Nicole Knoblauch - Noble Match

Anzeige

  • Die junge April Woods ist als Teamassistentin mittendrin in der neuesten amerikanischen Bachelor-Show Noble Match. Sie muss sich nicht nur mit großspurigen Produzenten, intriganten Teamchefs und kapriziösen Kandidatinnen herumschlagen, sondern auch mit Kayden Devlin, dem Star der Show.


    Der schottische Duke hat ganz eigene Vorstellungen davon, wie alles ablaufen sollte, und mit seiner durch und durch britischen Lebensart erobert Kayden die Herzen der Damen und des Publikums im Sturm. Nur April setzt alles daran, sich seinem Charme zu entziehen – für sie steht weit mehr auf dem Spiel als nur ihr Herz.


    Quelle: Amazon.de



    „Noble Match“ ist mein zweites Buch von Nicole Knoblauch und ich las es, weil mir das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe (More than Love - Was dein Blick mir sagt) so gut gefiel, denn mit Themen á la Bachelor kann ich nicht viel anfangen. Auch im Fernsehen mache ich um solche Dating-Sendungen, egal wie sie heißen, einen Bogen.


    Ich war auch am Anfang noch skeptisch, habe mich gefragt, wie viel Raum die Sendung einnehmen wird und habe nach Beginn des Lesens mehrmals überlegt, ob ich es wagen oder abbrechen soll. Ich habe es schlussendlich gewagt und bereue es nicht, denn je mehr ich las, desto mehr nahmen mich April und Kayden gefangen.


    Der Fokus der Geschichte liegt sehr auf April und Kayden, was ich begrüße. Die Sendung kann zwar nicht wegdiskutiert werden und hat auch großen Einfluss auf den Verlauf (was auch völlig in Ordnung ist), nimmt aber lange nicht den Raum ein, den ich befürchtet hatte. Wer hier mehr erwartet, wird vermutlich enttäuscht werden. Die Frauen, die als Kandidatinnen bei Noble Match teilnehmen, kamen mir daher auch sehr blass vor. Einen richtigen Bezug zu ihnen konnte ich nicht herstellen. Da empfand die ich Menschen hinter den Kulissen bzw. Aprils beste Freundin Lindsay prägnanter.


    April und Kayden haben mir gefallen. Die Emotionen waren greifbar. Da abwechselnd von den beiden die Geschichte erzählt wird, konnte ich ihre Handlungen und Entscheidungen gut nachvollziehen. Was Aprils Beurteilung einer bestimmten Sache angeht, hätte ich ihr manchmal gerne vor Augen gehalten, dass eine Medaille immer zwei Seiten hat. Ich hatte zwar auch überlegt, was dahinter stecken könnte, wollte aber nicht urteilen, bevor ich die andere Seite gehört hatte.


    Das Ende kam mir etwas zu plötzlich. Ein weiteres Kapitel wäre, zur Abrundung der Geschichte, schön gewesen.


    Von mir gibt es hier :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:

Anzeige