie sich im Einsteinuniversum materialisieren fangen sie an zu wüten. Mit den Delvern kommt ein sehr mysteriöser und mystischer Faktor in die Trilogie (oder Reihe).


    Und dieser mystische Faktor in Kombination mit dem galaktopolitischen Hintergrund gefällt mir Inhaltlich mehr als die Pilotenausbildung des Vorgängerromans. Gut fand ich auch die Darstellung und Andersartigkeit der „friedlichen“ Völker. Na ja, nicht alle waren so friedlich.


    Auch die Interaktionen der Hauptprotagonistin in diesem Roman fand ich besser. Von „ich hasse die Krell und muss sie vernichten“ wandelt sie sich mehr und mehr zu einer Person, die sich auch fragt, was tut mein Gegenüber, was denkt er/sie, was sind die Motive. Vorher rannte sie meist blind durch die Wand. Dadurch wirkt sie auch deutlich sympathischer. Und muss im Roman harte moralische Prüfungen bestehen.



    Fazit:


    Insgesamt fand ich den Roman deutlich aufregender, spannender und interessanter als den ersten Teil. Auch der Jugendstil des Romans ist nicht so dominant wie im Vorgänger. Wendungen und Überraschungen gabs auch in diesem Roman reichlich. Vor allem was die Hauptkomponente des Überlichtantriebs angeht, hatte ich so nicht erwartet, obwohl der Autor so einige Hinweise einstreute. Insgesamt schafft es der Roman nach meiner Auswertung ganz knapp in die :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Kategorie. Enden tut der Roman mit einem Cliffhanger und so einigen unbeantworteten Fragen. Soll ja schließlich Lust auf den dritten Teil machen. :)

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