Meike Stoverock - Das Strahlen des Herrn Helios

Cover zum Buch Das Strahlen des Herrn Helios

Titel: Das Strahlen des Herrn Helios

4,1 von 5 Sternen bei 9 Bewertungen

81,1% Zufriedenheit

Band 1 der

Verlag: Klett-Cotta

Format: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 272

ISBN: 9783608986662

Termin: Juli 2022

Aktion

  • Klappentext

    Der Hase Skarabäus Lampe ist ein genialer Detektiv, analytischer Kopf und ganz nebenbei auch Hobby-Entomologe. Im Mittelpunkt seines ersten Falles steht ein grausames Verbrechen in einem kleinen Wanderzirkus. Die städtische Polizei stößt mangels ordentlicher Ausstattung und fehlender Weitsicht wie üblich an ihre Grenzen, so dass Skarabäus einmal mehr helfen muss, Licht ins Dunkel zu bringen...


    Der Löwe Helios, Direktor eines Wanderzirkus, wurde ermordet und die Umstände seines Todes sind so seltsam, dass Skarabäus Lampe schnell klar wird: Dahinter steckt mehr als die drohende Auflösung des Zirkus, wie die Polizei vermutet. Zwischen bunten Zelten und schummrigen Schaustellerwagen liegt vieles im Schatten und nach und nach findet der Meisterdetektiv heraus, dass jeden der »Freaks« eine ganz eigene Geschichte mit dem Direktor verband. Doch welche reicht für ein Mordmotiv? Bei seinen Ermittlungen wird der Detektiv unterstützt von seinem ehemaligen Kindermädchen Helene Pick, sowie dem kleinen Straßenkater Teddy, den Lampe wie einen Sohn liebt, was er aber nie zugeben würde. Als Teddy mitten in den Ermittlungen entführt wird, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit und der nüchterne Verstand des Detektivs gerät an seine Grenzen.

    Meine Meinung

    Vor einigen Jahren gab es mal eine Zeit, da hab ich gefühlt überall Tier-Fantasy oder Tier-Krimis entdeckt ... mittlerweile sind die total selten, oder ich finde sie einfach nicht. Für Kids ja, da gibts wirklich massenweise, aber für Erwachsene ist die Auswahl doch eher gering.

    Jedenfalls hab ich mich total gefreut, dieses Buch entdeckt zu haben! Skarabäus Lampe als Ermittler im Stil eines Sherlock Holmes. Allerdings ohne Watson, aber mit einem jungen Kater, Teddy, einem Straßen-Streuner, der immer wieder gerne beim Herumschnüffeln unter die Arme greift.

    Das ganze spielt in einer fiktiven Stadt: Überstadt. Die einzelnen Viertel und typischen Trennungen zwischen Armen und Reichen sind recht einfach gehalten - dafür ist der Rest ein kunterbuntes Sammelsurium, das eine Menge Spaß gemacht hat zu entdecken. Kleine Gesellschaftskritik kann man finden, wenn man sie sucht, aber das Augenmerk liegt nicht darauf. Man merkt aber, dass die Autorin ein gutes Gespür für "menschliche" Schicksale und Entscheidungen hat.

    Die Charaktere zählen alle zu unterschiedlichen Tierarten: ob der Detektiv Lampe als Hase, das schon alt gewordene Kindermächen Helene als Henne, der Anwalt von Oben als Fisch oder der ermordete Zirkusdirektor Helios als Löwe. Um nur ein paar Beispiele zu nennen. Fleisch darf übrigens keines verzehrt werden, das steht sogar unter Strafe. Nach einer "Konferenz der Tiere" ist nur noch das Essen von wirbellosen Tieren erlaubt; fand ich eine coole Idee!

    Natürlich gibts auch den schnüffelnden und treudoofen Polizisten, hier als geruchtsempfindlicher Hund, der auf die Kombinationsgabe von Lampe angewiesen ist. Denn der Mord im Zirkus ist verzwickter als gedacht und an Verdächtigen mangelt es auch nicht.

    Der Fall selbst ist ein typisches Muster das man schon oft gelesen hat, dennoch hat das miträtseln Spaß gemacht. Motive gibt es einige und auch wenn ich schon bald auf ein bestimmtes Geheimnis gestoßen bin, hatte ich doch keine Ahnung, wie es tatsächlich zusammenhängt.

    Besonders mochte ich aber den Schreibstil, der durchwegs unterhaltsam war und einfach Spaß gemacht hat beim Lesen. Die Autorin hat eine sehr bildhafte Art und bringt auch in den unmöglichsten Situationen den passenden Tropfen Humor unter. Sie spielt gekonnt mit der Sprache, verknüpft verschiedenste Redewendungen mit den Tierarten aber auch mit menschlichen Charaktereigenschaften.

    Einmal z. B. mit den Hupfdohlen, die in einem Varieté auftreten :D

    Der Fall ist abgeschlossen und das Ende ein guter Abschluss - aber ich könnte mir gut vorstellen, dass es hier noch weitere spannende Ermittlungen mit Lampe und seinem Kompagnon Teddy gibt.

    Mein Fazit: 4 Sterne

  • In diesem Buch stieß ich auf ein grandioses Setting und eine richtig spannende Geschichte mit Ecken und Enden. Was mich so sehr begeisterte, verrate ich dir im Text.

    Zitat
    Inhaltsangabe:
    In einer Welt voller ungewöhnlicher Phänomene, in der Tiere aufrecht gehen und Kleider tragen, stellt sich einer dem Verbrechen entgegen.
    Der Hase Skarabäus Lampe ist ein genialer Detektiv, analytischer Kopf und ganz nebenbei auch Hobby-Entomologe. Im Mittelpunkt seines ersten Falles steht ein grausames Verbrechen in einem kleinen Wanderzirkus. Die städtische Polizei stößt mangels ordentlicher Ausstattung und fehlender Weitsicht wie üblich an ihre Grenzen, so dass Skarabäus einmal mehr helfen muss, Licht ins Dunkel zu bringen.
    (Quelle: https://www.klett-cotta.de/buch/Weitere_A…n_Helios/582629, Datum: 11. September 2022)

    Meine Meinung zum Cover:

    Das Cover ist ein dermaßen gut gemachter Eye-Catcher, dass ich gar nicht anders konnte, als mir das Buch sofort näher anzuschauen. Die Zeichnungen von Skarabäus Lampe und dem Gorilla passen zu meinen Vorstellungen. Die Gesamtgestaltung wirkt stimmig und zeigt, dass man sich mit der Geschichte auseinandergesetzt hat.

    Meine Meinung zum Inhalt:

    Schon nach wenigen Seiten hatte mich diese wundervolle Geschichte in ihren Bann gezogen. Ich stieg mitten ins Geschehen ein und lernte augenblicklich Skarabäus Lampe und den kleinen Teddie kennen. Der Schreibstil der Autorin war bildhaft, gewandt und fesselnd, weshalb ich mir das Setting mit den „vermenschlichten“ Tieren mit Leichtigkeit vorstellen konnte. Dadurch fand ich mich sofort zurecht und konnte das Lesen genießen. Ihre Beschreibungen schufen Bilder in meinen Gedanken.

    Skarabäus Lampe und all die anderen Protagonisten handelten schlüssig und die Szenerie war realistisch gemacht. (Samt der Technik für die Fische. ;) ) Seine Fähigkeiten in Sachen Geruchssinn haben mich gleichermaßen verzückt und überrascht. Zudem kann er sich gut in die Befragten hineinfühlen. Der junge Kater Tddie im Hause des Detektives brachte mich immer wieder zum Schmunzeln. Die Haushälterin Helene, genannt Mamsy, mochte ich ebenso wahnsinnig gerne. Im Zirkus gab es ganz schön viele eigenwillige Gestalten mit eigenen Geheimnissen. Doch war unter ihnen wirklich der Täter?

    Das Lesen dieses Buches stellte sich als einfach heraus, denn ich flog geradezu durch die Kapitel und hatte durch die viele Spannung Spaß daran. Weiterhin stieg das Spannungslevel an und es wurde immer aufregender. Nicht nur den Hauptprotagonisten ergriff eine Unruhe, auch auf mich trat sie über. Gebannt musste ich weiterlesen und schaffte mehr als die Hälfte an einem Tag. Ich fieberte ununterbrochen mit, stellte Vermutungen und überlegte, ob ich richtig lag. Mamsy tat mir im selben Moment total leid und die Angst nahm zu. Der Mordfall wurde immer größer und brachte viele Konsequenzen mit sich. Wobei mir die Polizei nicht so wirklich fähig vorkam. Oder anders ausgedrückt: Sie dachte in zu festgefahrenen Bahnen. Als es darauf ankam, war sie zumindest voll da.

    Jedenfalls brauchte ich nach dem Mittelteil noch kurz, bis ich alle Zusammenhänge erkannt hatte. Die Emotionen der Protagonisten waren jedenfalls stark mit dem Text verwoben. Ich konnte sie fühlen und deshalb nachempfinden. Durch die Leserunde, an der ich Teil nahm, zügelte ich mein Lesetempo und resümierte über die einzelnen Abschnitte. Dabei überraschte mich, wie schnell ich vorankam. Der Text war enorm flüssig und dermaßen spannungsgeladen, dass ich gar nicht aufhören wollte zu lesen. Schließlich kam ein böser Verdacht auf, der mich den letzten Abschnitt dann doch schneller lesen ließ. Wenn ich nicht lesen konnte, schlich sich die Geschichte in meine Gedanken und ich überlegte weiter. Ein kleines Highlight war übrigens die „Röhrenpost“, über deren Probleme ich grinsen musste, obwohl sie eigentlich nicht lustig waren.

    Im letzten Abschnitt bestätigte sich meine Vermutung. Mit der von Teddie als „Marotte“ betitelten Strategie wurde der wahre Mörder gestellt und gleich noch jemand gerettet. Als noch jemand unerwartet dazu kam, musste ich erneut lächeln. Zum Schluss wurde es nochmal gefühlvoll, was sehr berührend war. Hoffentlich gibt es noch weitere Fälle mit Skarabäus Lampe, seinem Gehilfen und der lieben Mamsy.

    Mein Fazit:

    Mit diesem Buch fand ich ein weiteres Jahreshighlight von 2022. Das Setting ist hervorragend umgesetzt, wird lebendig und bildhaft beschrieben und zeigt, wie die Gesellschaft der Tiere funktioniert. Schmunzeln musste ich bei den Dreischneckfahrten. Skarabäus Lampe überzeugte mich mit seinen Fähigkeiten. Die Geschichte selbst war stets voller Spannung und bot einiges an Nervenkitzel. Ich fieberte ununterbrochen mit und unterbrach das Lesen nur kurz für die Leserundenabschnitte. Die Gefühle wollten mich wegen an einer Stelle übermannen. So eine gute Kriminalgeschichte hatte ich schon lange nicht mehr gelesen. Es machte mir Spaß die Geheimnisse der Zirkusleute aufzudecken und dem Mörder auf die Spur zu kommen. Erst hatte ich Vermutungen, dann einen bösen Verdacht. Schließlich bestätigte sich einiges davon und der Mörder wurde mit klugen Methoden gestellt. Zuletzt wurde es nochmal emotional und ich schloss das Buch mit einem Lächeln im Gesicht.

    Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

    Das Buch wurde mir über eine Leserunde als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

  • Über die Autorin (Amazon)

    Meike Stoverock studierte Biologie mit Schwerpunkt Evolutionsökologie und promovierte im Bereich Epidemiologie. Die komplexen Wechselwirkungen zwischen Lebewesen und ihrer Umwelt sind ihr besonderes Steckenpferd. Seit der #Aufschrei-Aktion 2013 beteiligt sie sich immer wieder an Geschlechter- und Gesellschaftsdebatten.

    Produktinformation (Amazon)

    ASIN ‏ : ‎ B0B4P52PGL

    Herausgeber ‏ : ‎ Klett-Cotta; 1. Edition (23. Juli 2022)

    Sprache ‏ : ‎ Deutsch

    Dateigröße ‏ : ‎ 5246 KB

    Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 273 Seiten

    Empfehlenswert

    Skarabäus Lampe ist ein Hase und ein genialer Detektiv. Nebenbei ist er auch Hobby-Entomologe. Im Wanderzirkus passiert ein grausames Verbrechen, dies ist sein erster Fall. Der örtlichen Polizei fehlt die nötige Ausstattung und außerdem auch noch die Weitsicht, so dass Skarabäus helfen Muss Licht ins Dunkel zu bringen.

    Der Direktor des Wanderzirkus, der Löwe Helios ist ermordet worden und die Umstände seines Todes sind seltsam. Skarabäus wird schnell klar, dass dahinter mehr steckt als nur die Auflösung des Zirkus, wie von der Polizei vermutet wird. Es liegt dort vieles im Schatten, doch Skarabäus findet heraus, dass jeden eine eigene Geschichte mit dem Direktor verband. Doch welche reicht für ein Mordmotiv? Skarabäus wird unterstützt von seinem ehemaligen Kindermädchen Helene Pick und dem Straßenkater Teddy. Diesen liebt Lampe wie einen Sohn, was er aber nicht zugibt. Da wird Teddy mitten in den Ermittlungen entführt und es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit und Skarabäus Lampe gerät an seine Grenzen.

    Meine Meinung

    Es ist das erste Buch, das ich von dieser Autorin lese und ich habe das Lesen nicht bereut. Ich war schnell in der Geschichte drinnen auch wenn sie ungewöhnlich ist, da es hier statt um Menschen nur um Tiere geht. Trotz der Ungewöhnlichkeit konnte ich sie leicht und flüssig lesen, denn es gab keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss gestört hätten. In die Protagonisten konnte ich mich hineinversetzen. In Skarabäus Lampe, der wie ein menschlicher Ermittler an die Aufklärung des Mordes heranging. Der gleich ahnte, dass der Verhaftete nicht der Mörder war. In den kleinen Teddy, der doch seinem großen Vorbild nacheifern wollte und dadurch letztendlich in Schwierigkeiten geriet. Aber auch in das ehemalige Kindermädchen Helene Pick, die jeden der beiden vor Schaden bewahren wollte. Die Autorin machte durch Skarabäus Lampe klar, weshalb es der örtlichen Polizei ab Ausstattung fehlte. Was mich auch überzeugte. Dieses Buch kann auch von jüngeren Lesern gelesen werden, vor allem eben deshalb, weil die Ermittler Tiere sind. Es ist spannend und fesselnd geschrieben, so dass ich es in einem Rutsch gelesen habe. Dass es nicht so dick ist, hat dabei auch geholfen. Es hat großen Spaß gemacht diesen Fantasy-Krimi zu lesen und ich habe mich gut unterhalten. Eine Leseempfehlung von mir sowie die volle Bewertungszahl.

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    Liebe Grüße
    Lerchie


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    nur wer aufgibt, hat schon verloren

  • Als der Löwe Helios, Direktor eines Wanderzirkus, ermordet aufgefunden wird und für die Polizei schnell der Täter feststeht, beauftragt der Verteidiger den Hasen Skarabäus Lampe den Fall für ihn zu untersuchen. Skarabäus Lampe, ein genialer Detektiv, der immer wieder mal der Polizei in die Quere kommt, sie aber auch unterstützt, nimmt sich gerne des neuen Falles an, denn die Umstände der Ermordung wirken auf ihn irgendwie seltsam. Schnell wird im klar, das auch wenn der Wanderzirkus nach außen fröhlich und bunt wirkt, es doch einige Abgründe gibt. Jeder scheint ein eigenes Mordmotiv zu haben. Unterstützung erhält der Detektiv durch Teddy, einen kleinen Straßenkater, den er wie einen eigenen Sohn liebt, aber natürlich darf Teddy das nie erfahren. Als Teddy während der Ermittlungen entführt wird, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit

    Die Strahlen des Herrn Helios stammen aus der Feder von Meike Stoverock.

    Der Krimi erinnert mich irgendwie an eine Mischung Agatha Christies Hercule Poirot und Sherlock Holmes im Tierreich. Skarabäus Lampe ist ein Meisterdetektiv, der so seine kleinen Eigenheiten und Vorlieben hat, aber sich begierig und konsequent in einen Fall stürzt. Wie in einem typischen englischen Krimi haben die Charaktere alle irgendetwas zu verbergen und jeder seine kleine Geschichte und besonderer Vergangenheit. Skarabäus Lampe setzt nach und nach das Puzzle zusammen und kommt dem Täter mit seinem Helfer und Teddy dabei gefährlich nahe.

    Die einzelnen Charaktere empfand ich wirklich gut beschrieben und ich bekam als Leser eine gute Vorstellung von ihnen. Bei der Welt in der sich das ganze abspielte, hatte ich allerdings manchmal so meine Probleme. Der Fall ist interessant und lebt vor allem durch seine tierischen Charaktere und ihre Eigenheiten. Die Spannung wird nach und nach aufgebaut und erreicht für mich mit der Entführung und des Lösung ihren Höhepunkt, auch wenn für mich der Täter und sein Motiv lange klar war. Den Täter präsentiert Skarabäus Lampe meisterlich in Hercule Poirot Manier.

    Mein Fazit:

    Ein schöner tierischer Krimi, der mich sehr an Hercule Poirot und Sherlock Holmes Romane erinnerte.

  • Skarabäus Lampe ist ein Hase und Detektiv, schon oft hat er Fälle, deren Ermittlungen bei der Polizei falsch liefen, retten und den richtigen Täter ermitteln können. Als Anwalt Freiherr von Oben, ein Fisch, ihn um Hilfe bittet, ist für ihn die Sache schnell klar. Der Gorilla Dante kann den Löwen Helios, Direktor eines Wanderzirkus’ nicht ermordet haben, es muss jemand anderes gewesen sein.

    Die Welt, die die Autorin ersonnen hat, ist interessant, Tiere benehmen sich wie Menschen, und manche Probleme sind gut gelöst, wie das, dass Fische normalerweise nicht an Land leben könnten. Am besten hat mir die Dreischneckbahn gefallen, bei der der Fahrgast viel Zeit mitbringen muss.

    Skarabäus ist mir recht sympathisch, ich mag auch sein ehemaliges Kindermädchen, das Huhn Helene, das nun seine Haushälterin ist. Außerdem gehört, zumindest oft, der junge Straßenkater Zacharias, der für Skarabäus und Helene fast wie ein Sohn ist, zum Haushalt. Auch die Mannschaft des Zirkus’ ist ein interessanter Mix verschiedener Tierarten.

    Leider fand ich die Geschichte selbst nicht so gut, (nicht nur) für einen Krimi war sie mir schnell zu langweilig. Der Fall an sich ist recht offensichtlich, die Ermittlungen langatmig, der eingebaute Humor zündet bei mir nicht (da das Polizeibudget recht begrenzt scheint, haben einige Polizisten Bananen statt Waffen, um nur ein Beispiel zu nennen), und manche Situationen erscheinen mir arg aufgesetzt, wie z. B. die völlig unnötige Entführung und die damit einhergehenden Ereignisse, sie sollten den, recht kurzen, Roman womöglich strecken. Schade, ich hatte mir von einem Fantasykrimi mehr erwartet.

    Der Roman punktet mit der interessanten und skurrilen Welt und ihren Einwohnern, kann mich aber nicht unterhalten, ich habe mich, trotz Krimiplot, schnell gelangweilt, und auch der eingebaute Humor hat bei mir nicht gezündet. Leider kann ich nicht mehr als 2,5 Sterne vergeben, die ich.

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