Sebastian Thiel - Syltfluch

Cover zum Buch Syltfluch

Titel: Syltfluch

4,7 von 5 Sternen bei 3 Bewertungen

Band 1 der

Verlag: Gmeiner-Verlag

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 288

ISBN: 9783839201992

Termin: Februar 2022

Aktion

  • Kurzmeinung

    Gartenfee
    Ein spannender Krimi mit kleinen Ausflügen zu den alten Wikingern.
  • Kurzmeinung

    Bellis-Perennis
    Ein fesselnder Krimi, bei dem wenig so ist, wie es scheint
  • Cover zum Buch Das große Promi-Sterben Cover zum Buch Sylt-Legende Cover zum Buch Geheimprojekt Flugscheibe
  • Mystischer Norden

    Auf Sylt wurde bei der herrschenden Sturmflut ein altes Wikinger-Schiffswrack an Land gespült. Kurz bevor der Orkan auch noch die Verbindung zum Festland kappt, taucht am Morsumer-Kliff auch noch eine Frauenleiche auf. Für Oberkommissarin Lene Cornelsen wird dies ihr erster Fall auf der Insel. Sie ist nach 13 Jahren wieder in ihre Heimat zurückgekehrt und nimmt die Ermittlungen auf. Der einzige Anhaltspunkt ist nur ein alter Runenstein, den die tote Frau in der Hand gehalten hat. Ihre Spur führt auf eine uralte Wikingersage und auf einen gefährlichen Fluch.

    Die Handlung ist aufgeteilt in zwei Handlungssträngen, dem Jetzt und in die alte Wikingersage um 1049. Dem Autor ist es sehr gut gelungen, die alte und interessante Sage in die Handlung einzubinden.

    Dank den tollen, ausführlichen und detaillierten Beschreibungen, die aber ganz und gar nicht ausufernd sind, fühlt man sich als Leser als ein Teil der Geschichte. Die Personen und Handlungsorte konnte ich mir sehr gut bildlich vorstellen. Ohne selbst einmal auf Sylt gewesen zu sein, konnte ich mich dank der guten Beschreibungen auch gut zurecht finden.

    Durch die Beschreibungen der stürmischen See und dem herrschenden Orkan auf Sylt, kam gleich eine raue und düstere sowie mystische Atmosphäre beim Lesen auf. Bei Lenes mehr oder weniger unfreiwilligem Baden in der Nordsee, konnte ich auch das Meer auf meiner Haut und das Salz auf den Lippen spüren.

    Mein Fazit:

    Ein angenehmer Schreibstil, detaillierte Beschreibungen und authentische Protagonisten machen das Buch zu einem wirklich schönen Sylt-Krimi für Zwischendurch.

    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

  • Auf den Spuren der Wikinger

    Kurz nachdem das Wrack eines historischen Wikingerschiffs aufgetaucht ist, bricht auf Sylt ein wahrer Orkan los. Wenig später wird die Kuratorin des Inselmuseums mit einer Schusswunde
    im Bauch und einem Runenstein in der Tasche tot aus der tosenden See geborgen. Bald schon mehren sich die Gerüchte um einen Fluch der Wikinger, den angebliche Nachfahren von Wikingern noch fest anheizen. Was ist dran an den Gerüchten, dass das Schiff einen Schatz birgt und beides wieder dem Meer übergeben werden muss, um die Götter der Wikinger zu besänftigen?

    Kriminalhauptkommissarin Lene Cornelsen hat sich ihre Rückkehr auf die Insel anders vorgestellt. Da die Touristen die Insel weder mit den Fähren noch mit Hubschrauber verlassen
    können, ist die Stimmung mehr als gereizt.

    Statt Sonnenschein Unwetter, statt gewohnter Polizeiarbeit Handlangerdienste für den schwierigen Vorgesetzten. Einzig ihr Jugendfreund scheint ein Lichtblick in dem Schlamassel zu sein. Als dann noch der Funkverkehr, das Internet sowie das Mobilfunknetz zusammenbricht, sind die Insulaner ganz auf sich allein gestellt.

    Meine Meinung:

    Sebastian Thiel, von dem ich schon mehrere Bücher gelesen habe, fasziniert diesmal mit seinem Setting auf der Insel Sylt.

    Geschickt führt Sebastian Thiel seine Leser an der Nase herum. Bis Lene Cornelsen erkennt, wer Freund, wer Feind ist, ist es beinahe zu spät.

    Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt: zum einen jene eines Wikingers, der sich im 11. Jahrhundert mit dem Schatz und der Sklavin seines Anführers aus dem Staub macht
    und zum anderen mit dem gegenwärtigen, in dem just dieses Schiff wieder auftaucht.

    Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und habe sogar in der U-Bahn gelesen und bin eine Station zu weit gefahren, weil mich die Geschichte so gefesselt hat.

    Die ungelösten Konflikte, die Lene Cornelsen in der Vergangenheit von der Insel vertrieben haben, haben Potenzial für eine neue Serie. Lene ist ja auch nicht unbedingt ein einfacher Charakter - das macht neugierig auf eine Fortsetzung, die hoffentlich bald folgen wird.

    Fazit:

    Ein fesselnder Sylt-Krimi dem ich gerne eine Leseempfehlung und 5 Sterne gebe.

    "Ein Tag ohne Buch ist ein verlorener Tag"

    "Nur ein Lesender kann auch ein Schreibender sein oder werden" (Maria Lassnig/1919-2014)

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