Felicitas Fuchs - Minna. Kopf hoch, Schultern zurück

  • Kurzmeinung

    frettchen81
    Interessante Geschichte, die so vor sich hin plätschert. Charaktere haben keine Tiefe. Schade
  • Kurzmeinung

    Chattys Buecherblog
    Ein toller Reihenauftakt, der neugierig auf die Fortsetzung(en) macht.
  • Das neue Buch von Felicitas Fuchs erschien am 14. Juni 2022 mit dem Titel "Minna. Kopf hoch, Schultern zurück" als Taschenbuch im Heyne Verlag. Es ist der 1. Band aus der Mütter Buchreihe.


    Allgemeines zur aktuellen Ausgabe:

    ISBN: 978-3453426436

    Sprache: Deutsch
    Ausgabe: Taschenbuch mit 608 Seiten
    Preis: 15,00 €
    oder als ebook für 9,99 €


    Klappentext:

    Düsseldorf 1924. Die junge Schneiderin Minna stammt aus einfachen Verhältnissen und kommt mit großen Hoffnungen in die mondäne Stadt. Sie will glücklich werden, sich aus der Armut befreien und eine Familie gründen. Als sie sich in den wohlhabenden Fred verliebt, scheinen sich alle Wünsche zu erfüllen. Doch ihr starker Wille und ihr Erfolg als Schneiderin stellen die Ehe immer wieder auf die Probe. In der Zeit, in der sie lebt, gibt es kein Verständnis für eine Frau, die eigene Entscheidungen trifft. Schon bald muss Minna zwischen den Konventionen und ihren Wünschen wählen, und ihre Träume scheinen in weite Ferne zu rücken. Doch Minna kämpft gegen alle Widerstände um ihr Glück.


    Mein Leseeindruck:

    Das rosa Cover hätte mich in einer Buchhandlung nicht wirklich angesprochen, es war vielmehr der Titel der für mich den Reiz ausgemacht hatte. Der Reiz, mich mit dem Buch näher zu beschäftigen. Obwohl ich eigentlich eher etwas "schlankere" Bücher bevorzuge, hatte mich die Geschichte um Minna irgendwie neugierig gemacht.
    Die Autorin berichtet über das Ende des ersten Weltkrieges und lässt ihre eigene Familiengeschichte einfließen. Dieses spürt man besonders bei der Figur der Minna. Ich habe sofort festgestellt, dass hier eine ganz besondere Verbindung besteht.
    Die Welt dreht sich aufs Neue und inmitten des Ganzen, ist Minna, die eigentlich doch nur ein schönes und zufriedenes Leben führen möchte. Mann, Kinder und Zufriedenheit. Aber wie das Leben so spielt. Es hält immer wieder Überraschungen bereit. Gute und weniger gute.
    Obwohl mir dieser Reihenauftakt sehr gut gefallen hat, gab es doch hin und wieder etwas träge Stellen, die sich jedoch leicht ignorieren ließen.
    Fazit:

    Mit dem über sechshundertseitigen Auftakt "Minna. Kopf hoch, Schultern zurück" führt uns die Autorin nach Düsseldorf. Genauer gesagt, in die zwanziger Jahre einer Großstadt, die den ersten Weltkrieg gerade überstanden hat. Die Menschen und Schicksale der Nachkriegsjahre werden sehr gut in Szene gesetzt und glaubhaft geschildert. Inmitten dieses Lebens befindet sich auch Minna, die als Hauptprotagonistin die Familiengeschichte der Autorin erzählt. Aufgrund des leicht verständlichen Schreibstils plätschert die Geschichte vor sich hin ohne aufzuwühlen.

    Mir hat dieser Reihenauftakt zur Mütter-Reihe sehr gut gefallen und ich warte nun gespannt auf die Fortsetzung.


    Meine Bewertung: ⭐⭐⭐⭐

  • Die Geschichte ist irgendwie interessant, wie die Zeiten so waren. Gleichzeitig bleiben die Charaktere ohne Tiefe.

    Ach, ja, dann stirbt jemand. Man weint ein zweimal, lenkt sich an und weiter geht's..

    Das Buch streift ernste Themen ohne dass man sich damit wirklich auseinander setzen muss.

    Minna schafft viel, macht viel aber sie bleibt mir total fremd.


    Ich hab Seiten zwischen durch nur quer gelesen, weil ich wissen wollte wie es endet.