Amy McCulloch - Der Aufstieg / Breathless

Cover zum Buch Der Aufstieg: In eisiger Höhe wartet ...

Titel: Der Aufstieg: In eisiger Höhe wartet ...

, (Übersetzer)

4,1 von 5 Sternen bei 11 Bewertungen

82,7% Zufriedenheit

Band 1 der

Verlag: Piper

Format: Broschiert

Seitenzahl: 496

ISBN: 9783492063432

Termin: Juli 2022

Aktion

  • Am Ende geht es Schlag auf Schlag

    Mitten im Hochsommer einen Thriller über Eiseskälte zu lesen, sollte zur Abkühlung beitragen. Doch leider war mein Gemüt häufig durch die Lektüre erhitzt, sodass der eigentliche Plan fehlschlug.

    Wir begleiten eine junge Reporterin mit ihrem Team beim Aufstieg eines der 8000er Berge auf dem Dach der Welt. Mit dem Aufstieg ist ihr bisher größtes Interview verbunden. Da sie sich für die Mission hoch verschuldet hat, hängt sehr viel für sie davon ab. Doch leider wird das eh schon nervenaufreibende Erlebnis durch etliche weniger schöne Zwischenfälle verschärft und am Ende platzt die Bombe.

    Amy McCulloch verarbeitet in ihrem Buch ihren eigenen Aufstieg auf den Manaslu. Sie wählt verschiedene Charaktere für die fiktive Reisegruppe, alle mit bedacht, sodass der Leser sehr schnell Sympathie bzw. Antipathie für die einzelnen Personen entwickelt.

    Leider ziehen sich die ersten 300 Seiten, bis endlich mal ein wenig Aktion ins Geschehen kommt. Am Ende kommt dann alles Schlag auf Schlag, als ob das Buch nun dringend beendet werden müsse.

    Dem Leser wird der Aufstieg eines 8000er mit positiven und negativen Seiten nahegebracht. Vielleicht hätte der Thriller doch besser ein Roman werden sollen. So vermischen sich zwei Themen und beiden wird das Buch nicht gerecht, was sehr schade ist.

    Insgesamt ist das Buch lesbar, ich habe mir aber mehr davon versprochen.


    Titel: Der Aufstieg – In eisiger Höhe wartet der Tod

    Autor: Amy McCulloch

    Verlag: Piper

    Seitenanzahl: 495

    Genre: Thriller

    Preis: 17,00€

  • Squirrel 30. Juli 2022 um 15:36

    Hat den Titel des Themas von „Amy McCulloch - Der Aufstieg - in eisiger Höhe wartet der Tod“ zu „Amy McCulloch - Der Aufstieg / Breathless“ geändert.
  • Ich lese eigentlich eher selten Thriller, aber der Klappentext hat mich irgendwie total angesprochen und dann habe ich es eben doch mal wieder mit diesem Genre versucht. Und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht!


    Das Setting ist das eigentlich Besondere an diesem Buch. Es geht in das Hochgebirge auf eine achttausender Gipfelexpedition und das fand ich super interessant. Die Umgebung hat ohnehin schon viel Potenzial für alle möglichen Geschichten, also war es sehr spannend, was dann draus gemacht wurde. Die Örtlichkeiten wurden gut beschrieben, sodass ich mir die absolut Lebensfeindliche Umgebung aus Eis und Schnee gut vorstellen konnte und schon dadurch von der Geschichte völlig eingenommen wurde.

    Man trifft auf Cecily, die als Journalistin mit auf die Expedition geht, obwohl sie sich eigentlich auch überhaupt vorbereitet betrachtet. Die Gründe ihrer Anwesenheit sind schon relativ mysteriös, deshalb fiel es auch leicht in das Buch einzusteigen, weil man die Hintergründe der ganzen Geschichte in Erfahrung bringen möchte. Die Protagonistin kam mir eher etwas blass vor, aber je weiter man liest, desto mehr kommt man an sie heran und versteht, was sie zu der Person macht, die sie ist. Ihre Hintergrundgeschichte ergibt am Ende sehr viel Sinn und ist gut durchdacht.

    Außer ihr gibt es noch einige weitere Charaktere, die alle sehr unterschiedlich sind. Dadurch kommt auch Spannung in die Geschichte, denn schon zu Anfang hatte ich einige Theorien, was dort am Berg passiert, und wer oder was dahinter steckt, aber durch die vielen Personen gab es für mich keine Eindeutige Spur und da alle so verschieden sind und jeweils aus völlig anderen Gründen mit auf dieser Expedition sind, bleibt es spannend, bis fast ganz zum Schluss.


    Spannung ist ein gutes Stichwort und gehört natürlich zum Thriller dazu. Sie war für mich auf jeden Fall gegeben. Besonders gegen Ende wurde die ganze Geschichte sehr fesselnd und spannend, was sich aber eigentlich durch das Ganze Buch gezogen hat. Neben den merkwürdigen und beängstigenden Ereignissen am Berg umfasst die Rahmenhandlung auch immer noch die Frage, ob der Aufstieg geschafft wird und wenn ja wie, da beim Bergsteigen nicht nur Gefahren menschlichen Ursprungs lauern, sondern sich die Natur gegen den Menschen richten kann. Auch dadurch war eine gewisse Grundspannung gegeben.


    Insgesamt habe ich es auf keinen Fall bereut, mal wieder etwas in Richtung Suspence gelesen zu haben. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und habe die Geschichte in einem Rutsch durchgelesen. Ich kann „Der Aufstieg“ definitiv weiterempfehlen!

  • Der Tod lauert am Berg

    Zum Inhalt: Die junge Journalistin Cecily wurde auserwählt, um den berühmten Bergsteiger Charles McVeigh auf seinen letzten Achttausender seiner Bergchallenge zu begleiten. Schafft sie den Gipfel, bekommt sie das heiß ersehnte Exklusivinterview, das ihre Karriere ordentlich pusht. Zusammen mit einigen anderen Teilnehmern sowie zahlreichen Sherpas macht sie sich auf den Weg zur Spitze, den nicht alle überleben werden.

    Schon von Beginn an herrscht eine gewisse Grundspannung, die sich immer wieder steigert. Besonders gut hat mir allerdings die Schilderung der Stimmung am Berg gefallen - man bekommt unglaublich viel darüber mit, worum es beim Bergsteigen eigentlich geht - nicht nur um Kondition, sondern auch um Willensstärke, mentale Kraft, Konzentrationsfähigkeit, Teamgeist. Man hat sofort gemerkt, dass die Autorin genau weiß, wovon sie hier schreibt.

    Der Plot der Story ist auch sehr spannend, wenngleich ich vieles früh erahnen konnte. Das hat meiner Lesefreude hier aber keinen Abbruch getan, weil die ganze Lage am Berg so lebendig erzählt wurde, dass der Thriller-Teil dabei für mich ganz in den Hintergrund gerückt ist. Die Figuren haben authentisch gehandelt, wobei ich besonders Elise und Galden ins Herz geschlossen habe.

    Das Cover gefällt mir ausnehmend gut, es passt wunderbar zum Inhalt.

  • Cecily kann ihr Glück kaum fassen, denn der berühmte Bergsteiger Charles McVeigh, der es sich zum Ziel gesetzt hat, alle vierzehn Achttausender innerhalb eines Jahres zu besteigen, hat ausgerechnet sie dazu auserkoren, ihn als erste Journalistin zu interviewen, wenn er den letzten Gipfel bestiegen hat. Die Sache hat nur einen Haken: Cecily muss ihn auf seiner letzten Tour begleiten und selbst den Manaslu erklimmen. Bereits im Basislager kommt es zu einem tragischen Unfall. Dennoch macht sich die Gruppe auf den Weg und stellt sich der Herausforderung. Doch schon bald hat Cecily das Gefühl, dass der Berg nicht die größte Gefahr für ihr Leben darstellt...

    Der Thriller beginnt mit einem Prolog, in dem Cecily in großer Gefahr zu schweben scheint. Man erfährt jedoch nicht, vor wem sie auf der Flucht ist. Dadurch wird das Interesse an der Handlung sofort geweckt. Im Zentrum des Geschehens steht die Journalistin Cecily. Außerdem gibt es immer wieder Einschübe, in denen man die Entwürfe lesen kann, die Cecily für ihren Blog verfasst.

    Es gelingt der Autorin vom ersten Moment an hervorragend, Handlungsorte und Protagonisten so detailliert zu beschreiben, dass man beinahe meint, selbst vor Ort zu sein. Das liegt sicher auch daran, dass Amy McCulloch den Aufstieg auf den Manaslu selbst bewältigt hat und deshalb weiß, wovon sie schreibt. Man erfährt einiges von den Risiken, Gefahren und Vorbereitungen, die mit diesem Aufstieg verbunden sind. Die Autorin lässt diese Informationen allerdings so lebendig in die Handlung einfließen, dass man gebannt dem Geschehen folgt und sich dazu die entsprechenden Bilder vorstellt.

    Die Protagonisten wirken ebenfalls sehr authentisch. Man hat sie beim Lesen vor Augen und kann sich deshalb ganz auf die Handlung einlassen. Die Atmosphäre ist vom ersten Moment an angespannt, da man im Prolog bereits erfährt, in welche Gefahr Cecily gerät. Gemeinsam mit ihr versucht man herauszufinden, wer für die tragischen Todesfälle, die als Unfälle eingestuft werden, verantwortlich ist. Doch schon bald weiß man nicht mehr, wem man glauben oder vertrauen kann. Die Spannung baut sich eher gemächlich auf. Allerdings wird man dafür mit den authentischen Beschreibungen der einzelnen Expeditionsabschnitte entschädigt, die eindrucksvoll beschrieben werden. Zum Ende hin steigt die Spannung stetig an. Man mag das Buch dann kaum noch aus der Hand legen.

    Ein Thriller, der zwar etwas gemächlich startet, dann aber durch eine bedrohliche Atmosphäre und eindrucksvolle Beschreibungen überzeugt.

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  • Lebensgefahr auf dem Manaslu

    Dieses Buch hat mich durch das Cover wie magisch angezogen. Dennoch oder gerade deshalb habe ich zunächst gezögert, denn auf ein schönes Cover bin ich schon oft hereingefallen. Hier jedoch konnte mich der Thriller vollständig überzeugen.

    Die Autorin hat Erfahrung im Bergsteigen und bestieg selbst diesen Achttausender. Davon profitiert dieser Thriller ungemein. Der Aufstieg an sich und die Gefahren beim Bergsteigen werden eingängig und realistisch geschildert. Davon wird der Thriller getragen und hiervon wurde ich ergriffen und mitgezogen. Es ist vergleichbar mit dem Film „Everest“. Schonungslos und nachvollziehbar werden die Beweggründe geschildert, diesen Berg zu besteigen. Auch die Selbstzweifel, der Mut und der Stolz auf die eigene Leistung. Die Verbundenheit unter den Menschen im Bergsteigerteam. Die Leistung der Sherpas, die Aussicht, das Wetter und die Anstrengung waren plastisch.

    Gleichzeitig ereignen sich Todesfälle im Zusammenhang mit dem Aufstieg. Das ist für sich genommen nicht ungewöhnlich, doch beschleicht die Journalistin und Hauptfigur Cecily ein ungutes Gefühl und sie beginnt zeitweise Nachforschungen anzustellen. Allerdings wird sie natürlich auch von dem Aufstieg und den Vorbereitungen hierfür, sowie vom Manaslu in Anspruch genommen.

    Die Autorin versteht es meisterlich diese beiden Stränge zu verbinden und zu verknüpfen, so dass sie einander tragen und vorantreiben, ohne voneinander abzulenken. Die letzten 80 Seiten habe ich in tiefster Nacht lesen müssen.

    Das war richtig gut! Herzlichen Dank! Deshalb spreche ich eine volle Leseempfehlung aus!

    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

  • Tolle Kulisse - Spannung Fehlanzeige

    Es ist die Chance ihres Lebens. Die Journalistin Cecily bekommt die Chance den berühmten Bergsteiger Charles McVeith zu interviewen nachdem er alle acht Achttausender innerhalb eines Jahres bestiegen hat. Es gibt nur einen Haken: Sie muss mit ihm den letzten Gipfel, den Manaslu, besteigen, erst danach darf sie mit ihm das Interview führen. Ihre kleine Gruppe macht sich auf den Weg zum Basislager. Dort angekommen, kommt es zu einem tragischen Todesfall und Cecily erhält eine mysteriöse Nachricht. Nicht ohne Grund werden diese Höhenmeter auch Todeszone genannt. Unter der kleinen Bergsteigergruppe befindet sich ein Mörder.

    Die Hauptprotagonistin Cecily ist, nach einigen Bergsteigererlebnissen in ihrer Vergangenheit, sehr schreckhaft und ängstlich über den bevorstehenden Gipfelaufstieg. Nach einiger Zeit hat sie mich nur noch genervt. Gefühlt bei jedem Schulterantippen ist sie schreckhaft zusammengezuckt und hätte sich beinahe in die Hosen gemacht. Die restlichen Charaktere blieben leider recht blass. Ich hatte auch Schwierigkeiten sie teilweise auseinander zu halten.

    Die Handlung besteht praktisch aus der Beschreibung, wie die kleine Gruppe den Gipfel erzwingt. Durch ausufernde Erzählweise ist die Spannung hier leider auf der Strecke geblieben.

    Es wurde sehr langatmig und zäh. Die Autorin verlor sich viel in ihren Beschreibungen über das Bergsteigen (Extremsport). Zu Anfang fand ich es noch ganz interessant, aber nach und nach wurde es mir einfach zu viel. Man hat hier aber auch gemerkt, dass es genau ihre Leidenschaft ist.

    Die Kulisse vor dem Manaslu fand ich toll gewählt. Für einen Thriller war das mal etwas ganz Anderes und auch etwas Besonderes, nur leider wurde hier das Potenzial nicht ausgeschöpft.

    Mein Fazit:

    Es gibt deutlich bessere Bücher in diesem Genre. Es war mir zu viel Rumgeplänkel. Erst habe ich noch viel quergelesen, anschließend habe ich kurz nach der Buchhälfte aufgegeben.

    :bewertung1von5: :bewertung1von5:

  • Cecily Wong ist eine britische Reisejournalistin, die gerade ihr letztes Geld für die Reise nach Nepal ausgegeben hat, die ihre Karriere verändern könnte. Der erfolgreiche Bergsteiger Charles McVeigh hat ihr ein exklusives Interview versprochen, aber nur, wenn sie ihm auf den tödlichsten aller Achttausender, dem Manaslu bis zum Gipfel folgt. Also lässt sie alles stehen und liegen und schließt sich trotz ihrer Ängste, ihrer Selbstzweifel und vergangenen Versagen der Expedition unter Dougs Leitung von Manners Mountaineering an. Ihr berühmt-berüchtigter Blog „Dem Aufstieg nicht gewachsen“ steht für ihre Misserfolge am Berg. Trotzdem genießt sie bei ihren Lesern hohes Ansehen. Am Fuß des Berges, noch vor dem Erreichen des Basislagers, stellt sie jedoch fest, dass nicht alles so ist, wie es scheint und hinter jeder Ecke lauert das Böse. Wenn andere Bergsteiger tot „auftauchen“, muss Cecily entscheiden, ob sich die Geschichte wirklich lohnt, oder ob sie ihr Leben für ihre Karriere riskiert.

    Neben Doug und Cecily vervollständigen noch Zak, Mingma, Elise und Grant, speziell ausgesuchte, charakterlich unterschiedliche Typen die Expedition. Auf den ersten zweihundert Seiten war McCulloch mit ihrer Bergsteigerexpertise, ihrem Lieblingsthema in Hochform. Die einzelnen Zwischenfälle machten mich auf das noch Kommende aufmerksam und der Roman entwickelte sich stetig mit steigender Spannung zu einem echten Thriller. Ganz große Klasse.

    Amy McCulloch, eine erfahrene Bergsteigerin, die selbst den Manaslu bestiegen hat ist über jede fachunkundige Kritik erhaben. Ihre Erklärungen und Beschreibungen zum Bergsteigen am Manaslu sind authentisch und in hohem Maß nachvollziehbar. Bereits die erste Seite liest sich atemlos, wie auch der Titel der englischen Originalausgabe lautet: „Breathless“.

    Keine reißerische Übersetzung, die überhaupt nicht notwendig wäre, es genügt die nackte und nüchterne Wahrheit, die reißerisch genug ist.

    Das einzige, was mir nicht gefallen hat, waren Cecilys Blog-Posts. Abgesehen davon, dass die eingeschobenen Expeditionsberichte „Manaslu: Der letzte Berg“ einer professionellen Schreiberin unwürdig, letztklassig, nicht druckbar, umgangssprachlich und voll von Plattitüden sind, gehen sie nur als Schülerinnen-Erlebnisbericht durch. Mir schienen sie sehr überflüssig und sinnlos für die Geschichte.

    Trotzdem, der Schreibstil und die Beschreibungen waren ausgezeichnet, selbst die Handlung war für mich etwas Besonderes und deshalb habe ich das Lesen sehr genossen.

    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

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