Joshua Tree - Oberon entfesselt

  • Kurzmeinung

    ViktoriaScarlett
    Der Finalband beendete die Geschichte mit spannungsgeladenen und actionreichen Szenen.

Anzeige

  • Der Finalband der Tetralogie beendete die Geschichte mit spannungsgeladenen und actionreichen Szenen, bei denen ich ununterbrochen mitfieberte. Details schildere ich dir spoilerfrei im Text.

    Zitat
    Inhaltsangabe:
    Dies ist die letzte Reise der Oberon.
    Nach der verheerenden Schlacht um SOL arbeiten Menschen und Clicks an einem brüchigen Frieden. Die Gräben zwischen den Spezies reichen tief und sind von Jahrzehnten des erbarmungslosen Krieges gezeichnet. Inmitten dieser fragilen Stille mehren sich die Anzeichen, dass die Verschwörer um das alte Harbingen gerade erst begonnen haben, ihre teuflischen Pläne zu einem blutigen Ende zu bringen. Denn sie haben ein Ziel, das der Föderation endgültig den Kopf abschlagen könnte: ihre Brüder um Ludwig von Borningen aus dem Exil zu rufen, jetzt, wo die Kernwelten in Schutt und Asche liegen und die Flotte nicht mehr existiert. Die letzten Hoffnungen ruhen auf der Oberon und der Crew der Quantum Bitch, die rasch nach Harbingen vorstoßen und ihre ehemaligen Landsleute daran zu hindern sollen, den mühsam erarbeiteten Frieden zu zerstören. Doch dort erwartet man sie bereits …
    (Quelle: amazon.de, Datum: 15. Juni 2022)


    Meine Meinung zum Cover:

    Das Cover ist dem eines Finales würdig. Man sieht sofort, dass es noch einmal hoch hergehen wird und es zu einer Schlacht kommen musste. Außerdem ist der Titel Programm, denn die Oberon sieht eindeutig entfesselt aus. Die Gestaltung ist gelungen, detailreich und wirkt trotz der Menge an Elementen nicht überladen.


    Meine Meinung zum Inhalt:

    Auf diesen Finalband habe ich gemeinsam mit vielen Fans von Joshua Trees Büchern hin gefiebert. Endlich konnte ich ein letztes Mal in die Geschichte eintauchen. Wie immer, ließ sich auch dieses Buch flüssig und relativ schnell lesen. Trotz vieler eingeflochtener technischer Erklärungen gab es stehts einen guten Flow.


    Es gab kein einziges Kapitel, das ich nicht spannend fand. Von Beginn an baute sich ein Spannungsbogen auf, der sich über die gesamte Geschichte hielt und noch stärker wurde. Erneut gab es mehrere Handlungsstränge, durch die ich aus allen Sichten viel erlebte. Aus Spoilergefahr erzähle ich dir nichts Genaueres darüber. Natürlich waren auf der Oberon wieder Silly, Jason, Nicholas und viele weitere aus der Crew dabei. Ohne sie könnte die Oberon ja nicht fliegen, geschweige denn ihre Missionen erfüllen. Natürlich waren auch Dev und seine Crew am Start, wenn auch nicht ganz freiwillig. Wir kamen sogar Kapitel aus der Sicht der Verschwörer zu lesen. Bei Letzteren fand ich eine Szene besonders eindrücklich. Wie es der Klappentet verrät, hatten auch die Exilanten Anteil an der Story. Die Kapitel zu schreiben war eine gute und wirkungsvolle Idee, sowie wichtig für das Gesamtgeschehen. So ergab sich in Summe ein gutes Bild, das mich als Leserin nach und nach alles verstehen ließ und mich damit die fehlenden Puzzleteile an ihre letzten Plätze setzen ließ. Vergessen dürfen wir auf keinen Fall die Clicks, auch sie haben ihren Platz inmitten der Ereignisse.


    Vor lauter Spannung und Neugier las ich die zweite Hälfte des Buches an einem einzigen Tag. Ich war viel zu tief im Geschehen versunken und konnte bzw. wollte das Lesen nicht unterbrechen. Über die Handlung selbst möchte ich dir aus Spoilergründen gar nicht viel verraten. Es gab viele actionreiche, dramatische und gnadenlose Abschnitte. Wie es in Kämpfen so ist, floss einiges an Blut und viele starben. Die Schachtbeschreibungen waren blutig, doch nicht übertrieben dargestellt. Es ging zwar oft sehr rasant dahin, doch konnte ich dem Geschehen folgen und mir gut vorstellen, was an den verschiedenen Fronten geschah. Schlussendlich waren jeder Kampf, jedes Gespräch und jede Wendung äußerst bildhaft.


    Es schien, als würden alle Pläne ineinandergreifen und doch war der Zweifel da. Bangend um einen guten Ausgang las ich weiter. Mehr als einmal fiel ich in Schockstarre und angespanntes Innehalten, bis es zu einem Moment kam, denn ich erstmal verarbeiten musste. Ich schuckte und schon ging es weiter. Dann war es geschafft. Die Epiloge kamen. Mehrere? Ja, aus gutem Grund, denn du selbst herausfinden musst. Jedenfalls bin ich der Meinung, dass dies ein runder Abschluss war. Man weiß Bescheid, doch wurde nicht alles bis ins Detail vorgekaut. Ein bisschen Fantasie blieb uns selbst überlassen.


    Nach dem Beenden musste ich noch eine Weile an bestimmte Szenen mit Jason oder Silly Denken. Trotz den vielen Geschehnissen war zwischendurch auch Zeit für Emotionen, was den Protagonisten Tiefe gab und die Bindung zu ihnen stärkte.


    Mein Fazit:

    Mit dem vierten Band wurde die Tetralogie gebührend abgeschlossen. Die Handlung war stets spannungsreich und zum Mitfiebern. Wendungen und gefährliche Situationen gab es zu Hauf. Blutige Kämpfe und Schlachten mit tödlichem Ausgang waren Teil des Geschehens. Ich war so tief versunken, dass ich das halbe Buch an einem Tag las. Joshua Trees Idee und Pläne begannen ineinander zu greifen und offenbarten nach und nach die letzten Züge. Die Wahrheit lag auf dem Tisch und der Ausgang war ungewiss. Die Oberon entfesselte wortwörtlich alles, was sie hatte. Am Ende kam es zu einer Schlacht, die unausweichlich schien. Das Ende stellte mein Leserherz zufrieden, auch wenn es zur Hälfte todtraurig war.


    Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!


    Das Buch wurde von mir vorabgelesen. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

Anzeige