Oliver Pötzsch - Die Henkerstochter Reihe (ab 01.08.2022)

  • Die Henkerstochter Reihe - Band 1 bis 9 - Seiten 1-9999

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  • Hallöchen! Morgen geht's los, ich freue mich schon! Ist meine erste Leserunde. Gibt es noch etwas, was ich wissen muss?

  • Hallöchen! Morgen geht's los, ich freue mich schon! Ist meine erste Leserunde. Gibt es noch etwas, was ich wissen muss?

    Nö, eigentlich gibt es von meiner Seite aus nur noch, dir viel Spaß zu wünschen.

    Bitte im Post immer den Bezug zum jeweiligen Kapitel angeben. Mehr fällt mir nicht ein. :-k

  • Prolog

    Igitt. Beim Titel hatte ich schon vermutet, daß es blutig wird. Aber zwischen 3. u 4. Halswirbel boah. Und dann einige Foltermethoden. Gruselig.

    Ich hätte gedacht, daß niemand weiß, wer der Henker ist. In Filmen sieht man ihn immer mit so einer Haube auf dem Kopf.

    Eigenartig finde ich auch, daß die Familie so gedisst wird.


    Kapitel 1

    Das Buch liest sich wirklich schnell.


    Jakob ist nun doch in die Fußstapfen von Papa getreten. Seine Frau ist komisch oder hat sie Angst, weil sie schon als Aussetzige behandelt werden und damit mehr im Fokus der Tratscherei sind.


    Dürfen die Henker eigentlich eigene Familienangehörige hinrichten oder kommt dann von auswärts ein anderer Henker?


    Quendel ist doch Thymian? Kennt ihr die anderen Kräuter?


    Hexerei, na das wird ja noch richtig lustig. Ich muss sagen, das Buch wühlt mich auf.

  • Kapitel 2


    Ich muss sagen, das Buch gefällt mir bisher auch sehr gut! Manche Formulierungen finde ich etwas unglücklich/unklar, aber das kann Geschmacksache sein.

    Bin schon gespannt, was es mit den Männern am Ende des Kapitels auf sich hat.


    Über Henker weiß ich nicht viel, ist mir alles neu.

  • Zum Prolog

    Tja, wer ein echter Scharfrichter werden will, muss schon so manche Vollstreckung erlebt haben. Interessant fand ich, dass hier zwar vom Henker die Rede ist, die Tätigkeit jedoch der eines Scharfrichters ist. Ein logischer Fehler?

  • Prolog


    Hab mich jetzt ein bisschen schlau gemacht. Die Begriffe Henker und Scharfrichter können synonym verwendet werden. Die Haube, die er bei der Hinrichtung trug diente weniger dazu, anonym zu bleiben sondern war eher zum Schutz vor bösen Blicken und Flüchen.

    Zu seinen anderen Tätigkeiten zählte auch das Beseitigen von Unrat auf Straßen usw...

  • Kapitel 3+4

    Der Krimi nimmt seinen Lauf, die Ermittlungen gehen weiter.

    Ich möchte nicht spoilern, daher steige ich dann bei Kommentaren von euch wieder ein.

  • Prolog


    Hab mich jetzt ein bisschen schlau gemacht. Die Begriffe Henker und Scharfrichter können synonym verwendet werden. Die Haube, die er bei der Hinrichtung trug diente weniger dazu, anonym zu bleiben sondern war eher zum Schutz vor bösen Blicken und Flüchen.

    Zu seinen anderen Tätigkeiten zählte auch das Beseitigen von Unrat auf Straßen usw...

    Ich muss dich leider korrigieren. Scharfrichter und Henker waren 2 unterschiedliche "Berufe". Der Henker war eher ein Gehilfe des Scharfrichters. Oder anders gesagt, der Henker war für das Hängen zuständig und der Scharfrichter für das Richten mit dem scharfen Schwert. Zudem hatte der Scharfrichter medizinische Kenntnisse, denn ansonsten hätte er die Wirbel nicht getroffen.


    Die angesprochene Haube ist eine Erfindung aus England. Der Scharfrichter brauchte keine Haube, da jeder wusste, wer er war und somit jederzeit hätte böse Blicke ernten können. Er war zudem sehr anerkannt und man schätzte ihn und seine Arbeit, auch wenn man das nicht laut ausgesprochen hatte.

  • *Kathrin*


    Für den unwahrscheinlichen Fall, dass der Scharfrichter/Henker auch mal gesetzlos wurde, hatte man tatsächlich einen Scharfrichter aus den umliegenden Gemeinden engagiert. Diese haben dafür dann viele Gulden verlangt, da sie ja ein ganz besonderes Urteil zu vollstrecken hatten.

    Da der Scharfrichter/Henker aber sowieso unehrbar war, wurde er eher aus der Stadt geschmissen, als selbst verurteilt zu werden.

  • Kapitel 2


    Ich muss sagen, das Buch gefällt mir bisher auch sehr gut! Manche Formulierungen finde ich etwas unglücklich/unklar, aber das kann Geschmacksache sein.

    Welche Formulierungen sind das denn?

  • Welche Formulierungen sind das denn?

    Wenn mir wieder etwas auffällt, schreibe ich es auf.

    Hm, das verstehe ich jetzt nicht. Es war doch deine Aussage, dass Formulierungen unglücklich/unklar waren und jetzt weißt du nicht welche? :scratch: :-k

  • Prolog


    Ich hätte gedacht, daß niemand weiß, wer der Henker ist.

    Eigenartig finde ich auch, daß die Familie so gedisst wird.

    Der Henker/Scharfrichter war ein angesehener Beruf, wenngleich er auch aufgrund seiner Arbeit als unehrbar galt. Aber jeder in der Stadt kannte ihn und auch über die Stadt hinaus, waren die Scharfrichterdynastien bekannt.


    Gedisst ist nicht das richtige Wort. Die Familie war unehrbar. Jeder der mit ihnen in Berührung kam, hatte Angst von ihnen in den Bann gezogen zu werden. Auch mit den Spielzeugen der Kinder, durften andere Kinder nicht spielen. In der Gaststube hatte die Familie einen separaten Tisch im hinteren, dunklen Eck.

    Schon daraus kannst du erkennen, dass jeder wusste, wer der Scharfrichter war. Eine Haube wäre also völlig unnötig.

    Auch beim Köpfen hätte eine Haube nicht wirklich Sinn gemacht, da der Delinquent mit dem Kopf nach unten auf dem Holz lag. Wohin hätte also sein Blick gehen sollen? Und beim Hängen stand der Henker hinter ihm, folglich war auch da kein Blick möglich.

    Eigentlich hätte vielmehr die Obrigkeit diese Haube tragen müssen, da sie ja den Urteilsspruch verkündet haben. Aber vor ihnen bzw. ihren Urteilen hatte die Bevölkerung Angst, da hier auch oft nach Nase geurteilt wurde. Also, die Nase von dem gefällt mir nicht, ab zur Folter.

  • Zu Kapitel 1:

    35 Jahre sind vergangen und aus Kinder wurden Erwachsene.


    Hier lernen wir den Sohn des Medicus, Simon Fronwieser, kennen. Obwohl er schon seit sieben Jahren seinem Vater hilft und auch selbst bereits Wunden versorgt hat, sind die Leute misstrauisch. Dabei pflegt er sich, putzt die Zähne, badet regelmäßig. Was musste er also noch tun, um anerkannt zu werden?


    Tja, und dann gab es Peter, das letzt verbliebene Familienmitglied des Josef Grimmer. Hatte es wirklich jemanden auf ihn abgesehen und dafür Peter mit Messerstichen attackiert?

    Und dann dieses ominöse Muttermahl. War da etwa eine Hexe am Werk gewesen?


    Ich bin gespannt, wie das Zusammenspiel von Historie und kriminalistischer Handlung funktioniert.

  • Kapitel 2


    Kapitel 2


    Bin schon gespannt, was es mit den Männern am Ende des Kapitels auf sich hat.

    Also ich sehe das so, daß ein gewisser Pfeffersack (den Ausdruck habe ich schon öfters gelesen. Gemeint sind wohl reiche Leute) einen Söldner oder was auch immer angeheuert hat, um Kinder, welche etwas gesehen haben, was sie nicht sollten, töten soll.

    Also hat der Grimmer-Sohn was beobachtet. Vielleicht wusste der Grimmer-Sohn das nicht mal. Bin gespannt.


    Hexenjagd. Die arme Hebamme.


    Das ist ja interessant. Der Scharfrichter hat bessere medizinische Bücher als der Medicus. Naja, er muss ja wissen, wo der 3. und 4. Halswirbel ist. :lol:



    Zu Kapitel 1:

    Ich bin gespannt, wie das Zusammenspiel von Historie und kriminalistischer Handlung funktioniert.

    Da bin ich auch gespannt.


    Nachtrag zum Prolog

    Meint ihr der Scharfrichter hat Lisl Baldrian gegeben? Soll ja als Überdosis gefährlich sein.


    Prolog

    Bevölkerung Angst, da hier auch oft nach Nase geurteilt wurde. Also, die Nase von dem gefällt mir nicht, ab zur Folter.

    Das Gefühl hatte ich bei Lisl als Kindermörderin. Vielleicht war das Kind tot geboren oder gar nicht ihr eigenes. So eindeutig war das nicht.

  • Kapitel 3

    Ach so einfach ist das. Wir beschuldigen die Hebamme. Der Gerichtsschreiber hat ja noch mehr zu sagen als der Bürgermeister.


    Was heißt es eigentlich, die Hebamme soll gestehen? Ist doch auch ein Todesurteil für Martha Stechlin?


    Unnötiges Aufsehen, Zeit und Geld sparen. Bei der Ratsversammlung steht der Fall Stechlin an oberster Stelle. Eigentlich haben der Gerichtsschreiber und der Bürgermeister Einigkeit erwartet. Doch der Jakob Schrevogl hat bedenken. Auch ein weiteres Mitglied der Ratsversammlung erhebt Einspruch, weil er im Wirtshaus eine Schlägerei beobachtet hat.


    Der Henker hat Anweisung, ein Geständnis der Hebamme zu entlocken. Er fühlt sich nicht wohl dabei. Gerechtigkeitssinn? Zweifel? Der Henker ist gar nicht so abgebrüht und kalt. Er macht zwar seinen Job, doch ohne Gerichtsverhandlung keine Verurteilung. Als Junge hatte er ja schon einmal gezögert. Wird er seine Arbeit in Frage stellen?

  • Kapitel 4

    Kuisl besucht die Hebamme im Loch. Die arme Frau wird beschuldigt der Hexerei und Schuld am Tod des Jungen zu sein.


    Kuisl möchte rausfinden, wer der Mörder ist. Ich habe den Eindruck, daß er zwiespältig ist. Er weiß, daß die Hebamme unschuldig ist und möchte sie deshalb auch nicht quälen. Die Hebamme ist ein Bauernopfer, damit die Stadt ruhig bleibt.


    Der Medicus ist mir sehr sympathisch. Klein aber oho. Ich mag ihn. Schade um den schönen Kaffee.


    Alraune. Habe ich schon mal gehört. Gibt es die wirklich? Muss ich mal googeln.


    Ein zweiter Junge ist Tod. Ein Hexenmal wird auch bei ihm gefunden. Die Hebamme sitzt ja im Loch. Also kann sie es nicht gewesen sein. Hoffentlich merken die Bewohner von Schongau das auch. Eher nicht. Der Hass, die Angst treibt um sich. Und tratschig ist es. [-(


    Also bis jetzt weiß ich nicht, was da so los ist. Kann mir keinen Reim drauf machen. Es geht jedenfalls um Geld. Warum weshalb? :-k


    Bei der Beschreibung von Kuisl, wenn er durch die Stadt schlendert, denke ich irgendwie an Rübezahl. So stelle ich mir den Kuisl vor. :lol:

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