Oliver Pötzsch - Die Henkerstochter Reihe (ab 01.08.2022)

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  • Kapitel 14

    Väter lieben ihre Kinder nicht weniger, als Mütter - sie zeigen es nur anders. Und hier geht es ja um eine Zeit, in der solche Dinge nochmal ganz anders gehandhabt wurden.

    Das ist mir durchaus klar, aber dennoch hat Simon zu Paul ein sehr gespaltenes Verhältnis. Aber vielleicht erkennt er jetzt ja endlich die Liebe zu seinem Sohn, die in ihm steckt.

    Ich vermute mal, dass Magdalena u.a. auch deshalb hier so sehr überdreht, weil Jakob sie mit seiner Beichte nochmal zusätzlich aus dem Gleichgewicht gebracht hat.

    Das kommt natürlich in dieser Situation noch dazu.

    Gelesen in 2023: 28 - Gehört in 2023: 21 - SUB: 582


    "Wenn der Schnee fällt und die weißen Winde wehen, stirbt der einsame Wolf, doch das Rudel überlebt." Ned Stark

  • Kapitel 15

    Im Franziskanerkloster schlägt der Assassine das nächste mal zu. Während der Messe erschießt er den Vorsitzenden der Franziskaner, Pater Guardian, indem er ihm einen Bolzen ins Auge schießt.

    Warum gerade Pater Guardien das Opfer war, dafür habe ich keine Idee. Vielleicht ist die Wahl des Opfers ja doch eher willkürlich und soll möglichst viel Aufsehen erzeugen.

    Naja - erst die Jesuiten, dann die Franziskaner - da hat einer ein Hühnchen mit den christlichen Glaubensgemeinschaften zu rupfen. Und zwar offensichtlich mit mehreren, wenn nicht mit allen.


    Als Peter die Leiche in Max' Beisein untersucht, findet er auf dem Bolzen das Abbild eines Vogels, welcher die Schwingen weit ausgebreitet hat.

    Da bin ich mal gespannt, auf wessen Fährte das führt.

    Vielleicht als Anlehnung an den Srpuch: Auge um Auge...

    Den Gedanken hatte ich auch. Denn ich glaube nicht, dass der Assassine hier dem Toten die Reise ins Totenreich erleichtern wollte, indem er ihm das Geld für den Fährmann mitgibt.


    Max wird mir immer unsympathischer - die Toten interessieren ihn keinen Deut. Er hat einfach nur seine vermasselten Hochzeitspläne und Machtträume im Kopf.


    Hier finde ich übrigens interessant, dass Simon und Magdalena offenbar zu Fuß fast genauso schnell zu sein scheinen, wie die Gefangenen mit einer Kutsche. Das passt jetzt nicht wirklich zusammen. Aber der Geschichte zu Liebe kann man diesbezüglich durchaus mal ein Auge zu drücken. Immerhin müssen sie ja rechtzeitig ankommen, wenn sie Paul noch retten wollen. :wink:

    Da war ich auch erst bisschen verwundert. Aber bei den damaligen Straßenverhältnissen war ein Gefangenkarren, der ja bestimmt ziemlich groß und schwer war, wahrscheinlich nicht sonderlich schnell unterwegs.

    Gelesen in 2023: 28 - Gehört in 2023: 21 - SUB: 582


    "Wenn der Schnee fällt und die weißen Winde wehen, stirbt der einsame Wolf, doch das Rudel überlebt." Ned Stark

  • Kapitel 16

    Sophia erzählt ihrem Großvater, wie sie und Alois den Assassinen und den Dekan zusammen in der Apotheke gesehen haben. Daraufhin setzen sie und Jakob sich mit Peter zusammen, beraten und tauschen ihre aktuellen Informationen aus. Dabei wird offenkundig, dass die kleine Sophia schon sehr gut lesen kann. Peter ist davon beeindruckt.


    Simon gibt sich im Hafen von Burghausen als kurfürstlicher Hofarzt zu erkennen und will die Gefangenen noch einmal untersuchen, da in Altötting angeblich eine Krankheit ausgebrochen ist. Magdalena will, wenn Paul an der Reihe ist, ein Ablenkungsmanöver starten, damit sie mit Paul fliehen können. Doch dazu kommt es nicht, da in diesem Moment der Schlossamtmann von der Burghausener Burg mit einem Trupp Soldaten auftaucht. Sie wollen die Gefangenen zur Schanzarbeit auf der Burg abholen. Simon kann ihm weiß machen, dass die Gefangenen gesund sind und zur Burg können. Dorthin ist es besser, als auf eine Galeere verschifft zu werden. Schließlich soll Simon den Grafen auch noch wegen Blasensteine untersuchen. Simon geht darauf ein, wenn Magdalena mitkommen darf.

  • Kapitel 16

    Simon kann ihm weiß machen, dass die Gefangenen gesund sind und zur Burg können. Dorthin ist es besser, als auf eine Galeere verschifft zu werden. Schließlich soll Simon den Grafen auch noch wegen Blasensteine untersuchen. Simon geht darauf ein, wenn Magdalena mitkommen darf.

    Immerhin haben sie so jetzt ein wenig Zeit gewonnen, um einen besseren Plan auszuarbeiten. Aber aus so einer Burg zu entkommen wird auch nicht einfach werden.

    Dabei wird offenkundig, dass die kleine Sophia schon sehr gut lesen kann. Peter ist davon beeindruckt.

    Alle unterschätzen Sophia wegen ihrer Behinderung und natürlich weil sie ein Mädchen ist. Aber ich finde es sehr erfrischend, dass in diesem Band, sie mal als Detektivin mehr in den Fokus kommt.

  • Kapitel 16


    Kapitel 16

    Simon kann ihm weiß machen, dass die Gefangenen gesund sind und zur Burg können. Dorthin ist es besser, als auf eine Galeere verschifft zu werden. Schließlich soll Simon den Grafen auch noch wegen Blasensteine untersuchen. Simon geht darauf ein, wenn Magdalena mitkommen darf.

    Immerhin haben sie so jetzt ein wenig Zeit gewonnen, um einen besseren Plan auszuarbeiten. Aber aus so einer Burg zu entkommen wird auch nicht einfach werden.

    Aber sie könnten jetzt eine echte Chance haben. Der vorhandene Plan hätte sicher nicht wirklich funktioniert.

    Dabei wird offenkundig, dass die kleine Sophia schon sehr gut lesen kann. Peter ist davon beeindruckt.

    Alle unterschätzen Sophia wegen ihrer Behinderung und natürlich weil sie ein Mädchen ist. Aber ich finde es sehr erfrischend, dass in diesem Band, sie mal als Detektivin mehr in den Fokus kommt.

    Ich finde Sophia einfach klasse und es gefällt mir sehr, dass sie dieses Mal eine größere Rolle spielt.


    Ich hoffe nur, dass Peter den Assassinen finden kann und somit Paul freikaufen kann, wobei ich Max nicht über den Weg traue. Der wird immer machtgieriger.

    Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.
    Heinrich Heine

  • :totlach: :totlach: :totlach:

    Der ist gut :totlach: :totlach:



    Alle unterschätzen Sophia wegen ihrer Behinderung und natürlich weil sie ein Mädchen ist. Aber ich finde es sehr erfrischend, dass in diesem Band, sie mal als Detektivin mehr in den Fokus kommt.

    Ja, Sophia mag ich auch sehr und mir gefallen besonders die Szenen, in denen sie mit Jakob unterwegs ist und die tiefe Liebe des Großvaters spürbar wird. Die hat Pötzsch wirklich ganz wunderbar hinbekommen.

    Gelesen in 2023: 28 - Gehört in 2023: 21 - SUB: 582


    "Wenn der Schnee fällt und die weißen Winde wehen, stirbt der einsame Wolf, doch das Rudel überlebt." Ned Stark

  • Kapitel 17

    Peter, Jakob und Sophia sind auf der Suche nach dem fremdländisch aussehenden Mann. Damit Sophia nicht in Gefahr gerät, soll sie nur die Stiftskirche überwachen während die Männer durch die Straßen wandern. Sophia wird das aber schnell zu langweilig und sie beschließt Alois zu besuchen. In der Dekanei hat gerade wieder der Mörder zugeschlagen. Der Oberhofkoch wurde vergiftet, als er die Speisen des Kurfürsten verkostet hat., Sophia findet Alois etwas abseits von dem ganzen Trubel. Er wirkt gedrückt und er begründet dies mit der Trauer über den Tod des Chefkochs. Sophia erzählt ihm, dass sie auf der Suche nach dem Fremden ist. Und Alois kann promp weiterhelfen. Er glaubt, den Fremden in der Hoftaverne gesehen zu haben.

    Sophia erzählt dies sogleich ihrem Großvater und beide begeben sich zu dieser Taverne.

    Und tatsächlich finden sie den Fremden dort im Gespräch mit dem Dekan Achatius Viertl um geben von mehrerer seltsamer Fläschchen, die Jakob für Gift hält. Impulsiv geht Jakob sofort auf den Fremden los und will ihn überwältigen. Doch leider befinden sich auch mehrere Soldaten in der Taverne, die sofort dem Dekan und dem Fremden zu Hilfe kommen und Jakob überwältigen und gefangen nehmen.

    Peter trifft bei seiner Suche nach dem Fremden auf Lucia. Er erzählt ihr von Pauls Schicksal und sie scheint aufrichtig betrübt zu sein. Ihr Gespräch wird aber unterbrochen, als der Streit in der Taverne ausbricht. Peter eilt sofort dort hin und muss mitansehen, wie Jakob gerade gefangen genommen wird.


    Es sieht so aus, als ob der Fremde einflussreiche Verbindungen hat. Jakobs impulsive Tat könnte für ihn noch schlimme Folgen haben. Ich befürchte das ist alles ein großer Irrtum und der Fremde hat überhaupt nichts mit den Morden zu tun.

  • Kapitel 17

    Ich befürchte das ist alles ein großer Irrtum und der Fremde hat überhaupt nichts mit den Morden zu tun.

    Im Moment sieht es tatsächlich so aus. Immerhin hat der Dekan den Fremden vorgestellt. Allerdings könnte uns Pötzsch damit auch auf eine falsche Spur locken wollen. Vielleicht ist dieser Fremde nicht der Assassine, hat aber mit einem anderen Verbrechen zu tun, in das auch der Dekan verwickelt ist. Immerhin vermischt Pötzsch ja auch gerne Indizien, die zu ganz unterschiedlichen Verbrechen gehören. Mal sehen, wie das weitergehen wird.


    Ich vermute mal, dass Peter nun versuchen wird bei Max ein gutes Wort für Jakob einzulegen. Ich bin gespannt, wie Max darauf reagieren wird.


    Aber ich finde es auch gut, wie Sophia hier in die Geschichte mit eingebunden wird. Sie wirkt sympathisch, aber auch ein wenig naseweis. Mal sehen, ob und wie sie am Ende zur Auflösung des Falls beitragen kann.

  • Kapitel 17

    Damit Sophia nicht in Gefahr gerät, soll sie nur die Stiftskirche überwachen während die Männer durch die Straßen wandern. Sophia wird das aber schnell zu langweilig und sie beschließt Alois zu besuchen. In der Dekanei hat gerade wieder der Mörder zugeschlagen. Der Oberhofkoch wurde vergiftet, als er die Speisen des Kurfürsten verkostet hat., Sophia findet Alois etwas abseits von dem ganzen

    So gut sollte Jakob seine Enkelin doch inzwischen kennen, damit er weiß, dass das mit dem in der Stiftskirche abstellen nicht funktioniert.

    Impulsiv geht Jakob sofort auf den Fremden los und will ihn überwältigen. Doch leider befinden sich auch mehrere Soldaten in der Taverne, die sofort dem Dekan und dem Fremden zu Hilfe kommen und Jakob überwältigen und gefangen nehmen.

    Wenn ich den Jakob in dieser Szene so sehe, besteht für mich aber auch gar kein Zweifel, von wem Paul seine Gene hat :lol: Ganz nach dem Motto: ich hab recht und zwar so lange, bis ihr mich niederschlagt.

    Peter trifft bei seiner Suche nach dem Fremden auf Lucia.

    Glaubt ihr da noch an einen Zufall?

    Es sieht so aus, als ob der Fremde einflussreiche Verbindungen hat. Jakobs impulsive Tat könnte für ihn noch schlimme Folgen haben. Ich befürchte das ist alles ein großer Irrtum und der Fremde hat überhaupt nichts mit den Morden zu tun.

    Ich bin mir da nicht so sicher... Gibt es eine bessere Tarnung, als die eines Händlers. Man kann sich überall umschauen, mit den richtigen Leuten Kontakt aufnehmen, noch ein bisschen Tratsch und Klatsch aufschnappen. Ich glaube, Jakob ist hier nicht auf den falschen losgegangen. Schade nur, dass es außer ihm niemand weiß. Das könnte richtig böse ausgehen.

    Ich vermute mal, dass Peter nun versuchen wird bei Max ein gutes Wort für Jakob einzulegen. Ich bin gespannt, wie Max darauf reagieren wird.

    Bestimmt versucht er das, aber wieviel Erfolg er damit haben wird, wird sich zeigen. Als ob Max das Schicksal eines Henkers interessiert. Selbst wenn es der Großvater seines "Freundes" ist.

    Gelesen in 2023: 28 - Gehört in 2023: 21 - SUB: 582


    "Wenn der Schnee fällt und die weißen Winde wehen, stirbt der einsame Wolf, doch das Rudel überlebt." Ned Stark

  • Kapitel 17

    Wenn ich den Jakob in dieser Szene so sehe, besteht für mich aber auch gar kein Zweifel, von wem Paul seine Gene hat :lol: Ganz nach dem Motto: ich hab recht und zwar so lange, bis ihr mich niederschlagt.

    Ja, das sehe ich ganz genauso. Es ist ja in Ordnung, wenn Jakob die Zweifel, die ihn plagen mit Magdalena bespricht. Aber auch ich denke, dass Paul ganz nach Jakob geht.

    Glaubt ihr da noch an einen Zufall?

    Nein, auch da gebe ich dir völlig recht. Lucia steckt da irgendwie mit drin, auch wenn ich noch nicht ganz durchschaue wie.

  • Kapitel 18

    Simon und Magdalena sind auf der Burg in Burghausen einquartiert worden. Simon soll dort Graf von Orth medizinisch behandeln. Dieser leidet unter Blasensteinen und benötigt eine schwierige Operation, deren Ausgang auch sehr ungewiss ist. Eine heikle Aufgabe für Simon, die ihm das Wohlwollen des Grafen aber auch, bei schlechtem Ausgang, schwere Strafe einbringen könnte. Bisher haben Magdalena und Simon auch noch keinen richtigen Plan entwickeln können, wie sie Paul befreien könnten. Paul und die anderen Gefangenen werden bei der Schanzarbeit eingesetzt und müssen unter sehr harten Bedingungen arbeiten. Aber immerhin gelingt es seinen Eltern, ihm einen kurzen Besuch abzustatten, getarnt als Medizinische Untersuchung.


    Drücken wir Simon die Daumen für diese schwierige OP. Vielleicht ist die Dankbarkeit des Grafen über die geglückte OP, ja der Schlüssel zu Pauls Freiheit.

  • Kapitel 17

    Es sieht so aus, als ob der Fremde einflussreiche Verbindungen hat. Jakobs impulsive Tat könnte für ihn noch schlimme Folgen haben. Ich befürchte das ist alles ein großer Irrtum und der Fremde hat überhaupt nichts mit den Morden zu tun.

    Ich bin mir da nicht so sicher... Gibt es eine bessere Tarnung, als die eines Händlers. Man kann sich überall umschauen, mit den richtigen Leuten Kontakt aufnehmen, noch ein bisschen Tratsch und Klatsch aufschnappen. Ich glaube, Jakob ist hier nicht auf den falschen losgegangen. Schade nur, dass es außer ihm niemand weiß. Das könnte richtig böse ausgehen.

    Ich bin immer noch der Meinung, dass der Assassine kein Fremdländer ist.

    Wenn ich den Jakob in dieser Szene so sehe, besteht für mich aber auch gar kein Zweifel, von wem Paul seine Gene hat :lol: Ganz nach dem Motto: ich hab recht und zwar so lange, bis ihr mich niederschlagt.

    Ja, das sehe ich ganz genauso. Es ist ja in Ordnung, wenn Jakob die Zweifel, die ihn plagen mit Magdalena bespricht. Aber auch ich denke, dass Paul ganz nach Jakob geht.

    Mal wieder :roll: . Es ist so typisch Jakob sich in Schwierigkeiten zu bringen, weil er das Denken vergisst. Das könnte ins Auge gehen.



    Glaubt ihr da noch an einen Zufall?

    Nein, auch da gebe ich dir völlig recht. Lucia steckt da irgendwie mit drin, auch wenn ich noch nicht ganz durchschaue wie.

    Mich würde auch langsam interessieren wie sie ins Geschehen passt und vor allem, wer ihr Vater ist.

    Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.
    Heinrich Heine

  • Kapitel 18

    Paul und die anderen Gefangenen werden bei der Schanzarbeit eingesetzt und müssen unter sehr harten Bedingungen arbeiten. Aber immerhin gelingt es seinen Eltern, ihm einen kurzen Besuch abzustatten, getarnt als Medizinische Untersuchung.

    Magdalena konnte Paul während der Untersuchung eine Haarnadel zustecken. Ich bin mir nicht ganz sicher wofür. Evtl. um sich damit von seinen Ketten zu befreien, falls man damit ein Schloss knacken kann, oder damit er nicht mehr ganz so wehrlos ist?

    Immerhin hat Simon sich mit dem fuchsgesichtigen Gefangenen einen neuen Feind geschaffen.

  • Kapitel 19

    Peter erklärt Max, wie und warum es zu dem Vorfall um Jakob gekommen ist und bittet um eine weitere Chance den Assassinen zu schnappen. Dabei erwähnt er auch, dass Jakob schon viele ungewöhnliche Vorfälle lösen konnte. Während des Gesprächs bemerkt Peter, dass Max erstaunlich gut informiert ist über die Familie Kuisl. Schließlich gewährt Max ihm eine weitere Chance, verlangt aber auch informiert zu werden, wenn Simon und/oder Paul wieder auftauchen.


    Paul denkt darüber nach, dass die beiden Menschen, die er am meisten enttäuscht hat, nämlich seine Eltern, ihm nun nachgereist sind um ihm zu helfen. Selbst sein Vater, der Peter immer vorgezogen hat, riskiert nun sein Leben, um Paul zu befreien. Doch Pauls Mitgefangener Sven, mit dem er schon einmal aneinandergeraten ist, hat herausgefunden, dass Magdalena seine Mutter ist. Daher will er von Paul über alle weiteren Schritte bezüglich der Befreiung informiert werden, weil er mit fliehen will. Andernfalls will er den Wachen verraten, dass Magdalena Pauls Mutter ist.


    Simon hat die Operation am Grafen erfolgreich durchgeführt. Auf dem Weg zurück zum Quartier kommt er an einer Pforte vorbei, an der eine Wache drei Leute in die Burg lässt, die ihm offensichtlich bekannt sind. Es handelt sich dabei um die drei französischen Musketiere, die Simon schon einmal gesehen hat. Zurück im Quartier ist ihm durch diese Beobachtung offensichtlich eine Idee gekommen, wie sie Paul befreien könnten und erzählt Magdalena davon.

  • Kapitel 19

    Peter erklärt Max, wie und warum es zu dem Vorfall um Jakob gekommen ist und bittet um eine weitere Chance den Assassinen zu schnappen. Dabei erwähnt er auch, dass Jakob schon viele ungewöhnliche Vorfälle lösen konnte. Während des Gesprächs bemerkt Peter, dass Max erstaunlich gut informiert ist über die Familie Kuisl. Schließlich gewährt Max ihm eine weitere Chance, verlangt aber auch informiert zu werden, wenn Simon und/oder Paul wieder auftauchen.

    Er macht ihn auch sehr klar, dass es Ziele gibt, die über die Freundschaft gehen. Aber das ist ja nicht Neues.

    Paul denkt darüber nach, dass die beiden Menschen, die er am meisten enttäuscht hat, nämlich seine Eltern, ihm nun nachgereist sind um ihm zu helfen. Selbst sein Vater, der Peter immer vorgezogen hat, riskiert nun sein Leben, um Paul zu befreien. Doch Pauls Mitgefangener Sven, mit dem er schon einmal aneinandergeraten ist, hat herausgefunden, dass Magdalena seine Mutter ist. Daher will er von Paul über alle weiteren Schritte bezüglich der Befreiung informiert werden, weil er mit fliehen will. Andernfalls will er den Wachen verraten, dass Magdalena Pauls Mutter ist.

    Das tut Paul sicher sehr gut. Sven könnte sehr gefährlich werden.

    Simon hat die Operation am Grafen erfolgreich durchgeführt. Auf dem Weg zurück zum Quartier kommt er an einer Pforte vorbei, an der eine Wache drei Leute in die Burg lässt, die ihm offensichtlich bekannt sind. Es handelt sich dabei um die drei französischen Musketiere, die Simon schon einmal gesehen hat. Zurück im Quartier ist ihm durch diese Beobachtung offensichtlich eine Idee gekommen, wie sie Paul befreien könnten und erzählt Magdalena davon.

    Hm, das ist mir zu viel Zufall wieder, wobei mich interessiert, was die Musketiere in dieser Geschichte verloren haben.

    Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.
    Heinrich Heine

  • Kapitel 19

    Sorry - ich hänge ein bisschen hinterher mit dem Posten hier. Aber wir hatten gestern Feiertag und es war perfektes Wanderwetter - da war ich lieber draußen unterwegs als online.


    Magdalena konnte Paul während der Untersuchung eine Haarnadel zustecken. Ich bin mir nicht ganz sicher wofür. Evtl. um sich damit von seinen Ketten zu befreien, falls man damit ein Schloss knacken kann, oder damit er nicht mehr ganz so wehrlos ist?

    Ich denke, dass er damit seine Ketten öffnen soll.

    Während des Gesprächs bemerkt Peter, dass Max erstaunlich gut informiert ist über die Familie Kuisl.

    Da hat er echt ganze Arbeit geleistet. Die Angst, dass Paul etwas ausplaudern könnte, sitzt offensichtlich sehr tief. Ich glaube, dass auch Peter inzwischen begriffen hat, dass das alles nicht mehr viel mit "Freundschaft" zu tun hat.

    Paul denkt darüber nach, dass die beiden Menschen, die er am meisten enttäuscht hat, nämlich seine Eltern, ihm nun nachgereist sind um ihm zu helfen. Selbst sein Vater, der Peter immer vorgezogen hat, riskiert nun sein Leben, um Paul zu befreien.

    Ich hoffe, dass Paul nun endlich auch erkennt, dass er nicht so wertlos ist, wie er selbst immer denkt und endlich mal aus seiner Depression herauskommt.

    Doch Pauls Mitgefangener Sven, mit dem er schon einmal aneinandergeraten ist, hat herausgefunden, dass Magdalena seine Mutter ist. Daher will er von Paul über alle weiteren Schritte bezüglich der Befreiung informiert werden, weil er mit fliehen will. Andernfalls will er den Wachen verraten, dass Magdalena Pauls Mutter ist.

    Das klingt ganz danach, dass der fiese Sven wohl demnächst einem Unfall zum Opfer fallen muss... :-,

    Hm, das ist mir zu viel Zufall wieder, wobei mich interessiert, was die Musketiere in dieser Geschichte verloren haben.

    Mir sind das irgendwie zu viele Stränge in der Geschichte. Der Assassine hätte doch gereicht - warum muss es auch noch diesen gestohlenen Degen (Degen oder Säbel? Egal... Hauptsache Klinge) und irgendwelche französischen Spione gehen? Ich glaube, dass Pötzsch hier einfach mal alles unterbringen wollte, was er bei seinen Recherchen so gefunden hat... Ich glaube allerdings auch, dass es ihm gelingen wird, die am Ende alle wieder zusammenzuführen.

    Gelesen in 2023: 28 - Gehört in 2023: 21 - SUB: 582


    "Wenn der Schnee fällt und die weißen Winde wehen, stirbt der einsame Wolf, doch das Rudel überlebt." Ned Stark

  • Sorry - ich hänge ein bisschen hinterher mit dem Posten hier. Aber wir hatten gestern Feiertag und es war perfektes Wanderwetter - da war ich lieber draußen unterwegs als online.

    Kein Problem. Wir haben gestern auch den Feiertag und das schöne Wetter genutzt und waren auf einem Mittelaltermarkt; mitsamt Enkelkind. Es war wieder sehr schön und hat ganz viel Spaß gemacht. Allerdings bin ich deshalb gestern auch nicht zum lesen gekommen. Aber heute werde ich dann mal weiterlesen.

  • Kapitel 19


    Peter erklärt Max, wie und warum es zu dem Vorfall um Jakob gekommen ist und bittet um eine weitere Chance den Assassinen zu schnappen.

    Der arme Peter muss hier wieder für die ganze Familie Kuisl " gut Wetter" machen. Auf die Milde von Max kann er nicht hoffen. Da hilft nur ein Handel: quid pro quo. Ich finde Max so ätzend. Ich würde gerne sehen, wie er mit seinen Plänen so richtig auf die Nase fällt.


    Simon hat die Operation am Grafen erfolgreich durchgeführt. Auf dem Weg zurück zum Quartier kommt er an einer Pforte vorbei, an der eine Wache drei Leute in die Burg lässt, die ihm offensichtlich bekannt sind. Es handelt sich dabei um die drei französischen Musketiere, die Simon schon einmal gesehen hat.

    Und noch etwas hat Simon entdeckt, aber abgelenkt von den drei Musketiere nicht begriffen. Im Burghof ist er nämlich auf 2 Wappen gestoßen, ein Adler und ein Löwe. Dieser Fund ist bestimmt von Bedeutung.

    Ich vermute unser Assassine ist der letzte Spross eine entmachteten Adelsfamilie, deren Wappen ein Adler zierte, und diese Familie war früher im Besitz der Burg von Burghausen. Das bedeuted, war einst sehr mächtig. Und ich bin mir fast sicher, dass Max Familie für den Fall dieses Adelsgeschlechts verantwortlich war. Und vielleicht auch die Kirche, das sich der Mörder gezielt Opfer unter den Klerikern sucht.

  • Ich finde Max so ätzend. Ich würde gerne sehen, wie er mit seinen Plänen so richtig auf die Nase fällt.

    Oh ja...

    Ich vermute unser Assassine ist der letzte Spross eine entmachteten Adelsfamilie, deren Wappen ein Adler zierte, und diese Familie war früher im Besitz der Burg von Burghausen. Das bedeuted, war einst sehr mächtig. Und ich bin mir fast sicher, dass Max Familie für den Fall dieses Adelsgeschlechts verantwortlich war. Und vielleicht auch die Kirche, das sich der Mörder gezielt Opfer unter den Klerikern sucht.

    Ja, den Adler als Wappentier hatte ich auch schon im Verdacht. Und der Rest deiner Überlegungen klingt schlüssig. Ich hatte mich zwischenzeitlich auch von meiner ursprünglichen Überlegung, dass der Assassine ein Europäer ist, abbringen lassen - erfolgreich vom Autor und den Irrtümern der handelnden Personen auf die falsche Fährte geführt. Dabei haben wir diese Überlegung ja ziemlich am Anfang schon angestellt. #-o Entweder von den Wittelsbachern zu Fall gebracht und dann auch noch von der Kirche geächtet oder von weltlicher und kirchlicher Macht in den Kreuzzug gezwungen und dort alles verloren... da gibt es einige Möglichkeiten.

    Gelesen in 2023: 28 - Gehört in 2023: 21 - SUB: 582


    "Wenn der Schnee fällt und die weißen Winde wehen, stirbt der einsame Wolf, doch das Rudel überlebt." Ned Stark

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