Stephen King - Sara / Bag of Bones

  • Buchdetails

    Titel: Sara


    Verlag: Heyne

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 640

    ISBN: 9783453160811

    Termin: November 1999

  • Bewertung

    4.2 von 5 Sternen bei 60 Bewertungen

    84% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Sara"

    Nach dem tragischen Tod seiner Frau Jo, den er nicht verwinden kann, fährt der erfolgreiche Schriftsteller Michael Noonan zu seinem Sommerhaus, wo er einst glückliche Tage mit Jo verbracht hat. Dort jedoch wird er von Alpträumen geplagt, hört nächtliche Schreie und erhält mysteriöse Botschaften. Beherrscht der unheilvolle Geist der einstigen Besitzerin, der schwarzen Jazzsängerin Sara, das Haus? Michael wird klar, daß er in den Bann eines mörderischen Fluchs geraten ist, der unerbittlich seine Opfer fordert. Verzweifelt versucht er, das Unheil aufzuhalten, aber da hat das Böse bereits von ihm selbst Besitz ergriffen...
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  • Ich habe die Suchfunktion benutzt und es nicht gefunden... Jetzt wird´s aber Zeit :wink:



    Aus der Amazon.de-Redaktion
    Bei Sara ließ sich Stephen King zum Teil von Daphne du Mauriers Klassiker Rebecca inspirieren, doch will er in seinem Horror- und Liebesroman natürlich nicht nur Tribut zollen. Wie in Mauriers Roman Manderley geht auch in Kings geheimnisvollem Landhaus Sara am Ufer des abgelegenen Dark Score Lake der Geist der kürzlich verstorbenen Gutsherrin umher. In Sara treiben jedoch gleich ganze Familien von blutrünstigen Dämonen ihr Unwesen. Bei seinen Nachforschungen zum Tod seiner Frau weckt der Protagonist und Romanautor Michael Noonan gleich sämtliche schlafende Geister. Nach und nach stellt sich heraus, daß seine Frau entweder selbst etwas zu verbergen hatte oder irgendeinem schrecklichen Skandal auf dem Grunde des Dark Score Lake auf der Spur war. Wie auch in Stephen Kings letztem Buch Glas ist Sara stellenweise nicht gerade besonders realistisch, und allzu neugierige Erzähler laufen deshalb Gefahr, diese Welt zu verlassen und eine andere, ziemlich feindselige zu betreten.
    Auch spukt in Sara der Geist von Herman Melville und Ray Bradbury: während des gesamten Buches spürt der Leser die Autoren förmlich und dasselbe gilt auch für die beiden Romanzen des Buches (der Held sinnt über seine Ehe nach und verliebt sich dabei in eine junge alleinstehende Mutter mit einer bezaubernden übersinnlichen Tochter). Zudem enthält das Buch eine heitere Satire auf die Welt der Bestseller: An gegebener Stelle klagt der Protagonist sein Leid mit den Worten: "Publicity machen ist, als ob man in ein Sushi-Restaurant geht und selbst das Sushi ist." Durch die intensive Beschäftigung mit der Liebe, kinderreichen Familien, dem Leben des Protagonisten und Kindern in Gefahr erinnert das Buch an einen Roman von John Irving. Gleichzeitig ist es aber auch ein Stephen-King-Klassiker, voll von geistreichen Phrasen, sarkastischem Humor und blutrünstigen Monstern, die ihre Krallen nach Ihnen ausstrecken, während Sie unter Ihrer Bettdecke kauern. --Tim Appello -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.



    Kurzbeschreibung
    Seit dem Tod seiner Frau bringt der Bestsellerautor Michael Noonan keine Zeile mehr aufs Papier. Da er in seinen Träumen immer wieder sein Sommerhaus in Maine sieht, zieht er sich dorthin zurück, um die Schreibblockade endlich zu überwinden. Doch auf dem Haus liegt ein Fluch. Wird auch Michael in den Bann des Bösen geraten? «King ... wie seine Fans ihn lieben.» DER SPIEGEL




    Ich habe Sara vor einiger Zeit gelesen und war überrascht, wie anders King hier schreibt als in den anderen Büchern, die ich von ihm kenne. Er benutzt nur wenige Bilder, wie er das sonst sehr detailverliebt tut sondern spielt mit der Psyche des Lesers. Mit ganz alltäglich Dingen, die jedem Menschen in jedem Haus dieser Welt begegnen könnten, ohne dass man sich normalerweise Gedanken darüber machen würde... Bis man "Sara" gelesen hat:loool: Ich fand dieses Buch höchst beunruhigend. Und zwar so beunruhigend, dass ich es nachts aus meinem Schlafzimmer in den Flur verbannt hatte, weil ich nicht mit ihm in einen Zimmer "schlafen" wollte aus Sorge, irgendwas könnte "rausrutschen" 8-[

    I never saw a wild thing sorry for itself. A small bird will drop frozen dead from a bough without ever having felt sorry for itself.
    D. H. Lawrence


    :study: Carlos Ruiz Zafón - Der Schatten des Windes
    :study: Cornelia Funke - Die wilden Hühner (Fuchsalarm)

  • Zitat

    Original von Shana
    Und zwar so beunruhigend, dass ich es nachts aus meinem Schlafzimmer in den Flur verbannt hatte, weil ich nicht mit ihm in einen Zimmer "schlafen" wollte aus Sorge, irgendwas könnte "rausrutschen"


    Das kann ich gut nachvollziehen. Bei mir was es so, dass ich, wenn ich abends in dem Buch las, niemals auf dem Bauch, sondern nur auf dem Rücken lag - damit ich die Türe immer im Auge hatte. Und wenn ich nachts aufstehen mußte, hatte ich das deutliche Gefühl, dass im Wohnzimmer jemand sitzt. Außerdem schaffte ich es lange nachdem ich mit dem Buch fertig war nicht, unters Bett zu schauen. Wer "Sara" kennt, weiß warum...


    Uuuuuuuah! 8-[


    Jedenfalls eines seiner besten Bücher!

  • Jaaaa :loool: Unters Bett konnte ich auch nicht schauen und jetzt wo du mich daran erinnerst denke ich, kann ich es heute schon wieder nicht :shock:

    I never saw a wild thing sorry for itself. A small bird will drop frozen dead from a bough without ever having felt sorry for itself.
    D. H. Lawrence


    :study: Carlos Ruiz Zafón - Der Schatten des Windes
    :study: Cornelia Funke - Die wilden Hühner (Fuchsalarm)

  • An solche Angstzustände kann ich mich gar nicht mehr erinnern, ist aber auch schon ziemlich her, dass ich das Buch gelesen habe... Wenn mein SUB nicht so hoch wäre, würde ich es glatt noch einmal lesen, nachdem ich Eure Aussagen gelesen habe! :thumright:

    Ich höre :musik: gerade "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" von Joel Dicker.

  • Ja war eindeutig eins der Besten von King. Ein Geist der herumspukt weil ihm zu Lebzeiten furchtbares angetan wurde ( Sara´s Geschicht ist echt grauenhaft). Einfach schön schaurig. Man sollte es vielleicht nicht kurz vorm Schlafengehen lesen :shock:

    Tauche ein in das Buch, wie du ins Wasser tauchst.
    Armut erwartet den, der dort nicht hingeht.
    Ägyptische Weisheit

  • Kasalla


    Ich kann Dir da nur zustimmen - Angstzustände hat dieses Buch bei mir auch nicht ausgelöst. Ich fand es sogar ausgesprochen langatmig, denn eigentlich alle angesprochenen Themen hat er in anderen Bücher schon wesentlich besser behandelt und die Spannungsmomente waren sehr traditionell und vorhersehbar. Eindeutig kein King, den ich ein zweites Mal lesen würde, selbst bei einem niedrigeren SUB. :wink:


    Gruß
    Ute

  • mein lieblingsbuch von stephen king.. und das, obwohl ich ihn eigentlich nicht wirklich mag.. meiner meinung nach gibt es sehr viele miese bücher von ihm und nur ab und an einen kleinen lichtblick... sara ist ein lichtblick davon!


    solltet ihr es nicht kennen - kauft es und lest es ; ) ..

  • Irgendwie ist das Buch tatsächlich ein High-light von King. Manchmal war ich echt gerührt von der Geschte, was bei mir selten vorkommt. Kommt dazu, dass ich genau um diese Zeit diesen Film von Hitchcock (Rebbeca) gesehen habe, wo es am Anfang (Des Filmes und von Sara) heisst:
    Gestern nacht träumte ich, ich sei wieder in Manderley. (...) Wie ich da still, mit
    verhaltenem Atem stand, hätte ich schwören können, das Haus sei nicht bloß eine
    leere Schale, sondern belebt und beseelt, wie es früher gelebt hatte.


    echt unheimlich

  • Ich hatte am Anfang Probleme in die Story hineinzufinden. Sie kontne mich zunächst gar nicht fesseln. Zum Schluss wurde die Geschichte dann doch noch spannend. Ich weiß nicht, aber irgendwie hat dieses King-Buch keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Ich glaube ich müsste es noch einmal lesen. Vlt. war ich damals einfach ein wenig zu jung. :-k Momentan kann ich dem Buch nur 3 von 5 Punkten geben. :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

  • "Bag of Bones" war eines meiner letzten King-Bücher, die ich gelesen habe. Ich würde ihm jetzt :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: geben.


    Aber gegruselt habe ich mich nicht. Da fand ich ES viel gruseliger (oder Misery, da hats mir den Magen umgedreht, als Annie ihm die Füße ... lassen wir das), aber bis jetzt ist es mir erst ein mal passiert, dass ich echt Schiss hatte, weiterzulesen. Das war bei THE STAND - DAS LETZTE GEFECHT. Die Szene, wo (weiß jetzt den Namen nicht mehr, Larry oder Stu ;-) durch den Tunnel muss und der Leser schon vorher weiß, dass da was ganz Grausiges auf ihn wartet ;-)


    :P

  • Ich habe noch nie etwas von Stephen King gelesen.



    Aber da ich ein Fan des gepflegten Horrors bin muss ich
    sagen das Sara mein Interesse geweckt hat und gleich mal auf meine Wunschliste
    landet und das ganz oben.

  • Also "Sara" ist nun in meinem SuB mal etwas nach oben gerutscht...
    Endlich mal ein Buch, das nicht auf meiner Wunschliste landet... natürlich nur, weil ich es bereits besitze.

  • Ich war eigentlich der Meinung dass ich meine Stephen-King-Phase endgültig hinter mir gelassen hätte - aber Ihr habt mich doch jetzt echt neugierig gemacht. :-k
    Mich mal wieder so richtig schön zu gruseln, wär schon einen Klick bei Amazon wert... :-,


    Nee, nee, dieses Forum ist nicht gut für mein Konto... 8-[

  • Also mir hat Sara sehr gut gefallen.
    Zugegeben, auch ich hatte am Anfang Schwierigkeiten mich in die Story hineinzufinden aber so spätestens ab Seite 100 konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.
    Ich würde sagen es ist eines der ruhigeren Bücher Kings, aber in der Ruhe liegt ja bekanntlich die Kraft ;o) ...
    Die Protagonisten der Geschichte fand ich überzeugend, die "Guten" kamen sehr symphatisch und die "Bösen" sehr übel rüber
    Die Story fand ich sehr interessant und auch der typisch "King`sche" Humor kam nicht zu kurz.


    Für den etwas schleppenden Anfang ziehe ich einen halben Stern ab, bleiben also :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: Sterne für "Sara" von meiner Seite.


    Dieses Buch von King empfehle ich gerne weiter.

  • Das Buch liegt jetzt schon seit Jahren auf meinem SuB, ohne das ich ihm irgendeine Beachtung geschenkt habe. Dank dieser Rezi ist es jetzt ein großes Stück nach oben gerutscht. :lol:

    :study: Die Shannara Chroniken - Elfensteine - Terry Brooks
    2016 gelesen: 20
    Aktueller SuB: 248




  • Habe das Buch nach den vielen guten Rezensionen hier jetzt auch gelesen und muss sagen, dass ich doch etwas enttäuscht war.
    Die Charaktere wirkten auf mich gut konstruiert und ausgewogen. Besonders in den Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen, da man im Vorfeld viel über seine Lebensgeschichte etc. erfährt. Aber nichts anderes habe ich von einem King erwartet, schließlich zeichnet sich ein King mMn durch eine besonders breite Darstellung des Lebens seiner Charaktere zu Beginn eines Romans aus, sowie eine seeeehr lange steigende Spannungskurve und zumindest insoweit wurden meine Erwartungen voll erfüllt. Die Handlung als solche enthält ab Mitte bis Ende des Romans typische kingsche Horrorelemente. Aber nun der für mich springende Punkt: Ich wartete aufgrund der sehr positiven Rezensionen auf den absoluten "Schocker" der mich fesselt, ähnlich wie bei "ES", leider vergebens. Zu viel Leben und zu wenig Horror. Nur ein Poltergeist der Buchstaben verrückt, kann keinen "Horror-Roman" begründen....Die Konstruktion des Romans ähnelt im übrigen für mich sehr dem "Friedhof der Kuscheltiere". Für meinen Geschmack steigert sich die Handlung zu langsam und zu "flach", lediglich die letzten 50-100 Seiten sind wirklich fesselnd und sind am ehesten dem "Horror-Genre" zuzuordnen.


    Fazit: Wer Bücher wie Friedhof der Kuscheltiere und Es von King liebt, wird auch dieses Buch mögen und sollte zugreifen. Wer keine absoluter "King-Fan" ist, so wie ich, sollte nicht zu viel erwarten...

    Auf! Auf, ihr Reiter Théodens! Speer wird zerschellen, Schild zersplittern!

    Ein Schwert-Tag! Ein Blut-Tag! Ehe die Sonne steigt!

    Reitet! Reitet nun! Reitet zur Vernichtung und zum Ende der Welt! Tod!

  • Schriftsteller Michael Noonan trauert um seine verstorbene Frau und schlägt sich seit ihrem plötzlichen Tod vor vier Jahren mit einer ausgewachsenen Schreibblockade herum. Einer inneren Stimme folgend zieht er sich in sein Sommerhaus zurück, welches am Dark Score Lake nahe Castle Rock in Main liegt.

    Der Name des Hauses ("Sara Lacht") geht auf die frühere Besitzerin und deren Vorliebe für häufiges und lautes Lachen zurück - der Jazz-Sängerin Sara Tidwell, die zu Begin des vergangenen Jahrhunderts dort lebte.

    In dem Haus jedoch scheint es zu spuken. Michael hört mehrfach Stimmen und auf seinem Kühlschrank formieren sich, ohne sein Zutun, Magnetbuchstaben immer wieder zu Wörtern und kurzen Nachrichten an ihn.
    Als er dann auch noch zufällig die Bekanntschaft der jungen Witwe Mattie Devore und deren kleinen Tochter Kyra macht und den beiden dabei helfen möchte, sich gegen Matties durchtriebenen und hinterlistigen Schwiegervater Max zur Wehr zu setzen, nehmen die unheimlichen und dramatischen Geschehnisse immer schneller ihren Lauf und Michael droht selber in den Bann des Bösen zu geraten. Denn irgendwie scheinen die aktuellen Ereignisse auch mit seiner eigenen Vergangenheit verknüpft zu sein ....

    Es hat mir einige Stunden Lesevergnügen bereitet, mich durch diese rund 640 Seiten zu lesen. Der Roman erschien im Jahre 1998 (Originaltitel: Bag of Bones) und trägt ganz eindeutig die Handschrift Stephen Kings und erinnert sehr stark an Werke aus seiner Anfangszeit.

    Wie immer vermischt der Autor in seinen Romanen verschiedene Genre und so wird in "Sara" ein Drama angereichert mit einem Schuss Spannung, einer Prise Horror, einer Spur übersinnlicher Fähigkeiten und einem fast schon verwehtem Hauch Romantik. Selbstredend, dass King auch in diesem Roman wieder zur altbekannten "Quasselstrippe" mutiert.

    Falls man keine Abneigung hegt gegen das Verwenden vieler Wörter, sondern ganz im Gegenteil einen langsamen Storyaufbau bevorzugt und nicht so gerne von einer sich überstützenden Handlung überrollt wird, ist man bei King immer auf der sicheren Seite. Dafür wird man belohnt mit einer Story, die fast filmartig vor der Leinwand des eigenen Kopfkinos abläuft.


    Bewertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

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