Michaela Grünig - Palais Heiligendamm Reihe (ab 10.07.2022)

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  • Palais Heiligendamm Reihe - Band 1 - 3 - Seiten 1-9999

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  • Hallo, :winken:

    schön, dass ihr mit mir gemeinsam diese Reihe lesen möchtet.

    Ich denke, dass wir die einzelnen Bücher genießen sollten und habe mir deshalb überlegt, dass wir wöchentlich 4 Kapitel lesen. Wir quatschen anschließend über das Gelesene, seufzen und spekulieren, und dann erfolgt dann der Startschuss für die nächsten 4 Kapitel.

    Sollte jemand zeitlich in Verzug kommen ... keine Panik ... denn das wird im Laufe dieser Reihe wohl jedem mehrfach passieren.

    Ansonsten bin ich für Wünsche oder Anregungen sehr dankbar.

    In diesem Sinne .... Buch bereit legen und Wunschtermin posten, damit das Palais Heiligendamm nicht länger ohne uns sein muss.

  • Hallo,

    Mein Buch habe ich noch nicht. Also kann ich noch nicht mitreden. Es wird wohl in den nächsten Tagen hier eintrudeln.

    :lol: :winken:

    Wir haben Zeit... nur keine Eile. Erst wenn alle ihr Buch haben, legen wir los.

  • Schön, dass wir uns nun zu einen kleinen, feinen Grüppchen zusammengefunden haben.

    Ich gebe die Kapiteleinteilung jeweils vor und freue mich auf einen interessanten Austausch mit euch.

    Solltet ihr mal länger brauchen ist das kein Problem.

    Lesen soll ja Spaß machen!

  • zu Kapitel 1:

    Palais Heiligendamm, das gar nicht in Heiligendamm sondern in Doberan ist. 3 Töchter, die unzufrieden sind. Eine Angestellte, die wieder weg möchte. Puh, allerhand los im Hotel.


    Wie gefällt euch eigentlich das Cover? Mich beflügelt es sozusagen. Es erinnert mich an meine Urlaube an der Ostsee und weckt gewisse Erinnerungen.

  • zu Kapitel 1

    Hallo, liebe Mitleserinnen! :winken:

    Das ist nun also meine erste Minileserunde, und ich freue mich auf den direkten Austausch mit euch.


    Der Einstieg ins erste Kapitel hat mir nicht so ganz gefallen, weil ich diese Elisabeth irgendwie kindisch fand. Mit 19 Jahren sollte man den Gast eines Hauses doch nicht als "gemein" bezeichnen, sogar als "hundsgemeinen Kerl" (Seite 18). Ist das nicht ein wenig übertrieben in der Ausdrucksweise? Ein bisschen Kritik (auch wenn sie sich aufs Hotel bezieht) sollte man in diesem Alter schon vertragen und nicht gleich so harsch reagieren. Oder was meint ihr?

    Dennoch bin ich sehr gut in die Geschichte hineingekommen.

    3 Töchter, die unzufrieden sind.

    Obwohl es ihnen an nichts fehlt, außer, dass sie sich mit langweiligen Handarbeiten befassen müssen. Luxussorgen für das Dienstmädchen Minna, die von früh bis spät schuften muss. Das kann man schon verstehen, dass sie die jungen Damen beneidet.


    Robert, der jüngere Sohn der Kuhlmanns, dürfte mit den Ideen seines Vaters allerdings auch nicht so ganz harmonieren. Da werden sicher noch Kämpfe ausgetragen, denke ich mal.

    Eine Angestellte, die wieder weg möchte.

    Ja, sie fühlt sich einerseits einsam und andererseits bedrängt von einem Pagen. Da ist die "Fluchttendenz" nur zu verständlich.

    Wie gefällt euch eigentlich das Cover?

    Mir gefallen diese romantischen Cover fast immer sehr gut, so auch dieses. :love:

    Liebe Grüße

    Lorraine :)


    "Es ist leichter das Buch zu behalten, als das was drinnen steht." (Michel de Montaigne) :study:

  • Kapitel 1

    Hallo :winken:,

    Also ich muss sagen, ich bin begeistert vom ersten Kapitel.

    Die vielen Personen überfordern mich nicht. Das Personenverzeichnis vorne (👍) ist sehr hilfreich. Dann das Zitat im Bucheinschlag vom 1. Kapitel verheißt schon Frauenpower. Das Cover gefällt mir sehr gut. Dezente Kleidung. Weiße Bluse wie das Hotel, Hutschleife, Brosche, Rock dunkles blaugrün wie das Meer. Buch in der Hand wie Frauenpower. :lol: Leider kann ich nicht erkennen, was sie in der rechten Hand hält. Soll das eine Tasche sein? Titel hervorgehoben mit Geschnörkel.👍


    zu Kapitel 1:

    Palais Heiligendamm, das gar nicht in Heiligendamm sondern in Doberan ist.

    Das hat mich gewundert. Palais habe ich mal gegoogelt. Da wurde beim Namen schon ordentlich aufgetrumpft.



    zu Kapitel 1


    Der Einstieg ins erste Kapitel hat mir nicht so ganz gefallen, weil ich diese Elisabeth irgendwie kindisch fand. Mit 19 Jahren sollte man den Gast eines Hauses doch nicht als "gemein" bezeichnen, sogar als "hundsgemeinen Kerl" (Seite 18). Ist das nicht ein wenig übertrieben in der Ausdrucksweise? Ein bisschen Kritik (auch wenn sie sich aufs Hotel bezieht) sollte man in diesem Alter schon vertragen und nicht gleich so harsch reagieren. Oder was meint ihr?

    Stimmt. Man merkt dadurch, daß sie noch nicht so ganz reif ist. Verstehe ich aber. Denn das Hotel ist Familienbesitz. Die Aussage von Falkenheyn hat sie wohl beleidigt.



    zu Kapitel 1

    Eine Angestellte, die wieder weg möchte.

    Ja, sie fühlt sich einerseits einsam und andererseits bedrängt von einem Pagen. Da ist die "Fluchttendenz" nur zu verständlich.

    Minna hat Heimweh und weiß nicht, wann sie ihre Familie wiedersehen kann. Außerdem scheint Frau Kuhlmann sehr streng zu sein. Und ein Hotelbetrieb läuft ja rund um die Uhr.


    Ich bin gespannt, in welche Richtung das alles geht. Mir gefällt auch, daß das Leben der Angestellten einbezogen wird. Mit was für Probleme die obere und untere Gesellschaft zu kämpfen hat.


    Jetzt weiß ich auch, warum Männer nicht gerne tanzen. Weil sie gleichzeitig eine Verbindung mit der Frau eingehen. :totlach:

  • Leider kann ich nicht erkennen, was sie in der rechten Hand hält. Soll das eine Tasche sein?

    Ja, das hätte ich auch so gesehen. Ein schmales Täschchen, fast wie für einen Opern- oder Konzertbesuch heutzutage. Vielleicht haben die vornehmen Damen im Jahre 1912 solche Accessoires auch tagsüber ausgeführt. :-k

    Palais habe ich mal gegoogelt. Da wurde beim Namen schon ordentlich aufgetrumpft.

    Das hat mich auch gewundert. Palais verbinde ich eher mit einem schlossähnlichen, zumindest herrschaftlichen Gebäude, nicht mit einem Hotel.

    Man merkt dadurch, daß sie noch nicht so ganz reif ist.

    Was auch wieder gut ist, da bleibt noch Spielraum für die Entwicklung.

    Mir gefällt auch, daß das Leben der Angestellten einbezogen wird.

    Ja, das mag ich auch sehr gerne, wenn es gut und realistisch beschrieben wird.


    In der Tuchvilla-Reihe, die ich kürzlich begonnen habe, wird dem Personal auch sehr viel Raum gegeben. Diese Abschnitte habe ich meist lieber gelesen als diejenigen über die "Herrschaft". :uups:

    Liebe Grüße

    Lorraine :)


    "Es ist leichter das Buch zu behalten, als das was drinnen steht." (Michel de Montaigne) :study:

  • Kapitel 1


    zu Kapitel 1:

    Palais Heiligendamm, das gar nicht in Heiligendamm sondern in Doberan ist.

    Das hat mich gewundert. Palais habe ich mal gegoogelt. Da wurde beim Namen schon ordentlich aufgetrumpft.

    Bescheidenheit ist eine Zier, es geht aber auch gut ohne ihr. :winken:

  • Kapitel 2

    Ich schreibe heute also mal einen kurzen Eindruck zu diesem Abschnitt nieder, der mir gut gefallen hat.


    Dem schüchternen Paul fällt der Umgang mit den Gästen gar nicht leicht, wie wir erfahren haben. Im Gegensatz zu seinem Vater ist small talk wohl nicht seine Sache, da muss er immer überlegen, was er sagen soll, der Arme. Dafür liegt ihm die Musik. Oberkellner Robert scheint nicht nur Pauls Klavierspiel zu gefallen, er mag auch den Juniorchef. Ob sich die beiden anfreunden werden? Und ob das gern gesehen werden wird, sowohl seitens der Familie als auch vom übrigen Personal? Pauls Mutter ist ja nicht ohne Standesdünkel.


    Elisabeth hat es faustdick hinter den Ohren, und sorgt beim Speisen im Grand Hotel mit dem Haar ihrer Schwester für ordentlichen Wirbel. Ob Falkenhayn ihr Manöver durchschaut hat?


    Die arme Minna kommt in der Wäscherei ja in arge Bedrängnis. Ob das der Page war, der ein Auge auf sie geworfen hat?

    Was für eine Schinderei muss das Waschen vor gut hundert Jahren gewesen sein! Überhaupt die Bettwäsche! Daran denke ich auch heute oft, wenn ich sie in die Maschine stecke. Da haben wir es im modernen Leben schon gut. Ich kann mich aber noch ganz dunkel an die Zeit erinnern, als es auch bei uns noch keine Waschmaschine gab und meine Großmutter mit der Wäscherumpel zugange war und alle Stücke händisch auswringen musste. An diesen Waschtagen wurde dann auch nicht viel gekocht.

    Solche Kindheitserinnerungen hat die Lektüre also auch in mir geweckt.


    Nun bin ich aber schon neugierig wie es weitergeht im Hotelbetrieb.

    Liebe Grüße

    Lorraine :)


    "Es ist leichter das Buch zu behalten, als das was drinnen steht." (Michel de Montaigne) :study:

  • Zu Kapitel 2:

    Oh, ich muss schon sagen, ganz schön ausgebufft das Fräulein Tochter. Sie lässt nichts unversucht, um das Grand Hotel schlechter dastehen zu lassen. Aber ganz sicher wurden diese Tricks ja beobachten.

    Spannend fand ich nun auch den Cliffhanger am Ende des Kapitels. Wer hat Minna da gepackt?

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