Sophie's Freundin Malo ist an einer schweren Krankheit gestorben.Zu ihrer Beerdigung fährt sie von Deutschland in die Nordbretagne wo ihre Freundin gelebt hatte.Beim Trauermahl in einem Bistro bricht ein Gast tot zusammen.War es eine Muschelvergiftung oder doch Mord? Wie gut dass das Bistro einen Koch sucht.Sophie nimmt die Stelle an und steckt bald mitten in ihren eigenen Ermittlungen.Das gefällt allerdings nicht jedem.
Der Schreibstil ist leicht und zügig zu lesen.Die Protagonisten passen sehr gut in das Geschehen hinein und die Spannung baut sich ganz allmählich auf.
Fazit:Ich merkte sogleich nach den ersten Kapiteln dass das Buch das erste Band ist.Die Autorin schildert sehr detailliert wie die Charaktere miteinander verbunden sind und deren familiären Hintergründe.Die Handlung spielt sich in dem kleinen Fischerdorf Erquy ab.Die einzelnen Kapitel sind nicht allzu lang und es wird meistens aus Sicht der Sophie erzählt. In diesem Krimi geht es unter anderem um Umweltschutz und um Fangquoten.Weil sich der Inhalt des Buches auch um ein Bistro handelt wird auch immer mal wieder gekocht.Die Autorin hat diese Szenen sehr gut in die Story eingefügt.Meiner Meinung nach ist es ein abwechslungsreicher Krimi bei dem im letzten Drittel sich die Spannung nochmals erhöht.Da wurde es heftig für mich und auch fesselnd.Die Geschichte hat nämlich zwei Handlungsstränge die eigentlich nicht's miteinander zu tun haben und sich erst kurz vor Ende miteinander verknüpfen. Im Anschluss gibt es noch einige Rezepte z.B."Bretonische Butterkekse".
Dieser Krimi ist als Urlaubslektüre wunderbar geeignet denn auch der Inhalt des Buches verbreitet zum Teil Urlaubsfeeling.Zwischendurch streute die Autorin immer mal wieder französische Wörter oder kleinere Sätze mit ein.Ich vergebe deshalb sehr gerne vier Sterne.
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