Werner Kellner - Todgeweiht im Odenwald

  • Buch info (Quelle: Büchertreff/Leserunde)

    Wie kam es dazu, dass eine mondän gekleidete Dame an einem ruhigen und sonnigen Ostersonntag in Waldmichelbach eine rot geschaltete Fußgängerampel überquerte und von einem Auto erfasst und getötet wurde? Lange bevor es dazu kommt, beunruhigt Steffi Schwaiger aus dem Ermittlerteam von Willy Hamplmaier zu Beginn der Geschichte das Schicksal einer jungen Drogenabhängigen, die das Team vor einiger Zeit aus einem Edel-Puff befreit hat. Und es ist nicht die einzige Frage, die Steffi umtreibt. Wirkt der Fluch heute noch nach, mit dem das im Mannesstamm ausgestorbene Geschlecht der Freien Herren von Crumpach-Rodenstein bedroht wurde? Steffi Schwaiger begibt sich unversehens in Lebensgefahr..


    Autoreninfo (Quelle: Büchertreff/Leserunde)

    Werner Kellner, geboren 1948, ist verheiratet, er hat eine Tochter und einen Sohn. Nach dem Studium der Physik an der TU Wien hat er weltweit für Kraftwerksprojekte gearbeitet. Bei seinen Geschäftsreisen vorwiegend nach Asien, Amerika und Südafrika sowie über eine Vielzahl von Studienreisen lernte er fremde Kulturen und Menschen kennen und schätzen. Er ist eingebunden in alle Facetten menschlichen Handelns und erkennt Motive und Hintergründe. Aktuell hält er als Dozent an der Hochschule in Biberach einen englischsprachigen Masterkurs über Energiewirtschaft. Er hat bisher mehrere Romane und Sachbücher aus seinem persönlichen Erfahrungsbereich veröffentlicht.


    Meinung

    Bei Mordskrimigeschichten aus dem Odenwald (2) auf dem Cover hatte ich mir was anderes vorgestellt. Ein Bestatter, welcher Mordskrimigeschichten erzählt aus dem Beerdigungsinstut. Die Textzeile unter dem Titel finde ich daher irreführend. Nach den ersten Seiten kamen mehrere Personen vor. Das wunderte mich. Eine Personenliste nach dem Epilog gibt Auskunft über die Protagonisten.


    Da die Reihe unter Bestatter Willy Hamplmaier läuft, war ich neugierig auf das Buch. Leider kommt Willy Hamplmaier aufgrund von Corona auf den ersten Seiten nicht oft vor. Es fehlte mir auch ein bisschen das Flair eines Bestatters. Eher kam das Ermittlerteam, welches Willy Hamplmaier führt, zum Einsatz.


    Die Geschichte war spannend erzählt. Die Kapitel sind noch unterteilt in Zeitspannen. Alles sehr kurz gehalten. Die Schriftgröße war angenehm. Manche Szenen fand ich sehr makaber.


    Fazit:

    Der Krimi hat mir gut gefallen. Zu den Protagonisten hatte ich so keinen Bezug. Eine Nebenfigur fand ich sehr naiv. Mir fehlte auch so ein bisschen das regionale Flair. Doch war die Handlung spannend.

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